O2.1.01 Organisationskommunikation 3
Organisationskommunikation 3
Organisationskommunikation 3
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Lernkarten
Corporate Publishing:
Definition Coporate Publishing?
«Beim Schreiben für Corporate-Publishing(CP)-Medien müssen sowohl kommunikationsstrategische wie publizistische Anforderungen erfüllt werden. [Diese Kombination muss dazu führen], dass nicht nur ganze Medienkonzepte, sondern auch einzelne Beiträge in Wort und Bild beiden Kriterien entsprechen – und damit anhand beider Kriterien produziert werden sollten. »Corporate«- und »Publishing«-Kriterien sind also für alle Aspekte einer Produktionsstrategie entscheidend: Sie gelten sowohl für formale und inhaltliche wie auch für funktionale Eigenschaften von CP-Texten – und sie gelten während des ganzen Prozesses der Textproduktion.» (Stücheli-Herlach / Schneider 2013: 97ff.)
Corporate Publishing:
Erklären Sie den Begriff Corporate
- Kommunikationshaushalt einer Organisation ist vielschichtig und komplex strukturiert
- Organisationseinheit ‘Corporate Communcation’ strebt Steuerung und Homogenität desselben an
- Adjektiv ‘corporate’ = vereint in einem Körper
Corporate Publishing:
Erklären Sie den Begriff Publishing
- Öffentlichkeit als Ort, in dem zwischen einer unbestimmte Anzahl von Teilnehmern uneingeschränkt kommuniziert wird
- Dynamiken in der Öffentlichkeit, Struktur und Funktionsweise der öffentlichen Kommunikation
- Verb ‘publishing’ = etwas in die Öffentlichkeit bringen
Corporate Publishing:
Was ist der Corporate Publishing Code?
Der CP-Code fasst Anforderungen für CP-Medien zusammen.
Anhand des CP-Code können z.B. Publikationen evaluiert werden (z.B. abz Forum). Man kann damit aber auch konzipieren.
Corporate Publishing:
Wie kann der CP-Code zum Konzipieren von Publikationen am IAM eingesetzt werden?
- Wie gestalte ich eine Publikation, damit sie vom Leser einfach erschlossen werden kann?
- Welche Themen sind für meine Organisation von Bedeutung?
- Warum wirkt eine Publikation glaubwürdig?
Corporate Publishing:
Wie kann der CP-Code zum Evaluieren von Publikationen am IAM eingesetzt werden?
- Sind die Beiträgt sprachlich korrekt verfasst?
- Sind Logos und wichtige Messages wiedergegeben?
- Wird der Leser zum Dialog mit der Organisation angeregt?
Gestaltung von Rechtschreibung, Stil, Dramaturgie, Typografie, Layout. Wie lässt sich der Text erschliessen? Wie verständlich ist er? Wie ist er gestaltet?
- Sprachliche Korrektheit und Angemessenheit
- Sprachliche Erschliessungshilfen
- Visuelle Erschliessungshilfen
Art und Intensität der Interaktion zwischen Kunde und Unternehmen. Schafft die Publikation Voraussetzungen für eine lebendige Kundenbeziehung? Vermittelt das CP-Produkt Beteiligungsmöglichkeiten wie Kundenevents, Wettbewerbe, Clubmitgliedschaften etc.?
- Ermöglichung eines Erstkontakts
- Thematisierung von Kundenzufriedenheit
- Unterstützung der Kundenbindung
Art und Intensität der Interaktion zwischen Leserschaft und Unternehmen. Wie gut sind die Texte verständlich im Sinne von Storytelling? Ist die Produktion so gestaltet, dass der Leser Informationen rasch und richtig erfassen kann? Können die Inhalte zu einem Dialog führen? Wie gut kann sich der Leser einschalten, z.B. auf Foren, in Leserbriefen?
- Erfassbarkeit der Informationen
- Eröffnen von Dialogchancen
- Verstärkung der Selbstrefentialität (>Selbstbezogenheit) (Public Storytelling)
Werden zentrale Markenelemente in der Publikation eingebettet? Welche? in welcher Form? (Geprüft werden z.B. die Verwendung von Wort- und Bildmarke, Markenfarben, Produkte- und Bereichsbezeichnungen)
- Einbettung der Wort-/Bildmarke
- Einbettung der Produkte-/Bereichssymbolik
- Thematisierung des Kundennutzens
Steht immer das gleiche oder gibt es breiter gefächerte Themen? Sind die Themen relevant? Werden Informationen in einer transparenten Form vermittelt (publizistische Qualitätskriterien)? Geprüft werden z.B. Themen- und Formenvielfalt, Nachrichtenwerte, Quellentransparenz.
- Thematische Vielfalt
- Relevanz durch Nachrichtenwertigkeit
- Transparenz bezüglich Autoren und Quellen
Kundenkommunikation:
Was versteht man unter Dialogkommunikation?
Sämtliche Massnahmen eines Unternehmens, die einen dauerhaften, interaktiven Informationsaustausch zwischen Unternehmen und potenziellen/aktuellen Kunden ermöglichen. Ziel: profitable Kundenbeziehungen ausbauen und pflegen. (Lischka zit. nach Mast 2013: 255)
Kundenkommunikation:
Nennen Sie die 5 Merkmale der Dialogkommunikation
Interaktivität (Dauerhafte Interaktionen. Wechselnde Rollen Kommunikator – Rezipient)
Individualität (Individuelle Ansprache)
Informativität (Informationen mit Nutzwert. Zurückhaltend mit Werbebotschaften)
Langfristigkeit (Langfristige Ziele)
Kundendatenbank (Voraussetzung für Dialogkommunikation)
Kundenkommunikation:
Nennen Sie drei Instrumente der Kundenkommunikation nach Bruhn
Mediawerbung
Verkaufsförderung
Direkt Marketing
Public Relations
Sponsoring
Persönliche Kommunikation
Messen/Ausstellungen
Event Marketing
Multimediakommunikation
Mitarbeiterkommunikation (Mitarbeiter als Botschafter. Tragen Botschaften nach aussen)
Kundenkommunikation:
Kunden sind nicht nur Kunden. Was sind sie sonst noch?
- Staatsbürger
- Aktionäre
- Mitarbeiter
- Anwohner
- etc.
Kundenkommunikation:
Kunden sind nicht nur Kunden. Was bedeutet dies für die Kommunikation?
Es ist wichtig, eine gute Kundendatenbank zu führen.
Man muss die Kunden gezielt ansprechen. Weil Herr X nicht nur Kunde, sondern auch Aktionär ist, wird er mehrfach angeschrieben/angesprochen. Es ist deshalb wichtig, dass Botschaften inhaltlich, formal und zeitlich abgestimmt sind. Eine gute Zusammenarbeit von Unternehmenskommunikation und Marketing ist wichtig.
Interne Kommunikation:
Was macht interne Kommunikation auf der Mikroebene?
Mikro: Die interne Kommunikation gewährleistet den Aufbau und die Pflege von relevanten Beziehungen zu den internen Anspruchsgruppen und verbessert damit die Zusammenarbeit, den Wissensaustausch sowie die Koordination innerhalb der Organisation.
Interne Kommunikation:
Was macht interne Kommunikation auf der Makroebene?
Makro: Das vordringlichste Ziel der internen Kommunikation besteht darin, das Denken, Fühlen und Verhalten der internen Anspruchsgruppen auf die strategischen Organisationsziele auszurichten, die Grundwerte zu pflegen und die Reputation und die Marke zu stärken.
Interne Kommunikation:
Welches sind die Ziele interner Kommunikation?
- Koordination und Vernetzung (Erhöhung der Arbeitsproduktivität)
- Motivation und Arbeitszufriedenheit
- Vertrauen in Organisationsführung
- Identifikation mit Arbeit und Organisation
- Unternehmenskultur
- Veränderungsbereitschaft
- Aussenwirkung
Interne Kommunikation:
Welches sind für die interne Kommunikation relevante Themen (aus Mitarbeitersicht)? Welche zusammenfassende Aussage kann man dazu machen?
- Entstehung, Tradition
- Identität
- Prozess, Struktur
- Aufgaben, Ziele
- Entscheidungen
- Sicherheit
- Ordnung
- Probleme/Schwächen
- Legitimation
Zusammenfassend: Mitarbeiter wollen «sinnstiftende Orientierung» statt «pure Information» (Eher weiche Themen, sinnstiftend)
Interne Kommunikation:
Modell von Schein: Machen Sie ein Beispiel für Artefakte.
Organisationsstrukturen und –prozesse, Managementsysteme, Umgangsformen, Rituale, Architektur etc.
Interne Kommunikation:
Modell von Schein: Machen Sie ein Beispiel für Werte.
Verhaltensrichtlinien, Gebote und Verbote etc.
Interne Kommunikation:
Modell von Schein: Machen Sie ein Beispiel für Basisannahmen.
Annahmen über die Welt, Umwelt, Menschen, Beziehungen und menschliches Verhalten
Interne Kommunikation:
Modell von Schein: sind Artefakte sichtbar oder unsichtbar, bewusst oder unbewusst?
In der Regel bewusst, sichtbar, aber interpretationsbedürftig
Interne Kommunikation:
Modell von Schein: sind Werte sichtbar oder unsichtbar, bewusst oder unbewusst?
teilweise sichtbar, teilweise unterbewusst, diskursfähig
Interne Kommunikation:
Modell von Schein: sind Basisannahmen sichtbar oder unsichtbar, bewusst oder unbewusst?
unsichtbar, unbewusst handlungsleitend und selbstverständlich
Interne Kommunikation:
Nennen Sie drei Zielgruppen interner Kommunikation
- Mitarbeiter
- Geschäftsleitung
- personalabteilung
- Arbeitnehmervertretung
- Führungskräfte
Interne Kommunikation: Nennen Sie drei Kommunikationsformen
Direkt: Direkte, persönliche Kommunikation
Print: Vermittelte Kommunikation durch Papiermedien
Digital: Vermittelte Kommunikation durch E-Mail bzw. Intranet/Internet
Interne Kommunikation:
Nennen Sie drei Aufgaben des internen Kommunikationsmanagement
- Kommunikationskanäle bereitstellen, damit Mitarbeiter schnell, direkt, projektbezogen und höchst effizient zusammenarbeiten können
- Interne Kommunikationsprozesse vernetzen und steuern, nicht einfach nur Informationen verbreiten
- Über das Management von Beziehungen, Medien und Inhalten den Wunsch der Mitarbeiter nach Ansprache, Mitwirkung und Integration erfüllen
- Über Orientierung und Dialog Einstellungen verändern und Handlungsmotivation stärken
- Botschaften für jede Stufe mit Kontext anreichern
- Botschaften auf Unternehmenswerte und Unternehmensidentität ausrichten
- Führungskräfte als zentrale Multiplikatoren einbinden und unterstützen