Marketing Kontrollfragen&Aufgaben

Wirtschaft & Gesellschaft Kapitel 4 (S.65-85)

Wirtschaft & Gesellschaft Kapitel 4 (S.65-85)


M. W.
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte des Marketings auf Berufslehren-Niveau. Sie konzentrieren sich auf die Gestaltung von Absatzprogrammen, Marktsegmentierung und die Anwendung der 4-Ps (Produkt, Preis, Platz, Promotion) in der Praxis. Beispiele wie die Apotheke Bürgin veranschaulichen die Zuordnung von Maßnahmen zu den jeweiligen P's. Auch die Unterscheidung zwischen Verkaufsförderung, Öffentlichkeitsarbeit und Werbung wird erklärt. Diese Karteikarten eignen sich für angehende Marketingfachleute, die ihr Verständnis der Absatzpolitik vertiefen möchten.
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Langue
Allemand
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
16.11.2014 / 25.06.2023

Cartes-fiches

BWL     K 4.1

Marketing wird heute oft als die (richtige) «Denkhaltung der Unternehmung» bezeichnet. 

Ist diese Aussage richtig?

Das ist richtig. Marketing sollte die Denkhaltung von allen Ug's sein. Die Aktivitäten sollten auf die Bedürfnisse der Bürger, die Mitglieder der Vereine usw. ausgerichtet sein.

BWL     K 4.2

Welche der beiden folgenden Definitionen von Marketing ist die umfassendere und modernere, und warum?

  • Marketing ist die Gesamtheit aller Absatzmassnahmen.
  • Marketing ist marktorientierte Unternehmungspolitik.

 

Die zweite, weil sie sich auch auf die Bereiche Beschaffung und Produktion bezieht.
 

BWL     K 4.3

Welche der folgenden Aussagen entspricht einem richtigen Marketing?

  • Die Unternehmung soll das verkaufen, was sie produzieren kann.
  • Die Unternehmung soll das produzieren, was sie verkaufen kann.

 

Die zweie Aussage. Grundsätzlich soll dich die Produktion dem Markt, also den Absatzmöglickeiten anpassen und nicht umgekehrt.

BWL     K 4.4

Wodurch unterscheidet sich die Marktforschung von der blossen Markterkundung?

 

  • Die Marktforschung geschiehtgezeilt, systematisch und (meistens) mit wissenschaftlichen Methoden.
  • Die Markterkundung geschieht im Alltag des Tagesgeschäftes (zufälliges Gespräch mit Kunden, Lieferanten etc.)

BWL     K 4.5

Was ist der Unterschied zwischen Marktanalyse und Marktbeobachtung? 

Welches ist der Oberbegriff für beide?

 

Oberbegriff: Marktforschung

  • Marktanalyse: einmalig (Zeitpunkt)
  • Marktbeobachtung: fortlaufend (Zeitraum)

BWL     K 4.6

Was liegt vor, wenn der Basler Pharmakonzern Novartis das Unternehmen Alcon für 39 Milliarden Dollar von Nestlé übernimmt und damit im attraktiven Augenpflege-Markt eine führende Stellung erlangt?

 

Eine Diversifikation

BWL     K 4.7

Wie nennt man einen Teilmarkt, der sich aus einer homogenen (gleichartigen oder einheitlichen) Käuferschicht zusammentsetzt? Nennen Sie drei Beispiele.

 

Marktsegment, z.B. Markt für Junioren, Senioren, Sportler, Diabetiker, bei einem Reisebüro für verschiedene Einkommensklassen usw.

BWL     K 4.8

Geben Sie die Fachausdrücke an für das, was.....

  1. ... von einem bestimmten Produkt am Markt tatsächlich gesamthaft abgesetzt wird,
  2. ... maxial abgesetzt werden könnte und
  3. ... eine bestimmte Unternehmung absetzt

 

 

  1. Marktvolumen
  2. Marktpotenzial
  3. Marktanteil (in % des Marktvolumens)

BWL     K 4.9

Was hat der Umsatz mit der Marktsegmentierung zu tun?

 

Die Marktsegmentierung soll den Gesamtmarkt in homogene Käufergruppen aufteilen. Es wird diejenige Kundengruppe als Zielgruppe ausgesucht, für die optimale Leistungen zu Preisen angeboten werden, die sowohl für die Kunden als auch für den Lieferanten attraktiv sind. Diese Vorgehensweise lässt üppige Umsätze erwarten.

BWL     K 4.10

In welcher Marktsituation kommt es leicht zum Verdrängungswettbewerb? Wie verhalten sich Anbieter in dieser Situation?

 

Wenn der Markt gesättigt ist, kommt es oft zum Verdrängungswettbewerb.

Manche Anbieter (meistens die grossen, kapitalkräftigen) versuchen, die Konkurrenten durch niedrigere Preise, eventuell verknüpft mit Zusatzleistungen, auszustechen.

BWL     K 4.11

Können Sie sich vorstellen, unter welchen Bedingungen sich 1,2 und 3 verändern können?

  1. das Marktpotenzial
  2. das Marktvolumen
  3. der Marktanteil

  1. Das Marktpotenzial kann sich beispielsweise bei veränderter Wirtschaftsentwicklung (Konjuktur) ausdehnen oder verkleinern.
  2. Das Marktvolumen ändert sich laufend durch neue Produkte, die auf den Markt kommen, durch demografische Entwicklung oder durch Eintritt neuer Anbieter.
  3. Den Marktanteil kann eine Ug durch eigene Anstrengungen im Absatz ausbauen. In der Regel sinkt der marktanteil, wenndurch Marketinganstrengungen nicht laufend neue Kunden gewonnen werden.

BWL     K 4.12

Wie wird das (Produkts- oder Verkaufs-) Absatzprogramm eines Betriebes bezeichnet, das nur wenige Artikel, aber in vielerlei Farben und Ausführungen enthält (zwei Ausdrücke) ?

 

Schmal und tief

BWL     K 4.13

In einem amerikanischen Drugstore werden vielerlei Artikel verkauft (Drogeriewaren, Süsswaren, Presseartikel, Schreib- und Spielwaren, Geschenkartikel, Bücher, Hot Dogs, Getränke und vieles andere mehr), aber alles nur in einer Ausführung. Wie nennt man ein solches Sortiment (zwei Ausdrücke) ?

 

Breit und flach

BWL     K 4.14

Wovon hängt in erster Linie die produzierte Menge ab?

 

Die produzierte Menge hängt vom tatsächlichen Absatz ab, damit nur kleine - aber doch ausreichende - Vorräte gelagert werden müssen und somit die Lagerkosten gering bleiben.

BWL     K 4.15

Ordnen Sie die folgenden Designarten den Uhrenmarken Swatch, Cartier und Porsche-Design zu.

  1. traditionell-wertvoll
  2. sachlich-funktional
  3. trendorientiert (modeorientiert)

  1. Cartier
  2. Porsche-Design
  3. Swatch

BWL     K 4.16

Worin besteht der Hauptnutzen eines Langstreckenfluges?

 

Überwindung einer grosssen Distanz in kurzer Zeit.

BWL     K 4.17

Worin besteht der Zusatznutzen....

  1. ... während des Fluges?
  2. ... vor dem Flug?
  3. ... nach dem Flug?

 

  1. Verpflegung im Flugzeug, Bord-Entertainment
  2. dezentrales Check-in (z.B zu Hause), Hotelreservierung
  3. Schnelligkeit der Gepäckausgabe, Kombiticket Bahn-/Flugreise

BWL     K 4.18

Ein PC-Spiel-Entwickler kommt mit dem Action-Rollenspiel «Diabolo 5» auf den Markt.

Ordnen Sie seine folgenden Aussagen den Phasen des Lebenszyklusmodells zu.

  1. Um weiterhin bei den Jugendlichen Erfolg zu haben, müssen wir die Entwicklung von «Diabolo 6» beschleunigen.
  2. Trotz unserer Werbeaktion meldet der Einzelhandel nur noch geringe Absatzzahlen.
  3. Leider ist das Unternehmen XY mit einem ähnlichen Produkt auf den Markt gekommen.
  4. Deshalb müssen wir die Preise um 20% senken.

 

 

  1. Sättigungsphase
  2. Degenerationsphase
  3. Wachstumsphase
  4. Reifephase

BWL     K 4.19

Nennen Sie zwei Handlungsmöglichkeiten eines Unternehmens...

  1. ... in der Sättigungsphase
  2. ... in der Degenerationsphase eines Produkts

 

  1. Produktvarianten offerieren, neues Design oder Verpackung entwerfen
  2. Ein neues Produkt lancieren, Produkt vom Markt nehen

BWL     K 4.20

Ordnen Sie die folgenden Sortimente eiem kleinen Warenhaus, einem Fachhandel und einem Discountgeschäft zu...

  1. ... schmales Sortiment mit Vollständigkeit hinslichtlich dieses engen Ausschnittes aus dem gesamten Warenkreis
  2. ... Teilsortiment mit geringer Sortimentstiefe, nur ein enger Artikelkreis
  3. ... breites Sortiment mit eher geringer Tiefe

 

  1. Fachhandel
  2. Discountgeschäft
  3. Warenhaus

BWL     K 4.21

Wie wird die Strategie gennant, bei der die Unternehmung ihre Angebotspalette...

  1. ... verringert, um die Rendite zu erhöhen?
  2. ... erweitert, um durch die Aufnahme neuer Warengruppen zusätzliche Kunden zu gewinnen?

 

 

  1. Strategie der Programmbeschränkung
  2. Diversifizierungsstrategie

BWL     K 4.22

Was heisst «Kostenorientierte Bestimmung des Verkaufspreises» ?

 

Berechnung des Verkaufspreises durch aufbauende Kalkulation von den Kosten zum Verkaufspreis.

BWL     K 4.23

Wie geht ein gegenteiliges Verfahren (von der aufbauenden Kalkulation) vor sich?

Von wem hängen dort die Verkaufspreise ab?

 

Konkurrenzorientierte Preisbestimmung: Preise werden an jene der Konkurrenz angepasst.

⇒abbauende Kalkulation

BWL     K 4.24

Was versteht man unter «Preisbindung der zweiten Hand»?

Was tritt heute oft an ihre Stelle?

 

Der Produzent schreibt dem Detaillisten den Verkaufspreis vor. Heute seltener, dafür eher Preisempfehlungen. (Richtpreise)

BWL     K 4.25

Wie nennt man die beeinflussung des Absatzes mittels Rabatt, Skonto, Lieferbedingungen usw.?

 

Konditionenpolitik

BWL     K 4.26

Was ist ein Verkäufermarkt?

Welche Preistendenz herrscht auf ihm?

Ein Markt, auf dem die verkäufer die stärkere Stellung haben als die Käufer.

Preistendenz steigend

BWL     K 4.27

  1. Welcher Absatzweg ist üblich, wenn ein Kunde eine grosse Produktionsanlage bestellt? Wie nennt man ein solches Gut?
  2. Bei Welcher Art von Gütern geht der Weg vom Produzenten zum Konsumenten meistens über den Handel? Wie heisst dieser Absatzweg?

 

 

  1. Direktabsatz. Investitionsgut
  2. Bei Konsumgütern. Indirekter Absatz

BWL     K 4.28

Was versteht man unter Distribution?

 

  • Verteilung der Ware
  • Wahl der Absatzwege

BWL     K 4.29

a) Wie heisst der Einzelhandel auch? Was ist sein Hauptmerkmal?

b) Was ist das Gegenteil davon (2 Ausdrücke) ?

c) Zu welchen der beiden gehört....

  1. ... ein Warenhaus?
  2. ... das Buchzentrum in Hägendorf (beliefert Buchhandlungen) ?
  3. ... ein Cash-and-Carry Geschäft?
  4. ... ein Versandhaus?

 

a) Detailhandel; Verkauf an Verbraucher (Konsumenten)

b) Grosshandel oder Engroshandel

c) 1+4: Einzelhandel, 2+3: Grosshandel

BWL     K 4.30

Obwohl sich Werbemittel und Werbeträger nicht immer scharf trennen lassen, lässt sich doch sagen, welchen der beiden der folgenden Beispiele zuzuordnen sind:

Texte, Inserate, Melodien, Werbesprüche, Zeitungen, Radioprogramme, Verpackungen, Einkaufstaschen

 

  • Werbemittel: Texte, Inserate, Melodien, Werbesprüche
  • Werbeträger: Zeitungen, Radioprogramme, Verpackungen, Einkaufstaschen

BWL     K 4.31

Welche Werbewirkungen werden gemäss AIDA-Formel angestrebt? Geben Sie die englischen und deutschen Stichworte:

A=?, I=?, D=?, A=?

 

A= Attention ⇒ Aufmerksamkeit

I= Interest ⇒ Interesse

D= Desire ⇒ Wunsch

A= Action ⇒ Handlung

BWL     K 4.32

Kennzeichnen Sie die folgenden zwei Arten von Werbung mit je zwei bis drei Eigenschaftswörter:

  1. Prospekt über eine Werkzeugmaschine mit technischen Angaben
  2. Zigarettenreklame mit den «rauen Männern, der Natur, all die Gesundheit und Schöhnheit. Ohne Hinweise auf volle Aschenbecher, zugequalmte Räume, lästigen Husten...»

 

 

  1. sachlich, informativ, rational
  2. emotional, gefühlsmässig, affektiv, suggestiv

BWL     K 4.33

Was will das folgende Scherzwort des Werbeberaters einer Ug ausdrücken:

«Die Hälfte unserer Werbeausgaben könnten wir ebenso gut zum Fenster hinauswerfen, wir wissen nur nicht welche!» ?

 

Dass die Werbe-(erfolgs-)kontrolle oft sehr schwierig ist.

BWL     K 4.34

Nennen Sie mindestens zwei Beispiele für PR-Massnahmen (Public Relations) einer Ug.

 

  • Sponsoring
  • Pressekonferenzen
  • Betriebsbesichtigungen
  • Tag der offenen Tür
  • usw.

BWL     K 4.35

Der Verkäufer einer Computerfirma wird beim Besuch eines Kunden von einem zusätzlichen EDV-Spezialisten begleitet und unterstützt. Wie nennt man eine solche Massnahme (zwei Ausdrücke) ?

 

Verkaufsförderung oder Sales Promotion

BWL     K 4.36

Erklären Sie den Unterschied zwischen Verkaufsförderung (Sales-Promotion), Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations) und Werbung.

 

  • Sales Promotion: will einen Kaufanreiz am Verkaufsort bewirken, so dass potentielle Kunden zu einem sofortigen Kauf angeregt werden.
  • Public Relations: möchte auf indirektem Weg ein positives Bild der Ug und deren Produkte im öffentlichen Bewusstsein pflegen.
  • Werbung: ist jede Form der bezahlten und unpersönlichen Kontaktaufnahme mit möglichen Kunden, um den Absatz zu fördern. Sie will einen Kaufgrund schaffen.

BWL     A 4.1

Eine Region umfasst 600'000 Haushaltungen. Man schätzt, dass sich die Hälfte davon eine neu auf dem Markt erschienene Haushaltsmaschine leisten könnte, aber nur 50% dieser kaufkräftigeren Schicht sich tatsächlich eine leisten wird und dass usere Unternehmung 45'000 Stück absetzten wird.

Wie gross sind Marktanteil, Marktvolumen und Marktpotenzial?

  • Marktpotenzial: 300'000
  • Marktvolumen: 150'000
  • Marktanteil: 45'000 = 30%

BWL     A 4.2

Erklären Sie die Marktsegmentierung. Was ist sie? Wozu dient sie (Zweck)? Nach welchen Kriterien kann sie erfolgen? Führen Sie ein Beispiel an.

 

Definition: Die Marktsegmentierung ist die Unterteilung des Gesamtmarktes in homogene (gleichartige) Teilmärkte.

Zweck: Somit erhält man Gruppen von Kunden mit ähnlicher Bedürfnisstruktur.

Kriterien: Geografische Unterteilung, Demografische Unterteilung, Unterteilung nach Kundenverhalten

Beispiel: Angebot von Fastfood in der Mittagspause für sparsame Kunden.

BWL     A 4.3

Beschreiben Sie den Abgebildeten Lebenszyklusvon einem Produkt. Welches Produkt könnte durch die Abbildung repräsentiert sein?

 

Die Abbildung stellt ein Produkt dar, das sich nicht lange auf dem Markt halten konnte. Es handelt sich um eine gescheiterte Neueinführung. Der Umsatz hat nie grosse Höhen erklimmt. Somit ist fraglich, ob die für das Produkt aufgewendete Entwicklungs- und Marketingkosten durch die erzielten Nettoerlöse wieder in die Unternehmung zurückgeflossen sind. 

z.B.: En grusige IceTea oder e exotischi Biersorte ... haha nai i ha kai ahnig sorry Leute :D 

BWL     A 4.4

Beschreiben Sie den Abgebildeten Lebenszyklusvon einem Produkt. Welches Produkt könnte durch die Abbildung repräsentiert sein?

Die Abbildung stellt ein erfolgreiches Produkt dar, dessen Lebensdauer durch besondere Marketinganstrengungen verlängert wurde. Veränderungen am Produkt, am Design, an der Verpackung haben bewirkt, dass die insgesamt erzielten Umsätze wesentlich gesteigert werden konnte.

Typisch sind solche Massnahmen z.B für elektronische Produkte und für Automobile.

Étudier