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Y. A.
Diese Lernkarten behandeln grundlegende und fortgeschrittene Konzepte des Marketings auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Preispolitik, Produktgestaltung, Marktforschung und Kundenanalyse ab, wobei auch Aspekte wie Werbung, Vertriebssysteme und Markenmanagement berücksichtigt werden. Besonders nützlich für Studierende der Betriebswirtschaftslehre, die sich auf Prüfungen oder eine Karriere im Marketing vorbereiten, bieten die Karteikarten praktische Einblicke in die strategische Planung und Umsetzung von Marketingmaßnahmen.
Flashcards
85
Students
2
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
22.01.2015 / 25.02.2015

Flashcards

Markt

-bezugsobjekt

-zielobjekt

visueller oder realer Ort, wo Angebot und Nachfrage von Produkten den Preis bilden

-Rahmenbedingung für Handlungsspielraum durch Kunden, Wettbewerber ...

-anstreben zum eigenen Vorteil zu gestalten und Akteure zu beeinflussen

Akteure im Marktumfeld

Nachfrager, Anbieter, Vertriebspartner, staatliche Einrichtungen, Interessenvertretung

Kriterien zur Entscheidung für Märkte

- Richtung der Transaktion (Beschaffung- und Absatzmarkt)

- Gütern (Konsumgüter, Dienstleistungen)

- Machtverteilung (Käufer-, Verkäufer)

- regionale Ausdehnung (Länder, international, global)

Abgrenzung des relevanten Marktes

- Anbieter: alle die etwas herstellen bzw. vertreiben

- Produkte: alles was mit etwas zu tun hat

- Bedürfnisse: alle Bedürfnisse betreffend

- Nachfrager: alle Nachfrager, die etwas besonderes haben/wollen...

Definition Marketing

- aktivitätsorientiert

- beziehungsorientiert (Aufbau, Stärkung, Erhalt von Kundenbeziehungen)

- führungsorientiert (unternehmensinternen Rahmenbedingungen)

- unternehmensextern: Informationsgewinn über Gegebenheiten und Gestaltung Marketing

unternehmensintern: Schaffung der Voraussetzungen dafür im Unternehmen

-> optimale Gestaltung von Kundenbeziehungen

Produktpolitik

- Innovationsmanagement (Einführung neuer Produkte)

- Managemnet etablierter Produkte (Verbesserung)

- Markenmanagement (Marke anderweitig Nutzen, neue Sparte)

Preispolitik

- Preisdifferenzierungen (unterschiedliche Zahlungsbereitschaften abschöpfen)

Kommunikationspolitik

- Kommunikationsinstrumente

- Kommunikationsbudget

Vertriebspolitik

- Gestaltung Vertriebssystem (welche Kanäle)

- Gestaltung der Beziehungen zu Vertriebspartnern

Perspektiven des Marketing

theoretisch, informationsbezogen, strategisch, instrumentell, institutionell, implementationsbezogen, führungsbezogen

Konsumentenverhalten

alle beobachtbaren Handlungen von Inidivduen im Zusammenhang mit dem Kauf oder Konsum wirtschaftlicher Güter

- zentrale Konstrukte zur Erklärung

Konstrukt Aktivierung

Erregungszustand, der den Konsumenten zu Handlungen stimuliert und ihn in den Zustand der Leistungsfähigkeit und -bereitschaft versetzt

Schlaf -> entspannte Wachheit -> wache Aufmerksamkeit -> starke Erregung -> Panik

Anstieg Normalaktivierung; Abstieg Überaktivierung der Leistungsfähigkeit

Konstrukt Motivation

aktivierende Ausrichtung eines Individuums auf einen als positiv (oder negativ) bewerteten Zielzustand

- Befriedigung von Bedürfnissen nach Maslow (Existenz (Essen), Sicherheit (Niedrigpreisgarantie), soziale (Betonung zwischenmenschlicher Aspekte), Anerkennung (hohe Preise), Selbstverwirklichung(emot. Erlebnisvermittlung))

Konstrukt Emotion

augenblicklicher oder anhaltender Gefühlszustand eines Individuums, der zumeist mit körperlicher Erregung verbunden ist

- Affekt (Schreck), Empfinden (Freude), Leidenschaft (Begeisterung), Stimmung (Laune), Grundstimmung (Depressivität), Lebensgefühl (Optimismus)

Konstrukt Involvement

zielgerichtete Form der Aktivierung des Konsumenten zur Suche, Aufnahme, Verbreitung und Speicherung von Informationen

- low: passiv, wiederkehrend, geringe Probleme, geringe Wichtigkeit (Schokoriegel)

- high: aktiv, komplex, Vergleich, Nutzen, Zufriedenheit, hohe WIchtigkeit (Haus)

Konstrukt Einstellung

relativ zeitbeständige innere Denkhaltung des Konsumenten gegenüber einer Person, Idee oder Sache, verbunden mit einer Wertung oder einer Erwartung

- Komponente (emotional, kognitiv), Bezugsobjekt (spezifisch, kategorial), Ursprung (übernommen, erfahrungsbasiert), zeitl. Stabilität (stabil, instabil)

Konstrukt Kundenzufriedenheit

spezielle Form der Einstellung des Kunden bzgl der Zufriedenheit mit der Transaktion bzw der Beziehung zum Anbieter

- Soll/Ist im Vergleichsprozess

- neg./pos. Diskonfirmation oder Konfirmation

- zB American Customer Satisfaction Index

Konstrukte Werte und Lebensstil

Werte: dauerhafte Überzeugung, dass ein best. Verhalten gut oder wünschenswert ist

- gesellschaftlich vs. persönlich; als Beurteilungsmaßstab

Lebensstil: nach außen wahrnehmbare Verhaltensmuster, duch Werte geprägt

- Kundensegmente anhand von Lebensstilen

Umfeldfaktoren des Konsumentenverhaltens

- physisches Umfeld: Klima, Infrastruktur

- soziales Umfeld: Familie, Schicht

- kulturelles Umfeld: Werte, Normen, Religion, Sprache

Informationsverarbeitung

Info:

Suche; Aufnahme; Beurteilung; Speicherung; Abruf

Informationssuche

aktive Suche nach externen Informationen im Umfeld des Indidviduums

Ausmaß: Fähigkeit Konsument; erwarteter Nutzen und Aufwand; Vorerfahrung; Involvement

Unsicherheit durch unvollst. Infos: Marktunsicherheit (Verhaltensu. und U in Qualitätsbeurteilung) -> Informationskosten

Suchgüter (direkte Infosuche: PC); Erfahrungsgüter (leistungsbezogene Infosubstitute: Werkstatt); Vertrauensgüter (leistungsübergreifende Infosubstitute: Steuerberater); Mischgüter

Informationsaufnahme

Reize aus Umwelt gehen in sensorisches, dann Kurzzeitgedächtnis

Einfluss: Exposure und Aufmerksamkeit

Theorie der kognitiven Dissonanz (konsonante Infos werden besser aufgenommen)

Informationsbeurteilung

Interpretation und Entscheidung im Kurzzeitgedächtnis über Relevanz, Bewertung und Gewichtung

Elaboration Likelihood Model: abhängig von "sorgfältiger" Verarbeitung

- zentral: Bewertung mittels kognitiver Prozesse

- peripher: oberflächliche, emotionale Verarbeitung

Informationsspeicherung

Speicherung im Langzeitgedächtnis durch Prozess des Lernens

- klassische Konditionierung; instrumentelle Konditionierung; Lernen am Modell

Informationsabruf

Prozess des Erinnerns

- implizit oder explizit (Wiedererkennung, Erinnerung)

Stufenmodell der Kaufentscheidung

 

- Kauf oder Nichtkauf -> Wahl der Produktkategorie -> Auswahl eines konkreten Produktes -> Entscheidung über die zu kaufende Menge

Kaufentscheidung nach Involvement

- impulsiv (emotional hoch, kognitiv niedrig -> Süßigkeiten an Kasse)

- extensiv (emotional hoch, kognitiv hoch -> Haus)

- primär rational (emotional niedrig, kognitiv hoch -> Investmentfonds)

- habitualisiert (emotional niedrig, kognitiv niedrig -> Brot, Eier)

Modell von Azjen/Fishbein

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Markov-Modell

Fluktuationsmatrix zwecks Abwanderung/treu bleiben

- links t-1, oben t

- Übergangswahrscheinlichkeit: alle Zeilen A durch Zeile A gesamt -> 0,52 zB

- Markenloyalität: Diagonalelemente der Übergangswahrscheinlichkeit

- aktueller Marktanteil: A=Spalte A mal je A,B,C bei t-1

- Gleichgewichtszustand -> 3 Gleichungen auflösen nach einer Marke und schrittweises ganz auflösen; Außerdem: A+B+C=1

 

Marktforschung

systematische Sammlung, Aufbereitung, Analyse und Interpretation von Daten über Märkte und Marktbeeinflussungsmöglichkeiten zum Zweck der Informationsgewinnung für Marketing-Entscheidungen

Ziele: kontinuierliche Verbesserung des entscheidungsrelevantenInformationsstandes (Aktualität, Objektivität, Präzision, Relevanz); rechtzeitige Erkennung von Trends, Chancen und Risiken; weniger Risiko der Fehlentscheidung; unterstützen der Willensbildung

Erkenntnisobjekte in der Marktforschung

- allgemeine Marktcharakteristika und -entwicklungen

- Kundensegmente

- Kundenverhalten und -bedürfnisse

- Kundenzufriedenheit und -loyalität

- Wettbewerber

- Marktposition

Gütekriterien der Marktforschung

- Objektivität (unabhängig von Durchführendem)

- Reliabilität (Messverfahren frei von Zufallsfehlern, immer gleiches Ergebnis messen)

- Validität (Messverfahren frei von systematischen Fehlern, messen was gemessen werden soll)

- valide Messung ist immer auch reliabel

Schritt 1 der Marktforschung: Problemformulierung

- Fokussierung auf ausgewählte Ziele

- Definition der Grundgesamtheit

Schritt 2 der Marktforschung: Festlegung des Untersuchungsdesigns

- deskriptiv: genaue Erfassung und Beschreibung der relevanten DInge; kein Zusammenhang zwischen Variablen untersuchen

- explorativ: Verständnis und Strukturierung, Zusammnehänge ohne vorherige Hypothesen untersuchen

- explikativ: Untersuchung der Ursachen, Zusammenhänge auf Basis von Hypothesen

Schritt 3 der Marktforschung: Bestimmung des Durchführenden

- intern: Vertraulichkeit, gute Kontrolle, unternehmensspezifische Erfahrung

- extern: Methodenkenntnis und Erfahrung, Kostenvorteil, Objektivität, Akzeptanz, Kapazitäten

Schritt 4 der Marktforschung: Festlegung der Datenerhebungsmethode

- Primärdaten: Befragung, Beobachtung (silent shopper), Mischformen (Experiment, Panelforschung)

- Sekundärdaten: interne, externe Daten

Schritt 5 der Marktforschung: Stichprobenauswahl

- Vollerhebung vs Teilerhebung

- Zufallsauswahl: einfach, geschichtet, Klumpen, mehrstufige Verfahren

- bewusste Auswahl: Quotenverfahren (Einkommen), Cut-Off (ab Grenze), typische Auswahl

Problem der Repräsentivität der Stichproben

Schritt 6 der Marktforschung: Gestaltung des Erhebungsinstruments

- Skalenniveau: nominal, ordinal, intervall, ratio

- komparativ (paarweiser Vergleich, Rangordnungsverfahren) vs nicht-komparativ (kontinuierliche und diskrete Ratingskalen)

- Rangordnungsverfahren; Konstantsummernverfahren (insgesamt aufteilen von 100%); Likertskalierung; semantisches Differenzial; Stapelskalierung

Schritt 7 der Marktforschung: Durchführung der Datenerhebung

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Schritt 8 der Marktforschung: Editierung und Kodierung der Daten

Editierung: Daten vorhanden, lesbar, fehlerfrei und vollständig

Kodierung: Kategorisierung von Rohdaten

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