Management

Prüfung SoWi

Prüfung SoWi

Christian Gampel
Lernen

Christian Gampel
Diese Lernkarten behandeln grundlegende und fortgeschrittene Konzepte des Managements auf verschiedenen Ebenen. Sie decken Themen wie Organisation, Mitarbeiterführung, Projektmanagement, Qualitätsmanagement, und finanzielle Planung ab. Besonders relevant sind die Aspekte der Konfliktlösung, Motivation und die Einführung von Normen wie ISO. Diese Karteikarten sind ideal für Studierende und Berufstätige in der Betriebswirtschaftslehre, die ihr Verständnis von Managementprozessen vertiefen und praktische Anwendungen in Unternehmen erlernen möchten.
Karten
162
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
06.01.2015 / 15.10.2023

Lernkarten

Der Manageentzyklus mit Unterpunkten

1. Ziele setzen: einen erstrebenswerten, in der Zukunft liegenden Zustand definieren, dessen Eintritt von bestimmten Handlungen beziehungsweise Unterlassungen abhängig ist.

- Beteiligte Zielbildungsprozess

- Zielsystematik Kriterien

- Führungsprozess

 

2. Planen: Suche Bewertung und Auswahl von Handlungsalternativen. Wobei das zukünftige Schäden vorgedacht wird.

- Zielsicherungsfunktion

- Planungsprozess

- Arten der Planung

 

3. Entscheiden: Vollzug einer Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten beziehungsweise Auswahl von Alternativen.

- Merkmale

- Entscheidungsphasen

- Systematik

 

4. Organisieren/ umsetzen: für die vorgegebenen Unternehmensziele und Planungshandlungen Rahmenbedingungen schaffen, innerhalb der die betrieblichen Aktivitäten unter möglichst günstigen Bedingungen ablaufen können.

- Regelungen

- Durchsetzungsfunktion

- Organisationsprozess, Merkmale

- Gliederung der Organisation

 

5. Kontrollieren: Vergleich zwischen einer Norm und einem konkreten Ergebnis Analyse von Abweichungen und Entwicklung von Gegenmaßnahmen

- Phasen
- Führungsprozess

Motivation: Anreiz- Beitragstheorie 

Ziel ist immer ein Gleichgewicht zwischen Leistung und Gegenleistung.

  • Leistung ist größer als die Gegenleistung
  • Leistung ist kleiner als die Gegenleistung

in beiden Fällen wird die Person, mit unterschiedlichen Auswirkungen, einen Ausgleich herbeiführen wollen.

Beitrag des AN = die Arbeitsleistung

Beitrag des AG = ein Anreiz (Bezahlung, Prämien, etc)

 

Anreiz- Beitragstheorie Monetäre und nicht monetäre anreize
Monetär

Entgelt, Einmalzahlung, Prämien, übertarifliche Bezahlung, Gehaltserhöhung, Sachgeschenke, Incentives

Nicht monetär

 

Ich darf hier arbeiten (der besondere Arbeitsplatz), sOZALLEISTUNGEN, Personalentwicklung, Altersversorgung, Kantine 

Was ist Rentabilität

Rentabilität ist der Oberbegriff für mehrere betriebswirtschaftliche Kennzahlen, die das Verhältnis einer Erfolgsgröße (zum Beispiel Gewinn) zum eingesetzten Kapital wiedergeben:

Rentabilität = Gewinn/ Kapitaleinsatz

Es gibt:
Eigenkapitalrentabilität: zeigt das prozentuale Verhältnis des Gewinns zum eingesetzten EK und stellt

somit die interne Verzinsung des Gesamtkapitals dar.

 

Eigenkapitalrentabilität=   Gewinn             x 100 (in %)

Eigenkapital

 

Gesamtkapitalrentabilität: zeigt das prozentuale Verhältnis des Gewinns zum eingesetzten Gesamtkapital

+ stellt somit die interne Verzinsung des Gesamtkapitals dar.

 

Gesamtkapitalrentabilität= Gewinn + Fremdkapitalzinsen x 100 (in %)

Gesamtkapital

 

Return of Investment: ist der Rückfluss des eingesetzten Kapitals.

Roi= Umsatzrentabilität x Kapitalumschlagshäufigkeit

Gewinn x Umsatz x 100 (in %)

Umsatz   Gesamt- Kapital

 

Umsatzrentabilität: zeigt die markt- und kostenbezogene Erfolgskraft des Unternehmens

=wie viel Gewinn bleibt vom Umsatz

Umsatzrentabilität= Gewinn x 100%

Umsatz


„Vermögensstrukturkennzahlen“

Anlageintensität: zeigt das Verhältnis des Anlagevermögens zum Gesamtvermögen

Anlageintensität = Anlagevermögen  x 100 (in %)

Gesamtvermögen

Wirkungrentabilität

 

  • "Effect" als direkte, objektiv ersichtliche und nachweisbare Wirkung (zum Beispiel Senkung der Verschuldung der Teilnehmer),
  • "Impact" als subjektiv erlebte Wirkung des Leistungsempfängers (zum Beispiel seine gestiegene Bereitschaft, an dem Programm teilzunehmen) beziehungsweise der Stakeholder,
  • "Outcome" als gesellschaftliche Wirkung der Leistung (zum Beispiel Verhinderung von Armut).

Wirtschaftlichkeit ist nicht gleich Rentabilität: Beispiel

Ein Unternehmen investiert in eine Produktionsmaschine, die weniger Strom braucht und gleichzeitig präziser arbeitet.

Mit weniger Aufwand kann also besser produziert werden. Das steigert die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens.

Nehmen wir jetzt aber folgendes an: Die anfallenden Zinsen für das benötigte Fremdkapital, um die neue Produktionsmaschine anzukaufen, übersteigen die eingesparten Strom- und Materialkosten.

Durch die erhöhten Kapitalkosten ist die Investition in die Produktionsmaschine also nicht rentabel.

Das Unternehmen hat in diesem Fall seine Wirtschaftlichkeit gesteigert, aber gleichzeitig die Rentabilität für die Jahre, in denen die Produktionsmaschine abbezahlt wird, verschlechtert.

Die Produktionsmaschine wird erst rentabel, sobald die erzielten Kosteneinsparungen höher sind als der Zinsaufwand für das eingesetzte Fremdkapital.

Nennen Sie Führungsinstrumente: 

  • neutrale Führungsinstrumente(Stellen, Tätigkeitsbeschreibung, VA,AA, MAJG)
  • positive Führungsinstrumente(Lob, Beförderung, Belohnung) 
  • negative Führungsinstrumente(Kritik, Ermahnung, Abmahnung, UMSETZUNG)

Konflikte: Konfliktarten 

1. intrapersonale Konflikte

Rollenkonflikte oder Zielkonflikte

2. soziale Konflikte ;Interpersonale Konflikte)

Arten von Konflikten:

Verteilungskonfliktes; Rollenkonflikte; Beziehungskonflikte; Wahrnehmung Konflikte; Zielkonflikte;

Erscheinungsform:

Heiße und kalte Konflikte; latente und offene Konflikte; formgebundene oder formfreie Konflikte; 3.

3. Organisationskonflikte Zum Beispiel Konflikte zwischen Abteilungen

Konflikte: Funktionen des Konflikts

- Konflikt als pathologische Erscheinung

- Konflikt als Dysfunktion

- Integrative Funktion von Konflikten

- Konflikt als Förderer des sozialen Wandels

Konflikte: Nutzen von Konflikten:

- Schaffen Problembewusstsein

- Steigen den willen zur Veränderung

- Fördern die Entwicklung

-fördern das Selbstbewusstsein

- Machen das Leben interessant

- Sind Anstoß zu Lernprozessen und horizontale Erweiterung

- Haben Einfluss auf zwischenmenschliche Beziehung

- Verbessern Entscheidungen durch die Auseinandersetzung

- Fördern die Kreativität

Konflikte: Dynamik eines Konfliktablaufs nach Glasl

Stufe1: Verhärtung

Stufe2: Polemik und Debatte

Stufe3: Taten statt Worte

Stufe4: Images und Koalitionen

Stufe5: Gesichtsverlust

Stufe6: Drohstrategien

Stufe7: begrenzte Vernichtungsschläge

Stufe8: Zersplitterung

Stufe9: der Weg in den Abgrund

Konflikte: Was soll ein Konfliktmanagement bewirken? 

Konfliktmanagement soll Konfliktpotenziale frühzeitig erkennen und Interventionen auf dem Weg bringen und so einen positiven Konfliktverlauf zu gewährleisten.

Konflikte: Konfliktanalyse:

- Die Konfliktgegenstände

- Der Konfliktverlauf

- Die Parteien des Konflikts

- Die Positionen und Beziehungen der Partei

- Die Grundeinstellung der Parteien zum Konflikt

Konflikte: Konfliktbearbeitung

Durch die betroffene Partei selbst

Durch eine dritte Partei

Mediation

Prozessbegleiter

Vermittlung

Schiedsverfahren

Machteingriff

 

Konfliktprävention

- Stellenbeschreibung

- Einheitliche Regeln

- Klare Anweisung

- Mitarbeitergespräch

- Potenzial Analyse

Strategische Planung ist: 

Die gedankliche Vorwegnahme zukünftigen Handelns durch Abwägen mehrerer Handlungsalternativen sowie die Entscheidung für den günstigsten Weg zur Zielerreichung. 

Als Prozess:

1.Situation heute bestimmen

2.Bisherigen Weg analysieren

3.Potential, Aufgaben definieren

4.Zukünftige Ziele festlegen

5.Zukünftigen Weg bestimmen 

Planungszeiträume 

Langfristige Planung:
Die langfristige Planung legt den gesamten Zeitraum fest über DIN eine Planungs Aussage gemacht werden soll der Zeitraum geht in der Regel über fünf Jahre hinaus und kann bis zu zehn oder mehr Jahre umfassen.( Generell Betriebsgestaltung Forschungsrichtung, Standortfragen)

Mittelfristige Planung:
Die Reichweite der Planung erstreckt sich in der Regel auf einen Zeithorizont von bis zu höchstens fünf Jahren. (Investitionen Einführung neuer Produkte Personalentwicklung)

Kurzfristige Planung:
Sie reicht bis zu einem Zeitraum von einem Jahr für kurzfristigen Anpassungen oder Operanten Zielsetzungen darauf Ausgaben für Werbung Material Einkäufe)

Messmethoden der Arbeitszufriedenheit 

  1.  Verbale Selbstbeschreibungen unter Anwendung von Skalen“ und Prüflisten, die Behauptungen in Form von ganzen Sätzen oder Eigenschaftsbegriffen enthalten
  2. Fremdbeurteilungen der Reaktionen und des Verhaltens der Probanden am Arbeits- platz
  3. Entwicklung von Skalen zur Selbstbeurteilung von Verhaltenstendenzen
  4. Mitarbeitergespräche, Interviews oder Gruppendiskussionen
  5. Anwendung der „Methode der kritischen Ereignisse“
  6.  Objektive Verfahren: z.B. Messung durch physiologische Indikatoren oder Heranzie- hen von anderen Indikatoren, wie Fluktuations- und Fehlzeitenraten.

 

Krankheitstage/ Ausfalltage

Konflikte im Team

Arbeitsleistung / Fehlerrate

Kündigungsrate

Mitarbeiterfluktuation

Rückmeldung von Kunden

360° Feedback

Am Kommunikationsstiel 

Subsidiarität

ist eine politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Maxime, die die Entfaltung der individuellen Fähigkeiten, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung anstrebt.
Danach sollten Aufgaben, Handlungen und Problemlösungen so weit wie möglich selbstbestimmt und eigenverantwortlich unternommen werden, also wenn möglich vom Einzelnen, vom Privaten, von der kleinsten Gruppe oder der untersten Ebene einer Organisationsform.
Nur wenn dies nicht möglich ist oder mit erheblichen Hürden und Problemen verbunden ist, sollen sukzessive größere Gruppen, öffentliche Kollektive oder höhere Ebenen einer Organisationsform die Aufgaben und Handlungen subsidiär, d. h. unterstützend, übernehmen. Dafür wird ein Zurückdrängen der individuellen Selbstbestimmung und Eigenverantwortung für den jeweiligen Zweck in Kauf genommen.

Nach welchen Überlegungen bestimmen Sie den Preis Ihrer Dienstleistunng? 

-Was muss Ihr Produkt oder Ihre Leistung mindestens kosten (Kostenpreis)?

-Wie hoch ist der Preis, den die Konkurrenz für ein vergleichbares Angebot verlangt (Marktpreis)?

-Welcher Konkurrent hat den höchsten Preis?

-Was unterscheidet Ihr Angebot von seinem Angebot (Preis-Leistungs-Verhältnis)?

-Wie können Sie Ihre Leistung steigern, um den notwendigen Kostenpreis zu erzielen (z. B. durch besonderen Service)?

-Wo können Sie Kosten einsparen, um sich dem Marktpreis zu nähern?

-Habe ich die richtige Kundengruppe, um den Kostenpreis erzielen zu können?

-Welchen psychologischen Preis könnten Sie ansetzen (z.B. 19,99 Euro)?

-Können Sie Preisnachlässe geben (Rabatt, Skonto)? Unter welchen Bedingungen?

-Müssen ggf. notwendige Kosten für eine Transportversicherung mit in den Preis einkalkuliert werden? 

Projekt: Was ist ein Projekt
Nach DIN 69 900 ist ein Projekt durch folgende Faktoren definiert:

- Einmaligkeit und Komplexität der Aufgabe
- Klare Zielvorgaben
- Begrenzung der zeitlichen, finanziellen, personellen und sonstigen Ressourcen
- Abgrenzung gegenüber anderen Projekten
- Projektspezifische Organisation

Projekt: Projekt Aufbauorganisation:

- Auftraggeber
- Projektleiter
- Projekt Team
- Projekt Gremien (Beratungsgremien Steuerungstechnik Lenkungsausschuss)
- Projektbüro (zentrale der Projektgruppe)

Projekt: Projektablauf auf der Basis des PDCA

  1. Projekt Analyse
  2. Auftrag
  3. Projektplanung (Projektstrukturplan)
  4. Projekt Start
  5. Projektdurchführung
  6. Projektsteuerung
  7. Projekt Controlling
  8. Projekt Abschluss
  9. Ergebnis

Projekt: die Projektphasen 

die Projektphasen 

Projekt: BEschreiben Sie Das magische Dreieck der Projektorganisation:

                       - Inhalte

- Termine                                   - Kosten

Projekt: was ist ein Pflichtenheft 

Das Pflichtenheft ist ein Leistungsverzeichnis, dass das Ergebnis der Projektplanung darstellt. Es ist Bestandteil des Projektvertrags.

Projekt: Der Projektstrukturplan:

Aufgabe der Projektstrukturplanung ist es,
- Alle durchzuführenden Aktivitäten zusammen
- Diese Aktivitäten in einer hierarchischen Struktur anzuordnen
- Auf der Basis diese Struktur Arbeitspakete zu definieren

Projekt: Worum geht es in einer Machbarkeit und Risikoanalyse

In einer Risikoanalyse sollten folgende Faktoren Aufjedenfall geprüft werden:
A) technische Risiken
B) wirtschaftliche Risiken
C) politische Risiken
D) Risikofaktor Mensch

Rollenkompetenz: Nennen Sie Die Manager Rollen nach Mintzberg

Interpersonelle Rollen
- Repräsentant
- Führen
- Koordinator, netzwerker 
Informationelle Rolle
- Informationssammler 
- Informationsverteiler
- Sprecher
Entscheidungsrollen
- Unternehmer
- Krisenmanager
- Ressourcenzuteiler
- Verhandlungsführer

Rollenkompetenz: Diese drei Fähigkeiten sollte ein Manager mitbringen

  • Technische Fähigkeiten
  • Soziale Fähigkeiten
  • Analytische bzw. konzeptionelle Fähigkeiten

Rollenkompetenz: Aufgaben oberes Management:

A) Festlegung der Unternehmenspolitik auf weite Sicht
B) Koordinierung der großen betrieblichen Teilbereiche
C) Beseitigung von Störungen im laufenden Betriebsprozess
D) geschäftliche Maßnahmen von außergewöhnlicher betrieblicher Bedeutung
E) Besetzung der Führungs Stellen im Unternehmen

 

Auf der unteren Managementebene sind danach auch noch technische Fähigkeiten von Nöten:
Fachwissen, technisches Spezialwissen
 

Rollenkompetenz: Welche zwei deffinitionen gibt es für den Management BEgriff? 

Management im funktionalem Sinn: Beschreibung der Management- Prozesse

Management im Institutional Sinn: Beschreibung der Personen die managen

Rollenkompetenz: Entscheidungen

Entscheiden ist:
die bewusste Wahl zwischen Alternativen die einer Zweckerfüllung dienen.

 

Der Vorgang des Entscheidens:

  1. Bestimmung des zu entscheidenden Problems
  2. Erstellung von Entscheidungsalternativen
  3. Entschluss

Systematik der Entscheidung:

  • Dispositionsentscheidung (Führungsentscheidungen) 
  • Ausführungsentscheidung
  • Einmalige Entscheidung
  • Routineentscheidung
  • Einzelentscheidung
  • Kollektiventscheidung
     

Rollenkompetenz: Nennen Sie Die "Job-Typen"  nach Mintzberg

Kontaktmann                             Koordinator, Repräsentant
Politischer Manager                 Sprecher, Verhandlungsführer
Unternehmer                            Unternehmer, Verhandlungsführer
Insider                                      Ressourcenzuteiler
Echtzeit- Manager                    Krisenmanager
Team Manager                         Führer
Experten Manager                   Informationssammler, Sprecher
Neuer Manager                        Koordinator, Informationssammler 

Arbeitsteilung: Job Enlargement/Job Enrichment

Die beiden Begriffe Job Enlargement und Job Enrichment gehören gemeinsam mit Job Rotation und den teilautonomen Gruppen zum großen Bereich der Arbeitsfeldvergrößerung.

-Beim Job Enlargement, der Aufgabenerweiterung oder Aufgabenvergrößerung, werden der ursprünglich von einem Mitarbeiter ausgeübten Tätigkeit noch weitere Arbeitselemente angegliedert, die ihr bisher vor- oder nachgelagert waren. Der Tätigkeitsspielraum wird erweitert.

 

- Job Enrichment meint die qualitative Arbeitsbereicherung durch die Vergrößerung der Entscheidungs- und Kontrollspielräume des Mitarbeiters durch Einbeziehung planender, vorbereitender, ausführender oder kontrollierender Tätigkeiten.
Trägt auch zur Erhöhung der Arbeitsmotivation bei.

 

Arbeitsteilung -  Was verstehen sie unter Art und Mengenteilung

  • Mengenteilung: die Arbeitsaufgabe wird quantitativ unter mehreren Mitarbeitern aufgeteilt
    ( Mengenteilung hat den Vorteil, dass durch die Anforderungsvielfalt bei der Komplettbearbeitung eines Teils ein Qualifizierungsanreiz besteht und die Mitarbeiter motivierter sind, sich stärker mit der Arbeit identifizieren können und damit einen höheren Arbeitszufriedenheitsgrad erreichen. Ebenso kann sich ein Arbeitssystem mit Mengenteilung leicht und flexibel an unterschiedliche Fertigungsmengen anpassen, da alle Mitarbeiter dieses Systems Mehrfachqualifikationen besitzen, die ihnen die ganzheitliche Bearbeitung ermöglichen)

  • Artteilung oder Spezialisierung: der gesamte Arbeitsablauf in verschiedene kleinere Arbeitsabschnitte aufgeteilt
    (Ziel der Artteilung oder Spezialisierung ist es, die Bearbeitungszeit durch Spezialisierung auf wenige Arbeitsvorgänge zu verkürzen und damit die Mengenleistung zu erhöhen und die Qualität gleichmäßig zu verbessern.Taylorismus)

     

Arbeitsteilung - Was verstehen Sie unter Job Rotation

Unter Job Rotation wird der systematische Arbeitsplatzwechsel zwischen Mitarbeitern innerhalb einer betrieblichen Einheit verstanden.

 

Job Rotation,wird eingesetzt
- im Rahmen von Gruppenarbeit
- als Mittel zur Anregung von Lernprozessen am Arbeitsplatz
- im Rahmen des Wissensmanagements 
- als Bestandteil lernender Organisation.

die MA sollen neue Kenntnisse und Fertigkeiten entwickeln.

ACHTUNG: es könnte sein dass.....

  • Die Mitarbeiter sind mit den neuen Arbeitsaufgaben überfordert, weil sie (noch) nicht über die notwendigen Kompetenzen verfügen.
  • Beim Lernen on-the-job treten Überforderungen ein.
     

Arbeitsteilung: Was verstehen Sie unter einer teilautonomen Arbeitsgruppe

selbststeuernde Arbeitsgruppe; Verfahren der Arbeitsgestaltung  nach der eine Kleingruppe eine komplexe Aufgabe übernimmt, deren Regelung von der Gruppe teilautonom vorgenommen wird.

 

Ausführliche Erklärung:

selbststeuernde Arbeitsgruppe; Verfahren der Arbeitsgestaltung, nach der eine Kleingruppe eine komplexe Aufgabe übernimmt, deren Regelung von der Gruppe teilautonom vorgenommen wird. Dabei sind auch klassische Führungsfunktionen wie Arbeitsvorbereitung, Arbeitsorganisation und Arbeitsergebniskontrolle an die Gruppe delegiert, sodass sie über Entscheidungs- und Kontrollkompetenzen verfügt. Je nach den Sachverhalten, die der Arbeitsgruppe zur eigenverantwortlichen Wahrnehmung übertragen werden, kann man verschiedene Grade der Selbststeuerung unterscheiden.– Diese weitest reichende Methode der Verselbstständigung der Arbeitnehmer kann im Extremfall sogar auf einen Vorgesetzten verzichten, da möglichst alle Arbeiten von jedem Mitglied der Arbeitsgruppe beherrscht werden sollten, womit Hierarchien überflüssig werden können.

Als Ergebnis dieser Maßnahme sind Erhöhungen der Arbeitszufriedenheit, eine hohe intrinsische Motivation sowie dadurch Senkungen der Fehlzeiten beobachtet worden.

Harvard Konzep: Die Verhandlungsschritte

Die Verhandlungsschritte:
1. gibt es Beziehungsprobleme? --> lösen 
2. gibt es Wahrnehmungsdifferenzen? --> verstehen akzeptieren
3. die Positionen klären! --> interessen erkennen
4. Interessen austauschen, gemeinsame und konfliktträchtige identifizieren 
5. die kreative Frage stellen 
6. Optionen entwickeln dann bewerten und optimieren 
7. gibt es Interessenskonflikte? --> klären
8. einen Zustimmungswürdigen Vorschlag formulieren 
9. die Frage "gibt es eine bessere Alternative?" (Wird die Frage mit Ja beantwortet das Dilemma darstellen lässt sich das Dilemma Bescheid beseitigen weiter zu 10.wenn nicht BATNA wählen 
10. Vereinbarung abschließen


BATNA (Beste Lösung abgesehen von einem Abkommen)

Harvard Konzept: Die 6 Grundprinzipien 

Prinzip 1: Menschen und Probleme getrennt voneinander behandeln 
Prinzip 2: konzentriere dich auf die subjektiven Wahrnehmungen und Sichtweisen!
Prinzip 3: auf Interessen konzentrieren, nicht auf Positionen!
Prinzip 4: Entwickle möglichst viele Optionen, bewehrte und entscheide später 
Prinzip 5: bestehe auf der Anwendung neutraler Beurteilungskriterien 
Prinzip 6: entscheide dich für oder gegen eine Verhandlungsübereinkunft durch den Vergleich mit einer Alternative dazu

6.4 Evaluation

Dreh- und Angelpunkt einer jeden Maßnahme ist der nachhaltige Transfer.

Ein Transfer der nachhaltig wirkt, muss sorgfältig geplant sein. Was wissen Sie dazu? 

Davor:             - was muss der MA wissen und können.
                        - Was sind die Qualifikationen und Kompetenzen konkret?
                        - Wo und wie kann er das Wissen erhalten?
Während:             - habe ich durch die  Maßnahme das notwendige gelernt?
                        - Was davon will ich in meinem Aufgabenfeld anwenden?
                        - Wer kann mich dabei unterstützen?

Danach:             - Was muss konkret umgesetzt werden?
                        - Wie hat der Mitarbeiter Nachhaltigkeit entstehen lassen?
                        - Welche Erfolgsfaktoren müssen für künftiges Handeln stabilisiert werden? 

Beschreiben Sie Personalentwicklung als Konzept: 

a) Die Betriebliche Ausbildung

b) Fort- und Weiterbildung

c) Potenzialanalyse

d) Karriereplanung

e) Kontrolle der Personalentwicklung

 

Personalerhaltung

Personal Förderung und Qualifizierung

Personalfreisetzung

Personalgewinnung

Funktionszyklus einer systematischen Personalentwicklung

1.Bedarfsanalyse

2.Ziele setzen

3.Kreatives gestalten

4.Durchführung

5.Erfolgskontrolle

6.Transfersicherung 

Instrumente der Personalentwicklung:

  • Führungskräfteentwicklung
  • Leitbild der Personalentwicklung
  • Einführung MAJG
  • Durchführen einer Mitarbeiter Befragung

bei jedem Schritt jeweilige Erfolgskontrolle

  • Evaluation und Controlling
  • interne Öffentlichkeit
  • Benchmarking
  • Beratung von außen
  • Weiterentwicklung des Konzeptes 

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