Management

Prüfung SoWi

Prüfung SoWi

Christian Gampel
Lernen

Christian Gampel
Diese Lernkarten behandeln grundlegende und fortgeschrittene Konzepte des Managements auf verschiedenen Ebenen. Sie decken Themen wie Organisation, Mitarbeiterführung, Projektmanagement, Qualitätsmanagement, und finanzielle Planung ab. Besonders relevant sind die Aspekte der Konfliktlösung, Motivation und die Einführung von Normen wie ISO. Diese Karteikarten sind ideal für Studierende und Berufstätige in der Betriebswirtschaftslehre, die ihr Verständnis von Managementprozessen vertiefen und praktische Anwendungen in Unternehmen erlernen möchten.
Karten
162
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
06.01.2015 / 15.10.2023

Lernkarten

Teamentwicklung: Die fünf Gruppenphasen 

  • Forming – die Einstiegs- und Findungsphase (Kontakt)
  • Storming – die Auseinandersetzungs- und Streitphase (Konflikt)
  • Norming – die Regelungs- und Übereinkommensphase (Kontrakt)
  • Performing – die Arbeits- und Leistungsphase (Kooperation)
  • Adjourning – die Auflösungsphase

Teamentwicklung: die Einbettung der Teamentwicklung 

Teamentwicklung als Teil der Personalentwicklung

- Personentwicklung (Qualifikation)

- Teamentwicklung (Zusammenarbeit

- Organisationsentwicklung (Strukturen & Prozesse

Teamentwicklung: Warum soll Sie stattfinden? (12) und zu welchen Anlässen (6) 

Warum Teamentwicklung

-positives Klima schaffen

-Zielklärung und Ausräumen von Zielkonflikten,

-Klärung der Rollen und Aufgaben der Teammitglieder,

-Verbesserung der Kommunikation im Team,

-vertrauensvolle Zusammenarbeit gewährleisten

-Zusammenarbeit verbessern

-Kooperationsbereitschaft erhöhen

-Effizienz steigern

-Eigenverantwortung im Team erhöhen

-Erhöhung der zeitlichen und inhaltlichen Flexibilität

-Beschleunigte Lösung von auftretenden Problemen,

-Senkung von Konflikten

 

Wann

-neues Team

-neue Teammitglieder

-Ausrichtung auf Ziele

-Veränderungsprozesse

-Probleme

-Sinkende Leistung 

Teamentwicklung: Beschreiben Sie den Ablauf

1.Ablauf

2.Problemidentifikation

3.Diagnose

4.Planung von Maßnahmen

5.Evaluation 

Personalentwicklungsmaßnahmen

on-the-job

  •  Job Rotation

  •  Job Enlargement

  •  Job Enrichment

  •  Unterweisung

  •  (Stell-)Vertretung

  •  Trainee

  •  Auslandseinsatz

  •  Praktikum

  •  Patensystem

    near-the-job

  •  Workshop

  •  Coaching, Supervision

  •  Mentoring

  •  Kollegiale Fallbearbei-

    tung (KFB)

  •  Planspiel

  •  Lernstatt / KVP

    Off the Job 

  •  Seminar, Training

  •  Inhouse-Training

  •  Vortrag

  •  Fernunterricht

  •  CBT

  •  E-Learning / Blended- Learning

  •  Lehrgespräche

  •  externe Erfa-Kreise

CI: Was wissen Sie zu Corporate Identity 

Gesamtheit der Merkmale, die ein Unternehmen kennzeichnen und es von anderen Unternehmen unterscheidet.

Gemeinsame Werte die alle erarbeitet haben.

Werte die von allen gelebt werden.

Die als äußeres Erscheinungsbild wahrgenommen werden.

Beisp. Krankenhaus

-einheitliche Kleidung

-einheitliche Schriftstücke

-einheitliche Farbgebung

-einheitliche Abkürzung

 

Eine ganzheitliche CI umfasst

-abstimmen aller Kommunikations-, Denk, Verhalten und Arbeitsprozesse

-homogenes Erscheinungsbild nach innen und außen

-strategische Führung, Grundsätze und Leitlinien

-Stärkung der Mitarbeiter- Identifikation

-Aktive Gestaltung der Unternehmenskultur und des Klimas

-Verbesserung der Arbeitsqualität

-Verbesserung der Kundenzufriedenheit und Bekanntheit 

Führungsinstrumente: Beschreiben Sie das Reifegradmodell nach Hersey/Blanchard

Mit steigendem Reifegrad soll die Führungskraft das direktive Verhalten verringern und das unterstüzende Verhalten verstärken. 

Liegt der MA mit seinem Reifegrad über dem Durchschnitt sollte beides zurückgenommen werden. Dies sollte die Eigenverantwortung und Eigensteuerung des MA erhöhen. 

Führungsstil und Entscheidungsspielraum

Die Kontinuum-Theorie nach Tannenbaum/Schmidt geht davon aus, dass der Führungsstil großen Einfluss auf die Entscheidungsspielräume der Vorgesetzten und der Gruppe hat: Deutlich wird dieser Zusammenhang, wenn auf einer zwedimensionalen Skala (Kontinuum) mit Verhaltensklassen das Ausmaß der Anwendung von Autorität durch Vorgesetzte und das Ausmaß der Entscheidungsfreiheit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eingeordnet wird:
 

Es zeigt sich: 

  • Bewegung nach rechts: Freiraum der Gruppe und Möglichkeit der Entscheidungspartizipation steigt
  • Bewegung nach links: Freiraum der Gruppe und Möglichkeit der Entscheidungspartizipation sinkt

Je kooperativer der Führungsstil von Vorgesetzten ist, umso größer ist der Entscheidungsspielraum der Gruppe.

Führungsinstrumente: Beschreiben Sie die Entwicklungsstufen nach Hersey/Blanchard 

Wichtig, hier handelt es sich um plakative Aussagen ohne Zwischentöne 

Balanced Scorecard


- ein Mehrdimensionales Kennzahlensystem
- es ist kein geschlossenes Kennzahlensystem
- es wird keine Spitzenkennzahl vorgegeben
- es gibt eine Unternehmensspezifische Struktur des Kennzahlensystems
- für jeden Bereich gibt es ein eigene Balanced Scorecard


Ziel ist die Ausrichtung dezentraler Entscheidungen an verfolgten Strategien. Strategien werden in präzise Kennzahlen und Ziele transformiert und den dezentralen Entscheidungsträgern vorgegeben.

Eine Balanced Scorecard  lässt sich an folgenden Kenzeichen erkennen:
1. Mehrdimensionalität
2. Strategieorientierung
3. Instrumentalprinzip
4. Ausgewogenheit 

Portfolio Analyse 

Eine wichtige Entscheidung in der Strategischen Planung und im strategischen Controlling betrifft die Produkte und deren Behandlung.

Dafür braucht es Beurteilungskriterien. Und SGE´s (Beurteilungseinheiten)

SGE sind gekennzeichnet: Sie liefern dem Gesamtunternehmen einen eigenständigen Erfolgsbeitrag, Diese sind Eigenständig, im Bezug auf Produkte, Wettbewerb, Planung, Entscheidung, Führung, Rentabilität. Ich SGE miteinander vergleichen.

Wir vergleichen:
-  den relativen Marktanteil ich bin entweder Marktführer oder Marktfolger
- das durchschnittliche Marktwachstum in Einer Periode in der Verglichen werden soll

- Niedriger Relativer Marktanteil bei hohem durchschnittlichem Marktwachstum
                   = Fragenzeichen (Question Marks)
Nachwuchsprodukte die erst noch etabliert werden müssen mit geringen Marktanteil


- Hoher Relativer Marktanteil bei hohem durchschnittlichem Marktwachstum
                   = Sterne (Stars)
Sie erwirtschaften bereits Gewinn müssen aber zu Erhalt der Positon weiter gepusht werden


- Hoher relativer Marktanteil bei niedrigem durchschnittlichem Marktwachstum
                   = Melkkühe (Cash Cows)
Reife Produkte, kaum mehr Aufwand, kaum Geld, hoher Cash flow


- Niedriger Relativer Marktanteil bei niedrigem durchschnittlichem Marktwachstum
                   = Arme Hunde (Poor Dogs)     
kaum bis geringe Überschüsse. Produkte sollten auslaufen oder noch profitabel laufen. 

SWOT 

  1. SO Stärke-Chancen-Kombination: Welche Stärken passen zu welchen Chancen? Wie können Stärken genutzt werden, so dass sich die Chancenrealisierung erhöht?
  2. ST Stärke-Gefahren-Kombination: Welchen Gefahren können wir mit welchen Stärken begegnen? Wie können vorhandene Stärken eingesetzt werden, um den Eintritt bestimmter Risiken abzuwenden?
  3. WO Schwäche-Chancen-Kombination: Wie können trotz Schwächen Chancen genutzt werden? Wie können Schwächen zu Stärken entwickelt werden?
  4. WT Schwäche-Gefahren-Kombination: Wie können wir trotz Schwächen den Gefahren trotzen - oder auf welche Gefahren dürfen wir uns nicht einlassen, da entsprechende Stärken fehlen? Wie können wir uns sonst vor Gefahren schützen?

Marketing: Produktlebenszyklus 

Produktlebenszyklus unterteilen das „Leben“ eines Produktes vier Phasen: Sie beschreiben, wie neue Produkte auf den Markt kommen und bereits eingeführte den ständig wechselnden Marktverhältnissen angepasst werden. Eine bereits vorhandene Produktlinie wird um eine weitere Variante ergänzt Aufnahme neuer Produktlinien, die horizontal, vertikal oder lateral in Beziehung zu den bisherigen stehen wirtschaftlich nicht mehr tragfähige Produkte werden aus dem Markt genommen 

 

Einführung
Mit Beginn der Einführungsphase hat das Unternehmen bereits durch Werbung und Public Relations auf das neue Produkt aufmerksam gemacht.

Wachstum
Mit Beginn der Wachstumsphase werden erstmals Gewinne erzielt, die Ausgaben für Promotion und Kommunikation sind anhaltend hoch.

Reife
Reifephase ist meist die längste Marktphase. Diese Phase ist die profitabelste. Aufgrund der zunehmenden Konkurrenz sinken zum Ende der Phase die Gewinne.Erhaltungsmarketing oder Produktvariationen

Sättigung
Das Produkt hat kein Marktwachstum mehr.

Rückgang
Der Markt schrumpft und der Umsatzrückgang kann durch gezielte Marketingmaßnahmen nicht abgefangen werden

Marketing: wie gehen Sie bei einer MarketingPlanung vor? 


- Analyse der Situation; Markt, Wettbewerb, Umfeld, in Tennis Situation
- Zielformulierung; Umsatz, Marktanteil, Ziel Segment Tee, Positionierung
- Ressourcenbestimmung; Budget, Personal
- Marketingmix; Strategien, Einsatz der 4/7P
- Ausführung; zeitliche und inhaltliche Planung, Zuständigkeitsbereiche
- Kontrolle; Zielerreichung qualitativ und quantitativ

Marketing Faktoren für die Standortwahl 

 

Marktbezogene Faktoren

·       Konkurrenzsituation, Nachfrage, Bedarf

·       Arbeitskräfte

·       Rohstoffkosten

·       Regionale Kaufkraftverhältnisse

Betriebswirtschaftliche Faktoren

·       Energiekosten

·       Mietpreise

·       Grundstückskosten

·       Nebenkosten

·       Gewerbesteuerhebesätze

Infrastrukturelle Faktoren

·       Konkurrenz durch andere Anbieter

·       Verkehrslage

·       Nähe zu Ballungsgebieten

·       Vorhandensein öffentlicher Einrichtungen

Rechtliche Faktoren

·       Flächennutzungs- bzw. Bebauungsplan

·       Baunutzungsverordnung

 

Marketing: Marktfeldstrategie Ansoff matrix 

Vervielfachung der Dienstleistungen und eine Ausweitung der Kundenkreise bzw. Personengruppen, mit besonderen Auswirkungen auf die Bereiche Produkt- und Dienstleistungen und Personal bzw. Team.

 

Marketing -mix für Dienstleistungen beschreiben

- Produkt (Politik) Differenzierung, Innovation, Ausführung
- Preis (Preispolitik) Kostendeckung/Qualität, Modifikation
- Place (Platzierung) Vertriebssystem, ambulant/stationär
- Promotion (Werbung) Zielgruppen, Botschaft
- Person hammer auf die Leistungserbringer) Ausbildung, Motivation, Wirkung
- physical Environment (Umfeld und Ambiente) Standortgestaltung
- Prozess (Prozess der Leistungserbringung) Optimierung der Abläufe, Qualitätssicherung

Management by Objektivs Vorteile Nachteile 

Management by Objektivs à meint das Führen mit Zielen.
Positiv:
Förderung der Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter.
bessere Identifikation der MA mit den Zielen. 
Eigenverantwortliche Zielerfüllung durch den MA.
Entlastung der Führungskräfte.
Negativ:
Zielkonflikte zwischen FK und MA können entstehen
Der Mitarbeiter muss kontrolliert werden.
Gefahr von mehr Quantität statt Qualität weil Prioritäten unterschiedlich sind.
 

Management by Delagation Vor und Nachteile 

Management by Delegation à meint das Führen durch Delegation von Aufgaben.
Positiv:
Erhöht die Motivation der MA durch Eigenverantwortlichkeit. 
Entscheidungen werden dort gefällt wo sie hingehören. 
Entlastung der Vorgesetzten.
Negativ:
Delegationsfehler z.B. nur Verantwortung ohne tatsächliche Macht übertragen.
Rückdelegation Führungskräfte lassen sich Aufgaben zurückgeben und lösen sie.  
Es wird viel unattraktive Arbeit delegiert
.

Management by Exeptions Vorteile NAchteile 

Management by Exeptions  à meint das Führen mit Handlungsspielräumen
Positiv:
Entlastung der Führungskraft.
Geringerer Kontrollaufwand (der MA hat seinen definierten Spieltraum)
Die MA können in Ihrem Rahmen flexibel agieren.
Negativ:
Der Vorgesetzte hat nur bei „Problemen“ Kontakt zu  MA
Es könnte zu Verschleierungen durch den MA kommen um Konsequenzen durch FK zu verhindern.
Es kann passieren das unattraktive arbeit von FK zum MA wandert.


Management by Motivation Vorteile Nachteile 

Management by Motivation à meint das Führen durch das einsetzen von Anreizsystemen.
Positiv:
Nutzt die Intrinsische Motivation der MA.
Entlastet die Führungskraft von Aufgaben.
Negativ:
Es ist schwierig festzustellen welche Bedürfnisse der MA hat
Der MA braucht trotz allem einen Rahmen in dem er sich bewegt.
Es kann zu Schwankungen im Anreiz Beitragsgefüge kommen.

1.1 Sozialwirtschaft und Ihre Merkmale 

  • ausgerichtet auf soziale Ziele. Sie kann der Gemeinschaft, der Gesellschaft oder dem Gemeinwohl dienen
     
  • Sachzielorientierung Gewinnerzielung o. Maximierung ist nicht Primärziel es geht um eine dienende Funktion des Kapitals
     
  • private Träger- oder Eigentümerschaft  an der Organisation ist gegeben. 

in einem weiten Verständnis von Sozialwirtschaft muss mind. eines dieser Merkmale gegeben sein. 
Es gibt aber auch Organisationen die alle 3 erfüllen. 

 

1.1 Sozialwirtschaft innerhalb der Volkswirtschaft

Die SoWi stellt einen Teilsektor der Wirtschaftlichen Betätigung innerhalb der VW dar, in dem staatliche Einflussnahme aus sozialpolitischen Gründen häufig zu verzeichnen ist. 

Ziel ist es wirtschaftliche Güter und Dienstleitungen zu einem Preis auf den MArkt zu bringen den auch wirtschaftlich schwächere leisten können. 

 

Finanzierung 1  Kreditarten 

Kurzfristige Fremdfinanzierung

Handelskredite

- Lieferantenkredit

- Kundenkredit

Bankkredite

- Kontokorentkredit

- Avalkredit

- Lombardkredit

Langfristige Fremdfinanzierung

Darlehn

  •  Anuitätendarlehen
  • Abzahlungsdarlehen
  • Fälligkeitsdarlehen

 

Schuldschein
darlehn

Anleihen

 

 

Finanzierung 1 Kontokorrentkredit

Kontokorrentkredit (ist der auf dem Girokonto eingeräumte Überziehungszins)
- zählt zu den kurzfristigen Krediten
- ist sehr flexibel
- es fallen Sollzinsen und evtl. auch Überziehungszinsen bei Limitüberschreitung an.
- die Zinsen sind sehr hoch
- Zinsen fallen nur an für tatsächliche Höhe und Dauer
- Kontokorrentkredit ist ein Kreditlimit, das auf einem Bankkonto eingerichtet wird
- zur Absicherung kann die Bank Sicherheiten verlangen (Bürgschaften, Grundschuld)

 

Finanzierung 1 Kontokorrentkredit Vergleich mit Bankdarlehen

Ein üblicher Bankkredit hingegen hat einen festen Betrag, eine feste Laufzeit (z.B. 3 Jahre) und eine feste Tilgungsvereinbarung.

Wird der Kredit entgegen der Planung des Unternehmens nicht mehr oder zumindest nicht mehr in der Höhe benötigt, müssen die Zinsen trotzdem bezahlt werden.

Der Kontokorrentkredit kann somit dazu dienen, kurzfristige Finanzierungsengpässe abzudecken, ohne dass sich das Unternehmen langfristig verschuldet.

Rückzahlungsbedingungen: feste Laufzeit trifft Beliebigkeit

Zinsen: Höhe und Berechnung unterscheiden sich

Finanzierung 1 Darlehen 

- Überlassung von Kapital durch Kreditgeber an Kreditnehmer
- in der Regel ist dies ein mittel o Langfristiger Kredit.
- rechtliche Regelung durch einen Darlehensvertrag
für ein Darlehen fallen i.d.R. folgende Kosten an:
- Zinsen wer den als Nominalzinsen angegeben Sie können variabel oder festgeschrieben sein.
- Bereitstellungszinsen fallen an wenn das Darlehen nicht genutzt wird.
- Damnum der Betrag um den der Auszahlungsbetrag niedriger ist als der Rückzahlungsbetrag

Zinsfestschreibungszeit gibt an wann über den vereinbarten Zinssatz neu Verhandelt werden muss.
Je günstiger der Zinssatz fürs Darlehen desto länger sollte die Zinsfestschreibungszeit sein ebenso wenn mit langfristig steigenden Zinsen gerechnet wird.
...... und umgekehrt :)

Es gibt folgenden Darlehensformen 

Finanzierung Sonderformen der Finanzierung Leasing 

Was spricht dafür?
- Schonung des Eigenkapitals
- Schonung der Liquidität
- Große Investitionsvolumen
- Ausweitung des Finanzspielraums
- Schonung der Bankkredite 

Unter Leasing versteht man eine zeitlich befristete Nutzungsüberlassung von Investitionsgütern gegen Entgelt.
> Leasing dient dem Erhalt der finanziellen Unabhängigkeit,
> für die Sicherung der Liquidität
> flexible Anpassung an technischen Fortschritt
> kann statt Eigen o. Fremdfinan. bei Anschaffungen langfristiger Anlagegüter genutzt werden


Für Leasingverträge gibt es viele verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten aufgrund der verschiedenen Faktoren der Finanzierungsobjekte.
Leasinggeber à Hersteller des Gut´s oder eine Leasinggesellschaft
welches Leasingobjektà Konsumgüter oder Investitionsgüter
Leasingsauer u. Verpflichtungscharakter à Operate- Leasing oder Finanzierungsleasing
 

Operate L --> 
Kurzfristig angelegt; kurzfristig kündbar; Leasingraten steuerlich gelten; kaum Risko
FianzierungsL --> 
langfristig; nicht kündbar; laufende Kosten müssen getragen werden; Risiko bei Totalschaden;

Leasing

Vor Nachteile:
- Diverse Nebenkosten; Versicherungskosten;
- Klare Kalkulationsgrundlage durch feste Raten
- Beim FinanzierungsL kein Kündigungsrecht während der Grundmietzeit
- Es wird kein Eigentum erworben
- Leasing ist teuer

- Operate L ermöglich Anpassung an technischen Fortschritt
- Eingespartes Kapital kann investiert werden
- Betriebserweiterung ohne großen Kapitalbedarf möglich
- L.Raten können mit Erträgen bezahlt werden die durch L.Objekt erwirtschaftet werden

Finanzierung 

Zuerst Analyse der Situation, welche Kosten habe ich derzeit? 

Auf welche Weise soll die Finanzierung erfolgen? 

Welche Einnahmen oder Umsätze sind zu erwarten? 

Innenfinanzierung - Außenfinanzierung 

kurz,- mittel-, langfristige Finanzierung 

Eigen,- Fremdfinanzierung 

Was habe ich an Eigenkapital 

Leasing als Sonderform 

Kontokorrent wenn's ganz kurzfristig sein soll 

Das man Finanzierungsregeln einhalten soll:

am besten 1:1 / 2:1 geht / 3:1 ist gerade noch zulässig (da gibts aber glaub ich noch was) 

Je nach Frage könnte man noch einen Investor mit ins Spiel bringen. 

Fundraising 

Dann muss sicher noch bedacht werden wann der ROI ist .....

3.2 Welche Gefährdung besteht für das Solidaritätsprinzip? 

  • jede Solidarleistung ist ein komplexes unübersichtliches Geflecht
  • je weniger sich an der Solidargemeinschaft beteiligen um so weniger Leistung kann ausbezahlt werden. 
  • je mehr Versicherunggsfälle (im Sinne von Mißbrauch) auftreten um so mehr muss, evtl. zu unrecht ausgeschüttet werden. 
  • die Haltung: wenn ich was einzahle will ich auch was davon haben. ( moral hazert) 
  • das System der Sozialleistung wird vom Beansprucher als selbstverständlich wahrgnommen, er hat kein Gefühl  dafür wieviel Leistung in € noch vorhanden ist bzw. wie es generell um die Resourcen bestellt ist. 

3.2 Was verstehen Sie unter dem Begriff Solidarität?

Solidarität heißt für andere einstehen und damit Zusammenhalt beweisen. Sloidarität kann gegenüber 1 Individuum oder mehreren Individuen erfolgen. Merkmale des Solidaritätsausgleichs sind :

- Schadensausgleich = Versicherungsprinzip

- Risikoausglkeich = Versicherungsprinzip (Menschen mit hohen Gesundheitsrisiko müssen nicht mehr zahlen) 

- Altersausgleich = Sozialversicherungsprinzip (der alte zahlt nicht mehr als der junge) 

- Einkommensausgleich = staat. Umverteilung (wer weniger verdient muss weniger einzahlen bei vollem Anspruch) 

- Familienlastenausgleich = weniger Steuern bei Kinder

3.1 Praktisch bedeutet dies das Sozialhilfe nur erhält wer sich nicht selbst helfen kann. 
      Das bedeutet, dass vom Betroffenen vorrangig folgendes einzusetzten ist: 

  • eigene Arbeitskraft 
     
  • eigenes Einkommen und/oder Vermögen 
     
  • Hilfeleistungen von anderen (z.B. Unterhalt) 
     
  • Leistungsverpflichtungen Dritter: Rückforderungsansprüchen, Erbteilsansprüche, Schadensersatzansprüche. oder an Sozialleistungsträger: ALG, Kindergeld , Wohngeld 

3.1 Was wissen Sie über das Subsidiaritätsprinzip?

Staatl. und/oder andere gesellschaftliche Organisationen , sollen nur helfen, wenn anderweitig (Familie, Nachbarn, Freunde) keine Abhilfe möglich ist = Hilfe zur Selbsthilfe.

2.1  Auf welchen 5 Säulen basiert das System der Sozialen Absicherung?

 

  • Rentenversicherung
  • Krankenversicherung
  • Unfallversicherung
  • Pflegeversicherung
  • Arbeitslosenversicherung

1.9 Was ist unter sozialer Absicherung zu verstehen und auf welchem Prinzip basiert sie?

Die soziale Absicherung des Einzelnen ist ein wesentlicher Aspekt der sozialen Marktwirtschaft. Sie ist ein Schutz vor Folgen verschiedener Ereignisse , die als soziale Risiken charakterisiert sind. Die soziale Absicherung verläuft nach dem Versicherungsprinzip, d.h. man hat nur Anspruch auf Leistung im Bedarfsfall.

Gründe für Personalüberdeckung

- qualitativ     Überdeckung in einer bestimmten Qualifikation
- quantitativ    Überdeckung in einer bestimmten Höhe
- zeitlich        Überdeckung in einem bestimmten Zeitraum (Saison)
- örtlich        Überdeckung in bestimmten Betriebsteilen

Ursachen für Personalfreisetzung

- Absatz- und Produktionsrückgang
- Managementfehler 
- vorhersehbare Ursachen (Rationalisierungsmaßnahmen, technischer Fortschritt, etc.)
- unvorhersehbare Ursachen (konjunkturelle Ursachen, personenbedingte Ursachen)

Arten der Personalfreisetzung

- reaktive
- antizipative

Maßnahmen der Personalfreisetzung:

-Unternehmens- personalpolitische: 
    -Produkt- Marktdiversifikation
    - Insourcing
    - Senkung der Selbstkosten
    - Aufschub von Rationalisierungsmaßnahmen
    - veränderte Arbeitsorganisation

- qualitative Maßnahmen
    - Weiterbildung, Umschulung, Ausbildung

- quantitative Maßnahmen
    - Einstellungsstop
    - Aufhebungsverträge
    - vorzeitige Pensionierung (Abfindungen)
    - Nichtverlängerung befristeter Arbeitsverträge
    - Förderung von Fluktuation durch z.B. Streichung von Sozialleistungen —> das find ich aber echt daneben!

- örtliche Maßnahmen
    - Versetzung, Umsetzung

- zeitliche Maßnahmen
    - Urlaubsgestaltung
    - Abbau von Mehrarbeit
    - Arbeitszeitverkürzung
    - Kurzarbeit

Arbeitsvertrag 

 

Wenn keine höherrangigen Vorschriften bestehen, können AG & AN die Arbeitsbedingungen nach dem Grundsatz der Vertragsfreiheit im Wesentlichen frei aushandeln.

  • - Die Grenzen der Vertragsfreiheit nach BGB müssen beachtet werden.
  • - Der Lohn darf nicht im krassen Missverhältnis zur Arbeitsleistung stehen. (das wäre sonst Wucher)
  • - Das Arbeitsverhältnis zwischen AG &AN wird durch den AV geregelt.
  • - Der AV ist ein Unterfall des DV
  • - ist ein privatrechtlicher, gegenseitiger personenrechtlicher Austauschvertrag
  • - Arbeitsleitung <-> gegen Entgeld
  • - durch den AV besteht eine wechselseitige Fürsorge und Treuepflicht

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