G2B - BWL
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Lernkarten
Was sind Maßstäbe an denen unternehmerisches Handeln gemessen werden kann?
wie wird es unterschieden?
1. Monetäre Ziele:
- Gewinnmaximierung
- Umsatzsteigerung
- Kostenminimierung
- Kapitalerhaltung
- Steuerminimierung
2. Nicht-Monetäre Ziele:
- Marktanteil vergrößern
- Produktentwicklung / Innovation
- Unabhängigkeit
- Prestige / Macht
- Umweltbelastung vermeiden
- Sicherung Arbeitsplätze
- Kunden / Mitarbeiterzufriedenheit
Was versteht man unter Shareholder-Ansatz der Unternehmensführung?
- Ausrichtung betriebl. Entscheidungen am Anteilseigner
- Einkommens-/Vermögenssituation des Anteilseigners soll verbessert werden
- langfristige Gewinnmaximierung der KapGeber
Warum ist der Shareholder-Ansatz immer mehr in Kritik geraten?
Kurzfristiges Investment steht immer mehr im Vordergrund.
Langfristig erfolgreiches Bestehen des Unternehmens und andere Interessensgruppen (Mitarbeiter, Kunden, Umwelt, Öffentlichkeit) werden vernachlässigt.
Was versteht man unter Stakeholder-Ansatz?
- Orientierung Unternehmensführung verschiedener Anspruchsgruppen
- Zusammenführung der Stakeholder (Arbeiter, Lieferanten, Kunden, kritische Öffentlichkeit) und teilhabe am Unternehmenshandeln und Erfolg.
- sozialwissenschaftlicher Ansatz der Unternehmensausrichtung
Warum gestaltet sich in der Praxis der Stakeholder-Ansatz schwierig?
Gegenläufige Interessenslagen der einzelnen Stakholder.
Welche Gruppen leisten welchen Beitrag zum Unternehmen und welchen Anspuch ziehen sie daraus?
1. Eigenkapitalgeber:
Eigenkapital - Wertsteigerung / Verzinsung Kap.
2. Fremdkapitalgeber:
Fremdkapital - Tilgung / Verzinsung Kap.
3. Arbeitnehmer:
ausführende Arbeit - Entlohnung, motivierende Bedinungen, Arbeitsplatzsicherheit
4. Management:
dispositive Arbeit - Gehalt, Macht, Einfluss, Prestige
5. Kunden:
Abnahme von Gütern - guter Preis, Qualität
6. Lieferanten:
Güterverkauf - Bezahlung, langfristige Beziehung
7. Allg. Öffentlichkeit:
Infrastruktur, Rechtsordnung, Umweltgüter - Steuerzahlungen, Einhalten Rechtsvorschriften, schonender Umgang mit Umwelt.
Wozu dienen betriebliche Kennzahlen / Kennzahlen Analyse?
- Entscheidungsfunktion (stärken/schwächen)
- Kontrollfunktion (Überprüfung Zielerreichung)
- Steuerungsfunktion
- Interessenslagen unterschiedlicher Personengruppen (Stakeholder/ Shareholder)
Berechnung Produktivität?
Output / Input
Berechnung Wirtschaftlichkeit?
Leistung (nominal) / Kosten (nominal)
Berechnung Working Capital?
Umlaufvermögen
- kurzfristiges Fremdkapital
= Working Capital
"Ist mein kurzfristiges Fremdkapital durch das Umlaufvermögen gedeckt"
Was kann man von einem hohen Working Capital ableiten?
Je höher Working Capital, desto besser die künftige Liquiditätslage.
Wie wird Rentabilität berechnet?
Fachausdruck?
Jahresüberschuss / durchschnittlich gebundenes Kap X 100
= Return on Investment
Wie wird die Eigenkapitalrentabilität berechnet?
Was ist daraus abzuleiten?
Fachausdruck?
Jahresüberschuss / Eigenkapital x 100
- wie weit ist Ziel der Gewinnmaximierung erreicht worden
- Unternehmerrendite
- Vergleichbar mit EK-Rent. Mit Branche oder
- KapAnlage
Return on Equity (RoE)
Wie wird die Gesamtkapitalrentabilität berechnet?
Was kann damit beurteilt werden?
(Jahresüberschuss + Zinsaufwand) / Gesamtkapital x 100
Beurteilung der gesamten Leistungsfähigkeit des Unternehmens.
Wie wird die Anlagenintensität Berechnet?
Anlagevermögen / Gesamtvermögen * 100
Wie wird die Eigenkapitalquote berechnet?
Eigenkapital / Gesamtkapital * 100
= Equity Ratio
Wie wird die Umsatzrentabilität berechnet?
Fachausdruck?
Jahresüberschuss / Nettoumsätze * 100
Return on Sales
Wie wird Berry Ratio berechnet?
Bruttogewinn / operative Kosten * 100
Wie wird der CashFlow berechnet?
Jahresüberschuss
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen
+/- Bildung / Auflösung Rückstellungen
+/- weitere nicht zahlungswilligem Aufw./Erträge
Wie wird die Liquidität berechnet?
1.+2.+.3 Grad.
1. Grades:
fl.Mittel / kf Fremdkapital * 100
2. Grades:
(fl.Mittel + Ford.) / kf Fremdkapital * 100
3. Grades:
Umlaufvermögen / kf Fremdkapital * 100
Wie werden die Ertragskennzahlen, Betriebsergebnis I und II berechnet?
Umsatz
- betriebsbedingte Aufwendungen (Leistungserstellung)
= Betriebsergebnis I
- anlagebedingte Aufwendungen
= Betriebsergebnis II
Wie wird der Rohgewinnaufschlagsatz berechnet?
(Wirtschaftlicher Umsatz - Wareneinsatz)
------------------------------------------------------- x 100
Wareneinsatz
Wie wird der Rohgewinn I+II, Halbreingewinn und Reingewinn berechnet?
Wirtschaftlicher Umsatz
- Wareneinsatz
-------------------------------------------
= Rohgewinn I
- Fertigungslöhne
-------------------------------------------
= Rohgewinn II
- allg. sachliche Betriebsaufwendungen
------------------------------------------
= Halbreingewinn
- besondere sachl/pers. Betriebsaufwendungen
Welche Bereiche sind den Hauptfunktionen betrieblicher Tätigkeit zuzuordnen?
- Produktion
- Absatz
- Investition und Finanzierung
Welche Bereiche sind den Grundfunktionen betrieblicher Tätigkeit zuzurechnen.?
- Betriebsführung
- Investition
- Beschaffung
- Lagerung
- Transport
- Logistik
- Steuerung
- Planung
- Rechnungswesen
- Verwaltung
- Personal
- IT
- Forschung / Entwicklung
- Service und QM
- Werbung
Aus welchen Stufen besteht die Unternehmenführung?
- Zielorientiere Planung
- Entscheidung für optimale Alternative
- Ausführung
- Kontrolle
Was ist Organisation?
Aufbauorganisation
Ablauforganisation
Managementtechniken
Was sind Funktionen dispositiver Arbeit?
Leitung
Planung
Organisation
Überwachung
Welche Führungsstile gibt es?
Autoritär: Vorgesetzter setzt durch
patriarchisch: durch Manipulation
informierend: durch Überzeugung
beratend: Vorgesetzter informiert
kooperativ: Gruppe entwickelt Vorg. Wählt aus
partizipativ: Gruppe entscheidet im vereinbarten Rahemn
demokratisch: Gruppe entscheidet autonom
Welche Führungsprizipien gibt es?
Management by Direktion and Control (direkte Führung Weisung und Kontrolle)
Management by Partizipationen, Integration selfcontrol (nichtdirektive Führung)
Management by exception (Regelung von Ausnahmen)
Management by objektives (Führen durch Zielvereinbarung)
Vor und Nachteile bei Management by exception?
+ Entlastung Führung bei Routineaufgaben
+ Förderung Leistungswille Arbeitnehmer
- möglich Unterdrückung unangenehmer Informationen gegenüber führung
- Eingriff Führung in Ausnahmefälle in denen sich AN bewehren könnte.
Vor- und Nachteile Management by Objectives?
+ Förderung Verantwortungsbereitschaft und Eigeninitative
+ Förderung partnerschaftlicher Zusammenarbeit
- bei zu hoch gesetzten Zielen Misserfolge durch Leistungsdruck und Unsicherheit.
Merkmale Internes (kalkulatorisches) Rechnungswesen?
- Info für Unternehmensleitung für Planung Steuer und Kontorll
- Betrachtung betriebswirtschaftlicher Gesichtspunke
- KLR
- Investitions- Finanzierungsrechnungen
Merkmale externes (pagatorisches) Rechnungswesen?
- Informationen für Unternehmensleitung über
- Vermögenslage
- Finanzlage
- Ertragslage
- Ermittlung nach steuerrechtlichen- / handelsrechtlichen Gesichtspunkten
Aufgaben der Kosten- und Leistungsrechnung?
- Erfassung Kosten/Leistungen (Leistungserbringung)
- Ableich Plan- Soll- Ist- Kosten
- Kostenkalkulation (zb Aufträge)
- Bewertung v. Kostenträgern (Produkte, Dienstleistungen)
- Überprüfung Wirtschaftlichkeit (Kostenstellen: Abteilungen, Prozessen,..)
- Übersicht Warenvorräte
- Aufdeckung Kostensenkungspotentiale
- Entscheidungsgrundlage Preispolititk
Was sind Kosten?
Werteverzehr an Gütern / Diensten (Verbrauch),
durch betriebl. Tätigkeit
in Abrechnungsperiode
Was sind Leistungen?
Wertezufluss an Gütern / Diensten
durch betriebl. Tätigkeit
in Abrechnungsperiode
Wie ist die Kostenrechnung aufgebaut?
- Kostenartenrechnung
- Welche Kosten sind angefallen (Gemeinkosten/Einzelkosten)
- Kostenstellenrechnung
- Wo sind Kosten angefallen (Abteilung, Prozess,..)
- Kostenträgerrechnung
- Wofür sind Kosten angefallen
Welchem Bereich der Kostenrechnung sind Einzelkosten und Gemeinkosten zuzurechnen.?
Gemeinkosten: --> Kostenstellenrechnung
Einzelkosten: --> Kostenträgerrechnung
Wie setzen sich Aufwand und Kosten zusammen?
+Beispiele
Aufwand:
- neutraler Aufwand
- betriebsfremder Aufwand (Geschenke)
- außerordentlicher Aufwand (Techn.AfA wg Untergang)
- Bewertungsbedingter Aufwand (niedriger TW)
- Zweckaufwand (Beschaffung Güter /Produktion zum Unternehmenszweck
Kosten:
- Grundkosten (Kosten Produktionsprozess - Unternehmenszweck
- kalkulatorische Kosten
- Zusatzkosten
- kalk. Unternehmerlohn
- kalk. Mieten Zinsen
- Anderskosten
- kalk. Wagnisse
- kalk. Abschreibung
- Zusatzkosten