Investition KE1 - Kurs 40520

FernUni Hagen - Investition KE1 Kurs 40520, Modul 35021

FernUni Hagen - Investition KE1 Kurs 40520, Modul 35021


L. D.
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der Investitionstheorie auf Universitätsniveau, mit Fokus auf finanzmathematische Methoden wie Zins- und Rentenrechnung, Investitionsprojekte und deren Bewertung. Sie decken Themen wie Interdependenzen, finanzwirtschaftliche Komplementärmaßnahmen und verschiedene Modelle der Investitionsentscheidung ab. Besonders nützlich für Studierende der Finanzwirtschaft, die sich mit der Bewertung und Planung von Investitionsprojekten auseinandersetzen.
Cartes-fiches
59
Utilisateurs
4
Langue
Allemand
Catégorie
Finances
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
29.09.2014 / 09.11.2019

Cartes-fiches

Partialkalkül

hier: Entscheidungskalkül, das sich auf die isolierte Betrachtung von Investitionsprojekten beschränkt, ohne explizit auf Finanzierungsprojekte einzugehen.

Partialmodell

Entscheidungsmodell, das sich auf einen kleinen Entscheidungsbereich beschränkt, ohne explizit auf andere damit verbundene Entscheidungssphären einzugehen.

Partnerschaft

Eine der OHG ähnliche Gesellschaftsform, die jedoch in etlichen Formalia einfacher geregelt ist und insbesondere in Haftungsfragen flexibler ausgestattet werden kann.

Personengesellschaft

Gesellschaft, bei der sich mindestens zwei Personen zwecks gemeinsamen Betreibens einer Unternehmung zusammenschließen, wobei dieser zumindest eine natürliche (in Deutschland auch zulässig: juristische) Person angehören muss, die für Verbindlichkeiten der Unternehmung uneingeschränkt mit ihrem Gesamtvermögen haftet. Zu den Personengesellschaften gehören in Deutschland insbesondere die Offene Handelsgesellschaft (OHG), die Kommanditgesellschaft (KG), die BGB-Gesellschaft, die Partnerschaft sowie die GmbH & Co KG.

finanzmathematische Rechenverfahren

Gegenstand der Finanzmathematik ist das Problem, Zahlungsgrößen, die auf unterschiedliche Zeitpunkte bezogen sind, unter Berücksichtigung von Zins- und Zinseszinseffekten vergleichbar zu machen. Die dazu entwickelten elementaren Rechentechniken, Zins- und Zinseszinsrechnung, Rentenrechnung und Annuitätenrechnung werden auch als finanzmathematische Rechenverfahren bezeichnet.

Rente

Eine über mehrere Perioden hinweg in konstanter Höhe anfallende Zahlung.

ewige RentE

Eine über unendlich viele Perioden hinweg in konstanter Höhe anfallende Reihe von Zahlungen.

Rentebarwert

Barwert einer Rente. Er entspricht der Summe der Barwerte aller einzelnen Rentenzahlungen.

Rentenbarwertfaktor

Faktor, mit dem der Rentenbetrag zu multiplizieren ist, um den Barwert der Rente zu bestimmen. Der Rentenbarwertfaktor RBF(T, r) entspricht der Summe der Abzinsungsfaktoren (q–1 + q–2 +...+ q–T) und ergibt sich formal aus:

\(RBF(T,r) = {1 - q^{-T} \over r}\)

Rentenrechnung

Sammelbegriff für mathematische Rechenoperationen, bei denen unter Berücksichtigung von Zins und Zinseszins der Barwert oder der Endwert einer Rente bestimmt wird.

Simultanprogramm

Entscheidungsmodell, bei dem Entscheidungen verschiedener in Verbindung stehender Bereiche in einem Lösungsvorgang geplant werden.

Simultanprogramm

hier: Entscheidungsmodell, das simultan Investitions- und Finanzierungsprojekte berücksichtigt.

Totalmodell

Modell, das alle Interdependenzen zwischen verschiedenen in Verbindung stehenden Bereichen simultan in einem Lösungsvorgang berücksichtigt.

Unsicherheitsprobleme

Probleme, die daraus resultieren, dass die in investitionstheoretische Kalküle eingehenden Angaben über zukünftige Zahlungsströme, Zinssätze etc. de facto immer nur mit mehr oder weniger großer Unsicherheit prognostiziert werden können.

Unterlassensalternative

Handlungsmöglichkeit, bei der keine Investition durchgeführt, kein Fremdkapital aufgenommen wird und die eigenen Mittel zum vorgegebenen Marktzins zinsbringend am Finanzierungsmarkt angelegt werden.

Zins- und Zinseszinseffekte

Zinseffekte resultieren aus der verzinslichen Anlage eines (originären) Geldbetrages. Beim einfachen Zinseffekt wird unterstellt, dass zwischenzeitlich zufließende Zinszahlungen nicht weiter verzinslich angelegt werden. Zinseszinseffekte resultieren aus der weiteren verzinslichen Anlage bereits zugeflossener Zinszahlungen bzw. bereits zugeflossener Zinseszinszahlungen.

Zins- und Zinseszinsrechnung

Sammelbegriff für mathematische Rechenoperationen, bei denen unter Berücksichtigung von Zins- und Zinseszins der zukünftige (heutige) Wert einer heutigen (zukünftigen) Zahlung bestimmt wird.

Zinsfaktor

Der zum Periodenzins r korrespondierende Zinsfaktor ist definiert als  q := 1 + r.

Zinssatz

Der als Dezimalzahl geschriebene Periodenzins r.

Étudier