Informationsmanagement - Lukmann

- Grundlagen Infomanagement - ARIS-Haus / Prozessabbildung

- Grundlagen Infomanagement - ARIS-Haus / Prozessabbildung


J. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über das Informationsmanagement auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Wissensmanagement, Informationsstrategien, und technische sowie organisatorische Maßnahmen zur Datensicherheit. Die Karteikarten umfassen Methoden des Wissensmanagements, Modelle wie Nonaka und Takeuchi, sowie Aufgaben des operativen und strategischen Informationsmanagements. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Fachleute, die sich mit der Strukturierung und Optimierung von Informationsprozessen auseinandersetzen.
Cartes-fiches
60
Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
22.05.2015 / 30.11.2015

Flashcards

Erläutern Sie die Einordnung von Informationsmng.

Infomng. steht in der Mitte bzw in Beziehung zu der BWL, Informatik, Statistik und Rechtswissenschaften. Sie gilt als Teildisziplin der Wirtschaftsinformatik.

Definieren Sie Infomng.

Planung, Steuerung und Kontrolle von Infos, Infosystemen sowie Info- und Kommunikationstechnik.

Definieren Sie, was eine Information ist

Information ist für den Empfänger immer eine neue Erkenntnis, verbunden mit einem Nutzen. Jedoch kann eine Info nur dann den Empfänger erreichen, wenn Syntax (=Zeichensetzung) und Semantik(=Bedeutung) zwischen Sender und Empfänger abgestimmt ist.

Was ist die Heilige Dreieinigkeit der Naturwissenschaften?

Dreieck aus Info, Energie und Materie.

-> In jeder Form von Materie oder Energie stecken Infos.

!! Information ohne Infoträger gibt es nicht !!

Nennen und erläutern Sie die drei Ebenen einer Info

1. Syntaktische Ebene (=Formale Beziehung zwischen Zeichen / Ziffern -> 54,50 €)

2. Semantische Ebene (=Inhaltliche Bedeutung von Zeichen / Ziffern -> Börsenkurs einer Aktie)

3. Pragmatische Ebene (=Zweckmäßige Nutzung der Zeichen / Ziffern -> Wert einer Aktie)

Erläutern Sie den Unterschied zwischen Daten und Infos

Daten sind zum Zweck der Verarbeitung zusammengefasste Zeichen, die maschinell verarbeitet werden können. Bei Informationen hingegen steht die zielgerichtete Verwendung im Vordergrund (inkl. persönliche Erinnerungen und Kenntnisse).

Definieren Sie Wissen

Wissen ist immer an eine Person gebunden und ensteht auf Grundlage von Daten und Infos.

Erläutern Sie die Wissenstreppe

1. Zeichen (1,2,3) + Syntax (Anordnung der Zeichen) =

2. Daten (1,90 €) + Semtantik (Bedeutung, stellt Daten in einen Kontext) =

3. Information (Nennwert Aktie) + Pragmatik (Erfahrung, Infos interpretieren für die gegebene Situation) =

4. Wissen (Marktmechanismen) Wissen ist der Vorrat verknüpfter Infos

Definieren Sie den Begriff Kommunikation

Übertragung von Daten und Infos zwischen einem oder mehreren Empfängern.

Zeigen Sie das Grundschema der Kommunikation auf

Sender -----Kanal-----> Empfänger

Zeigen Sie den Ablauf des Kommunikationsprozesses

Senden -> techn. umwandeln -> transportieren (Kanal) -> techn. rückwandeln -> empfangen

Nennen Sie den Ursprung, die Auslöser sowie die Merkmale der Neolithischen Revolution (=Agrar- und Weidegesellschaft)

Ursprung: Naher Osten, Mittelamerika, Südostasien

Auslöser: Klimawandel, Migration

Merkmale: Kultivierung, Ackerbau und Viehzucht

Nennen Sie den Ursprung, die Auslöser sowie die Merkmale der Industriellen Revolution

Ursprung: England, Westeuropa, USA

Auslöser: Industrialisierung der Agrarwirtschaft, Sozialer Wandel, Technischer Fortschritt, Infrastrukturwandel

Merkmale: Soziale Frage, Kapitalismus, Kommunismus

Definieren Sie die Informationstechnologische Revolution

Informationszeitalter bezeichnet eine historische Eopche menschlicher Gesellschaften. Das auf mikroelektronischen basierten Informations- und Kommunikationstechnologien, sowie der Gentechnologie beruhende technologische Paradigma (Denkweise), welches diese Epoche charakterisiert, ersetzt bzw. überlagert das techn. Paradigma des Industriellen Zeitalters, das primär auf der Produktion und Distribution von Energie beruht.

Definieren Sie Technologie

Technologie ist der Einsatz wissenschaftlicher Kenntnisee zur bestimmung der Mittel und Wege, etwas auf wiederholbare Weise zu tun.

Erläutern Sie womit sich die Informationstechnologie beschäftigt und wann die erste Infotechnologische Verbreitung stattgefunden hat

Infotechn. beschäftigt sich mit: Computer, Funk, Elektrische Optik, Telekommun., Gentechnik, Mikroelektrik

Sie kam zwar bereits schon mit dem zweiten Weltkrieg, jedoch fand die erste richtige Verbreitung erst im Jahr 1970 statt.

Nennen Sie einige Erfindungen der Infotechn. Revolution

1. Transistor

2. Computer

3. Telekommunikation

4. Internet ( 1990 Start des kommerziellen Internets)

Nennen Sie die zwei Arten von Produktionsfaktoren und deren Untergliederung

1. Originäre (ursprüngliche)

1.1 Arbeit (körperlich und geistige)

1.2 Natur (Boden, Luft/Licht, Wasser)

2. Derivative (abgeleitete)

2.1 Kapital (privates und öffentliches)

2.2 Bildung (techn. oder öknomisches Wissen)

Nennen Sie die vier Wirtschaftssektoren und erläutern Sie die Bedeutung von Infos auf die Wirtschaft.

1. Primärsektor (Agrar)

2. Sekundärsektor (Industrie/Produktion)

3. Teritärsektor (Dienstl.)

4. Quartärsektor (Information)

Der Einfluss von Infos auf die Wirtschaft und die Geschäfte steigt kontenuirlich und hat tiefgreifende Auswirkungen auf alle Sektoren.

Erläutern Sie den Unterschied zwischen Datenschutz und Datensicherheit und wodurch diese jeweils geregelt werden.

Datenschutz befasst sich mit personenbezogenen Daten und deren grundrechtkonformen Nutzung. Er wird durch das BDSG und das TKG geregelt.

Datensicherheit hingegen, befasst sich mit allen schutzwürdigen Daten und deren Schutz vor Missbrauch und Manipulation. Wird geregelt durch das IT-Grundschutzhandbuch, ISO 27001.

Erläutern Sie woraus das BDSG abgeleitet wird.

Das BDSG wird aus der EU-Richtlinie abgeleitet welche wiederum aus dem Grundrechtcharta abgeleitet wurde.

Erläutern Sie was sich hinter dem Begriff der ,,Informationellen Selbstbestimmung" veribrgt, der 1983 im sogenannten Volkszählungsurteil definiert wurde.

Inform. Selbstbest. bezeichnet das Recht des Einzelnen, grundsätzlich selbst über die Preisgabe und Verwendung seine personenbezogenen Daten zu bestimmen.

Nennen Sie die drei Kernpunkte des BDSG

1. Personenbezogene Daten dürfen nur aufgrund gesetzl. Ford. oder berechtigter betriebl. Interessen erhoben, verarbeitet, übermittelt oder gespeichert werden.

2. Ziele der Verwendung müssen bei der Erhebung festehen

3. Zugriff auf Perso-Daten muss restriktiv gehandhabt werden

Erläutern Sie grob was das BDSG regelt

1. Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von Perso-Daten

2. Rechte des Betroffenen

3. Pflichten der speichernden Stelle

4. Maßnahmen zur Datensicherheit

5. Rechtliche Konsequenzen bei Missbrauch

In welchem zwei Paragraphen des BDSG ist ein Verbot mit Erlaubnisvorbehalt geregelt und welche Ausnahmen zeigen diese auf?

1. § 28

1.1 Durch Einwilligung des Betroffenen

1.2 Durch eine andere Rechtsvorschrift

1.3 Für den Zweck im Rahmen eines Vertrages oder vertragähnlichem Verhältnis

1.4 Wenn die Daten aus allg. zugängl. Quellen entnommen werden können

2. § 32

2.1 Ihm Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses

2.2 Zur Aufdeckung von Straftaten -> KEINE RASTAFAHNDUNG

Nennen Sie Rechte des Betroffenen und erläutern sie das Recht der Auskunft bzw. dessen Inhalt

1. Zurücknahme der Erlaubnis zur Verarbeitung

2. Anrufung der Aufsichtsbehörde

3. Schadensersatz / Strafantrag

4. Einspruch gegen Kopplungsgeschäfte

5. Auskunft

Inhalt: Zweck der Speicherung, Welche Daten, Herkunft, Empfänger bzw. Kategorien von Empf.

Die Auskunft muss unentgeltlich erfolgen, außer bei Auskunftsagenturen nur 1x Jährlich kostenlos.

Nennen Sie die zusätzlichen Inhalte die man durch die Auskunft einer Auskunftsagentur erhält

1. Scorewert der letzten 6 Monate und wer sie bekommen hat

2. Zur Berechnung der Wahrscheinlichkeitswerten genutze Datenarten

3. Zustandekommen der Wahrschl.Werte und Bedeutung

Erläutern Sie welche Vorgaben eine Auskunftsagentur hat im Bereich Scoring

1. Geo-Scoring ist nur als ein Teil anderer Daten erlaubt

2. Nur wissenschaftl. anerkannte statistische Verfahren

3. Negative autom. Einzelentscheidung

inhaltliche Bewertung durch einen Menschen

Was ist die Schufa?

Eine Firma die sich ,,Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung" nennt und eine hohe wirtschaftl. Bedeutung hat.

Nennen Sie die wesentlichen Punkte für die geforderten  technischen sowie organisatorischen Maßnahmen für Sicherheit im UN

1. Zutrittskontrolle (Zugang zum Server)

2. Zugangskontrolle (Zugriff auf Daten)

3. Zugriffskontrolle (Verschlüsselungsverfahren nach dem aktuellen Stand der Technik)

4. Weitergabekontrolle ( "" gleich Zugriff)

5. Eingabekontrolle ( IP's)

6. Getrennt verarbeiten

7. Auftragskontrolle

8. Verfügbarkeitskontrolle (Backup)

Erläutern Sie welche Voraussetzungen gegeben sein müssen für die Übermittlung von Daten und wann dies zulässig ist.

1. Voraussetzungen

1.1 Wenn das schutzwürdige Interesse des Betroffenen nicht überwiegt

1.2 Werbund und Markt- oder Meinungsforschung getrennt geregelt sind.

2. Zulässig wenn,

2.1 Einwilligung des Betroffenen

2.2 Im Rahmen des Beschäftigtenverhältnisses

2.3 Im öffentl. Interesse

2.4 Schuldverhältnisse

Nennen Sie Gefahren aus dem Internet

1. Viren

2. Trojanische Pferde

3. ActiveX (= Konkurrenzprodukt von MS zu JAVA, hat jedoch große Sicherheitslücken)

4. E-Mail (Lösung=Verschlüsselung...löst aber nicht die sichere Zustellung)

 

Nennen Sie Folgen von Datenmissbrauch im Rahmen von 1. Arbeitsrecht 2. Zivilrecht 3. Datenschutzrecht

1. Abmahnung, Kündigung

2. Schadensersatz

3. Geldstrafen bis zu 50000€, Freiheitsstrafe bis zu 2 J.

Nennen Sie die Aufgaben und Rechte eines DSB im UN

1. Schulung der MA

2. Beschwerde-Instanz

3. Weisungsfrei aber auch keine Weisungsbefugnis

4. Hat Kündigungsschutz

5. Berichter nur direkt an den Vorstand

6. Überwachung und Vorabprüfung von DV-Programmen

7. Bewahrt das UN vor Schade

Nennen Sie die Aufgaben der GF im Rahmen des Datenschutzes / Sicherheit

1. Verwantwortlich für die Umsetzung des Gesetzes

2. Bestellt DSB + unterstützt diesen

3. Ist pers. haftbar bei Verstößen

Definieren Sie den Begriff Organisation

Ein System, welches aus organisatorischen Regelungen, deren Sinn durch die oberste Betriebsaufgabe gegeben ist, zusammengestellt ist.

Nennen Sie die zwei klassischen Organisationsformen

1. Divisionale Organisation (Orga. nach Produkten / Märkten / Kunden)

2. Funktionale Organisation (Orga. nach EK, Vertr. Prod.,...)

Nennen Sie die zwei grundsätzlichen Probleme der Abteilungsorganisierten Orga (siehe Funktionale)

1. Jeder einzelne Geschäftsprozess verursacht Rüst- und Einarbeitungszeit (entsteht durch die Bearbeitung des Kundenauftrags und das Sichten der Daten) sowie Transport- und Liegezeiten (zwischen den Abteilungen steht diese).

Definieren Sie den Begriff ,,Prozesse"

Prozesse lassen sich definieren als ganzes, welches sich and er zu erfüllenden Aufgabe orientiert. Damit ist gemeint, dass ein Prozess einzelne Abfolgen von Aufgabenschritten aufzeigt und diese in einen sachlichen oder zeitlichen Zusammenhang bringt.

Erläutern Sie die prozessorientierte Orga

Bei dieser Orgaform wird der Kundenauftrag unabhängig von den Abteilungen innerhalb des Prozesses bearbeitet. Dieser folgt den zu erfüllenden Aufgaben.

Étudier