Informationsmanagement, Einführung in die Wirtschaftsinformatik
IGM & GPM des 1. Semesters
IGM & GPM des 1. Semesters
-
- 1 / 181
-
Lernkarten
Was ist die pragmatische Ebene?
Zeichen+Beudeutung+Absicht/Anwendung
Was bedeutet Redundanz?
Mehr Mittel einzusetzen als zur unmittelbaren Erfüllung der geforderten Funktion erforderlich ist.
z.b. für Kontrolle, bei IBAN wird so Zahlendreher erkennt.
Man könnte sehr viel weglassen und würde es trotzdem verstehen (z.b. lücken zw Wörtern) aber es macht es verständlicher
Was ist der Unterschied zwischen Explizitem und Implizitem Wissen?
-Implizites Wissen ist das Wissen, das eine Person aufgrund ihrer Erfahrung, Geschichte, Praxis hat. ist im Kopf.
-explizites Wissen ist das ausgesprochene, formulierte und dokumentierte Wissen. erfasst
Was ist ein Workflow?
Workflow ist die vollständige, oder teilweise Automatisierung eines Geschäftsprozesses, bei dem Dokumente oder Arbeitsschritte von einem Teilnehmer zum nächsten übergeben wird. Fliessband, jeder Arbeitsschritt wird genau definiert was auf was folgt.
Was ist das Workflow Management System (WfMS?
ist ein Computersystem, das den Arbeitsablauf steuert. Es koordiniert automatische und manuelle Tätigkeiten, sowie Informationssysteme und Anwendung, die direkt über das System zugreifbar sind. Es umfasst die Weiterleitung in der richtigen Reihenfolge, die Sicherstellung, dass alle Beiträge geleistet werden und die Behandlung von Ausnahmesistuationen.
Was sind die acht Ziele des Workflowmanagements?
1.Verkürzung der Durchlaufzeiten
2. Reduktion des Arbeitsmaterailverbrauchs
3. Reduktion unproduktiver Tätigkeiten
4. Erhöhung der Auskunftbereitschaft
5. Verbesserte Termineinhaltung
6. Erhöhte Transparenz
7. Bessere Nachvollziehbarkeit der Vorgänge
8. Erhöhung der Prozessqualität durch rechnergestützte Steuerung
Was sind Unterschiede zwischen der Workgroup Computing und dem Workflow?
Workgroup Computing: Will Kooperative Gruppenaufgaben unterstützen, ist unstrukturiert und teamorientiert. Die Kontorlle ist eingenverantwortlich durch die Benutzer, der Fokus liegt auf dem Informationsfluss (Holprinzip)
Workflow: Will komplexe Büroprozesse mit hoher Priorität managen, und die Prozesse sind stark strukturiert. Konrolle durch das System, Fokus auf den Geschäftsprozessen (Bringprinzip)
Was realisiert der Workflow?
Workflow realisiert die Geschäftsprozesse.
Geschäftsprozess modelliert den Workflow
Social Software: Was bedeutet Folksonomie?
Das ist beim Social Tagging die Sammlung der Schlagworte
Social Software: Was bedeutet Tag Cloud?
Beim Social Tagging die Visaualisierung von Tags.
Social Software: Für was ist eine Wiki?
Für die Kommunikation bei grossen Gruppen (>30)
Social Software: zu welcher Variante gehört das System von einem Radio/Tagesschau/Blog? Um was geht es?
Sarnoff, Verteilung. Einer spricht zu allen, geht um die Anzahl erreichbarer Empfänger
Social Software: Was ist die Variante des Metcalfe und um was geht es?
Austausch mit Peers, jeder kann mit jedem sprechen, es braucht aber eine Struktur damit es übersichtlich wird. Es geht um die Anzahl Kommunikationsmöglichkeiten
Social Software: Welche drei Varianten gibt es?
-Sarnoff (Verteilung)
-Metcalfe (Austausch mit Peers)
-Reed (Gruppenbildung)
Was sind die Risiken beim Social Software?
-Problematische Inhalte
-Haftung und Pflichten
-Schutzbedürftige Daten
-Privatsphäre
-Identiätsdiebstahl und-Verwechslung
Welche Arten umfassender betrieblicher Informationssystemen gibt es?
ERP I (Unternehmensinterne Integration) und ERP II (Unternehmensübergreifende Integration)
Was bedeutet ERP?
Enterprise Resource Planning/ Unternehmensressourcenplanung
Planung, Verwaltung, Vertrieb, Produktion, Rechnungswesen und Steuerung zur Unterstützung von nahezu allen Aufgabenbereichen und Prozessen. ERP ist ein organisatorisches Konzept, auf dem Geschäftsprozesse aufgebaut sind.
Was sind Schwerpunkte vom ERP?
-Verfügbarkeit von Ressourcen
-Liefertreue zum Kunden
-Flexibilität bei der Bedienung des Marktes
-Verringerung der Durchlaufzeiten und Senkung der Kosten
Was sind die Vorteile vom ERP System?
-Automatisierung von Abläufen
-Standardisierung
ERP: Was bedeutet Standardisierung im Zusammenhang mit ERP-Systemen?
Den Einsatz von ein und derselben Software in unterschiedlichen Unternehmen und unterschiedlichen Branchen.
Was sind die Vorteile der Standardisierung im Zusammenhang mit dem ERP-System?
-Höhere Produktivität
-Leichte Koordination
-Entlastung der Führung
Was sind die Nachteile bei der Standardisierung im Zusammenhang mit ERP?
-Höhere Stabilität/Starr
-Gefahrenpotenzial zu geringer Verhaltensvarietät
-Starke Betonung formaler Elemente in der Organisation (Bürokratisierung)
-Motivations- und Identifikationsprobleme
-Fremdbestimmung des Verhaltens der Mitarbeiter
Was umfasst das ERP II?
SCM (Supply Chain Management)
CRM (Customer Relationship Management)
Was ist ein zentrales Ziel des Supply Chain Managements?
Den Bullwhip-Effekt(Peitschenschlageffekt) gar nicht erst eintreten zu lassen.
Was sind die Aufgaben des Supply Chain Managemnts?
-Steigerung der Kundenzufriedenheit
-Senkung der Bestände in der Logistikkette
-Höhere Effizienz der unternehmensübergreifenden Produktionssteuerung und der Kapazitätsplanung
-Raschere Anpassungen an Änderungen des Marktes
-Verkürzung der Auftragsdurchlaufzeiten
-Vermeidung von"Out-of-Stock"-Situationen
Was ist der Peitscheneffekt / Bullwhip effect?
Ein leichter Anstieg der nachfrage für einen Artikel könnte verursachen, dass verschiedene Mitglieder der Lieferkette den Lagerbestand für alle Fälle erhöhen. Diese Änderung pflanzt sich durch die gesamte Lieferkette fort und potenziet, was als kleine Änderung von geplanten Aufgaben begonnen hat, sodass übergrosse Lagerhaltung, Produktion, Vorratshaltung und Transportkosten entstehen.
z.b. als Reaktion auf Preisvariationen, Sonderangebote und Sammelbestellungen
Was sind mögliche Gründe für den Peitscheneffekt?
Anpassung von Nachfrageprognosen
Zusammenfassung von Bestellungen
Preisschwankungen
Rationierung des Angebots
Wie will das Supply Chain Management den Peitscheneffekt verhindern?
-Es will den Warennachschub effizient machen und automatisieren. z.b. mithilfe von Barcodes und RFID. (Bestands-und Lagerhaltungsstrategien Vendor Managent Inventory)
-Distributions- und Transportstrategien (Cross Docking) Zwischenlagerung verhindern. Risiko hoch, die Kommunikation muss funktionieren!
Was sind verschiedene Anforderungen an Managementunterstützungssysteme?
Schnelle,übersichtiliche und exakte zurverfügungstellung der relevanten Informationsmaterials (Fakten und Erfahrungswissen)
Unterstützung in allen Planungs-und Entscheidungsphasen
Möglichkeit zur permanenten Überwachung interner und externer Prozesse
Unterstützung bei der Problemstruktur
Möglichkeit zur Erklärung und Interpretation der Informationen und Prozesse
Was ist OLAP?
Es erlaubt die mehrdimensionale Abfrage von Datem im Data Warehouse. Die Mehrdimensionalität wird meist anhand eines Datenwürfels veranschaulicht.
Was ist ein Wiki?
Eine frei zugängliche Sammlung von Websiten, die von jedem erstellt und editiert werden können. In vielen Unternehmen werden Wikis dazu eingesetzt, das Wissen der Mitarbeiter für alle in strukturierter Form schnell und einfach zur Verfügung zu stellen.
OLAP-Datenwürfel: Aus was besteht dieser, wie kann man ihn aufteilen?
Aus Slices (Scheiben) und Dices (kleine Würfel). Wir suchen das aus, bei dem die für uns wichtigen Informationen sind.
Was ist das Extranet im Gegensatz zum Internet?
Es ist nur mit bestimmter Berechtigung zugägnlich, Es ist für die Firmen zu Geschäftspartnern/lieferanten und nicht zu Kunden
Was ist der Unterschied zwischen E-Procurement und dem E-Commerce?
Das E-Procurement bezeichnet die Beschaffung von Gütern und DL über das Internet/Extranet. Vom Unterehmen zu Geschäftspartnern, Lieferanten.
Das E-Commerci ist die Nutzung des Internets um den Prozess des Kaufens und Verkaufens zwischen Unternehmen und Kunden zu ermöglichen.
E-Payment: Was gibt es für verschiedene Möglichkeiten so zu bezahlen?
Pre-Paid ->Kundenbindungskarten
Pay Now-> Lastschrift, wird sofort belastet
Pay-Later->Kreditkarte, Rechnung
Was ist ITIL?
Eine Sammlung von Best practices in einer Reihe von Publikationen zur Umsetzung eines IT Service Managements und gilt als internationaler De-facto Standard im Bereich IT-Geschäftsprozesse.
Welche vier Arten der IT gibt es?
Kostenorientiertes IT, (IT der Controller, will günstigstes)
Strategieorientiertes IT (Effektivität und Effizienz hoch)
Technologieorientierte IT (IT der Informatiker, nicht so effizient und effektiv, will aber super Technologie)
Benutzerorientierte IT (hohe Effektivität und niedrige Effizienz)
Welche Arten der technolgischen Innovationen gibt es bezüglich des Risikos?
First Mover: hohes Risiko, hohe Gewinnspanne, hohe Investitionskosten
Early Follower: Frühes Erkennen, mittleres Risiko, kleinere Differenzierungspotentiale
Late Follower: Längst bewährte Strategie, geringe Kosten, geringes Risiko, keine Wettbewerbsvorteile
Wie nennt man eine klar definierte Schnittstelle zwischen Anwendern, Kunden und IT-Organisation?
Single Point of Contact