HR-Fachfrau

Alessandra Fumarola
Study

Alessandra Fumarola
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen des HR-Managements, die für verschiedene Anspruchsgruppen relevant sind. Sie decken Themen wie Stellenbeschreibungen, Organisationsformen, Unternehmenspolitik und -kultur sowie die Zusammenarbeit mit Anspruchsgruppen ab. Besonders nützlich sind sie für HR-Profis, Führungskräfte und Studierende, die ihr Verständnis für die Aufgaben und Herausforderungen im Personalmanagement vertiefen möchten.
Flashcards
171
Students
16
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
Other
Created / Updated
18.10.2016 / 28.09.2024

Lernkarten

Nenne je einen Empfänger der Unternehmenspolitik und des Leitbildes.

Die Führungskräfte orientieren sich an der Unternehmenspolitik respektive den Teilpolitiken. Sämtliche interne und externe Anspruchsgruppen, zum Beispiel Mitarbeitende, Kunden, Lieferanten, erhalten das Leitbild.

Weshalb erstellen die Unternehmen eine Unternehmenspolitik und ein Leitbild?

Die Unternehmenspolitik legt die grundlegenden Ziele und Absichten fest und dient als interne Orientierungs- und Entscheidungshilfe. Das Leitbild enthält relevante Informationen aus der Unternehmenspolitik, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, um das Unternehmen darzustellen

Wer ist zuständig für die Definition der Unternehmenspolitik und des Leitbilds?

Das normative Management

Was ist der Unterschied zwischen einem Leitbild und der Unternehmenspolitik?

Formuliere die Antwort in max. zwei Sätzen

Die Unternehmenspolitik ist umfassender (Strategien, Visionen) und ist grundsätzlich die Richtschnur für die Unternehmensleitung.

Das Leitbild ist in der Regel eine kurzfassung davon und richtet sich an alle Anspruchsgruppen (Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Kapitalgeber)

Gibt es einen Unterschied zwischen einer Unternehmenskultur und einem Betriebsklima? Begründe die Antwort.

Ja, die Unternehmenskultur spiegelt die grundlegenden Normen, Wertvorstellungen und Denkhaltungen und damit das gesamte Erscheinungsbild der Unternehmung welches oft über Jahrzehnte gewachsen ist.

Das Betriebsklima zeigt die Befindlichkeit und die Motivation/Identifikation der Mitarbeiter, ist anfälliger auf kurzfristige Einflüsse von innen/aussen und kann sogar von Abteilung zu Abteilung variieren.

SWOT-Analyse

Stärken- Wo ist das Unternehmen stark, besser als andere?

Schwäschen- Wo muss sich das Unternehmen verbessern?

Chance- Welche Einflüsse können dem Unternehmen nützen?

Gefahr- Welche Trends können uns gefährlich werden?

Nenne die drei Center-Konzepte und erkläre sie

Profitcenter

Die einzelnen Divisionen sind für ihren eigenen Gewinn verantwortlich.

Zielvorgabe; Gewinngrösse, die die Division unter Einahltung bestimmter Bedingungen (Qualität der Produkte oder der Dienstleistung) erreichen muss. (Gewinnmaximierung)

Costcener

Die einzelnen Divisionen sind nur für ihre eigenen Kosten verantwortlich.

Zielvorgabe; Kostenbudget, Umsatzbudget mit Kostenminimierung.

Investmentcenter

Die einzelnen Divisionen haben die Kompetenzen und die Verantwortung für ihre eigenen Investitionen. Das hat zur Folge, dass die einzelnen Instanzen einen umfassenden Entscheidungsspielraum haben, was letztlich zu grösserer Flexibilität und Entlastung der Unternehmensleitung führt. Dadurch steigt die Motivation der unternehmerisch denkenden Mitarbeitenden.

Erkläre die Matrixorganisation und nenne die Vor- und Nachteile

Unterschiedliche Instanzen arbeiten partizipativ zusammen, indem die Stellen auf gleicher hierarchischer Stufe nach mehrerern gleichweritigen Kriterien gebildet werden.

 

Vorteile

  • Diese Organisation ermöglicht eine hohe Nutzung von Spezialwissen

  • Hohe flexibilität

  • Rasche Reaktionsmöglichkeiten

  • Bei den Mitarbeitenden fördert diese Form eine hohe Identifikation sowie bereichsübergreifende Entscheide.

Nachteile

  • Die Abgrenzung von Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung ist äusserst anspruchsvoll, was zu Kompetenzkonflikten, allenfalls zu Machtkämpfen führen kann.

  • Es werden hohe Anforderungen an die Kooperationfähigkeit der Mitarbeitenden gestell.

Nenne die Punkte, die in einer ausführlichen Stellenbeschreibung sein sollten

  • Bezeichnung der Stelle
  • Aufgaben
  • Verantwortung
  • Kompetenzen
  • Hierarchische Stellung
  • Stellvertretung

In welchen Situationen wird die Stellenbeschreibung eingesetzt?

  • In der Personalplanung als Basis für die qualitative Planung

  • Bei der Personalsuche, als Basis für die Bedarfsmeldung, die Ausschreibung und die Selektion

  • Im Lohnwesen als Instrument zur Bewertung von Arbeitsplätzen

  • In der Führung als Basis für die Qualifikationsgespräche

  • In der Personalentwicklung als Basis für die Ermittlung des Ausbildungsbedrafs

  • Bei der Freisetzung als Basis für das Arbeitszeugnis

Erkläre das Funktionendiagramm und nenne die Vor- und Nachteile

In einer Matrix wird das funktionale Zusammenwirken verschiedener Stellen bei der Aufgabenerfüllung dargestellt. In den Spalten sind die Stellen aufgeführt, denen Funktionen zugeordnet werden. In den Zeilen werden die Aufgaben in Teilaufgaben zerlegt.

 

Vorteile

  • Aussagekräftiger als eine Stellenbeschreibung

  • Einfacher zu erstellen

  • Durch klare Kompetenzregelung können Konflikte reduziert werden.

Nachteile

  • Sonderfälle können kaum festgehalten werden

  • Scheuklappenverhalten provoziert

  • Die erste Erstellung von Funktionendiagrammen erfordert eine vorgängige Aufgabenanalyse

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