HR-Fachfrau


Alessandra Fumarola
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen des HR-Managements, die für verschiedene Anspruchsgruppen relevant sind. Sie decken Themen wie Stellenbeschreibungen, Organisationsformen, Unternehmenspolitik und -kultur sowie die Zusammenarbeit mit Anspruchsgruppen ab. Besonders nützlich sind sie für HR-Profis, Führungskräfte und Studierende, die ihr Verständnis für die Aufgaben und Herausforderungen im Personalmanagement vertiefen möchten.
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Créé / Mis à jour
18.10.2016 / 28.09.2024

Lernkarten

Wie geht man vor, wenn man die Unternehmenskultur ändern möchte?

  • Werte formulieren, die motivierend sind. Danach Werte kommunizieren (Leitbild, mündlich, Workshops, Diskussionen)

  • Führungskräfte müssen neue Werte vertreten und vorleben

  • Massnahmen zur verwirklichung dieser Werte treffen

  • Mitteleinsatz zu Umsetzung der neuen Kultur anpassen

  • Neue (extreme Führungskräfte = frischer Wind)

  • Bezüge zur Unternehmenspolitik in schulung und Alltag

Was forder das Leitbild häufig von den Mitarbeitern?

Nenne 6 Möglichkeiten

-Einsatzbereitschaft

-Mitwirken an Entscheidungen und Zielvereinbarungen

-Motivation gegenüber Aufgaben und Unternehmen

-Loyalität

-Qualifikation und Fähigkeiten, unternehmerisches Handeln

was ist eine Vision?

Eine Vision ist eine in der Zukunft angesiedelte Vorstellung eines bestimmten Zustandes. In der Wirtschaft beschreibt eine Vision, was ein Unternehmen in der Zukunft sein und erreichen will.

Nenne Beispiele für Leitsätze

  • Wir setzen unsere Prioritäten auf Nachhaltigkeit
  • Wir legen grössten Wert auf die Erhaltung einer gesunden Umwelt
  • Wir streben ein langfristiges, ausgewogenes Wachstum an.
  • Wir fördern unsere Mitarbeitenden und nehmen ihre Anliegen ernst
  • Wir bieten den Mitarbeitenden gerechte Löhne, ein gesichertes Umfeld und soziale Sicherheit

Unternehmensleitbild

Mit dem Unternehmensleitbild werden die Verhaltensweisen des Unternehmens gegenüber den Mitarbeiter und der Umwelt festgehalten. Es ist für die öffentlichkeit bestimmt.

Betriebsklima

Die subjektiv wahrgenommene, längerfristige Qualität des Zusammenwirkens der Mitarbeitenden eine Unternehmens.

Nenne die Voraussetzun für ein gutes Betriebsklima

  • Praxisbezogene Leitsätze

  • Vorgesetzte, die über Führungs- und Sozialkompetenz verfügen

  • Eine gesunde Ethik und Werthaltung gegenüber allen Mitarbeitenden

  • Eine Unternehmenskultur, die vom (obersten) Management vorgelebt wird

  • Eine gute Fehlerkultur

Unternehmenskultur und Betriebsklima

erkläre beide kurz

Unternehmenskultur umfasst das in einem Unternehmen verherrschende Denk- und Handlungsmuster, das auf bestimmten- meist unbewussten - Annahmen beruht, in den Bevorzugten Werten und Normen Ausdruck findet und sich in Symbolen sowie in Ritualen niederschlägt. Die Unternehmenskultur ist oft tief verwurzelt.

Das Betriebsklima beizeichnet sich auf die Motivation, die Interaktion und die Stimmung m Unternehmen. Es ist das Ergebnis der subjektiven Wahrnehmung und Deutung der Mitarbeitenden. Diese beziehen sich in vielen Fällen auf bestimmte Ereignisse - Stellenabbau, Erhöhung des Salärts- Das Betriebsklima kann deshalb schwanken

Durch welche subjektiven Empfindungen wird das Arbeitsklima bestimmt?

  • Infrastruktur
  • Maschinen Geräte technische Hilfsmittel
  • Arbeitsinhalt an und für sich , Unterforderung / Überforderung
  • Anstellungsbedingungen
  • Betriebliches Informationswesen
  • Fürungsstil und Führungsverhalten der Vorgesetzten
  • Kollegen und Zusammenhalt
  • Zeitmanagement durch äussere Einflüsse geprägt
  • Wertehaltung durch Vorgesetzte

Nenne die beiden Funktionsbereiche und nenne die Tätigkeiten dazu

  • Primäre Funktionen – Materialwirtschaft, Produktion, Marketing, Absatz

  • Sekundäre Funktionen – Finanzierung, Investition, Rechnungswesen, Personal, Organisation und die übergeordnete Gesamtsteuerung oder Unternehmensführung

Materialwirtschaft

Das Beschaffen, das Lagern, Verteilen aller benötigten Materialien und Bauteile und das Entsorgen von Abfällen

Ein gut ausgebautes Rechnungswesen gibt auf alle wichtigen unternehmerischen Fragen in Form von Zahlen Auskunft

nenne einige

  • Wie gesund ist das Unternehmen, wie stark ist seine Ertragskraft, wie gut seine Zahlungsfähigkeit?

  • Welche Kosten verursachen bestimmte Produkte / Dienstleistungen, welche Erträge bringen sie?

  • Sind die Verkaufspreise realistisch kalkuliert?

  • Wie dürfen Kosten und Nutzen eines neuen Projekts sein?

  • Ist es sinvoll, bestimmte Leistungen selbst zu erbringen, oder wäre es besser, sie an Dritte zu delegieren?

  • Lässt sich die Anschaffung einer voll automatischen Fertigungstrasse betriebswirtschaftlich verantworten?

Welche Aufgaben gehören ins Personal?

  • Planung
  • Suche

  • Auswahl

  • Anstellung und Einführung

Neuer Mitarbeiter die

  • Betreuung

  • Weiterbildung und Entwicklung

Des bestehenden Mitarbeiterstamms sowie

  • Versetzung

  • Beförderung

  • Pensionierung und Entlassung

Zusammenfassend:

  • Personalbedarfsermittlung
  • Personalbeschaffung
  • Personalentwicklung
  • Persoanlerhaltung
  • Personalfreistellung

Nenne die übergeordneten Ziele einer modernen Personalwirtschaft

  • Hohe Arbeitszufriedenheit der Mitarbeitenden bei

  • Hoher Leistungsfähigkeit und

  • Sicherung der Arbeitsplätze

Unterschiede zwischen Aufbau- und Ablauforganisation!

  • Die Aufbauorganisation ist eine Gliederung (Struktur) im Unternehmen, in Form eines Organigrammes zum Beispiel. Es befasst sich mit der Ordnung von Aufgaben.

 

  • Die Ablauforganisation regelt zeitlich, räumlich und menschenmässige Ablaufpozesse. Hier wird definiert wie die Aufgaben erfüllt werden sollen.

Nenne drei Aufgaben des Unternehmens als soziales Ziel

  • Mitarbeitenden eine geeignete, ihren Fähigkeiten entsprechende Aufgabe anbieten
  • Notwendige Hilfsmittel bereitstellen, um die Arbeit kompetent ausführen zu können
  • Ein psychisch und physisch gesichertes Arbeitsumfeld gewährleisten
  • Gerechte Entlohnung, Versicherungs- und Fürsorgeleistungen bieten
  • Ein soziales Umfeld schaffen, das auf soliden Grundwerten besteht und einen geordneten Umgang der Beteiligten pflegt
  • Fachliche und soziale Entwicklung ermöglichen und auch Veränderungen erlauben
  • Mitsprache und Einflussnahme am Arbeitsplatz zulassen sowei die Identifaktion mit dem Unternehmen und seinen Zielsetzungen fördern

Wie kann sich der Grad der Änderungsbereitschaft auf die Unternehmenskultur auswirken?

Eine Kulrut der Änderungsfeindlichkeit erkennt man am Festhalten an Tratitionen und an einem autoritären Führunsstil. Eine änderungsfreundliche Kultur stellt sich auf die Wünsche der Kunden ein und fördert das unternehmerische Denken und die Kreativität der Mitarbeitenden.

Worin unterscheidet sich Betreibsklima und Arbeitsklima?

Das Betriebsklima bezieht sich auf die Qualiät der Zusammenarbeit im Unternehmen. Das Arbeitsklima bezieht sich auf das subjektive Empfinden des Arbeitsplatzes

Nenne drei Merkmale, mit denen die Unternehmenskultur charakterisiert wird

  • Grad der Offenheit bzw. Geschlossenheit
  • Grad der Änderungsbereitschaft
  • Grad der Einheitlichkeit
  • Art der Führung
  • Stellenwert der Anspruchsgruppen

N. Semmer nannte welche Funktionen?

  • Aktivität und Kompetenz
  • Zeitstrukturierung
  • Kooperation und Kontakt
  • Soziale Anerkennung
  • Persönliche Identität

Wie wirkt sich die gesellschafltiche Sphäre im Unternehmen auf das HRM aus?

  • Soziale Aspekte - Veränderung der Freizeitgestaltung kann die Arbeitszeit beeinflussen, Die Ernährungsgewohnheiten wirken sich auf die Gestaltung der Mittagsmenuüs in einem Personalrestaurant aus.

 

  • Kulturelle Aspekte - kulturelle Einflüsse entstehen, aus dem Wertewandel und der Globalisierung, wenn kulturelle oder sprachliche Anforderungen auf die Führungskräfte zukommen. Der demografische Wandel, der mittelfristig dazu führt, dass sich der Arbeitsmarkt drastisch verändert, oder die Weiterbilsungsbedürfnisse der Mitarbeitenden betreffen die Personalarbeit sehr direkt.

 

  • Politische Aspekte - Im Zentrum der politischen Einflüsse stehen unter anderem Entscheide im Zusammenhang mit der Personenfreizügigkeit.

 

  • Rechtliche Aspekte - Die Gesetze haben einen dirkten Einfluss auf das HRM. Ethische Verantwortung wird gefordert.

Wie wirkt sich die technologische Umweltsphäre im Unternehmen auf das HRM aus?

Neue Entwicklungen die Lohnverarbeitung und die Arbeitszeitmodelle verändern.

Neue Anforderungen an die Fach- oder Methodenkompetenz der Mitarbeitenden und damit an deren Schulung und Einführung.

Social Media (Instument kann zur Rekrutierung von Mitarbeitenden oder zur Imagepflege genutzt werden.

Wie wirkt sich das ökologische Umfeld der Unternehmen auch auf die Personalarbeit auf?

Engagiert sich ein Unternehmen für ökologische Belange, kann das positive Auswirkungen auf das Image des Unternehmens haben und damit unterstützend in der Personalsuche wirken.

Wie wirkt sich die ökonomische Umweltsphäre im Unternehmen auf das HRM aus?

Einerseits gesamtwirtschaftlich, da die Konjunkturlage, aber auch die finanziellen Möglichkeiten und Ziele des Unternehmens nicht nur die Löhne, sondern sämtliche Personalentscheide, die einen Einfluss auf die Personalkosten haben, beeinflussen. Anderseits ist der Markt als Ganzes, speziell aber der Arbeitsmarkt eine zentrale Drehscheibe für die personlle Situation im Unternehmen. Wie finde ich die richtigen Mitarbeitenden, wo finde ich sie und in welchem Zeitraum?

Nicht zu vergessen ist die umgekehrte Wirkung, dh. Die Wirkung der Personalarbeit auf die Umweltspähren. So können die Schaffung von Rechtssicherheit im Unternehmen und nachhaltig korrektes Verhalten gegenüber Mitarbeitenden eine positive Wirkung in der Öffentlichkeit haben.

Erklähre dieTheorie von Frederick Herzberg

Wie der Name sagt, unterscheidet Herzberg genau zwei Arten von Einflussgrößen, zum einen Faktoren, die auf den Inhalt der Arbeit bezogen sind (Motivatoren), und zum anderen Faktoren, die auf den Kontext der Arbeit bezogen sind (Hygienefaktoren). Zu den Inhaltsfaktoren gehören z. B. Verantwortung zu tragen oder Anerkennung zu erwerben; die Kontextfaktoren können die Bezahlung und äußere Arbeitsbedingungen sein.

Zufriedenheit und Unzufriedenheit stellen hier aber nicht die beiden äußersten Ausprägungen einer Eigenschaft dar, sondern sind als zwei unabhängige Eigenschaften zu betrachten.[3] Die „Hygienefaktoren“ (unzufrieden – nicht unzufrieden) sowie die „Motivatoren“ (nicht zufrieden – zufrieden) repräsentieren diese beiden Bereiche. Der Theorie nach müssen beide Ausprägungen vorhanden sein, um Arbeitszufriedenheit zu erleben.

Zufriedenheit besteht also nicht zwangsläufig, wenn keine Gründe für Unzufriedenheit vorliegen.

Aus der Kombination von Hygienefaktoren und Motivatoren lassen vier mögliche Motivations-Situationen ableiten:

  • Hohe Hygiene und hohe Motivation: Die Idealsituation, in der Mitarbeiter hoch motiviert sind und wenig Beschwerden haben.
  • Geringe Hygiene und hohe Motivation: Die Mitarbeiter sind motiviert, haben aber viele Beschwerden.
  • Hohe Hygiene und geringe Motivation: Die Mitarbeiter haben zwar kaum Beschwerden, sind aber schlecht motiviert (Söldner-Mentalität).
  • Geringe Hygiene und geringe Motivation: Die schlechteste Situation. Unmotivierte Mitarbeiter mit vielen Beschwerden.

Deshalb gilt – und das ist die immer noch aktuelle Nachricht: Wer seine Mitarbeiter motivieren möchte sollte darauf achten, die Hygienefaktoren zu erfüllen und die Motivatoren zu stärken.

Welche Ansprüche stellt die Anspruchsgruppe Mitarbeitende an das HRM?

Ein möglichst hoher Lohn als einziges Ziel des Mitarbeiters kann weder für den Arbeitgeber noch für den Arbeitnehmer langfristig von Vorteil sein. Das Unternehmen muss deshalb sämtliche Aspekte in der Lohnzahlung berücksichtigen: Die Gerechtigkeit des Lohns an und für sich, weitere Aspekte, wie Sozial- und Nebenleistungen, ab auch Weiterbildungen.

Welche Ansprüche stellen die Anspruchsgruppe Mitbewerber an das HRM?

Transparente und faire Zusammenarbeit, zur Bewältigung anstehender Probleme innerhalb der Branche oder bei der Einholung von Referenzauskünften.

Welche Ansprüche stellt die Anspruchtsgruppe Kunden an das Unternehmen und das HRM?

  • Die externen Kunden des Unternehmens sind aktive Bewerber, die über das Unternehmen, die Stelle sowie das Angobot informiert werden möchten. Sie können das Unternehmen als potenziellen Arbeitgeber betrachten und fordern eine gwisse Transparenz und Information. Sie beanspruchen aber auch eine Dienstleistung der Mitarbeitenden und suchen entsprechende Kompetenzen.

 

  • Die internen Kunden der Personalabteilung sind sämtliche Mitarbeitende auf allen Stufen. Diese suchen Beratung, Unterstützung, Dienstleistung und vieles mehr. Sie haben zudem Ansprüche an den Arbeitsplatz und das Arbeitsumfeld.

Welche Ansprüche stellt die Anspruchsgruppe Lieferant an das HRM?

Die Lieferanten der Personalabteilung suchen eine Stabile, lange dauernde Geschäftsbeziehung, eine gute Zahlungsmoral und allenfalls weiterführende Handelsbeziehungen. Lieferanten sind zum Beispiel der Hardware- und der Softwarelieferant des Personalinformationssystems. Ein Lieferant pflegt zudem Kontakte zu den Mitarbeitenden der Unternehmen.

Welche Ansprüche stellt die Anspruchsgruppe Kapitalgeber an das HRM?

Der Kapitalgeber strebt einen zielführenden Einsatz der Mitarbeitenden und Mittel, eine nachhaltige Entwicklung der Ressource Mensch und nicht zu letzt als gegenwert eine ensprechende Leistung.

Mit sämtlichen HR-Instrumenten sollen so motivierende Voraussetzungen geschaffen und die Erreichung der Ziele soll durch das Personal ermöglicht werden.

Wie steht das HRM in Bezieung zur Anspruchsgruppe Öffentlchkeit?

Das Personalmanagment steht direkt und indirekt in Beziehung zur Öffentlichkeit. Direkt mit Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften. Indirekt beeinflusst das HRM durch verantwortungsbewusstes Handeln gegenüber der Gesellschaft die Beziehung des Unternehmens zu Öffentlichkeit.

Welche Ansprüche stellt die Anspruchsgruppe Staat an das HRM?

Die Zusammenarbeit mit den gegenseitigen Ansprüchen mit den Steuerämtern, der SUVA, den Ausgleichskassen, den Ämtern, z.B. der kantonalen Arbeitsmarktbehörde.

Nenne die Teilpolitiken der Personalpolitik und erkläre sie kurz

  • Personalbeschaffungspolitik - Wie neue Mitarbeitende gesucht, ausgewählt und angestellt werden.

  • Lohnpolitik - Sämtliche direkt und indirekt lohnrelevanten Belange und schafft Rahmenbedingungen für die Lohnfindung

  • Entwicklungspolitik - Allen Themen der Entwicklung des Personals, der Aus- und Weiterbildung und indirekt auch mit der Organisationsentwicklung.Hier können auch Rahmenbedingungen zur Leistungs- und Potenzialbeurteilung formuliert sein.

  • Führungspolitik - Definiert unter anderem den Führungsstil und die Verhaltensweisen im Unternehmen. Hier können die Rahmenbedingungen zur Leistungs- und Potenzialbeurteilung gestgehalten werden.

  • Freisetzungspolitik - Wie Austritte generell gehandhabt werden. Sie regelt einerseits die Kündigungen durch den Arbeitnehmer, aber auch durch den Arbeitgeber und ordentliche oder frühzeitige Pensionierungen.

Was wird auf der Strategischen Ebene erarbeitet?

Auf der strategischen Ebene werden die Strategien, die Strukturen und Systeme erarbeitet.

Auf der strategischen Ebene wird das Ziel, die richtigen Dinge zu tun verfolgt.

Organigramm

Die grafische Darstellung der Leitungs- und Abteilungsgliederungen in einem Unternehmen erfolgt mittels Organigrammen. Die einzelnen Stellen werden mit Kästchen, allenfalls mit Kreisen dargestellt, die Verbindungen zwischen den Stellen mit Linien. Dei Verbindungslienien stellen den Dienst-, Informationsweg, die Unterstellungsverhältnisse oder andere Beziehungen zwischen den Stellen dar. Kästchen auf gleicher Höhe bedeuten denselben Rang.

Eine Personalabteilung kann unterschiedlich aufgebaut sein. Nenne die drei Stellenarten und erkläre sie.

  • Leitende Stelle

    • Auch Instanzen genannt, erteilen Anweisungen an andere Stellen, müssen mit ensprechenden Kompetenzen und Verantwortung ausgestattet sein.

  • Beratende Stelle

    • Stabstelle zur Entlastung und Unterstützung. Sie verfügen weder über eine Leitungsaufgabe noch über eine Weisungsbefugnis, erarbeiten beratend Entscheidungsgrundlagen

  • Ausführende Stellen

    • Erledigen die Aufträge der Instanzen

Nenne die drei Organisationsformen

  • Funktionale Organisation
  • Divisionale Organisation
  • Matrixorganisation

Erkläre die funktionale Organisation und nenne die Vor- und Nachteile.

Die Stellen werden nach Funktionsbereichen, gleichartigen Verrichtungen, gebildet. Die Weisungs- und Kommunikationswege sind im Liniensystem organisiert.

Funktionale Organisation Vorteile

  • Die starke Betonung von Fachwissen und Erfahrung verhindert Doppelspurigkeit

  • Schafft die Möglichkeit weiterer Spezialisierung

  • Erlaubt effiziente Problemlösungen und Kosteneinsparungen

Funktionale Organisation Nachteile

  • Je komplexer das unternehmen wird, desto unübersichtlicher kann die Organisation werden.

  • Komplexe Kommunikation

  • Führungskräfte werden stark geforder.

  • Eine bereichsübergreifende Zusammenarbeit wird anspurchsvoll und die Instanzen werden stark gefordert.

Erkläre divisionale Organisation und nenne die Vor- und Nachteile

Die Stellen werden nach unterschiedlichen Verrichtungen, die bei der Bearbeitung von Produkten anfallen, zusammengefasst. Es werden Geschäftseinheiten gebildet; das Objekt, auch Division oder Sparte genannt, steht im Vordergrund. Jede Geschäftseinheit wird von einen Instanz betreut.

Voreile

Die Aufgaben können besser koordiniert werden

Übersichtlicher und einfacher zu Steuern

Kurze Kommunikationswege innerhalb der Sparte

Verkürzte Durchlaufzeiten

Kosteneinsparungen

Für die Mitarbeitenden weniger monotone Tätigkeiten

Nachteile

Abgrenzungsprobleme

Doppelspurikeiten

Anspruchsvollere Kommunikation

Bedarf an qualifizierten Führungskräften ist enorm hoch

Eine der Anspruchsgruppen ist die Öffentlichkeit. Das ist ein weit gefasster Begriff. Nenne drei unterschiedliche Vertreter dieser Anspruchsgruppen. Formuliere zu jeder Nennung je einen Anspruch an das HRM und einen Anspruch des HRM an diese Gruppe.

Anspruchsgruppe                      Anspruch an das HRM                          Anspruch des HRM an die Gruppe

Medien                                      Transparente Kommunikation                Färe Berichterstattung

Sozialparner                             Anhörung                                                konstruktive Lösungsfindung

Arbeitgeberverband                  Zahlungen von Beiträgen                       Unterstützung in der Schulung der MA

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