Grundlagen der Prozessorganisation
Qualitätsmanagement Swiss Supply Chain Kapitel 1
Qualitätsmanagement Swiss Supply Chain Kapitel 1
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Lernkarten
Was sind die Vorteile und Nachteile der Arbeitsteilung?
- Exponentielle Leistungssteigerung
- Verlust der Selbstständigkeit, Erzeugung von Abhängigkeit, Koordination der geteilten Arbeit
- Entfremdung der Arbeit
- Dilemma der Rationalisierung> Arbeit wird zur „disponsible Ressource“
- Unmenschliche Arbeitsgestaltung
- Ungleiche Verteilung des Wohlstandes
Je grösser die Unternehmerische Einheit ist, desto stärker wirkt sich dieses Prinzip aus
Was umfasst der Taylorismus?
- Segmentierung der Arbeitsabläufe
- Die funktionale Ausrichtung der Unternehmen
- Zeit- und Bewegungsstudien ermitteln unnötige Abläufe
- Auf Leistung ausgerichtetes Lohnsystem
Was sind nach Taylor die Merkmale einer effizienten Organisation?
Basis für effiziente Ausführung industrieller Vorgänge
- Hohe Spezialisierung
- Strikte Trennung von Leistungstätigkeiten und ausführender Arbeit
- Hohe Standardisierung
- Hohe Formalisierung
- Ergonomische Gestaltung der Arbeitsmittel
- Individuelle und monetäre Leistungsanreize
Welche Begriffe werden im Taylorismus unter Scientific Management zusammengefasst?
- Arbeitsabläufe werden wissenschaftlich analysiert
- Für eine bestimmte Aufgabe wird unter gegebenen Umständen die beste Arbeitsmethode ermittelt
- Arbeitsabläufe werden in kleine Schritte zerlegt
- Arbeitsabläufe werden systematisch dokumentiert
- Für Arbeiter wird ein Arbeitspensum und Bonussystem eingeführt
- Es wird die Stelle eines Funktionsmeisters eingeführt, der für die Arbeitsgestaltung zuständig ist
Was versteht man unter Humanisierung der Arbeit?
- (OE) Organisationsentwicklung
- Partizipation der Mitarbeiter
- Steigerung der Leistungsfähigkeit bei gleichzeitiger Verbesserung der Arbeitsbedingungen
- Vorbedingung
- Änderung der Werte, Einstellung und Verhaltensweisen der Mitarbeiter
Was ist unter der Dezentralisierung der Prozessketten zu verstehen?
- Von der Fliessfertigung zur Inselfertigung
- Das Team steuert seine internen Arbeitsprozesse selbst
- Ermöglicht durch Einführung von Leitständen
Was kennzeichnet die Bewegung hin zum Prozessdenken?
- End-to-end-Geschäftsprozesse
- Wertkettenmodell von Michael Porter
- Comptetitive Strategie
- Comptetitive Advantage
- Ermöglicht durch Informations- und Kommunikationssysteme (ERP)
- Business Reengineering
Was ist notwendig um Arbeitsteilung und Spezialisierung zu ermöglichen?
- Strukturen und Regeln
- Abstimmung der einzelnen Aufgaben
- Organisatorische Gestaltung
- Einheitliches Verhalten der Mitglieder in Hinblick auf ein Übergeordnetes Ziel oder Zielsystem
Aus welchen Bestandeilen setzt sich das Organisationsproblem zusammen?
Koordinationsproblem
Motivationsproblem
Auf welche zwei Arten kann der Organisationsbegriff gedeutet werden?
Der instrumental-institutionelle Begriff bezieht sich auf das Ergebnis der organisatorischen Tätigkeit. Es beschreibt ein System, das ein Ziel verfolgt und eine formale Struktur aufweist. (soziale Gebilde und Institutionen)
Der instrumental-funktionale Begriff, bezieht sich auf die Tätigkeit des Organisierens und die Entwicklung dieser Ordnung. Hier müssen Elemente wie Aufgaben, Sachmittel und Informationen untereinander in eine sinnvolle Beziehung gebracht und in Bezug auf Zeit, Raum und Menge geregelt werden.
Welches sind die Elemente, Beziehung und Dimensionen der funktionalen Organisation?
Beziehung
- Aufbau- und Ablauforganisation
Dimensionen
- Raum, Zeit und Menge
Elemente
- Aufgabe, Aufgabenträger, Sachmittel, Informationen
Welche Aspekte sind im Zusammenhang einer Organisation von Zentraler Bedeutung?
Eine Organisation zeichnet sich durch gemeinsame Ziele aus, die durch die Zusammenarbeit von Menschen, sowie durch das Zusammenspiel von Mensch und Technik realisiert werden.
Ab einer bestimmten Grösse kann keine Organisation mehr ohne organisatorische Regeln funktionieren.
Was bezeichnet man als Organisationskriese in traditionell geführten Unternehmen?
Hohe funktionale Gliederung und Zerstückelung von Gesamtprozessen führen zu einem trägen System, das schlecht zu durchschauen und schwierig zu steuern ist. Die einzelnen Stelleninhaber haben nur eine eingeschränkte Sachkenntnis ohne Einblick in den Gesamtprozess
Starre Strukturen
Mangelnde Kundenorientierung
Eingeschränkte Wettbewerbsfähigkeit
Produktorientierte Marktsegmentierung verliert an Bedeutung aufgrund der Homogenisierung der Produkte
Nivellierung der Preise durch elektronische Hilfsmittel
Was ist unter Prozessmanagement zu verstehen?
Das Prozessmanagement richtet alle unternehmerischen Prozesse nach den Bedürfnissen der Kunden aus und bezieht die Mitarbeiter aller Hierarchieebenen ein, um eine hohe Ergebnisqualität zu erreichen und den Unternehmenserfolg langfristig zu sichern.
Qualität ist kein Zufallsprodukt, sondern basieren auf klar festgelegten Tätigkeiten und Zielen
Alle Prozesse müssen sich nach Zielen richten, die mit den Unternehmenszielen übereinstimmen
Stellenbildung nach Arbeitsabläufen
Funktionale Strukturen werden durch Prozessteams mit neuen Aufgaben ersetzt
Unternehmensgrösse als entscheidender Faktor
Was erachtete Deming als notwendig für einen langfristigen Unternehmenserfolg?
Zufriedene Kunden
Motivierte Mitarbeitende
Wie versuchen Unternehmen eine hohe Qualität auf all diesen Stufen sicher zu stellen?
Konzentration auf Kernkompetenzen
Integrierung der Komplementärkompetenzen von Zulieferern und Partnern in eigene Prozesse
Was soll das Qualitätsmanagement sicherstellen?
Es sollen alle qualitativen Anforderungen an die Produkte oder Dienstleistungen erfüllt werden
Erreichung der vorgegebenen Qualitätsziele
Wie lautet die Definition des Prozess- und Geschäftsprozessbegriffs?
„Ein Prozess ist eine Struktur, deren Elemente Aufgaben sind, die durch logische Folgebeziehungen verknüpft sind. Sie hat einen definierten Input und Output und dient dazu, einen Wert für Kunden zu schaffen.*
„Ein Prozess ist ein Satz von in Wechselbeziehungen stehenden Mitteln und Tätigkeiten, die Eingaben in Ergebnisse umgestalten.“
„Ein Prozess beschreibt den Ablauf, das heisst den Fluss und die Transformation von Material, Information, Operationen und Entscheidungen. Geschäftsprozesse sind durch die Bündelung und die strukturierte Reihenfolge von funktionsübergreifenden Aktivitäten mit einem Anfang und einem Ende sowie klar definierten Inputs und Outputs gekennzeichnet.“
„Ein Geschäftsprozess umfasst unternehmerische Aufgaben, die einen bestimmten Anfang und ein bestimmtes Ende haben und in einer festgelegten Abfolge ausgeführt werden.“
„Ein Geschäftsprozess ist ein wichtiger Prozess, der die Wettbewerbsposition eines Unternehmens langfristig und nachhaltig beeinflusst.“
„An einem Geschäftsprozess können mehrere Organisationen beteiligt sein.“
Herstellen eines Produkts vom Auftragseingang bis zur Auslieferung
In welche Teile lassen sich Geschäftsprozesse gliedern?
Führungsprozesse
Kernprozesse/Wertschöpfungsprozesse
Unterstützende Prozesse
Was versteht man als Leistung in einem Geschäftsprozess?
Leistung als Ergebnis oder Nutzen eines Prozesses (mengen- und wertmässiger Output (Effektivität))
Leistung als Ziel-Aufwandverhältnis eines Prozesses (Effizienz eines Prozesses)
Wie kann man im Prozessmanagement Aussagen über Zustand und Entwicklung der Prozessleistung machen?
Leistungskennzahlen (KPI= Key Performance Indicator)
Analyse der Prozessleistung
Kundenzufriedenheit
Qualität
Durchlaufzeit
Kosten
Nach welchen Kriterien kann man die Prozessleistung Kategorisieren?
- Nutzleistung> Wertschöpfend
- Stützleistung> Ermöglicht Wertschöpfung
- Blindleistung> Unnötige Leistung
- Fehlleistung> Wirkt dem Ziel der Erfüllung der Kundenanforderungen entgegen
Was versteht man unter Wertschöpfung?
Produktionswert abzüglich Vorleistungen
Was ist das Ziel des Geschäftsprozessmanagements?
Ganzheitliches Konzept zur Prozessentwicklung und –Führung mit dem Ziel einer möglichst hohen Nutzleistung/Wertschöpfung
Was versteht man unter Prozessmodellierung?
Identifikation und Analyse der Abläufe
Umgestaltung, Visualisierung und Dokumentation aufgrund der Analyseergebnisse
Welche Ergebnisse stehen am Schluss der Prozessmodellierung?
Prozessmodell: Grafische Darstellung der Geschäftsprozesses
Prozessbeschreibung
Definition der Prozesskennzahlen
Definition der Prozessrollen
Bestimmung der Prozessbeteiligten
Welche Aufgabe hat der Prozesseigner
Er hat die Verantwortung für die operative Führung eines Prozesses und leitet das Prozessteam
Ermittlung der Prozesskennzahlen
Begleitung, Steuerung, Kontrolle und Korrektur der Prozesse
Wie kann man im Prozessmanagement Aussagen über Zustand und Entwicklung der Prozessleistung machen?
Leistungskennzahlen (KPI= Key Performance Indicator)
Analyse der Prozessleistung
Kundenzufriedenheit
Qualität
Durchlaufzeit
Kosten
Was versteht man als Leistung in einem Geschäftsprozess?
Leistung als Ergebnis oder Nutzen eines Prozesses (mengen- und wertmässiger Output (Effektivität))
Leistung als Ziel-Aufwandverhältnis eines Prozesses (Effizienz eines Prozesses)
In welche Teile lassen sich Geschäftsprozesse gliedern?
- Führungsprozesse
Kernprozesse/Wertschöpfungsprozesse
Unterstützende Prozesse
Wie lautet die Definition des Prozess- und Geschäftsprozessbegriffs?
„Ein Prozess ist eine Struktur, deren Elemente Aufgaben sind, die durch logische Folgebeziehungen verknüpft sind. Sie hat einen definierten Input und Output und dient dazu, einen Wert für Kunden zu schaffen.*
„Ein Prozess ist ein Satz von in Wechselbeziehungen stehenden Mitteln und Tätigkeiten, die Eingaben in Ergebnisse umgestalten.“
„Ein Prozess beschreibt den Ablauf, das heisst den Fluss und die Transformation von Material, Information, Operationen und Entscheidungen. Geschäftsprozesse sind durch die Bündelung und die strukturierte Reihenfolge von funktionsübergreifenden Aktivitäten mit einem Anfang und einem Ende sowie klar definierten Inputs und Outputs gekennzeichnet.“
„Ein Geschäftsprozess umfasst unternehmerische Aufgaben, die einen bestimmten Anfang und ein bestimmtes Ende haben und in einer festgelegten Abfolge ausgeführt werden.“
„Ein Geschäftsprozess ist ein wichtiger Prozess, der die Wettbewerbsposition eines Unternehmens langfristig und nachhaltig beeinflusst.“
„An einem Geschäftsprozess können mehrere Organisationen beteiligt sein.“
Herstellen eines Produkts vom Auftragseingang bis zur Auslieferung
Was soll das Qualitätsmanagement sicherstellen?
Es sollen alle qualitativen Anforderungen an die Produkte oder Dienstleistungen erfüllt werden
Erreichung der vorgegebenen Qualitätsziele
Wie versuchen Unternehmen eine hohe Qualität auf all diesen Stufen sicher zu stellen?
Konzentration auf Kernkompetenzen
Integrierung der Komplementärkompetenzen von Zulieferern und Partnern in eigene Prozesse
Was erachtete Deming als notwendig für einen langfristigen Unternehmenserfolg?
Zufriedene Kunden
Motivierte Mitarbeitende
Was bezeichnet man als Organisationskriese in traditionell geführten Unternehmen?
Hohe funktionale Gliederung und Zerstückelung von Gesamtprozessen führen zu einem trägen System, das schlecht zu durchschauen und schwierig zu steuern ist. Die einzelnen Stelleninhaber haben nur eine eingeschränkte Sachkenntnis ohne Einblick in den Gesamtprozess
Starre Strukturen
Mangelnde Kundenorientierung
Eingeschränkte Wettbewerbsfähigkeit
Produktorientierte Marktsegmentierung verliert an Bedeutung aufgrund der Homogenisierung der Produkte
Nivellierung der Preise durch elektronische Hilfsmittel
Welche Aspekte sind im Zusammenhang mit der Organisation von Zentraler Bedeutung?
Eine Organisation zeichnet sich durch gemeinsame Ziele aus, die durch die Zusammenarbeit von Menschen, sowie durch das Zusammenspiel von Mensch und Technik realisiert werden.
Ab einer bestimmten Grösse kann keine Organisation mehr ohne organisatorische Regeln funktionieren.
Was sind die Elemente, Beziehung und Dimensionen einer funktionalen Organisation?
- Beziehungen
- Aufbauorganisation
- Ablauforganisation
- Dimensionen
- Raum
- Zeit
- Menge
- Elemente
- Aufgabe
- Aufgabenträger
- Sachmittel
- Informationen
Welche Merkmale Charakterisieren das Geschäftsprozessmanagement?
- Kompetenzorientierung
- Kundenorientierung
- Leistungsorientierung
- Mitarbeiterorientierung
- Prozessführung
- Prozessorganisation
- Prozessverantwortung
- Strategieorientierung
- Wertschöpfungsorientierung
Welches sind die vier Anspruchsgruppen in Geschäftsprozessen?
- Auftraggeber/Kapitalgeber
- Kunden
- Lieferanten
- Mitarbeitende
Was sind die Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung eines Prozessmanagements?
Wille zur Veränderung von der Geschäftsführung bis zum einzelnen Mitarbeiter
Wirtschaftlich stabile Lage des Unternehmens
Bereitschaft die Risiken zu tragen die Veränderungen mit sich bringen
Änderungen konsequent Durchsetzen
Je höher der Reifegrad eines Unternehmens, desto stärker sind dessen Prozesse und Strukturen geregelt, standardisiert und institutionalisiert