Grundlagen der Prozessorganisation

Qualitätsmanagement Swiss Supply Chain Kapitel 1

Qualitätsmanagement Swiss Supply Chain Kapitel 1


U. K.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Prozessorganisation und richten sich an ein breites Publikum, das sich mit der Optimierung von Unternehmensabläufen beschäftigt. Sie beleuchten die Bedeutung von Prozessen, Geschäftsprozessen und deren Management, wobei Schlüsselbegriffe wie Ziele, Aufgaben, Leistungen und Strukturen im Mittelpunkt stehen. Die Karteikarten eignen sich für Fachleute und Studierende, die verstehen möchten, wie Prozesse effizient gestaltet und gesteuert werden, um die Unternehmensleistung zu verbessern und Kundenbedürfnisse besser zu erfüllen.
Karten
47
Lernende
51
Sprache
Deutsch
Kategorie
Berufskunde
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
19.04.2015 / 21.04.2024

Lernkarten

Was sind die Vorteile und Nachteile der Arbeitsteilung?

  •  Exponentielle Leistungssteigerung
  • Verlust der Selbstständigkeit, Erzeugung von Abhängigkeit, Koordination der geteilten Arbeit
  • Entfremdung der Arbeit
  • Dilemma der Rationalisierung> Arbeit wird zur „disponsible Ressource“
  • Unmenschliche Arbeitsgestaltung
  • Ungleiche Verteilung des Wohlstandes

Je grösser die Unternehmerische Einheit ist, desto stärker wirkt sich dieses Prinzip aus

Was umfasst der Taylorismus?

  • Segmentierung der Arbeitsabläufe
  • Die funktionale Ausrichtung der Unternehmen
  • Zeit- und Bewegungsstudien ermitteln unnötige Abläufe
  • Auf Leistung ausgerichtetes Lohnsystem

Was sind nach Taylor die Merkmale einer effizienten Organisation?

Basis für effiziente Ausführung industrieller Vorgänge

  •  Hohe Spezialisierung
  • Strikte Trennung von Leistungstätigkeiten und ausführender Arbeit
  • Hohe Standardisierung
  • Hohe Formalisierung
  • Ergonomische Gestaltung der Arbeitsmittel
  • Individuelle und monetäre Leistungsanreize

Welche Begriffe werden im Taylorismus unter Scientific Management zusammengefasst?

  • Arbeitsabläufe werden wissenschaftlich analysiert
  • Für eine bestimmte Aufgabe wird unter gegebenen Umständen die beste Arbeitsmethode ermittelt
  • Arbeitsabläufe werden in kleine Schritte zerlegt
  • Arbeitsabläufe werden systematisch dokumentiert
  • Für Arbeiter wird ein Arbeitspensum und Bonussystem eingeführt
  • Es wird die Stelle eines Funktionsmeisters eingeführt, der für die Arbeitsgestaltung zuständig ist

Was versteht man unter Humanisierung der Arbeit?

  • (OE) Organisationsentwicklung
  • Partizipation der Mitarbeiter
  • Steigerung der Leistungsfähigkeit bei gleichzeitiger Verbesserung der Arbeitsbedingungen
  • Vorbedingung
    • Änderung der Werte, Einstellung und Verhaltensweisen der Mitarbeiter

Was ist unter der Dezentralisierung der Prozessketten zu verstehen?

  • Von der Fliessfertigung zur Inselfertigung
  • Das Team steuert seine internen Arbeitsprozesse selbst
  • Ermöglicht durch Einführung von Leitständen

Was kennzeichnet die Bewegung hin zum Prozessdenken?

  • End-to-end-Geschäftsprozesse
  • Wertkettenmodell von Michael Porter
    • Comptetitive Strategie
    • Comptetitive Advantage
  • Ermöglicht durch Informations- und Kommunikationssysteme (ERP)
  • Business Reengineering

Was ist notwendig um Arbeitsteilung und Spezialisierung zu ermöglichen?

  • Strukturen und Regeln
  • Abstimmung der einzelnen Aufgaben
  • Organisatorische Gestaltung
  • Einheitliches Verhalten der Mitglieder in Hinblick auf ein Übergeordnetes Ziel oder Zielsystem

Aus welchen Bestandeilen setzt sich das Organisationsproblem zusammen?

  • Koordinationsproblem

  • Motivationsproblem

Auf welche zwei Arten kann der Organisationsbegriff gedeutet werden?

  • Der instrumental-institutionelle Begriff bezieht sich auf das Ergebnis der organisatorischen Tätigkeit. Es beschreibt ein System, das ein Ziel verfolgt und eine formale Struktur aufweist. (soziale Gebilde und Institutionen)

  • Der instrumental-funktionale Begriff, bezieht sich auf die Tätigkeit des Organisierens und die Entwicklung dieser Ordnung. Hier müssen Elemente wie Aufgaben, Sachmittel und Informationen untereinander in eine sinnvolle Beziehung gebracht und in Bezug auf Zeit, Raum und Menge geregelt werden.

Welches sind die Elemente, Beziehung und Dimensionen der funktionalen Organisation?

Beziehung

  • Aufbau- und Ablauforganisation

Dimensionen

  • Raum, Zeit und Menge

Elemente

  • Aufgabe, Aufgabenträger, Sachmittel, Informationen

Welche Aspekte sind im Zusammenhang einer Organisation von Zentraler Bedeutung?

  • Eine Organisation zeichnet sich durch gemeinsame Ziele aus, die durch die Zusammenarbeit von Menschen, sowie durch das Zusammenspiel von Mensch und Technik realisiert werden.

  • Ab einer bestimmten Grösse kann keine Organisation mehr ohne organisatorische Regeln funktionieren.

Was bezeichnet man als Organisationskriese in traditionell geführten Unternehmen?

  • Hohe funktionale Gliederung und Zerstückelung von Gesamtprozessen führen zu einem trägen System, das schlecht zu durchschauen und schwierig zu steuern ist. Die einzelnen Stelleninhaber haben nur eine eingeschränkte Sachkenntnis ohne Einblick in den Gesamtprozess

  • Starre Strukturen

  • Mangelnde Kundenorientierung

  • Eingeschränkte Wettbewerbsfähigkeit

  • Produktorientierte Marktsegmentierung verliert an Bedeutung aufgrund der Homogenisierung der Produkte

  • Nivellierung der Preise durch elektronische Hilfsmittel

Was ist unter Prozessmanagement zu verstehen?

  • Das Prozessmanagement richtet alle unternehmerischen Prozesse nach den Bedürfnissen der Kunden aus und bezieht die Mitarbeiter aller Hierarchieebenen ein, um eine hohe Ergebnisqualität zu erreichen und den Unternehmenserfolg langfristig zu sichern.

  • Qualität ist kein Zufallsprodukt, sondern basieren auf klar festgelegten Tätigkeiten und Zielen

  • Alle Prozesse müssen sich nach Zielen richten, die mit den Unternehmenszielen übereinstimmen

  • Stellenbildung nach Arbeitsabläufen

  • Funktionale Strukturen werden durch Prozessteams mit neuen Aufgaben ersetzt

  • Unternehmensgrösse als entscheidender Faktor

Was erachtete Deming als notwendig für einen langfristigen Unternehmenserfolg?

  • Zufriedene Kunden

  • Motivierte Mitarbeitende

 

Wie versuchen Unternehmen eine hohe Qualität auf all diesen Stufen sicher zu stellen?

  • Konzentration auf Kernkompetenzen

  • Integrierung der Komplementärkompetenzen von Zulieferern und Partnern in eigene Prozesse

Was soll das Qualitätsmanagement sicherstellen?

  • Es sollen alle qualitativen Anforderungen an die Produkte oder Dienstleistungen erfüllt werden

  • Erreichung der vorgegebenen Qualitätsziele

Wie lautet die Definition des Prozess- und Geschäftsprozessbegriffs?

  • „Ein Prozess ist eine Struktur, deren Elemente Aufgaben sind, die durch logische Folgebeziehungen verknüpft sind. Sie hat einen definierten Input und Output und dient dazu, einen Wert für Kunden zu schaffen.*

  • „Ein Prozess ist ein Satz von in Wechselbeziehungen stehenden Mitteln und Tätigkeiten, die Eingaben in Ergebnisse umgestalten.“

  • „Ein Prozess beschreibt den Ablauf, das heisst den Fluss und die Transformation von Material, Information, Operationen und Entscheidungen. Geschäftsprozesse sind durch die Bündelung und die strukturierte Reihenfolge von funktionsübergreifenden Aktivitäten mit einem Anfang und einem Ende sowie klar definierten Inputs und Outputs gekennzeichnet.“

  • „Ein Geschäftsprozess umfasst unternehmerische Aufgaben, die einen bestimmten Anfang und ein bestimmtes Ende haben und in einer festgelegten Abfolge ausgeführt werden.“

  • „Ein Geschäftsprozess ist ein wichtiger Prozess, der die Wettbewerbsposition eines Unternehmens langfristig und nachhaltig beeinflusst.“

  • „An einem Geschäftsprozess können mehrere Organisationen beteiligt sein.“

  • Herstellen eines Produkts vom Auftragseingang bis zur Auslieferung

In welche Teile lassen sich Geschäftsprozesse gliedern?

  • Führungsprozesse

  • Kernprozesse/Wertschöpfungsprozesse

  • Unterstützende Prozesse

Was versteht man als Leistung in einem Geschäftsprozess?

  • Leistung als Ergebnis oder Nutzen eines Prozesses (mengen- und wertmässiger Output (Effektivität))

  • Leistung als Ziel-Aufwandverhältnis eines Prozesses (Effizienz eines Prozesses)

Wie kann man im Prozessmanagement Aussagen über Zustand und Entwicklung der Prozessleistung machen?

  • Leistungskennzahlen (KPI= Key Performance Indicator)

  • Analyse der Prozessleistung

  • Kundenzufriedenheit

  • Qualität

  • Durchlaufzeit

  • Kosten

Nach welchen Kriterien kann man die Prozessleistung Kategorisieren?

  • Nutzleistung>    Wertschöpfend
  • Stützleistung>   Ermöglicht Wertschöpfung
  • Blindleistung>   Unnötige Leistung
  • Fehlleistung>    Wirkt dem Ziel der Erfüllung der Kundenanforderungen entgegen

Was versteht man unter Wertschöpfung?

  • Produktionswert abzüglich Vorleistungen

Was ist das Ziel des Geschäftsprozessmanagements?

  • Ganzheitliches Konzept zur Prozessentwicklung und –Führung mit dem Ziel einer möglichst hohen Nutzleistung/Wertschöpfung

Was versteht man unter Prozessmodellierung?

  • Identifikation und Analyse der Abläufe

  • Umgestaltung, Visualisierung und Dokumentation aufgrund der Analyseergebnisse

Welche Ergebnisse stehen am Schluss der Prozessmodellierung?

  • Prozessmodell: Grafische Darstellung der Geschäftsprozesses

  • Prozessbeschreibung

  • Definition der Prozesskennzahlen

  • Definition der Prozessrollen

  • Bestimmung der Prozessbeteiligten

Welche Aufgabe hat der Prozesseigner

  • Er hat die Verantwortung für die operative Führung eines Prozesses und leitet das Prozessteam

  • Ermittlung der Prozesskennzahlen

  • Begleitung, Steuerung, Kontrolle und Korrektur der Prozesse

Wie kann man im Prozessmanagement Aussagen über Zustand und Entwicklung der Prozessleistung machen?

  • Leistungskennzahlen (KPI= Key Performance Indicator)

  • Analyse der Prozessleistung

  • Kundenzufriedenheit

  • Qualität

  • Durchlaufzeit

  • Kosten

Was versteht man als Leistung in einem Geschäftsprozess?

  • Leistung als Ergebnis oder Nutzen eines Prozesses (mengen- und wertmässiger Output (Effektivität))

  • Leistung als Ziel-Aufwandverhältnis eines Prozesses (Effizienz eines Prozesses)

In welche Teile lassen sich Geschäftsprozesse gliedern?

  • Führungsprozesse
  • Kernprozesse/Wertschöpfungsprozesse

  • Unterstützende Prozesse

Wie lautet die Definition des Prozess- und Geschäftsprozessbegriffs?

  • „Ein Prozess ist eine Struktur, deren Elemente Aufgaben sind, die durch logische Folgebeziehungen verknüpft sind. Sie hat einen definierten Input und Output und dient dazu, einen Wert für Kunden zu schaffen.*

  • „Ein Prozess ist ein Satz von in Wechselbeziehungen stehenden Mitteln und Tätigkeiten, die Eingaben in Ergebnisse umgestalten.“

  • „Ein Prozess beschreibt den Ablauf, das heisst den Fluss und die Transformation von Material, Information, Operationen und Entscheidungen. Geschäftsprozesse sind durch die Bündelung und die strukturierte Reihenfolge von funktionsübergreifenden Aktivitäten mit einem Anfang und einem Ende sowie klar definierten Inputs und Outputs gekennzeichnet.“

  • „Ein Geschäftsprozess umfasst unternehmerische Aufgaben, die einen bestimmten Anfang und ein bestimmtes Ende haben und in einer festgelegten Abfolge ausgeführt werden.“

  • „Ein Geschäftsprozess ist ein wichtiger Prozess, der die Wettbewerbsposition eines Unternehmens langfristig und nachhaltig beeinflusst.“

  • „An einem Geschäftsprozess können mehrere Organisationen beteiligt sein.“

  • Herstellen eines Produkts vom Auftragseingang bis zur Auslieferung

Was soll das Qualitätsmanagement sicherstellen?

  • Es sollen alle qualitativen Anforderungen an die Produkte oder Dienstleistungen erfüllt werden

  • Erreichung der vorgegebenen Qualitätsziele

Wie versuchen Unternehmen eine hohe Qualität auf all diesen Stufen sicher zu stellen?

  • Konzentration auf Kernkompetenzen

  • Integrierung der Komplementärkompetenzen von Zulieferern und Partnern in eigene Prozesse

Was erachtete Deming als notwendig für einen langfristigen Unternehmenserfolg?

  • Zufriedene Kunden

  • Motivierte Mitarbeitende

Was bezeichnet man als Organisationskriese in traditionell geführten Unternehmen?

  • Hohe funktionale Gliederung und Zerstückelung von Gesamtprozessen führen zu einem trägen System, das schlecht zu durchschauen und schwierig zu steuern ist. Die einzelnen Stelleninhaber haben nur eine eingeschränkte Sachkenntnis ohne Einblick in den Gesamtprozess

  • Starre Strukturen

  • Mangelnde Kundenorientierung

  • Eingeschränkte Wettbewerbsfähigkeit

  • Produktorientierte Marktsegmentierung verliert an Bedeutung aufgrund der Homogenisierung der Produkte

  • Nivellierung der Preise durch elektronische Hilfsmittel

Welche Aspekte sind im Zusammenhang mit der Organisation von Zentraler Bedeutung?

  • Eine Organisation zeichnet sich durch gemeinsame Ziele aus, die durch die Zusammenarbeit von Menschen, sowie durch das Zusammenspiel von Mensch und Technik realisiert werden.

  • Ab einer bestimmten Grösse kann keine Organisation mehr ohne organisatorische Regeln funktionieren.

Was sind die Elemente, Beziehung und Dimensionen einer funktionalen Organisation?

  • Beziehungen
    • Aufbauorganisation
    • Ablauforganisation
  • Dimensionen
    • Raum
    • Zeit
    • Menge
  • Elemente
    • Aufgabe
    • Aufgabenträger
    • Sachmittel
    • Informationen

Welche Merkmale Charakterisieren das Geschäftsprozessmanagement?

  • Kompetenzorientierung
  • Kundenorientierung
  • Leistungsorientierung
  • Mitarbeiterorientierung
  • Prozessführung
  • Prozessorganisation
  • Prozessverantwortung
  • Strategieorientierung
  • Wertschöpfungsorientierung

Welches sind die vier Anspruchsgruppen in Geschäftsprozessen?

  • Auftraggeber/Kapitalgeber
  • Kunden
  • Lieferanten
  • Mitarbeitende

Was sind die Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung eines Prozessmanagements?

  • Wille zur Veränderung von der Geschäftsführung bis zum einzelnen Mitarbeiter

  • Wirtschaftlich stabile Lage des Unternehmens

  • Bereitschaft die Risiken zu tragen die Veränderungen mit sich bringen

  • Änderungen konsequent Durchsetzen

  • Je höher der Reifegrad eines Unternehmens, desto stärker sind dessen Prozesse und Strukturen geregelt, standardisiert und institutionalisiert

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