Grundlagen BWL // D22 Risikomanagement
BKo-B15 / Seiten 472-479
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Cartes-fiches
Wo ist das Risikomanagement im St. Galler Managementmodell verankert? (S. 471)
Das Risikomanamgement wird im Buch den Unterstützungsprozessen zugeordnet.
Genauso passend wäre aber auch die Strategie (aufgrund der Wichtigkeit eines guten Risikomanagements).
Wie wird ein bestimmtes Risiko definiert? (S. 472)
Eintrittswahrscheinlichkeit eines Schadensereignisses multipliziert mit der Grösse des Schadens
Nenne die sechs Risikokategorien mit einer kurzen Beschreibung. (S. 472-473)
- Konjunkturelle Risiken (Verschlechterung der allg. Wirtschaftslage)
- Marktrisiko (sinkende Nachfrage; neue Konkurrenten mit besseren Produkten; Schlüsselkunden springen ab)
- Finanzielle Risiken (Debitorenverluste; Anstieg des allg. Zinsniveaus)
- Politische Risiken (instabile politische Lage; Ängste in der Bevölkerung)
- Rechtliche Risiken (neue nationale/internationale Gesetze)
- Technische Risiken (technisches Versagen führt zu Schaden)
Definiere den Begriff des Risikomanagementsystems. (S. 473)
Systematische Handhabung der Risiken, die für ein Unternehmen bestehen
Definiere das Ziel des Risikomanagementsystems. (S. 473)
Vermeidung / Eindämmung von Schäden bzw. Verlusten
Definiere den Inhalt des Risikomanagementsystems kurz und knapp. (S. 473)
Initiierung und Koordination aller Tätigkeiten, die der Erkennung, Einschätzung, Bewertung, Bewältigung und Überwachung der bedeutenden Risiken dienen.
Welche Aufgaben hat die konsequente Auseinandersetzung mit Risiken? (S. 473)
Sicherstellung folgender Ziele:
- Sicherung der Unternehmensexistenz
- Sicherung des zukünftigen Erfolgs
- Vermeidung bzw. Senkung der Risikokosten (z.B. Aufwendungen für Versicherungsprämien)
- Marktwertsteigerung des Unternehmens
Aus welchen fünf Hauptschritten besteht ein Risikomanagementprozess? (S. 474)
- Risiken identifizieren (Welche Risiken bedrohen das Unternehmen?)
- Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensgrösse der Risiken einschätzen und bewerten
- Den Gesamtumfang der Risiken einschätzen, "aggregieren" (In welchem Mass hängen Risiken ggf. voneinander ab? Welche können kombiniert auftreten?)
- Risiken bewältigen, vermeiden, vermindern oder beseitigen (Wie kann ein Risiko tragbar gemacht werden?)
- Risiken überwachen (Veränderung der Risikosituation? Risikoeinschätzung noch aktuell? Strategien noch passend?)
Welche vier Typen unterscheidet eine klassische Risikoeinschätzung? (S. 474)
- Risiko bewältigen (Wahrscheinlichkeit hoch / Schadensgrösse gering)
- Risiko verkraftbar (Wahrscheinlichkeit gering / Schadensgrösse gering)
- Risikobewältigung unabdingbar (Wahrscheinlichkeit hoch, Schadensgrösse gross)
- Risiko bewältigen (Wahrscheinlichkeit gering / Schadensgrösse gross)
Siehe Abbildung auf Seite 474 (besser)
Welche vier Typen unterscheidet eine klassische Risikoeinschätzung? (S. 474)
- Risiko bewältigen (Wahrscheinlichkeit hoch / Schadensgrösse gering)
- Risiko verkraftbar (Wahrscheinlichkeit gering / Schadensgrösse gering)
- Risikobewältigung unabdingbar (Wahrscheinlichkeit hoch, Schadensgrösse gross)
- Risiko bewältigen (Wahrscheinlichkeit gering / Schadensgrösse gross)
Siehe Abbildung auf Seite 474 (besser)
Welche Risikostrategien lassen sich folglich aus der Risikoeinschätzung ableiten? (S. 475)
- Geschäft - und damit Risiko - nicht eingehen, oder:
- Geschäft - und damit Risiko - eingehen
- Risken bewusst übernehmen
- Risiken minimieren
- Risiken an Dritte überwälzen (Versicherungen)