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Alle 3

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S. J.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die pädagogischen Herausforderungen und Perspektiven im Umgang mit Menschen mit Mehrfachbehinderungen (MmgB) im Alter. Sie behandeln zentrale Themen wie syndromspezifische Probleme, strukturelle und numerische Aberrationen, sowie soziale und psychologische Aspekte des Alterns. Die Karteikarten richten sich an Studierende und Fachkräfte, die sich mit der Unterstützung und Integration von MmgB in verschiedenen Lebensbereichen wie Arbeit, Wohnen und Freizeit auseinandersetzen. Sie bieten wertvolle Einblicke in Konzepte wie Supported Employment und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.
Karten
118
Lernende
6
Sprache
Deutsch
Kategorie
Pädagogik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
16.09.2015 / 12.04.2019

Lernkarten

Metabolisch verursachte geistige Behidnerungen entstehen durch

Störungen im Stoffwechsel

Eine häufige Störung im Aminosäurestoffwechsel ist die

Phenylketonurie (PKU) bei der Phenylalanin nicht ordnungsgemäß abgebaut wird

-> Gehirnschädigung

kann mit Diät ohne Eiweiße verhindert werden

Störungen im Kohlenhydratsotffwechsel können

Galaktosämie

Mukopolysaccharidose, Mukolipidosen & Oligosaccharidosen

verursachen

Durch Fettstoffwechselstörungen kann es zum

Abbau erwörbener Fähigkeiten kommen

(Morbus Gaucher)

3 Hauptstadien während der Schwangerschaft

Blastemperiode 1-3 Woche

Embryonalperiode 1-3 Monat

Fetalperiode 4-9 Monat

Auftretende Erkrankungen: Blastopathien, Embryopathien, Fetopathien

giftige Substanzen / Ereignisse (pränatal)

teratogene Noxen

Über die Plazenta übertragene Infektionen

Röteln

Toxoplasmose

Zytomegalie (Herpes)*

Lues oder Syphilis

HIV*

Listeriose

*auch über Muttermilch

Strahlen können

Spontanmutationen hervorrufen

Zu chemischen Noxen gehören

Alkohol, gleicher Pegel wie Mutter

Drogen

und Medikamente, Tahlidomid (Contergan 1961)

Perinatale Ursachen sind

Geburtskomplikationen, Sauerstoffunterversorgung des Kindes

Zu postnatalen Ursachen zählen

-Meningitis (Hirnhautentzündung)

-Enzephalitis (Entzündung d. Gehirns)

-Meningoenzephalitis (Entzündung d. Gehirns u. der Hinrhäute)

Verkehrsunfälle, Ertrinkungsunfälle, Verbrennungsunfälle

Syndrom Definition

bei verschiedenen Menschen bestimmte Symptome, Auffälligkeiten oder Krankheitsanzeichen

Syndrom-Beschreibungen dienen zur

Unterstützung der Eltern, Zukunftsperspektiven

Entlastung

Sensibilisierung für Bedürfnisse

Die Hauptwahrnehmungsbereiche der basalen Stimulation sprechen die

somatische Stimulation (Wahrnehmung der Haut als Begrenzung des Körpers zur Umwelt) z.B.: Massagen, Gegenstände mit versch. Oberflächen (Fell, Schwamm) -> Eigenen Körper erfahren

vibratorische Stimulation (Wahrnehmung von Schwingungen) z.B.: Schwingung d. Körpers , vibrierende Gegenstände, Klangschalen, Wasserbetten, Massagegeräte, Lautsprecher

vestibuläre Stimulation(Wahrnehmung von Gleichgewicht) z.B. Gymnastikball, Schaukel, Hängematte, Wippe -> Verbesserung d. Muskulatur u. Koordination

an

Die basale Stimulation baut ebenfalls auf

 

  • Visuelle Stimulation (hell vs. dunkel, verschiedene Lichtquellen)

  • Olfaktorische Stimulation (angenehme vs. unangenehme Gerüche)

  • Gustatorische Stimulation (Geschmackssinn- süß vs. saurer)

  • Taktil-haptische Stimulation (greifen – Bausteine, Igelbälle…)

  • Auditive Stimulation (Musik, einzelne Instrumente)

auf

Ulrich-Turner-Syndrom

Rett-Syndrom

Morbus Gaucher

Trisomie 21

Enzephalitis

5-p-minus-Syndrom

Fetales Alkoholsyndrom

Phenylketonurie

Phenylketonurie

Enzephalopathie

Rötelnembryopathie

Der Unterschied zwischen Mitose und Meiose ist

Mitose: Replikation mütterlicher & väterlich Chromosomensätze (identische genetische Informationen)

Meiose: Reduktionsteilung: Chromosomenanzahl halbiert, Crossing-Over: Neukombination der Gene

Nennen Sie Methoden der Pränataldiagnostik

Ersttrimesterscreening: Ultraschall Nackentranzparenz und Nasenbein gemessen, Risikoerkennung zB Trisomie 21, kein FGRisiko

Nabelschnurpunktion: Ultraschall, Einstich in Bauchdecke -> Blut des Kindes aus Nabelschnur, Risikoerkennung Infektion und Chromosomensätze, 1-3% FGRisiko

Welche sind die aktuellsten Formen der Elternarbeit bei Frühberatung?

Kooperationsmodell

Familienzentrierte Frühförderung

Nennen Sie Programme der Frühförderung

Sensorische Integrationstherapie
Psychomotorik
„Kleine Schritte“
Straßmeier-Programm
Heilpädagogische Übungsbehandlung

Nennen Sie Zielgruppen der Frühförderung

Säuglinge und Frühgeborene mit Entwicklungsrisiken
Mehrfachbehinderte Kinder
Kinder mit Verhaltensbesonderheiten sowie Lern- und Leistungsstörungen
Entwicklungsgefährdete Kinder aus sozial benachteiligten Familien
Verunsicherte Eltern und Familien

Wer erfand die Basale Stimulation und wozu?

Andreas Fröhlich (1977), Sonderpädagoge
Erstes Konzept zur Arbeit im Unterricht mit schwersten Behinderungen

Nennen Sie andere Konzepte zur Arbeit mit Kindern mit Schwerstbehinderung.

Basale Aktivierung

Basale Kommunikation Förderung der Kommunikation, (zu-) viel Nähe

Bobath-Konzept Normaliesierung der Haltung und Bewegung

Vojta-Konzept Auslösung von Bewegungsmustern durch Drücken am Körper

Taktile Gebärden erfühlen

Snoezelen

Umsetzung: Bällchenbad, weißer Raum, Fühlraum, Schwimmbad, stiller Raum, Geschmack- Geruchsraum

Welche Bedeutung haben Arbeit und Beruf?

Materielle Existenzsicherung
Sozialer Status
Soziale Netzwerke
Strukturierung des Alltags
Steigerung des Selbstwertgefühls und der Identitätsentwicklung
Sicherheit

Was sind die so genannten Schlüsselqualifikationen?

Teamfähigkeit
Sauberkeit
Pünktlichkeit
Zuverlässigkeit

Nennen Sie Begriffsversuche zu schwersten Behinderungen

intensiv behindert

schwerbehindert

schwerstbehindert

schwerstgeschädigt

schwer mehrfachbehindert

schwer körperlich und geistig behindert

schwere geistige Behinderung

massive Behinderung

komplexe Behidnerung

Behindertenhilfe: Mensch mit Komplexer Behinderung & schwerste Behinderung

Autosomale Aberration Syndrome

Angelman Syndrom

Cornelia de Lange-Syndrom

5p-minus-Syndrom

Down-Syndrom (Trisomie 21)

Noonan-Syndrom

Prader-Willi-Syndrom

Smith-Magenis-Syndrom

Tuberöse Sklerose

Williams-Beuren Syndrom

Wolf-Hirschhorn-Syndrom

Gonosomale Aberration

Fragiles-X-Syndrom

Klinefelter-Syndrom

Ulrich-Turner-Syndrom

Angelman-Syndrom

Harry Angelman (1965)

1: 20.000-30.000

Deletion mütterliches 15q11-13

Ataxie, häufig unpassendes Gelächter, beeintr. Sprachentwicklung

Infektionen der Atmenwege, Mittelohrentzündungen, Übergewicht, abnormes EEG

sehr freundlich, gute visuelle Wahrnehmung, gutes Gedächtnis

 

Autismus-Specktrum-Störung

frühkindlicher Autismus, atypischer Autismus, Rett-Syndrom, desintegrative Störungen des Kindesalters, überaktive Störung mit Intelligenzminderung und Bewegungsstereotypien, Aspberger-Syndrom, sonstige tiefgreifende Entwicklungsstörungen

multikausale Ätiologie: genetische Einflüsse, komorbide Störungen, Hinrfunktionsstörungen, kognitive und neuropsychologische Symptome, emotionale sowie Störungen der Theory of Mind/ Empathie

 

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