Finanzwirtschaft Technischer Kaufmann

Begriffe und Terminologien im Bereich Finazwirtschaft für den Lehrgang, Technischer Kaufmann 2026

Begriffe und Terminologien im Bereich Finazwirtschaft für den Lehrgang, Technischer Kaufmann 2026

Diese Lernkarten decken zentrale finanzwirtschaftliche Themen für angehende technische Kaufleute ab, von der Erfolgsrechnung über Bilanzierung bis zu Währungs- und Steuerfragen. Im Fokus stehen unternehmerische Grundlagen wie Aufwand, Ertrag, Umsatz und Kapitalstruktur, ergänzt durch praxisnahe Berechnungen zu Abschreibungen, MwSt.-Sätzen oder Kursumrechnungen. Ideal für Berufseinsteiger und Lernende, die fundierte Finanzkompetenz für technische Branchen aufbauen möchten.
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Allemand
Catégorie
Finances
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
28.09.2026 / 18.10.2026

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Was sind die häufigsten Unterehmensrechtsformen?

  1. Einzelunternehmen ~ 53%
  2. Gesellschaft mit beschränkter haftung ~ 22%
  3. Aktiengesellschaft ~ 20%

Was sind die gesetzlichen Vorgaben eines Einzelunternehmens gem. Art. 945 ff. OR?

  • Ein Einzelunternehmen ist eine natürliche Person, da ein Einzelunternehmen an einen Selbständigerwerbenden gekoppelt ist.
  • Der Unternehmensname muss aus dem Familiennamen mit oder ohne Vornamen gebildet werden.
  • Ab einem Umsatz von CHF 100'000.00 ist ein Eintrag im Handelsregister zwingend notwendig.

Was sind die gesetzlichen Vorgaben einer GmbH gem. Art. 945 ff. OR?

  • Eine GmbH ist eine Juristische Person, da sie nur auf dem Papier existiert.
  • Das Startkapital beträgt mindestens CHF 20'000.00 im in Form einer Geld- oder einer Sacheinlage und muss bei der Gründung zu 100% liberiert sein.
  • Für die Gründung benötigt es vom Notar eine beglaubigte Gründungurkunde und beglaubigte Statuten.
  • Es muss ein Anteilsbuch geführt werden, in dem die Inhaber der Geschäftsanteile erfass sind.
  • Eine GmbH muss immer im Handelsregister eingetragen werden.

Was sind die gesetzlichen Vorgaben einer AG gemäss Art. 950 ff. OR?

  • Eine AG ist eine Juristische Person, da sie nur auf dem Papier existiert.
  • Das Startkapital beträgt mindestens CHF 100'000.00 im in Form einer Geld- oder einer Sacheinlage und muss bei der Gründung zu mindestend 20%, jedoch midestens CHF 50'000.00, liberiert sein.
  • Für die Gründung benötigt es vom Notar eine beglaubigte Gründungurkunde und beglaubigte Statuten.
  • Es muss ein Aktienbuch geführt werden, in dem die Inhaber der Namensaktien erfass sind.
  • Eine AG muss immer im Handelsregister eingetragen werden.

Was sind die verschiedenen Nutzen des Rechnungswesens als Instrument für die Unternehmensführung?

  1. Stabilität und sicherheit
  2. Geldflüsse und Liquiditätskontrolle
  3. Gewinn- Verlust & Rentabilitätsanalyse
  4. Budgetplanung und Kostenkontrolle
  5. Umsatz und Liquiditätsplanung
  6. Preisstrategien

Was sind die Bereiche des Rechnungswesens?

  1. Hauptbücher
  • Finanzbuchhaltung - FIBU
    • Erfassung des laufenden Geschäftsverkehrs
    • Bilanz
    • Erfolgsrechnung
    • Geldflusstrechnung
  • Betriebsbuchhaltung - BEBU
    • Betriebsabrechnungsbogen (BAB) mit Kostenarten-, Kostenstellen- und Konstenträgerrechnung
    • Kalkulation
    • Break-Even-Analyse
  1. Nebenbücher
  • Kundenbuchhaltung
  • Lieferantenbuchhaltung
  • Anlagebuchhaltung
  • Lohnbuchhaltung
  1. Auswertungen und Eränzungen
  • Bilanz- und Erfolgsanalyse (Führungskennzahlen)
  • Planung und Budgetierung
  • Controlling
  • Statistiken
  • Investitionsrechnungen

Was sind die Anspruchsgruppen der Finanz und Betriebsbuchhaltung?

FIBU

  • Kapitalgeber (Gläubiger & Inhaber)
  • Steueramt
  • Mitbewerber
  • Kunden
  • Weitere Interessenten

BEBU

  • Verwaltungsrat
  • Geschäftsleitung
  • Bereichsverantwortliche (Teilweise Einsicht)

 

Welche Unternehmensrechtsformen unterliegen gem Art. 957 OR der Pflicht zur Kaufmänischen Buchführung und der Rechnungslegung?

  1. Einzelunternehmen und Personengesellschaften, die einen Umsatzerlös von mindestens CHF 500'00.00 im letzten Geschäftsjahr erzielt haben.
  2. Juristische Personen.

Was sind die Grundsätze für eine ordnungsgemässe Buchführung gem Art. 957a OR?

  1. Die vollständige, warheitsgetreue und systematische Erfassung der Geschäftsvofälle und Sachverhalte.
  2. Der Belegnachweis für die einzelnen Buchungsvorgänge.
  3. die Klarheit.
  4. Die Zweckmässigkeit mit Blick auf die Art und Grösse des Unterhehmens.
  5. Die Nachprüfbarkeit.
  6. Als Buchungsbeleg gelten alle schriftlichen Aufzeichnungen auf Papier oder in elektronischer oder vergleichbarer Form, die notwendig sind, um den einer Buchung zugrunde liegenden Geschäftsvorfall oder Sachverhalt nachvollziehen zu können.
  7. Die Buchführung erfolgt in der Landeswährung oder in der für die Geschäftstätigkeit wesentlichen Währung.
  8. Sie erfolgt in einer der Landessprachen oder in Englisch. Sie kann schriftlich, elektronisch oder in vergleichbarer Weise geführt werden.

Was sind die Grundsätze für eine ordnungsgemässe Rechnungslegung gem Art. 958c OR?

  1. Sie muss klar und verständlich sein.
  2. Sie muss vollständig sein.
  3. Sie muss verlässlich sein.
  4. Sie muss das wesentliche enthalten.
  5. Sie muss vorsichtig sein.
  6. Es sind bei der Darstellung und der Bewertung stets die gleichen Massstäbe zu verwenden.
  7. Aktiven und Passiven sowie Aufwand und Ertrag dürfen nicht miteinander verrechnet werden.
  8. Die Bestände der einzelnen Positionen in der Bilanz sind durch ein Inventar oder auf andere Art nachzuweisen.

Welche Grössen unterscheiden ein KMU von einem grösseren Unternehmen, gem. Art. 727 OR?

Wenn das Unternehmen zwei der nachstehenden Grösse in zwei aufeinanderfolgenden Jahren Überschreitet.

  • Bilanzsumme von CHF 20 Millionen
  • Umsatzerlös von CHF 40 Millionen
  • 250 Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt

Was sind die Bewertungsvorschriften an die sich beim Jahresabschluss (Rechnungslegung) gehalten werden muss?

  1. Realisationsprizip
    • Ein Gewinn dar erst in der Buchhaltung erscheinen, wenn er tatsächlich erzielt wurde.
  2. Niederstwertprinzip
    • Hat ein Vermögenswert unterschiedliche Werte (z.B Einstandspreis und aktueller Marktpreis), muss in der Buchhaltung der tiefere Wert berücksichtigt werden.
  3. Imparitätsprinzip
    • Absehbare Verluste müssen sofort in der Buchhaltung erfasst werden, selbst wenn sie noch nicht realisiert sind.

Es wird dabei vom Gläubigerschutz gesprochen.

    Was ist die Bilanz?

    Die Bilanz zeigt die finanzielle Lage eines Unternehmens mit der Zusammenfassung des Vermögens sowie Fremd- und -Eigenkapital zu einem bestimmten Stichtag, (Zeipunktrechnung).

    Sie beginnt jedes Jahr, oder nach jeder Periode mit dem Endbestand (Saldo) der vorherigen Periode als neuen Annfangsbestand.

    Der Begriff MIttelverwendung ist eine Bezeichnung für?

    Die Aktivkonten, diese zeigen wo für das Geld verwendet oder investiert wurde.

    Der Begriff Mittelherkunft ist eine Bezeichnung für?

    Die Passivkonten, diese zeigen wo das Geld herkommt.

    Wie oft sind Unternehmen dazu verpflichtet eine Inventur durchzuführen.

    Mindestens ein Mal im Jahr, am Ende des Jahres.

    Was sind die vier Arten der Bilanzveränderung zwischen denen das Rechnungswesen unterscheidet?

    1. Aktivtausch
      • Be- und Entlastung auf der Aktivseite.
      • Ein Vermögenswert wird durch einen anderen ersetzt.
      • Bilanzsumme bleibt unverändert.
    2. Passivtausch
      • Be- und Entlastung auf der Passivseite.
      • Eine Kapitalposition wird in eine andere umgebucht.
      • Bilanzsumme bleibt unverändert.
    3. Kapitalbeschaffung
      • Belastung auf Aktiv und Passiv Seite.
      • Es fliesst neues Kapital in das Unternehmen, z.B  Aufnahme von Bankdarlehen.
      • Bilanzsumme erhöht sich.
    4. Kapitalrückzahlung
      • Entlastung auf Aktiv und Passiv Seite.
      • Vermögen fliesst aus dem Unternehmen, z.B Rückzahlung eines Bankdarlehens.
      • Bilanzsumme wird reduziert.

    Welche Erkentnisse können aus der Bilanz gezogen werden?

    1. Vermögensstruktur
      • Zeigt ob das Kapital eher kurzfristig (Umlaufvermögen) oder langfristig (Anlagevermögen) gebunden ist. Zeigt wie flexibel das Unternehmen sein Kapital einsetzt.
    2. Finanzierungsstruktur
      • Zeigt woher das Kapital stammt. Je höher das Fremdkapital, desto abhänginger ist das Unternehmen.
    3. Liquidität
      • Zeigt die Liquidität des Unternehmens durch das gegenüberstellen des Umlaufvermögens gegenüber dem kurzfristigen Fremdkapital. Umlaufvermögen sollte ausreichen um die kurzfristigen verbindlichkeiten zu decken.
    4. Sicherheit (Stabilität)
      • Zeigt wie hoch das Eigenkapital im Vergleich zum Fremdkapital ist. Je höher der Anteil des Eigenkapitals, desto stabiler ein Unternehmen.

    Als Reinvermögen bezeichnet man das?

    Eigenkapital, es enstpricht der Differenz zwischen Vermögen (Aktiven) und dem Fremdkapital.

    Was ist die Erfolgsrechnung?

    Die Erfolgsrechnung zeigt den Erfolg (Aufwand und Ertrag) eines Unternehmens wärend eines bestimmten Zeitraums (Zeitraumrechnung).

    • Typische Zeiträume (Perioden) für die Erfolgsrechnung sind das Geschäftsjahr, ein Quartal oder ein Monat.
    • Die Erfolgsrechnung zeigt den Wirtschaftlichen Erfolg über die definierte Periode und zeigt, wie erfolgreich ein Unternehmen in diesem Zeitraum gearbeitet hat.
    • Sie beginnt jede Periode mit 0

    Definition von Aufwand und Ertrag?

    1. Ertrag wird durch den Umsatz definiert. Ertrag ist der Wertzuwachs, den ein Unternehmen durch seine Leistungen erziehlt.
    2. Aufwand ist der Wertverzehr, der in einem Unternehmen entsteht. Dazu gehört sämtlicher Aufwand der verbraucht oder benötigt wird um ein Unternehmen weiter zu führen.

    Definition des Begriffs Umsatz?

    Der Umsatz (Erlös) ist die Gesammtsumme die ein Unternehmen durch den Verkauf seiner Leistungen in einem bestimmten Zeitraum erzielt.

    • Grundformel: Umsatz = Verkaufs-, Absatzmenge x Verkaufspreis
    • Brutto vs Netto: Bruttoumsatz enthält die MwSt., währen der Nettoumsatz ohne die MwSt. berechnet ist.
    • Korrekturen: Erlösschmälerungen wie Rabatte, Skonti oder Boni werden abgezogen.

     

    Wie wird der Erfolg in der Erfolgsrechnung ausgewiesen?

    Die Differenz zwischen Aufwand und Ertrag am Ende eines Zeitraums ergibt den Unternehmenserfolg.

    • Grundformel: Erfolg = Ertrag - Aufwand
    • Ertrag > Aufwand = Gewinn
    • Ertrag < Aufwand = Verlust
    • Ertrag = Aufwand = neutraler Erfolg ( wird nicht abgebildet)

    Was sind die Brachenspezifischen Ertragskonten?

    Handelsunternehmen

    • Handelserlöse

    Produktionsunternehmen

    • Produktionserlöse (Produktionsertrag)
    • Bestandsänderungen fertige Erzeugnisse
    • Bestandsänderungen unfertige Erzeugnisse

    Dienstleistungsunternehmen

    • Dienstleistungserlöse (Dienstleistungsertrag)
    • Bestandsänderungen nicht fakturierte Dienstleistungen

    Was sind die Branchenspezifischen Betriebsaufwandskonten?

    Handelsunternehmen - Handelswarenaufwand (Warenaufwand)

    Produktionsunternehmen - Materialaufwand

    Dienstleistungsunternehmen - Aufwand für bezogene Dienstleistungen

    Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Waren und Material: Wird etwas eingekauft und unverändert verkauft, handelt es sich um Waren. Wird es verändert und dann verkauft um Material.

    Wie ist die Reihenfolge der Erfolgskonten in einer Mehrstufigen Erfolgsrechnung gem Art. 959b OR?

    3. Erträge (Umsatz)

    4. Material-, Warenaufwand

    Bruttogewinn (Nur bei Handelsbetrieben)

    5. Personalaufwand

    6. Übriger betrieblicher Aufwand

    EBIT (Earnigs before interest and taxes)

    6. 6900-6950 Finanzaufwand/Finanzertrag

    Betriebserfolg

    7. Ertrag/Aufwand Nebenbetriebe

    8. Betriebsfremder Ertrag/Aufwand 

    EBT (Earnings before taxes)

    8. 8900 Direkte Steuern

    9. Unternehmenserfolg (Jahreserfolg)

    Unethisches Verhalten im Umgang mit Lieferanten ist?

    1. Offerieren oder annehmen unangemessener Geschenke (Bestechung).
    2. Umgehen von Beschaffungsprozessen zugunsten eines bestimmten Lieferanten.
    3. Ausüben von unangemessenem Preis- oder Termindruck nach Vertragsabschluss.
    4. Verletzung vereinbarter Vertrags- oder Zahlungsbedingungen.
    5. Missachtung von Vertraulichkeitsvereinbarungen.
    6. Duldung von Menschenunwürdigen Produktionsmethoden in der Lieferkette, wie beispielsweise Kinderarbeit.

    Was sind die formalen Punkte die eine Rechnung als solche qualitfiziert?

    1. Leistungserbringer mit Namen und Anschrift muss ersichtlich sein.
    2. Leistungsempfänger mit Namen und Anschrift muss ersichtlich sein.
    3. Rechnuns-, oder Leistungsdatum muss ersichtlich sein.
    4. Eine klare Produkt-, bzw. Leistungsbeschreibung muss aufgeführt sein.
    5. MwSt. Nummer des Lieferanten sowie der korrekte MwSt. Betrag bzw. MwSt.- Satz muss angegeben sein.
    6. Die korrekte Bankverbindung muss angegeben sein.

    Welche inhaltlichen Punkte müssen auf einer Rechnung geprüft werden?

    1. Stimmt das gelieferte Produkt mit der Bestellung überein.
    2. Stimmt die gelieferte Menge mit der Bestellung überein.
    3. Stimmt der ausgewiedene Preis mit der Offerte oder dem Vertrag überein.
    4. Stimmt die Zahlungskondition mit dem vereinibarten Zahlungsziel überein.

    Was sind die Verhaltensregeln im Umgang mit Kunden und Lieferanten?

    1. Partnerschaftlich und auf Augenhöhe
      • Vertrauen aufbauen
      • Langfristige zusammenarbeit sichern
    2. Klare Linie halten
      • Authentisch bleiben, sich nicht verbiegen
      • Konsequent bleiben, glaubwürdig sein
    3. Ethisches Verhalten zeigen
      • Glaubwürdigkeit zeigen
      • Vertrauen stärken

    Wie geht man bei nicht beglichenen Kundenrechnungen vor (Inkasso) ?

    1. Zahlungseingang prüfen
    2. Kontoauszug senden
    3. Schriftliche Mahnung senden
    4. Betreibung einleiten

    Was sind die in der Schweiz aktuell angewandten MwSt.- Sätze ?

    • 8.1%
      • Normalsteuersatz.
    • 3.8%
      • Sondersatz für Beherbergungsdienstleistungen.
      • Nur für Übernachtung und Frühstück in der Hotelerie
    • 2.6% 
      • Reduzierter Satz für Güter und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs.
      • Nahrungsmittel, alkoholfreie Getränke, Zeitungen, Bücher, Pflanzen, Medikamente.
    • 0.0%
      • Ausnahmen und steuerbefreite Umsätze.
      • Geld- und Kapitalverkehr, Mieten, Versicherungen, Ärtzte, Heilbehandlungen, Kultur, Schulen, Kirchen, soziale Istitutionen.

    Formel zur Umrechnung von Auslandswährung in CHF?

    Bei Kursnotierung in 1 Einheit

    • CHF = Auslandswährung * Kurs

    Bei Kursnotierung in 100 Einheiten

    • CHF = Auslandswährung * Kurs / 100

    Formel zur Umrechnung von CHF in Auslandswährung?

     

    Bei Kursnotierung in 1 Einheit

    • Auslandswährung = CHF / Kurs

    Bei Kursnotierung in 100 Einheiten

    • Auslandswährung = CHF * 100 / Kurs

    Formel zur Berechnung des Kurses?

    Bei Kursnotierung in 1 Einheit

    • Kurs = Betrag in CHF / Betrag in Auslandswährung

    Bei Kursnotierung in 100 Einheiten

    • Kurs = Betrag in CHF *100 / Betrag in Auslandswährung

    Welche Methoden der Abschreibung gibt es?

    1. Lineare Abschreibung
      • Bis zu festgelegtem max. Prozentsatz, der von den Anschaffungskosten abgeschrieben wird. Abschreibung auf 0
    2. Degressive Abschreibung
      • Doppelter Prozentwert als bei  Linearer Abschreibung der vom Buchwert abgeschrieben wird. 0 wird nicht erreicht.

    Wie wird der Abschreibungsbetrag und der Abschreibungssatz ermittelt?

    1. Abschreibungsbetrag = AK (in CHF) / Nutzungsdauer
    2. Abschreibungssatz = 100% / Nutzungsdauer

    Wie lauten die Sozialversicherungen mit  den verwendeten Abkürzungen, wie werden sie verteilt, Arbeitnehmer und Arbeitgeber und was ist die Berechungsgrundlage?

    • AHV, Alters- und Hinterlassenenversicherung
      • 50% 50%
      • Bruttolohn 8.7%
    • IV Invalidenversicherung
      • 50% 50%
      • Bruttolohn 1.4%
    • EO Erwerbseratzordnung
      • 50% 50%
      • Bruttolohn 0.5%
    • VK Verwaltungskosten (für die AHV)
      • 100% Arbeitgeber
      • AHV/IV/EO max 5%, max 0.5125% des Lohns
    • ALV Arbeitslosenversicherung
      • 50% 50%
      • Bruttolohn bis 148'200/J, 2.2%
    • BU Berufsunfallversicherung
      • 100% Arbeitgeber
      • Bruttolohn bis 148'200/J, % je nach Branche
    • NBU Nichtberufsunfallversicherung
      • 100% Arbeitnehmer
      • Bruttolohn bis 148'200/J, 1-2%
    • KTG  Krankentaggeldversicherung
      • Freiwillig, meist 50% 50%
      • Bruttolohn 0.5 - 3%
    • PK/BVG Pensionskasse
      • Max 50% Mind. 50%
      • Bruttolohn abz. Koordinationsabzug 25'725, % unterschiedlich.
    • FAK Famillienausgleichskasse
      • 100% Arbeitgeber
      • Bruttolohn 0.3 - 3.63%

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