Grundlagen der Finanzbuchhaltung
Das Rechnungswesen des Unternehmens Buchführung und Rechnungslegung gemäss OR Jahresrechnung gemäss OR Kontenrahmen und Kontenplan Anerkannte Standards zur Rechnungslegung
Das Rechnungswesen des Unternehmens Buchführung und Rechnungslegung gemäss OR Jahresrechnung gemäss OR Kontenrahmen und Kontenplan Anerkannte Standards zur Rechnungslegung
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Flashcards
Hauptbereiche des Rechnungswesen sind
Finanzbuchhaltung, Betriebsbuchhaltung, Kalkulation
Das Rechnungswesen liefert Informationen über folgende Gruppen
Interne Stellen, Externe Stellen, Führungsinstrument
In welche vier Bereiche ist die Finanzbuchhaltung aufgeteilt
Erfassung des laufenden Geschäftsverkehrs, Bilanz, Erfolgsrechnung, Anhang
In welche drei Bereiche ist die Betriebsbuchhaltung aufgeteilt
Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung
Aufgaben und Funktionen der Finanzbuchhaltung
Darstellung des : Vermögens und der Verbindlichkeiten, Erfolges, Geldflusses / Rechenschaftsablage, Kontrolle des Geschäftsganges, Informationsquelle für aussenstehende Interessierte, Gläubigerschutz, Rechtshilfe, Grundlage für Steuerveranlagung
Aufbau des Rechnungslegungsrechts im OR
1. Abschnitt Allgemeine Bestimmungen 2. Abschnitt Jahresrechnung 3. Abschnitt Rechnungregelung für grössere Unternehmen, 4. Abschluss nach anerkannten Standards zur Rechnungslegung, Konzernrechnung
Wo und wann erfolgt die Rechnunglegung
im jährlichen Geschäftbericht
Welche Elemente muss der Geschäftsbericht enthalten
Einzelabschluss: Jahresrechnung, Lagebericht, Bilanz, Erfolgsrechnung, Anhang, Geldflussrechnung, Konzernabschluss:
Zu grösseren Unternehmen gehören
>Bilanzsumme 20Mio, Umsatzerlös 40Mio, Vollzeitstellen 250, wenn zwei Kriterien in zwei aufeinanderfolgenden Jahren zutreffen
Was enthaltet der Geschäftsbericht bei KMUs
Bilanz, Erfolgsrechnung, Anhang
Grundsätze ordnungmässiger Buchführung
Vollständige, wahrheitsgetreue und systematische Erfassung der Geschäftsfälle und Sachverhalte, Belegnachweise, Klarheit, Zweckmässigkeit, Nachprüfbarkeit
zweck der Bilanz
sie stellt die Vermögens und Finanzierungslage des Unternehmens am Bilanzstichtag dar
Wozu dient die Erfolgsrechnung
Sie stellt die Ertragslage dar
Wichtige Rechnungslegungsnormen sind
Swiss GAAP FER, IFRS, US GAAP
Nach welchem Prinzip wird die Rechnungslegung verlangt
True and fair view Prinzip
Für welche weiteren Rechnungen sind die Zahlen der Finanzbuchhaltung die Grund oder Ausgangslage?
Betriebsbuchhaltung/Kalkulation, Geldflussrechnung, Bilanz- und Erfolgsanalyse, Planungsrechnung (Budget), Statistik
Welche Informationen beinhaltet der Anhang?
Nettoauflösung stiller Reserven, nicht bilanzierte Leasingverbindlichkeiten, Eventualverpflichtungen
Wer unterliegt der Pflicht zur Buchführung und Rechnungslegung?
Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit mindestens 500000fr Umsatzerlös, juristische Personen
Definition Umlaufvermögen kleiner oder gleich ein Jahr?
Flüssige Mittel sowie andere Aktiven, die voraussichtlich innerhalb eines Jahres zu flüssigen Mittel oder anderweitig realisiert werden.
In was wird Fremdkaptal unterteilt?
- Kurzfristiges Fremdkapital (Verbindlichkeiten, welche innerhalb eines Jahres fällig werden) - Langfristiges Fremdkapital
Gliederung Umlaufvermögen?
Flüssige Mittel und kurzfristig gehaltene Aktiven mit Börsenkurs - Forderungen aus LL - Übrige kurzfristige Forderungen - Vorräte und nicht fakturierte Dienstleistungen - Aktive Rechnungsabgrenzung
Gliederung Anlagevermögen?
- Finanzanlagen - Beteiligungen - Sachanlagen - Immaterielle Werte - Nicht einbezahltes Grund-, Gesellschafter- oder Stiftungskapital
Gliederung Kurzfristeiges Fremdkapital?
- Verbindlichkeiten aus LL - Kurzfristige verzinsliche Verbindlichkeiten - Passive Rechnungsabgrenzung
Gliederung Langfristiges Fremdkapital?
Langfristige verzinsliche Verbindlichkeiten - Übrige langfristige Verbindlichkeiten - Rückstellungen
Gliederung Eigenkapital?
Grund-, Gesellschafter-oder Stiftungskapital, evtl gesondert nach Beteiligungskategorien -Gesetzliche Kapitalreserve -Gesetzliche Gewinnreserve -FreiwilligeGewinnreserven(inkl. Gewinnvortrag), KummulierteVerluste, EigeneKapitalanteile,Jahresgewinn/verlust
Welche Artikel im OR sind über das Rechnungsreglungsrecht?
957-963
Gliederun Erfolgsrechnung vereinfacht?
Warenertrag-Warenaufwand=Bruttogewinn-Lohnaufwand-Raumaufwand-Finanzaufwand=Betriebserfolg+Betriebsfremder Ertrag-Betriebsfremder Aufwand=Unternehmenserfolg
Was sind stille Reseven?
Die nicht aus der Bilanz ersichtlichen Bestandteile des Eigenkapitals. Sie können sowohl durch eine Unterbewertung von Vermögen als auch durch eine Überbewertung von Schulden entstehen.
Hauptunterschied zwischen Kontenrahmen und Kontenplan?
Allgemeine (unternehmensunabhängige) systematische Ordnung der Konten, Kontenplan: Aus dem Kontenrahmen abgeleitetes Kontenverzeichnis eines Unternehmens
Was bezweckt ein Kontorahmen?
Erleichtert das Erstellen eines unternehmensindividuellen Kontenplans, Erleichtert das Einrichten von Buchhaltungen sowie die Abwicklung der buchhalterischen Arbeiten, rascher ÜBERBLICK
Welche Vorteile bieten Branchenkontenrahmen (zB Banken, Versicherungen) gegenüberbranchenunabhängigen Kontenrahmen?
Bessere Verglechbarkeit der einzelnen Unternehmen der gleichen Branche(zwischenbetrieblcihe Vergleiche), Branchenauswertungen sind besser möglich (Kennziffern, Statistiken usw)
In welche Gruppen wird das Anlagevermögen gemäss OR unterteilt?
Finanzanlagen, Beteiligungen, Sachanlagen, immaterielle Werte, Nicht einbez Grund Gesellschafter odr Stiftungskapital
Beschreiben Sie mit eigenen Worten der Zwck der Rechnungslegung nach dem Prinzip "Fair Presentation":
Die wirtschaftliche Lage einer Unternehmung möglichst authentisch darstellen
drei Argumente, die Beduetung internationeler Rechnungslegungsnormen für schweizer Gesellschaften:
IFRS bzw US-GAAP sind f'ür SIX-kotierte Gesellschaften zwingend
Kapitalmärkte/Investoren verlangen eine möglichst transparente, einheitliche Regelung
Internationale Vergleichbarkeit der Ergebnisse/Ausweise wird dadurch erst möglich
Goodwill?
Der Geschäfts- oder Firmenwert („Goodwill“) ist im Rechnungswesen die Bezeichnung für einen immateriellen Vermögensposten im Unternehmen, der durch entgeltlichen Erwerb von anderen Unternehmen oder Unternehmensteilen entsteht (derivativer Geschäfts- oder Firmenwert) oder als selbst geschaffener Firmenwert eine Höherbewertung des eigenen Unternehmens darstellt (originärer Geschäfts- oder Firmenwert).