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Melinda Julia Stebe
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Melinda Julia Stebe
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Entscheidungstheorie auf universitärem Niveau. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Modelle, Planung, Simulation und Prognosen, wobei Methoden wie die Delphi-Methode, Markov-Modelle und Netzplantechnik im Fokus stehen. Die Karteikarten eignen sich besonders für Studierende und Fachleute, die sich mit der Analyse und Bewertung von Entscheidungen unter Unsicherheit auseinandersetzen möchten. Sie vermitteln wertvolle Einblicke in die Bewertung von Alternativen, die Berücksichtigung von Wahrscheinlichkeiten und die Anwendung verschiedener Entscheidungsregeln.
Flashcards
72
Students
1
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
18.08.2015 / 22.08.2015

Flashcards

Regelkreismodell

Führungsgröße --> Regler --> Stellgröße --> Regelsrecke -->regelgrösse --> Regler

Störgröße --> Regelstrecke

Regelkreismodell

Führungsgröße --> Regler --> Stellgröße --> Regelsrecke -->regelgrösse --> Regler

Störgröße --> Regelstrecke

Regelkreismodell

Führungsgröße --> Regler --> Stellgröße --> Regelsrecke -->regelgrösse --> Regler

Störgröße --> Regelstrecke

Steuereung, Management, Führung

Management:

Organisation, Panung, Konrolle, Pesonalfühung, Personaleinsatz

Idealtypischer Managementzyklus

Planung --> Implementierung --> Kontrolle --> feedback zur planung

    Organisation; Personaleinsatz;Personalfühung

Managementkonzeptionen

Steuerungstyp

Umweltmerkmale

Dominante

 Management-

funktion

Plandeterminierte Unternehmenssteuerung | Geringe Komplexität und Dynamik | Primat der Planung

Kontrolldeterminierte Unternehmenssteuerung | Steigende Komplexität und Dynamik | Planung und Kontrolle

Organisationsorientierte Unternehmenssteuerung  | Hohe Komplexität und Dynamik  Organisation

 

Unternehmenssteuerung als Coaching |  Extreme Komplexität und Dynamik | Personalführung

 

Dynaxity-Zonen

D

Dynaxity und Systemregime

.

Neben- rück und folgewirkung

.

Wahl einer Alternative

1. Verbalisierung

2. Ergebnismatrix --> verbalisierung in zahlen niedrigstes bestes

3. Nutzenfusion

4. Gewichtung

Schwerpunktsetzung

Plandeterminierte Unternehmensführung

Plan ist Ausgangspunkt allen betrieblichen Handelns in statischem Umsystem

Kontrolle ist Feedback-Kontrolle und dient der Überprüfung der Planerfüllung

Herkunft: Militärwesen

Verbreitung: Verwaltungen; Jahresbudgets

Kontrolldeterminierte Unternehmensführung

Plan steht (häufig) zur Disposition der Feedforward-Kontrolle

Organisationsdeterminierte Unternehmensführung

Organisation reagiert flexibel auf Anforderungen

Pläne werden nach neuen Anforderungen variiert

Unternehmensführung als Coaching

Spontane Arbeitsgruppen werden über persönliche Einwirkung geführt          

Entscheidungsprobleme

•Ausgangssituation: Sachverhalte, die vom Planenden nicht beeinflusst werden können (Daten).

•Handlungsalternativen: Gestaltungsmöglichkeiten zur Erreichung der Zielsetzung (Variablen)

•Wirkungszusammenhänge: Relation von Daten und Variablen

•Zielsetzung: Ziele, die durch die Handlungsalternativen erreicht werden sollen

Handlungsergebnisse: Erreichungsgrad der Ziele für unterschiedliche Alternativen

Merkmale der Planung

•Zukunftsorientierung

•Gestaltungsorientierung:

–Setzt Auswahl von Alternativen voraus. Reine „Vorausschau“ nicht zu verändernder Ereignisse ist keine Planung!

•Subjektiver Prozess:

–Zielsetzung und Bewertung von persönlichen Präferenzen abhängig

•Informationsprozess:

–setzt Sammlung von Informationen voraus

•Systematischer Prozess:

–Planung als rationaler Prozess

•Vorbereitung von Entscheidungen und Handlungen

Phasen der Planung Phase 1

Problemstellung:

Feststellung entscheidungsproblen

Arten von Anregungs-informationen:

Soll-Ist-Abweichungen

Änderungen der Menge der Handlungsalternativen

Änderung von Daten

Änderungen von Zielvorstellungen

Folgeprobleme (z. B. Investi-tionsentscheidung führt zu Anlagennutzungsentscheidung)

 

Teilphasen:

Problemerkenntnis: Erfassung der Symptome des Problems, Dringlichkeit, Durchsetzbarkeit

Problemanalyse: Verständnis für Problemursachen, grundsätzliche Wirkungszusammenhänge

Problemformulierung: genaue Beschreibung des angestrebten Zustandes und der Restriktionen; Definition der Ziele 

 

Phasen der Planung - Phase 2

Alternativenermittlung

Teilphasen:

Alternativensuche: Durch Intuition und Systematik generierte Handlungsalternativen

Alternativenanalyse: Untersuchung auf Wirksamkeit und Durchsetzbarkeit; Wirkungssicherheit bei Unsicherheit; Auswirkungen auf andere Planungen

Alternativenfestlegung: Als problemlösungsadäquat   identifizierte Alternativen werden bzgl. Details, Ressourcen, Zuständigkeiten spezifiziert

Phasen der Planung Phase 3

Bewertung&Auswahl

Teilphasen:

•Nutzenbestimmung: In der Regel müssen die unterschiedlichen Alternativen subjektiv bewertet werden, d.h. Ergebnisse müssen in subjektive Nutzengrößen transferiert werden

•Auflösung von Zielkonflikten: Gewichtung von Zielen

•Entscheidung: Festlegung der dem Zielsystem am besten entsprechenden Alternative (bzw. des besten Alternativenbündels)

 

Planungsreichweite

•Planungsdilemma

–Kurzfristige Planung:

•geringe Unsicherheit, hohe Detailliertheit

•geringe Ressourcenbindung

–Langfristige Planung:

•Große Menge von Handlungsalternativen

Planungsarten

•Strategische Planung: Festlegung der Unternehmensstrategie auf oberster Ebene. Folge: In der Regel langfristig

•Taktische Planung: Im Unternehmensmittel-bau, in der Regel mittelfristig

•Operative Planung: An der ausführenden Basis, in der Regel kurzfristig

NB: Planungsebene und Planungszeitraum sind nicht identisch!

Sicherheit und Unsicherheit

•Sicherheitssituation:

–die eintretende Situation ist bekannt

–deterministisches Entscheidungsmodell

•Unsicherheitssituation

–die eintretende Situation ist nicht vollständig bekannt, da

•bestimmte Umweltzustände nicht bekannt sind

•bestimmte Umweltzustände mit Wahrscheinlichkeiten eintreten

•Risikosituation

–Eintrittswahrscheinlichkeiten für Umweltzustände sind bekannt

–Stochastisches Entscheidungsmodell

•Ungewissheitssituation

–Umweltzustände sind bekannt

–Eintrittswahrscheinlichkeiten sind nicht bekannt

•Spielsituation

–Unsicherheit ergibt sich durch einen rational handelnden Gegenspieler

–z. B. Konkurrenz

•Risk:

–Objektive Wahrscheinlichkeiten bekannt

•Uncertainty:

–Subjektive Wahrscheinlichkeiten bekannt

•Ambiguity:

–Ordinale Wahrscheinlichkeiten bekannt z. B. WS(s1) > WS(s2)

–Ober- und Untergrenzen für Wahrscheinlichkeiten sind bekannt

•Complete Ignorance

–keine Wahrscheinlichkeiten bekannt

 

Modelle

Abbildung der wirklichkeit durch anderes Medium

Entscheidungssituation nach Dörner

•Komplexität

–Zahlreiche Elemente

–Vernetztheit: Interdependenzen, Systemgedanke

•Keine Dekomposition möglich

•Dynamik

–Veränderungen in der Zeit

–Keine Linearität

•Unvollständigkeit der Information

–Unsicherheit

–Falsche Hypothesen über Wirkungszusammenhänge

Modellypologien´- Ensatzzweck

Beschreibungsmodell 

Darstellung der Elemente und ihrer Beziehungen in realen Systemen

keine Hypothesen über Wirkungszusammenhänge

keine Erklärung

keine Prognose

Beispiel: Finanzbuchhaltung

 

Erklärungsmodell:

Erklärungsmodell (= Kausalmodell):

Modellierung und Erklärung von Ursache-Wirkungs-zusammenhängen zwischen exogenen (unabhängigen) und endogenen (abhängigen) Variablen sehr vereinfachend

z. B. Produktionsfunktion

Prognosemodell:

Modell zur Vorhersage zukünftiger Umweltentwicklungen sowie zur Abschätzung von Auswirkungen von Handlungsalternativen (Wirkungsprognose)

z. B. Schätzung des Absatzes

 

Simulationsmodell:

Modell zum „Durchspielen“ von Alternativen; in der Regel als komplexes Prognosemodell konzipiert

What-If?

How-to-achieve?

Entscheidungs- und Optimierungsmodelle:

Modelle zur Auswahl von bestmöglichen Handlungsalternativen

  Entscheidungsmodell (= Auswahlmodell): Explizite Vorgabe 
   der Menge der Handlungsalternativen; Menge ist endlich und
   begrenzt

 Optimierungsmodell: Implizite Vorgabe der Menge der
   Handlungsalternativen durch Restriktionen bzw.
   Nebenbedingungen; Menge ist begrenzt, kann jedoch
   unendlich sein

 

 

 

Modelltypologie - Messniveau

Qualitative und quantitative Modelle:

 Quantitative (=mathematische) Modelle: sämtliche im Modell
   abgebildete Aspekte werden durch Kardinalskalen
   beschrieben

 Qualitative Modelle: mindestens ein Aspekt wird durch eine
   Nominal- oder Ordinalskala beschrieben
   Ziel: Quantifizierung qualitativer Modelle

Modelltypologien - Darstellungsform

•Physische Modelle: Verkleinerung einer Realität und in der
   Regel Abbildung durch eine andere physikalische Wirklichkeit,
   z. B. Bewetterung im Bergwerk durch Stromkreise

• Formale Modelle: Abbildung durch spezielle Symbole, z. B.
   Musiknoten, Variablen und Funktionen

• Graphische Modelle: Visualisierung realer Phänomene, i.d.R.
   nur 2-3 Dimensionen möglich

• Verbale Modelle: Textuelle Beschreibung, z. B. Vorlesung

Modelltypologie - Informationssicherheit

•Deterministische Modelle: Abstraktion von Datenunsicherheit,
   so dass die Unsicherheit komplett ausgegrenzt wird

• Ignorieren von Unsicherheit

• kurzer Planungshorizont

• Rollende Planung

• Alternativpläne bzw. Szenarientechniken

• Stochastische Modelle: Explizite Abbildung der Unsicherheit
   im Modell, z. B. durch Zufallsvariable

Modelltypologien - Zeitbezug

•Statische Modelle: Abstraktion vom zeitlichen Verlauf

• Dynamische Modelle: Berücksichtigung zeitlicher Verläufe im
  Modell, insb. Mehrperiodenmodelle

• Diskrete Zeiteinteilung

• Kontinuierliche Zeiteinteilung

Modelltypologie - Umfang

•Totalmodell: Gesamtheit eines Systems wird abgebildet

• Partialmodell: Bewusste Beschränkung auf einen bestimmten
  Abschnitt des Systems oder auf eine geringere zeitliche
  Reichweite 

Strukturdefekte

Entscheidungsproblem --> Abgrenzungsdefekt/Abgrenzungsdefiniert --> Wirkungsdefekt/Wirkungsdefiniert --> Bewertungsdefekt/Bewertungsdefiniert --> Zielsetzungsdefekt/Zielsetzungsdefiniert --> Lösungsdefekt/Effizient lösbar

 

Strukturdefekte --> Wohlstrukturiert

Ziele und Werte

Werte --> Normativer Rahmen --> Zielsystem/Pberziele unterziele Nebenbedingungen

Ziele und Werte

Werte --> Normativer Rahmen --> Zielsystem/Pberziele unterziele Nebenbedingungen

Wertekonflikt

Output: Existenzgrund: Kundenbedürfnisse befriedigen -> täglich hintrfragen

Outcome: Sinngrund: Bedürfnisse für individuum sinnvoll? -> regelmäßig

Impact: Urgrund: Eistenzberechtigung es unternehmens --> in großen Abständen

Organisationstypologie

Private unternehmen:

Komerzielle unternehmen

Non-Profit-organisationen: karitativ (Wohlfahrtspflege), poliisch (Parteien) soziokulturell (Sportverein, Kirhen), wirtschafltiche (Wirtschaftsverbände)

Staatliche NPOs (öffentliche Aufgaben erfüllen: Schulen uni ect.)

NPOs

Non-Profit bzw Überschussverwendungsbescgränkung

steuerlicher Status

Finanzierung

ehrenamt

 

Sachziele überwiegen gegebüber Formalziele (ergiebigkeitsziele)

 

Effizienzproblem NPOS

output *gewichtung output/ input*gwichtung inpt

 

nicht-monetäre in und outouts 

Effizienz kauum erimittlbar --> tendenz:ineffizient

Zielsystem entwickeln

1. strategische finanzierung (gewinn/gesamtkapital-fremdkapital)

2. Investitionsplanung: erlös-fk-vk/ gesamtkapital-fk

3. Poduktionsprogrammplanung: (p-v)*q - FK / GK -fk

4. Ablaufplanung 3.--> MAX

 

Darstellung: Zielbaum, Zielbeziehung (komplementär, neutral, konkurierend)

Subziele

Gewinnziel --> Absazziel |bestandsziel| kapaztätsziele, investitionsziel, personalziel |beschaffungsziele| kostenziele/Erlösziele

Gewichtung über Präferenzen

•Artenpräferenz

–Einfluss des einzelnen Zieles auf den Gesamtnutzen für den Entscheider

–Beispiel: Anteil, den die Qualität des Essens am Erholungsnutzen eines Urlaubes hat

•Höhenpräferenz

–Abbildung des Nutzens bzgl. eines bestimmten Zieles, den ein Ergebnis liefert.

–Beispiel: Erholungsnutzen in Abhängigkeit von Urlaubslänge

•Risikopräferenz

–Abbildung der Risikoeinstellung des Entscheiders

–Beispiel: Nutzenreduktion eines Urlaubes durch Risiko einer Sturmflut

•Zeitpräferenz

–Abbildung des unterschiedlichen Nutzens für den Entscheider, den zeitlich auseinander fallende Ergebnisse liefern

–Beispiel: Erholungswert eines teuren Urlaubes heute, wenn ich mir dafür nächstes Jahr keinen Urlaub leisten kann

Zielbeziehung

komplementäre ziele

konkurrierende Ziele

neutrale Ziele

Kosten-Nutzen-Analyse

wenn outputs nicht vergleichbar sind

 

In und output wird monetär bewertet --> möglich?

Nutzwertanalyse

"Scoring" --> zählen von punkten

1. verbale Nutzenmeddung

2. Ordinale Nutzenmessung --> Rangfolge (in worten, nicht zahlen)

3. Überführung in Zahlenwerte

evtl. Gewichung der Ziele

oder induzierte Ordinalskala (unterschiedliche Abstände auf Ardinalskala, zb auch vergabe vn 0)

 

Sensitivitätsanalyse: Bis zu werlcher Veränderung eines Weres bleib die Reihenfolge konstant?

 

Problem: monetär geht verlornm sprung von 1 auf 2 meist größer als 2 auf 3

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