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Lernkarten
Regelkreismodell
Führungsgröße --> Regler --> Stellgröße --> Regelsrecke -->regelgrösse --> Regler
Störgröße --> Regelstrecke
Regelkreismodell
Führungsgröße --> Regler --> Stellgröße --> Regelsrecke -->regelgrösse --> Regler
Störgröße --> Regelstrecke
Regelkreismodell
Führungsgröße --> Regler --> Stellgröße --> Regelsrecke -->regelgrösse --> Regler
Störgröße --> Regelstrecke
Steuereung, Management, Führung
Management:
Organisation, Panung, Konrolle, Pesonalfühung, Personaleinsatz
Idealtypischer Managementzyklus
Planung --> Implementierung --> Kontrolle --> feedback zur planung
Organisation; Personaleinsatz;Personalfühung
Managementkonzeptionen
Steuerungstyp
Umweltmerkmale
Dominante
Management-
funktion
Plandeterminierte Unternehmenssteuerung | Geringe Komplexität und Dynamik | Primat der Planung
Kontrolldeterminierte Unternehmenssteuerung | Steigende Komplexität und Dynamik | Planung und Kontrolle
Organisationsorientierte Unternehmenssteuerung | Hohe Komplexität und Dynamik Organisation
Unternehmenssteuerung als Coaching | Extreme Komplexität und Dynamik | Personalführung
Wahl einer Alternative
1. Verbalisierung
2. Ergebnismatrix --> verbalisierung in zahlen niedrigstes bestes
3. Nutzenfusion
4. Gewichtung
Schwerpunktsetzung
Plandeterminierte Unternehmensführung
Plan ist Ausgangspunkt allen betrieblichen Handelns in statischem Umsystem
Kontrolle ist Feedback-Kontrolle und dient der Überprüfung der Planerfüllung
Herkunft: Militärwesen
Verbreitung: Verwaltungen; Jahresbudgets
Kontrolldeterminierte Unternehmensführung
Plan steht (häufig) zur Disposition der Feedforward-Kontrolle
Organisationsdeterminierte Unternehmensführung
Organisation reagiert flexibel auf Anforderungen
Pläne werden nach neuen Anforderungen variiert
Unternehmensführung als Coaching
Spontane Arbeitsgruppen werden über persönliche Einwirkung geführt
Entscheidungsprobleme
•Ausgangssituation: Sachverhalte, die vom Planenden nicht beeinflusst werden können (Daten).
•Handlungsalternativen: Gestaltungsmöglichkeiten zur Erreichung der Zielsetzung (Variablen)
•Wirkungszusammenhänge: Relation von Daten und Variablen
•Zielsetzung: Ziele, die durch die Handlungsalternativen erreicht werden sollen
Handlungsergebnisse: Erreichungsgrad der Ziele für unterschiedliche Alternativen
Merkmale der Planung
•Zukunftsorientierung
•Gestaltungsorientierung:
–Setzt Auswahl von Alternativen voraus. Reine „Vorausschau“ nicht zu verändernder Ereignisse ist keine Planung!
•Subjektiver Prozess:
–Zielsetzung und Bewertung von persönlichen Präferenzen abhängig
•Informationsprozess:
–setzt Sammlung von Informationen voraus
•Systematischer Prozess:
–Planung als rationaler Prozess
•Vorbereitung von Entscheidungen und Handlungen
Phasen der Planung Phase 1
Problemstellung:
Feststellung entscheidungsproblen
Arten von Anregungs-informationen:
Soll-Ist-Abweichungen
Änderungen der Menge der Handlungsalternativen
Änderung von Daten
Änderungen von Zielvorstellungen
Folgeprobleme (z. B. Investi-tionsentscheidung führt zu Anlagennutzungsentscheidung)
Teilphasen:
Problemerkenntnis: Erfassung der Symptome des Problems, Dringlichkeit, Durchsetzbarkeit
Problemanalyse: Verständnis für Problemursachen, grundsätzliche Wirkungszusammenhänge
Problemformulierung: genaue Beschreibung des angestrebten Zustandes und der Restriktionen; Definition der Ziele
Phasen der Planung - Phase 2
Alternativenermittlung
Teilphasen:
Alternativensuche: Durch Intuition und Systematik generierte Handlungsalternativen
Alternativenanalyse: Untersuchung auf Wirksamkeit und Durchsetzbarkeit; Wirkungssicherheit bei Unsicherheit; Auswirkungen auf andere Planungen
Alternativenfestlegung: Als problemlösungsadäquat identifizierte Alternativen werden bzgl. Details, Ressourcen, Zuständigkeiten spezifiziert
Phasen der Planung Phase 3
Bewertung&Auswahl
Teilphasen:
•Nutzenbestimmung: In der Regel müssen die unterschiedlichen Alternativen subjektiv bewertet werden, d.h. Ergebnisse müssen in subjektive Nutzengrößen transferiert werden
•Auflösung von Zielkonflikten: Gewichtung von Zielen
•Entscheidung: Festlegung der dem Zielsystem am besten entsprechenden Alternative (bzw. des besten Alternativenbündels)
Planungsreichweite
•Planungsdilemma
–Kurzfristige Planung:
•geringe Unsicherheit, hohe Detailliertheit
•geringe Ressourcenbindung
–Langfristige Planung:
•Große Menge von Handlungsalternativen
Planungsarten
•Strategische Planung: Festlegung der Unternehmensstrategie auf oberster Ebene. Folge: In der Regel langfristig
•Taktische Planung: Im Unternehmensmittel-bau, in der Regel mittelfristig
•Operative Planung: An der ausführenden Basis, in der Regel kurzfristig
NB: Planungsebene und Planungszeitraum sind nicht identisch!
Sicherheit und Unsicherheit
•Sicherheitssituation:
–die eintretende Situation ist bekannt
–deterministisches Entscheidungsmodell
•Unsicherheitssituation
–die eintretende Situation ist nicht vollständig bekannt, da
•bestimmte Umweltzustände nicht bekannt sind
•bestimmte Umweltzustände mit Wahrscheinlichkeiten eintreten
•Risikosituation
–Eintrittswahrscheinlichkeiten für Umweltzustände sind bekannt
–Stochastisches Entscheidungsmodell
•Ungewissheitssituation
–Umweltzustände sind bekannt
–Eintrittswahrscheinlichkeiten sind nicht bekannt
•Spielsituation
–Unsicherheit ergibt sich durch einen rational handelnden Gegenspieler
–z. B. Konkurrenz
•Risk:
–Objektive Wahrscheinlichkeiten bekannt
•Uncertainty:
–Subjektive Wahrscheinlichkeiten bekannt
•Ambiguity:
–Ordinale Wahrscheinlichkeiten bekannt z. B. WS(s1) > WS(s2)
–Ober- und Untergrenzen für Wahrscheinlichkeiten sind bekannt
•Complete Ignorance
–keine Wahrscheinlichkeiten bekannt
Modelle
Abbildung der wirklichkeit durch anderes Medium
Entscheidungssituation nach Dörner
•Komplexität
–Zahlreiche Elemente
–Vernetztheit: Interdependenzen, Systemgedanke
•Keine Dekomposition möglich
•Dynamik
–Veränderungen in der Zeit
–Keine Linearität
•Unvollständigkeit der Information
–Unsicherheit
–Falsche Hypothesen über Wirkungszusammenhänge
Modellypologien´- Ensatzzweck
Beschreibungsmodell
Darstellung der Elemente und ihrer Beziehungen in realen Systemen
keine Hypothesen über Wirkungszusammenhänge
keine Erklärung
keine Prognose
Beispiel: Finanzbuchhaltung
Erklärungsmodell:
Erklärungsmodell (= Kausalmodell):
Modellierung und Erklärung von Ursache-Wirkungs-zusammenhängen zwischen exogenen (unabhängigen) und endogenen (abhängigen) Variablen sehr vereinfachend
z. B. Produktionsfunktion
Prognosemodell:
Modell zur Vorhersage zukünftiger Umweltentwicklungen sowie zur Abschätzung von Auswirkungen von Handlungsalternativen (Wirkungsprognose)
z. B. Schätzung des Absatzes
Simulationsmodell:
Modell zum „Durchspielen“ von Alternativen; in der Regel als komplexes Prognosemodell konzipiert
What-If?
How-to-achieve?
Entscheidungs- und Optimierungsmodelle:
Modelle zur Auswahl von bestmöglichen Handlungsalternativen
Entscheidungsmodell (= Auswahlmodell): Explizite Vorgabe
der Menge der Handlungsalternativen; Menge ist endlich und
begrenzt
Optimierungsmodell: Implizite Vorgabe der Menge der
Handlungsalternativen durch Restriktionen bzw.
Nebenbedingungen; Menge ist begrenzt, kann jedoch
unendlich sein
Modelltypologie - Messniveau
Qualitative und quantitative Modelle:
Quantitative (=mathematische) Modelle: sämtliche im Modell
abgebildete Aspekte werden durch Kardinalskalen
beschrieben
Qualitative Modelle: mindestens ein Aspekt wird durch eine
Nominal- oder Ordinalskala beschrieben
Ziel: Quantifizierung qualitativer Modelle
Modelltypologien - Darstellungsform
•Physische Modelle: Verkleinerung einer Realität und in der
Regel Abbildung durch eine andere physikalische Wirklichkeit,
z. B. Bewetterung im Bergwerk durch Stromkreise
• Formale Modelle: Abbildung durch spezielle Symbole, z. B.
Musiknoten, Variablen und Funktionen
• Graphische Modelle: Visualisierung realer Phänomene, i.d.R.
nur 2-3 Dimensionen möglich
• Verbale Modelle: Textuelle Beschreibung, z. B. Vorlesung
Modelltypologie - Informationssicherheit
•Deterministische Modelle: Abstraktion von Datenunsicherheit,
so dass die Unsicherheit komplett ausgegrenzt wird
• Ignorieren von Unsicherheit
• kurzer Planungshorizont
• Rollende Planung
• Alternativpläne bzw. Szenarientechniken
• Stochastische Modelle: Explizite Abbildung der Unsicherheit
im Modell, z. B. durch Zufallsvariable
Modelltypologien - Zeitbezug
•Statische Modelle: Abstraktion vom zeitlichen Verlauf
• Dynamische Modelle: Berücksichtigung zeitlicher Verläufe im
Modell, insb. Mehrperiodenmodelle
• Diskrete Zeiteinteilung
• Kontinuierliche Zeiteinteilung
Modelltypologie - Umfang
•Totalmodell: Gesamtheit eines Systems wird abgebildet
• Partialmodell: Bewusste Beschränkung auf einen bestimmten
Abschnitt des Systems oder auf eine geringere zeitliche
Reichweite
Strukturdefekte
Entscheidungsproblem --> Abgrenzungsdefekt/Abgrenzungsdefiniert --> Wirkungsdefekt/Wirkungsdefiniert --> Bewertungsdefekt/Bewertungsdefiniert --> Zielsetzungsdefekt/Zielsetzungsdefiniert --> Lösungsdefekt/Effizient lösbar
Strukturdefekte --> Wohlstrukturiert
Ziele und Werte
Werte --> Normativer Rahmen --> Zielsystem/Pberziele unterziele Nebenbedingungen
Ziele und Werte
Werte --> Normativer Rahmen --> Zielsystem/Pberziele unterziele Nebenbedingungen
Wertekonflikt
Output: Existenzgrund: Kundenbedürfnisse befriedigen -> täglich hintrfragen
Outcome: Sinngrund: Bedürfnisse für individuum sinnvoll? -> regelmäßig
Impact: Urgrund: Eistenzberechtigung es unternehmens --> in großen Abständen
Organisationstypologie
Private unternehmen:
Komerzielle unternehmen
Non-Profit-organisationen: karitativ (Wohlfahrtspflege), poliisch (Parteien) soziokulturell (Sportverein, Kirhen), wirtschafltiche (Wirtschaftsverbände)
Staatliche NPOs (öffentliche Aufgaben erfüllen: Schulen uni ect.)
NPOs
Non-Profit bzw Überschussverwendungsbescgränkung
steuerlicher Status
Finanzierung
ehrenamt
Sachziele überwiegen gegebüber Formalziele (ergiebigkeitsziele)
Effizienzproblem NPOS
output *gewichtung output/ input*gwichtung inpt
nicht-monetäre in und outouts
Effizienz kauum erimittlbar --> tendenz:ineffizient
Zielsystem entwickeln
1. strategische finanzierung (gewinn/gesamtkapital-fremdkapital)
2. Investitionsplanung: erlös-fk-vk/ gesamtkapital-fk
3. Poduktionsprogrammplanung: (p-v)*q - FK / GK -fk
4. Ablaufplanung 3.--> MAX
Darstellung: Zielbaum, Zielbeziehung (komplementär, neutral, konkurierend)
Subziele
Gewinnziel --> Absazziel |bestandsziel| kapaztätsziele, investitionsziel, personalziel |beschaffungsziele| kostenziele/Erlösziele
Gewichtung über Präferenzen
•Artenpräferenz
–Einfluss des einzelnen Zieles auf den Gesamtnutzen für den Entscheider
–Beispiel: Anteil, den die Qualität des Essens am Erholungsnutzen eines Urlaubes hat
•Höhenpräferenz
–Abbildung des Nutzens bzgl. eines bestimmten Zieles, den ein Ergebnis liefert.
–Beispiel: Erholungsnutzen in Abhängigkeit von Urlaubslänge
•Risikopräferenz
–Abbildung der Risikoeinstellung des Entscheiders
–Beispiel: Nutzenreduktion eines Urlaubes durch Risiko einer Sturmflut
•Zeitpräferenz
–Abbildung des unterschiedlichen Nutzens für den Entscheider, den zeitlich auseinander fallende Ergebnisse liefern
–Beispiel: Erholungswert eines teuren Urlaubes heute, wenn ich mir dafür nächstes Jahr keinen Urlaub leisten kann
Zielbeziehung
komplementäre ziele
konkurrierende Ziele
neutrale Ziele
Kosten-Nutzen-Analyse
wenn outputs nicht vergleichbar sind
In und output wird monetär bewertet --> möglich?
Nutzwertanalyse
"Scoring" --> zählen von punkten
1. verbale Nutzenmeddung
2. Ordinale Nutzenmessung --> Rangfolge (in worten, nicht zahlen)
3. Überführung in Zahlenwerte
evtl. Gewichung der Ziele
oder induzierte Ordinalskala (unterschiedliche Abstände auf Ardinalskala, zb auch vergabe vn 0)
Sensitivitätsanalyse: Bis zu werlcher Veränderung eines Weres bleib die Reihenfolge konstant?
Problem: monetär geht verlornm sprung von 1 auf 2 meist größer als 2 auf 3