Dienstleistungsmanagement
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Lernkarten
2. Für welche strategischen Analysefelder steht das Kürzel SWOT?
S = Strength (Stärken eines Unternehmens im Sinne von Ressourcen-/ Kompetenzenaustattung
W = Weaknesses (Schwächen eines Unternehmens im Sinne fehlender Ressourcen/Kompetenzen
O = Opportunities (Chancen aus dem engeren und weiteren Marktumfeld)
T = Threats (Bedrohungen aus dem engeren und weiteren Marktumfeld)
3. Was genau ist eine Positionierungsanalyse? Bitte kreuzen Sie die richtige Antwort an:
5.2 Strategische Ziele und strategische Wahl von Dienstleistungsunternehmen
1. Warum sollten sich Dienstleistungsunternehmen strategische Ziele setzen?
Der Erfolg eines Dienstleistungsunternehmens basiert ganz wesentlich auf der Planung, Umsetzung und Kontrolle von strategischen Unternehmenszielen. Ziele sind anzustrebende zukünftige Soll-Zustände, die als Vorgaben oder Orientierungsgrößen das Handeln des Dienstleistungsmanagements sowie seiner Mitarbeiter bestimmen.
Strategische Ziele geben einem Dienstleistungsunternehmen eine langfristige Orientierung. Sie legen die Ausrichtung eines Dienstleistungsunternehmens für die Dauer von drei bis zu fünf Jahren verbindlich fest. Innerhalb dieses Zeitraums sind die Ziele durch kontinuierliche Überprüfungen aktiv zu steuern und gegebenenfalls anzupassen.
2. Bitte ordnen Sie die folgenden Beispiele den drei Basiskategorien strategischer Ziele zu: Unternehmensziele (1), Kundenziele (2), Mitarbeiterziele (3).
1 Deckungsbeitrag
2 Wiederkaufbereitschaft
1 Auslastung
3 Personalmotivation
2 Geschäftsbeziehungsqualität
3 Personalfluktuation
3. Nennen Sie die Prüfkriterien der strategischen Wahl in Dienstleistungsunternehmen.
• Profitabilität (wirtschaftlicher Erfolg, Return on Investement)
• Machbarkeit (finanzielle, personelle oder technische Ressourcen des Dienstleistungs unternehmens zur Strategieumsetzung sind gegeben)
• Akzeptanz (die Strategie wird von unternehmensinternen und –externen Interessen gruppen positiv bewertet)
• ethische Verantwortbarkeit (die Strategie steht im Einklang mit gesellschaftlichen Werten, Normen und Interessen)
5.3 Wettbewerbsvorteils- und Wertschöpfungsstrategien für Dienstleistungsbetriebe
1. Was ist eine Strategie?
Allgemein beschreibt eine Unternehmensstrategie den langfristigen Weg zur Erreichung festgelegter Unternehmensziele. Unternehmensstrategien besitzen den Charakter unternehmensweit gültiger Grundsatzregelungen und legen fest, welche operativen Maßnahmen für die Strategieumsetzung und Zielerreichung erforderlich sind.
2. Bitte ordnen Sie die folgenden Strategiebeispiele den drei Basiskategorien Gesamtunternehmensebene (1), Geschäftsfeldebene (2) sowie Markteilnehmerebene (3) zu:
3 Strategie der Kooperationsoffenheit/-aversion
2 Marktentwicklungsstrategie
2 Strategie der Qualitätsführerschaft
1 Beteiligungsstrategie
3 Strategie der direken Distribution
2 Diversifikationsstrategie
3. Bitte vervollständigen Sie die nachfolgenden Sätze:
Die Kostenführerschaft eines Unternehmens setzt einen umfassenden Kostenvorsprung innerhalb der Dienstleistungsbranche voraus. Das bedeutet, dass ein Unternehmen durch strikte Kostensenkungsmassnahmen im Rahmen der Dienstleistungsvorhaltung, geringe Personalkosten oder durch den Verzicht auf aufwändige Werbung Kosteneinsparungen realisiert, die über reduzierte Preise bzw. Tarife an den Kunden weitergegeben werden.
5.4 Internationale Herausforderungen
1. Welche Formen des grenzüberschreitenden Handels mit Dienstleistungen können nach dem GATS-Ansatz unterschieden werden?
• Grenzüberschreitende Lieferungen (auch Dienstleistungsexport, z. B. E-Banking),
• Ausländischer Konsum im Inland (z. B. Incoming Tourismus)
• Handelsniederlassungen im Ausland (z. B. Geschäftsbüro/Serviceniederlassung)
• Natürliche Personen im Ausland (z. B. Unternehmensberater im Auslandseinsatz).
2. Nennen Sie die Ursachen der zunehmenden Internationalisierung auf Dienstleitungsmärten.
• Liberalisierungsinitiativen/Freihandelsabkommen (EU, Weltbank, GATT/GATS)
• Global Sourcing (verbesserte Informations-, Kommunikations- und Transportmöglichkeiten)
• die weltweite Interaktivität zwischen Unternehmen und Kunden durch das Internet
• markt- und kundengetriebene Zwänge zur internationalen Marktpräsenz (Kundenerwartungen, Wettbewerbsintensität)
3. Handelt es sich bei den folgenden Beispielen um Internationalisierungsstrategien (1) oder Strategien bereits internationaler Dienstleistungsunternehmen (2)?
1 Dienstleistungsfranchising
2 Globale Strategie
1 Dienstleistungsexport
2 Multilokale Strategie