HS15


Lucas Sigrist
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über Change Management auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie organisatorisches Lernen, Führung, Kommunikation, und Anreizsysteme ab, wobei der Fokus auf der Verbesserung und Veränderung von Organisationen liegt. Besonders nützlich für Studierende und Führungskräfte, die verstehen möchten, wie man Wandlungsprozesse effektiv gestaltet und Mitarbeiter motiviert.
Karten
57
Lernende
6
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
12.12.2015 / 30.09.2025

Lernkarten

Es gibt zwei Arten von Projektabläufen:

Sequentieller Ablauf und parallele/überlappende Abläufe

Prozess des Projektmgmt:

Projektbeauftragung

Projektplanung

Projektrealisierung

Projektabschluss

Programmorganisation:

Lenkungsausschuss=Management durch Projekte

Programmleitung=Management von Projekten

Projektteams=Management des Projekts

Veränderungsmanager   =   Change-‐Agents:   

Wandelspezialisten,   die   vor   allem   für   die    Schaffung   von   Akzeptanz   des   Wandlungsvorhabens   auf   breiter   Basis   eingesetzt    werden

Ziel einer Wandlungsfähigen Organisation:

Ziel:   eine   lern-‐,   entwicklungs-‐ und   wandlungsfähige   Unternehmung,   die   «chronically unfrozen»   ist.

Vier   Seiten   der   Kommunikation:

 − Sachaspekt   umfasst   den   Sachinhalt   der   Nachricht,   d.h.   die   Tatsachendarstellung.

− Beziehungsaspekt   zeigt,   in   welchem   Verhältnis   man   zueinander   steht   und   was   man    voneinander   hält.

− Appellaspekt   bezeichnet,   wozu   der   Kommunikationspartner   veranlasst   werden   soll.

− Selbstoffenbarungsaspekt   enthält   Informationen   über   den   Sender   und   seinen    Gemütszustand.

Formale vs. Informale Kommunikation

− Formale   Kommunikation:   offizielle,   institutionalisierte   Kommunikationsstrukturen;    personenunabhängig   formuliert

− Informale   Kommunikation:   beruht   auf   persönlichen   Einstellungen   und   Motiven;   zieht   sich    wie   ein   Netz   über   und   durch   die   Organisation

Beispiel für eine Pull-situation:

Turnaround oder Abbauprogramme

Beispiele für eine Push.Situatuion:

Visionsentwicklung, Aufbauprogramme

Wandlungscontrolling: Zielkategorien im Wandlungsprozess:

Wertziele: alle Ziele, deren Ausmass in monetären Einheiten bewertet wird

Leistungsziele:konkrete Ergebnisbeiträge zu den angestrebten Wertzeielen

Sozialziele:Verhaltensweisen der Unternehmung gegenüber ihren MA, die auf eine aktive Beteiligung zielen

Aufgabe der Linieneinheit Controlling im Wandlungscontrolling?

Controlling der Unternehmensentwicklung

 

Vorteile des Debriefing:

− Begangene   Fehler   können   in   Zukunft   vermieden   werden.

− Ressourcenengpässe   und   Gefahrbereiche   können   vorgesehen   werden.− Standardprozesse   können   optimiert   werden.

− Die   Planungsqualität   kann   durch   Erfahrungswerte   erhöht   werden.

− Einzelerfahrungen   können   zu   neuen   Gruppen-‐Kompetenzen   und   gemeinsamen   Erkenntnissen    kombiniert   werden.

− Neue   Mitarbeiter   profitieren   von   vorhandenen   Erfahrungen.

− Es   entsteht   eine   produktive   gemeinschaftliche   Lernkultur,   in   der   Fehler   als   Chancen   für   Verbesserungen    begriffen   werden.

Kaizen: Das   Rad   der   Verbesserung   (PCDA-‐Zyklus):

− Planen   (Plan) − Tun   (Do) − Checken   (Check) − Aktion   (Action)

Vier   Prinzipien   des   Kaizens(4   Ps):

− Philosophie:   langfristiges   Denken

− Prozess:   Eliminierung   von   Verschwendung

− Menschen   und   Partner:   Respekt,   Herausforderung   und   Ausbildung

− Problemlösung:   Kontinuierliche   Verbesserung   und   Lernen

Was ist Deutero-Learning:

Kollektive Analyse und Reflektion aller bisherigen Lernerfahrungen

Was ist Double-Loop-Learning?

Überprüfung der Standards auf Angemessenheit

Grundformen organisationalem Lernens

> Lernen   aus   Erfahrung:   Anknüpfen   an   in   der   Vergangenheit   gesammelte   Erfahrungen   einer    Organisation.

> Vermitteltes   Lernen:   Nutzen   von   Erfahrungen   anderer   Organisationen

> Inkorporation   neuer   Wissensbestände:   Eingliederung   bisher   organisationsfremden   Wissens

> Selbstreferenzielles   Lernen:   in   der   Organisation   vorhandene   Wissenselemente   werden   neu    verknüpft   und   zu   innovativen   Problemlösungen   weiterentwickelt

Lernen