CAS QM
CAS QM 2014
CAS QM 2014
-
- 1 / 78
-
Flashcards
Was ist das Wesen der Geschäftsprozesse resp. welche Prozessarten unterscheidet man?
Die Aktivitäten in einem Unternehmen werden in Prozessen zusammengefasst. Man unterscheidet drei Prozessarten:
1. Managementprozesse (Frage nach dem WIE) -> sind indirekt wertschöpfend, geben QM-Strategie vor, organisieren Durchführung von QM-Aktivitäten
2. Haupt- oder Kernprozesse (Frage nach dem WAS) -> sind direkt wertschöpfend -> sind von unmittelbarer Bedeutung für die vom Kunden empfundene Qualität
3. unterstützende Prozesse (Frage nach dem WOMIT) -> sind indirekt wertschöpfend -> stellen notwendige Infrastruktur zur Verfügung & sichern den betrieblichen Ablauf
Welche Forderungen an die Prozessbeschreibungen gibt es in Bezug auf wertschöpfende und nicht wertschöpfende Prozesse?
Diese werden im Qualitätshandbuch als A + B bezeichnet.
A. Beschreibung direkt wertschöpfender Prozesse:
- darf zeitlichen Ablauf nicht / nur wenig beeinflussen
- muss beschriebenen Prozess als Lieferant für nächsten Prozess verstehen
- muss Kundenanforderungen widerspiegeln
- muss Entscheidungshilfen enthalten
- muss, sofern möglich, Freiräume für individuell situative Reaktion ermöglichen
B. Beschreibung indirekt wertschöpfender Prozesse:
- zeitliche Abläufe müssen weniger berücksichtigt werden
- muss Unternehmensstrategie widerspiegeln, weniger Kundenanforderungen
- muss in Bezug auf Aussagen eindeutig sein (i.d.R. keine situative Reaktion)
- muss gesetzliche und behördliche Vorgaben berücksichtigen
- darf geregelten Ablauf wertschöpfender Prozesse nicht beeinträchtigen
Was ist der Unterschied zwischen Risiken und Fehlern?
Risiken sind Gefahren, deren Eintritt vor dem Start eines Projekts nicht zuverlässig vorausgesagt werden können. Sie können nicht vorausgesagt werden. Sie wirken in der Regel von aussen auf ein Unternehmen. Man versucht sich hauptsächlich gegen die Folgen zu schützen.
Bsp.: Insolvenz auswärtiger Projektpartner, Währungsschwankungen, nicht absehbare Technologiesprünge
Fehler sind Gefahren, deren Eintritt vor dem Start eines Projekts erkannt werden können -> Fehlereintritt kann entgegengewirkt werden.
Bsp.: falsch eingeschätzte Produkteigenschaften, unklare Schnittstellendefinition der Projektpartner, Unkenntnis gesetzlicher Rahmenbedingungen, mangelhafte Produkt- oder Prozessqualität
Welche Risikoarten gibt es?
Man unterscheidet folgende Risiko-Arten:
- organisatorische Risiken -> z.B. Reorganisation, veränderte Zuständigkeiten
- psychologische Risiken -> z.B. unerwarteter Widerstand auf Kundenseite
- technische Risiken -> z.B. Hardware-Ausfall, nicht erreichte technische Ziele
- terminliche Risiken -> z.B. Terminprobleme bei Zulieferern
- kapazitive Risiken -> z.B. Personalfluktuation, veränderte Projektgewichtung
- Kosten/Nutzen-Risiken -> z.B. unerwartete Kostensteigerungen
Welche zwei Arten der Risikobewertung gibt es?
Für die qualitative Bewertung von Risiken gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:
1. einfache, analytische Methode: Risikoformulierung, subjektive Bewertung der Risiken nach A, B & C, wobei A als besonders kritisch angesehen wird -> genügt in der Regel aus
2. Simulationsverfahren (rechnergestützt): Risikoformulierung, Schätzung der Wahrscheinlichkeiten mit Hilfe statistischer Methoden -> wird nur bei zwingendem Interesse durchgeführt, da erheblich aufwändiger
Was versteht man unter Auditprogramm?
Unter Auditprogramm versteht man den Satz von einem oder mehreren Audits, die für einen spezifischen Zeitraum geplant werden und auf einen spezifischen Zweck gerichtet sind.
Woraus bestehen die vorbereitenden Arbeiten des Auditbeauftragten?
Der Auditplanung besteht aus Festlegung folgender Fragen (analog Skript Jörg S. 113):
- WER? Festlegen des Auditteams und der zu auditierenden Bereiche
- WAS? Festlegen der Auditart und der QM-Elemente
- WANN? Festlegen des Termin und des zeitlichen Ablaufs
- WO? Festlegen von Raum und Hilfsmitteln
- WARUM (resp. warum nicht)? Hinweise auf Bezugsdokumente früherer Auditergebnisse und Korrekturmassnahmen
Wer ist für die Festlegung von Verbesserungsmassnahmen verantwortlich und welche Rolle haben dabei die Auditoren?
Hauptverantwortlich für die Festlegung von Verbesserungsmassnahmen, wie auch für die Umsetzung der selben ist der jeweils betroffene Bereichsverantwortliche. Die Auditoren können nur beratend unterstützen, und sind bei Folgeaudits für die Überwachung der Umsetzung und Wirksamkeit zuständig.
Verbesserungsmassnahmen sind Bestandteil des Managementreviews durch die Geschäftsführung.
Was versteht man darunter, wenn man von Qualität als strategisches Ziel spricht?
Wenn Anforderungen sich beissen (z.B. goldene Fernbedienung, die nichts kostet), braucht es strategischen Entscheid der Geschäftsleitung.
-> dieser hilft, divergierende Anforderungen zu priorisieren
-> strategische Ausrichtung kann entweder Qualitätsführerschaft oder Kostenführerschaft sein
Was bedeutet der Begriff "Kostenführerschaft"?
Beschreibt die Strategie eines Unternehmens, durch geringe Kosten einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen.
Was bedeutet der Begriff "Qualitätsführerschaft"?
Eine Strategie der Qualitätsführerschaft zielt am Gesamtmarkt darauf ab, durch Leistungsvorteile im gesamten Sortiment stets die beste Qualität zu höheren Preisen zu realisieren (Beispiel aus dem Computermarkt: IBM).
Was versteht man unter Prozessqualität und was ist mit Prozessfähigkeit gemeint?
Prozessqualität:
Prozentsatz der Prozessergebnisse, die den vereinbarten Kundenerwartungen entsprechen bzw. die innerhalb der festgelegten Toleranzgrenzen liegen (z.B. Termintreue, Fehlerrate, Verfügbarkeit, etc.)
Prozessfähigkeit:
Mass der Streuung in einem stabilen Prozess. Ein Prozess / eine Maschine ist dann fähig, wenn die Streuung kleiner ist, als die vorgegebene Toleranz. (fähig & beherrscht)
Was versteht man unter Qualitätskosten, Fehlerkosten und Fehlervermeidungskosten?
Qualitätskosten:
Summe aus Fehler- und Fehlervermeidungskosten. Grundsätzlich gilt: Geld sollte in präventive Fehlervermeidung investiert werden -> je später Fehler behoben wird, desto teuerer/höher werden Fehlerkosten!
Fehlervermeidungskosten:
Prüfkosten, Schulungen, QM-Personal und damit verbundene Infrastrukturkosten, Kosten f. Verbesserungsprojekte, Audits.
Fehlerkosten:
Nachbearbeitungskosten, Prozessineffizienz, Korrekturmassnahmen, Reklamationskosten, Image, Umsatzeinbussen, Servicekosten (Fahrkosten zur Nachbesserung, etc.)
Welches sind die drei Pfeiler des Qualitätsmanagements im TQM?
- Q-Planung -> Entwickung (F&E, Marketing, Produkt-Mgmt)
- Q-Sicherheit -> Produktion (Beschaffung, Herstellung, Logistik)
- Q-Steuerung -> Vertrieb (Beratung, Verkauf, Service)
Was ist eine Balanced Scorecard?
Die Balanced Scorecard stellt Unternehmen ein Kennzahlensystem aus den Perspektiven: Finanzen, Markt/Kunden, Anpassungsfähigkeit und Lernen, intern. Geschäftsprozesse zur Verfügung, mit dem ein strategischer Handlungsrahmen aufgezeigt werden kann.
Was versteht man unter einem Kennzahlenmix?
Um ein vollständiges Bild der Unternehmensqualität zu erhalten sollte die BSC einen ausgewogenen Mix aus Kennzahlen der verschiedenen Bereiche (Produkt, Prozess, Mitarbeiter/Know how, Markt/Kunden), sowie verschiedener Zeitabschnitte (also Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft) enthalten.
Welche Auditarten gibt es?
Man unterscheidet interne und externe Audits.
Je nach Schwerpunkt (Betrachtungselement) unterscheidet man hier unter:
- Produktaudit: Überprüfung, ob/wie für ein bestimmtes Produkt der PDCA-Kreislauf angewendet wurde
- Prozessaudit: Überprüfung, ob ein Prozess geführt/gesteuert wird (PDCA)
- Systemaudit: Überprüfung der Wechselwirkungen (In-/Output-Steuerung, Schnittstellen, Ressourcen, Informationen) innerhalb eines Prozessmodells -> Wie sind Prozesse miteinander vernetzt?
Was versteht man unter Management-Review und was beinhaltet er?
Der Management-Review ist eine zusammenfassende Bewertung des Management- (Führungs-)Systems eines Unternehmens, um dessen Eignung, Angemessenheit, Wirksamkeit und Akzeptanz bezüglich Konformität und kontrollierter Verbesserung der Qualitäts-, Umwelts- und Arbeitssicherheitsziele zu beurteilen.
-> Ist also eine zusammenfassende Beurteilung des Geschäftsgangs
-> rückblickend kommentierend (Fakten)
-> gegenwärtig schlussfolgernd (Erkenntnisse)
-> zukünftig richtungsweisend (Konsequenzen)
Was ist das oberste Ziel des TQM und welcher TQM-Bausteine bedient es sich dafür?
Oberstes Ziel des TQM: langfristiger Geschäftserfolg
TQM-Bausteine: Kundenorientierung, Mitarbeiterführung und -orientierung, Lieferantenorientierung, Prozessorientierung (Arbeiten in Prozessen), KVP mit Messgrössen
Was macht das TQM aus?
Das TQM betrachtet, anders als die ISO, die sich hauptsächlich mit dem Wertschöpfungsprozess, beschäftigt, alles. Man könnte sagen, dass das TQM da ansetzt, wo die ISO aufhört".
Das Total Quality Management ist ein komplexes System mit einer dominierenden Philosophie. Der handelnde Mensch („als solcher“, würde Kant sagen) steht im Zentrum der humanorientierten Organisation: sei es als Mitarbeiter, als Kunde (Klient) oder als Partner. Alle Produkte oder Dienstleistungen werden unter prozessualen Gesichtspunkten hergestellt, bewertet und verbessert. Der Kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) ist der alles vorantreibende Faktor und Teil des dominierenden Gesamtprozesses. Die permanente Veränderung wird zur conditio sine qua non für Wachstum. Floskeln wie: "Das haben wir immer so gemacht!" sind im Total Quality Management verboten.
Ziel ist der optimale Ertrag, Erfolg der gesellschaftlich relevante Indikator.
Abschließend lässt sich feststellen, dass TQM aus hiesiger Sicht besonders indiziert ist für wachstumsorientierte Organisationen mit einem hohen Grad interner Komplexität, interner Dienstleistungen, marktempfindlichem Produktportefeuille und sensitiven Kundenbeziehungen.
Was ist die Managemement-Verpflichtung im TQM?
- Vorbildfunktion
- Qualitätspolitik
- Führen mit Zielvereinbarungen (MbO -> Management by Objectives)
- Mittel und Kapazitäten
- Mgmt-Reviews
Welche TQM-Werkzeuge und -methoden gibt es?
- PDCA
- Balanced Scorecard (BSC)
- Benchmarking
- FMEA
- Ishikawa-Diagramm (Fischgrät-Diagramm)
- Pareto-Diagramm (80/20 - häufigste Auswirkungen sind auf kl. Anzahl an Ursachen zurückzuführen)
- Regelkarten
Wie lässt sich die Kundenzufriedenheit messen?
- direkte Befragung (Wie zufrieden...?)
- Auswertung Neukunden -> Bestandskunden (Anzahl, Umsatz)
- Kundenabwanderung -> Rückgewinnung
- Weiterempfehlungsquote, z. B. Customer-Promotion-Index -> hier Kundenbefragung -> 1,2,3 = negativ; 4,5,6 = neutral & 7,8,9 = positiv -> dann positive Ergebnisse minus negative Ergebnisse
- Wieder- und Folgekaufanalysen
- Reklamations- und Garantiekostenentwicklung
Was ist der Unterschied zwischen Motivations- und Hygienefaktoren?
Motivationsfaktoren beeinflussen nach Herzberg die Motivation zur Leistung selbst und kommen schwerpunktmäßig aus dem Arbeitsinhalt. Motivatoren verändern also die Zufriedenheit, ihr Fehlen führt aber nicht zwangsläufig zur Unzufriedenheit. Das Streben nach Wachstum und Selbstzufriedenheit steht hier im Mittelpunkt. Zu den Motivatoren zählen insbesondere
- Leistung und Erfolg,
- Anerkennung,
- Arbeitsinhalte,
- Verantwortung,
- Aufstieg und Beförderung sowie
- Wachstum.
Unter Hygienefaktoren versteht Herzberg die Faktoren, welche bei positiver Ausprägung die Entstehung von Unzufriedenheit verhindern, aber nicht zur Zufriedenheit beitragen bzw. diese erzeugen. Häufig werden diese Faktoren gar nicht bemerkt oder als selbstverständlich betrachtet. Sind sie aber nicht vorhanden, empfindet man dies als Mangel. Zu den Hygienefaktoren zählen insbesondere:
- Entlohnung und Gehalt,
- Personalpolitik, Führungsstil
- Arbeitsbedingungen einschließlich Autonomie und Unterstützung
- zwischenmenschliche Beziehungen zu Mitarbeitern und Vorgesetzten,
- Sicherheit der Arbeitsstelle und
- Einfluss auf das Privatleben.
Welchen Zusammenhang haben Mitarbeiterorientierung und Qualität?
- nur engagierte Mitarbeiter haben Innovationskraft und vertreten das Unternehmen repräsentativ (die Wahrnehmung des Unternehmens findet durch Kundenkontakt statt - gilt für externe, wie auch interne Kunden)
- nur gut ausgebildete Mitarbeiter verfügen über genügend Produkt-/Prozesswissen und Kreativität -> "Wissen ist Macht"
Was versteht man unter Lieferantenentwicklung?
Lieferantenentwicklung bezeichnet den Prozess der Verbesserung und Zukunftsentwicklung mit bestehenden Lieferanten.
Zuerst erfolgt Lieferantenbeurteilung (Auswahl neuer Lieferanten), dann Lieferantenbewertung (Bewertung Lieferleistung über bestimmten Zeitraums von bestehenden Kunden) und dann die Lieferantenenwicklung.
Welche Aufgaben hat das Qualitätsmanagement im Prozessmanagement?
- Kennzahlen auswerten
- interne Audits durchführen
- externe Audits / Überprüfungen / Revisionen begleiten
- Verbesserungsprojekte unterstützen
- KVP-Workshops / Reviews organisieren
- Mitarbeiterschulungen methodisch unterstützen
- Dokumentenmanagement weiterentwickeln
- Als Dienstleistungsfunktion bei Schnittstellenproblemen etablieren
Was versteht man unter "Right first time"?
Ist ein präventiver Ansatz: Je früher ein Fehler erkannt wird, desto geringer sind die Fehlerkosten.
Nenne die Titel und die wesentlichen Unterschiede der TQM-Modelle aus Japan, USA und Europa und nenne die Gemeinsamkeiten.
- Japan: Deming Prize -> Prozessorientierter Ansatz -> es muss möglich sein, Erfahrungen aus Produktion auf Gesamtbetrieb zu übertragen.
- USA: MBNQA -> Ergebnisorientierter Ansatz -> Ziel-Management auf allen Stufen
- EU: EFQM -> Mitarbeiterorientierter Ansatz -> Eigenverantwortung der MA ist in EU grösser
allen gemeinsam: Grundgedanke: Erfolg, KVP & Management-Verpflichtung
Was ist der Unterschied zwischen Wahrnehmungen / Erfolgsmessgrössen und Leistungsindikatoren?
- Wahrnehmungen / Erfolgsmessgrössen:
- stellen Aussenperspektive dar
- werden durch aktives Einholen / Befragen ermittelt
- sind direkt und authentisch
- sind vergangenheitsbezogen - Leistungsindikatoren:
- stellen Innenperspektive eines Unternehmens dar
- sind indirekte Indikatoren -> müssen übersetzt werden
- sind gegenwarts- und zukunftsbezogen
Was ist der Unterschied zwischen RADAR-Logik und dem PDCA-Zyklus?
RADAR-Logik setzt zum Beginn des Planungsprozesses, im Gegensatz zum PDCA-Zyklus, Ergebnis fest.
Welche Selbstbewertungsmethoden gibt es?
- Selbstbewertung durch Fragebögen
- Simulation einer EFQM-Bewerbung
- Selbstbewertung durch Workshop
Was versteht man unter Benchmarking?
Wettbewerbsvergleich resp. Vergleich mit Klassenbestem eines bestimmten Themas.
Was versteht man im QM unter Interessenspartnern?
Interessenspartner sind im QM
- Kunden
- Kapitalgeber
- Mitarbeiter
- Kooperationspartner / Lieferanten
- Öffentlichkeit
Was beinhaltet ein QM-System (analog QM-Skript von Johannes S. 3)?
Ein QM-System beinhaltet alle Festlegungen und Aktivitäten, die zur Erreichung der Qualitätsziele erforderlich sind.
In welche Schritte ist ein Zielplanungsprozess aufgebaut?
Dieser ist in vier Schritte aufgebaut:
- Klärung der Frage: Wer sind unsere Interessenspartner und was wollen sie? -> Kundenorientierung
- Klärung der Frage: Was wollen wir in Zukunft erreichen: -> Festlegen strategischer Ziele
- Klärung der Frage: Wie können übergeordneten Ziele konkret und messbar erreicht werden?
- Klärung der Frage: Welche Zielkonflikte gibt es und wie können sie beseitigt werden?
Was versteht man unter deduktiver und induktiver Prozessanalyse und was ist der Unterschied?
- deduktive Prozessanalyse -> ein übergeordneter Prozess wird in Teilprozesse unterteilt (top-down)
- induktive Prozessanalyse -> einzelne Vorgänge und Abläufe werden zu übergeordneten Prozessen zusammengefasst (bottom-up)
Was ist der Unterschied zwischen Review und Audit?
- Review: Prüfobjekt -> in der Regel Produkte
Ein mehr oder weniger formaler Prozess der Analyse, Bewertung, Kommentierung und Genehmigung von Projektergebnissen (Zwischen- und Endergebnisse) durch Gutachter - Audit: Prüfobjekt -> Prozesse
Im Unterschied zum Review wird beim Audit überprüft, ob eine Organisation insgesamt oder Teile der Organisation (z.B. Projektorganisation) bestimmten Anforderungen entsprechen.