C Personalmanagement 4.3.2 Klassische (operative Instrumente)
- Personalkennzahlensysteme - Personal- oder Leistungsbeurteilung - Personal-Audit - Human Capital Management
- Personalkennzahlensysteme - Personal- oder Leistungsbeurteilung - Personal-Audit - Human Capital Management
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Lernkarten
Woher stammen die Instrumente des opertiven Personalcontrolling größtenteils?
Instrumente stammen größtenteils aus dem Personalmanagement und werden nur in abgewandelter Form verwendet
Was ist eine Kennzahl?
Eine besonders informative Größe, die einen quantitativ erfassbaren Sachverhalt ausdrückt
Was für Kennzahlen gibt es? Nennen Sie Beispiele
absolute Kennzahlen - Mitarbeiterbestand
Verhältniskennzahlen
-> Beziehungszahlen - Verhältnis zweier unterschiedlicher Zahlen (Umsatz pro MItarbeiter)
-> Gliederungszahlen - Anteile einer Größe an einer definierten Gesamtanzahl (Anteil Teilzeitkräfte in einer Abteilung)
-> Indexzahlen - Verhältniszahl begrifflich gleicher Zahlen mit unterschiedlichem Zeitbezug (Lohnkostenindex, Mitarbeiterbindungsindex)
Was benötigen die Kennzahlen um einen Aussagewert zu bekommen?
EIn Bezugssystem mit Vegleichswerten
Es gibt folgende Vergleichszahlen
- Interne Benchmarks - Vergleich der Fluktuationsraten der einzelnen Abteilungen
- Externe Benchmarks - Vergleich mit Fluktuationsraten anderer Unternehmen der gleichen Branche
- Abweichungszahlen durch Soll-Ist-Vergleich - Einstellungszahlen einer bestimmten Periode
- Entwicklungen im Zeitverlauf (Zeitreihen) - Entwicklung der Bruttogehaltssume des Gesamtunternehmens in den letzten fünf Jahren
Was sollte bei der Anwendung von Kennzahlen gemacht werden? Was sollte beachtet werden?
Sie sollten in ein Beziehungssystme gesetzt werden
Bsp: Kennzahlen nach Teilfunktionen Personalmanagement
-> Kann als Steuerungs- und Informationsinstrument genutzt werden
Bei der Implementierung sollte darauf geachtet werden, dass es zu keiner Inflation von Kennzahlen kommt
_> führt zu mangelnder Akzeptanz
Wie wird die Personal- und Leistungsbeurteilung im operativen Personalcontrolling eingesetzt?
Gewinnung von Daten:
zur Personaleinsatz- und -entwicklungsplanung
zur Konzeption von Trainings
von erfolgsorienterten Entlohnungssystemen
Zudem Rückschluss auf Qualität und Erfolg von Personalbechaffungs-, Personalentwicklungs- und Personalmotivationsstraegien möglich bei regelmäßig durchgeführten Beurteilungen
Was ist ein Personal-Audit?
Überprüfung der Prozesse und Aufgaben im Personalbereich hinsichtloch Effizienz und Effektivität sowie der Unterstützung der unternehmensweiten Personalpolitik
Instrumente: Checklisten, Organisationsanalysen, Standardwerte und Kennzahlenvergleiche
Audits werden häufig außerhalb des operaiven Geschäfts durchgeführt
-> Fusionen, Restruktuirierungen und von externen Beratern begleitet
Was bezeichnet das Human Capital Management?
Bewertung von Humankapital und Humanpotenzial erfassen
-> verstärkt durch Basel II: Humankapital-Bewertung kann Bankenrating oositiv beeinflussen und Kreditbeschaffung erleichtern und verbilligen
- viele Ansätze, Saarbrücker Formel wichtiger Ansatz
Saarbrücker Formel:
ganzheitliche Bewertung der Beschäftigten eines Unternehmens
Humankapital = Kapital das benötigt wird, welches zum Neuaufbau bzw. Wiederaufbau des Mitarbeiterstamms benötigt wird
Unternehmen sollen über eine einzelne Kennzahl in der Lage sein, den Wert ihrer Beschäftigten zumindest zu halten
Kennzahl einsetzbar als internes oder externes Benchmark
Was sidn die Vor- und Nachteile der Saarbrücker Formel?
Vorteile
relativ überschaubare Anzahl an Kennzahlen
einfach zu beschaffende Daten
individuelle Anpassbarkeit
Nachteile
generelle Aussagekraft
Vergleichbarkeit
-> Verwendung qualitativer Merkmale wie Commitment, deren Ermittlung von der individuellen Sichtweise der Anwender abhängt
Wie wird das Human Capital Management in der Praxis gesehen?
Es beschäftigen sich derzeit nur sehr große Aktiengesellschaften mit dem Thema
Es ist noch zu früh um sagen zu können, ob das Human Capital Mangamenet sich im Personalcontrolling dauerhaft etablieren kann