BWP
ohne D14 - D20 + D22 + D23
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Lernkarten
Preispolitik: Strategien? (5 Arten)
Statische Strategiekonzepte: Premium (Hochpreisstrategie), Promotion ( Niedrigpreisstrategie)
Dynamische Strategiekonzepte: Penetration (tiefer Preis bei Marktstart, Preiserhöhung mit gleichzeitiger Qualitätssteigerung), Skimming (hoher Preis bei Marktstart, Preissenkung nach Zeit um neue Kundengruppen zu erreichen)
Preisdifferenzierung: Produkt verschiedenen Kunden zu unterschiedlichen Preisen anbieten (zeitlich, räumlich, mengenmässig, personell, sachlich)
S. 311
Preispolitik: Konditionenpolitik?
Zur Abhebung von Konkurrenten
Rabatte: Mengen-, Sonder-, Zeit-, Treuerabatte
Liefer- & Zahlungsbedingungen: Art und Weise von Transport und Zahlung
S. 312/313
Distributionspolitik: Interne Distributionsorgane? (3 Arten)
Mitglieder der Geschäftsleitung: persönlicher Kontakt zu Grosskunden
Verkäufer, Aussendienstpersonal: Vom Unternehmen angestellt, fester Lohn + evtl. Provision
Verkaufsniederlassung: eigene Niederlassung zur Kundenberatung, Verkaufsabschlüsse, Warenlieferung
S. 318
Distributionspolitik: Externe Distributionsorgane?
Handelsvertreter: selbständiger Gewerbetreibender, Vergütung erfolgt meist umsatzorientiert
Makler: Schliessen Geschäfte gegen eine Provision ab
Einzelhandel: Weiterverkauf von Gütern an Endkunden
Grosshandel: Weiterverkauf von Gütern an Wiederverkäufer
S. 319
Distributionspolitik: Einflussfaktoren zur Art des Absatzweges?
Produktbezogen: Lagerfähigkeit, Erklärungsbedürftigkeit
Kundenbezogen: Geografisch, Einkaufsgewohnheiten
Konkurrenzbezogen: Absatzweg/Anzahl der Konkurrenten
Unternehmensbezogen: Kapital, Marketingkonzept
S. 320
Distributionspolitik: Wann sollen (in)direkte Absatzwege genutzt werden?
direkt: verderbliche Produkte, unstandisierte Produkte, wertvolle Produkte, neue/innovative/erklärungsbedürftige Produkte
indirekt: viele Kunden, häufiger Bedarf, grosses Einzugsgebiet
S. 321/322
Distributionspolitik: Leistungen Franchising?
Geber: Know-How, Marketingkonzept, Marke/Name, Schulung/Beratung, Mitwirkung Geschäftseinrichtung
Nehmer: unternehmerisches Risiko, Infrastruktur zur Verfügung stellen, Rekrutierung Personal, Einhaltung Normen/Vorgaben, Bezahlung Franchising-Gebühr
S. 323
Distributionspolitik: Vorteile Franchising?
Geber: Schnelle Expansion, kleine Fixkosten, kein Konkursrisiko / keine Haftung für Schulden, gute Kontrollmöglichkeiten, EInnahmen durch Gebühren
Nehmer: Rascher Start, bewährte Methode, bekannte Marke, keine Produktentwicklung, Unterstützung und Beratung in der Geschäftsführung, weitgehende Selbstständigkeit,
S. 323
Distributionspolitik: Nachteile Franchising?
Geber: Teil des Ertrags fällt weg, Gefahr der Verselbstständigung, hohe Kontrollkosten, Gefahr eines Imageschadens, keine Kundennähe
Nehmer: keine Eigenverantwortung, abhängig von professionellem Marketing und konstanter Produktqualität, langfristige Bindung, Teil des Gewinnes muss abgegeben werden
S. 323
Distributionspolitik: Physische Distribution? (Magisches Dreieck)
Zeit
Kosten
Umweltbelastung
S. 325
Kommunikationspolitik: Instrumente? (6 Arten)
Werbung: Eigenschaften, Erhältlichkeit und Preis eines Produktes
Public Relations (PR): Image durch unternehmerische Tätigkeiten und Resultate
Sponsoring: Förderung von Personen/Vereine/Veranstaltungen/Projekten
Verkaufsförderung: kurzfristige Anreize
persönlicher Verkauf: Präsentation im Gespräch
Product Placement: Einblendung von Marken in Filmen, Serien, Sendungen
S. 329
Kommunikationspolitik: Werbekonzept? (7 Punkte)
Werbeobjekt, Werbesubjekt, Werbeziele, Werbebotschaft, Werbemittel, Werbedauer, Werbebudget
S. 330-334
Kommunikationspolitik: Werbebotschaft mit AIDA?
Attention
Interest
Desire
Action
S. 335
Kommunikationspolitik: Public Relations (PR)? (5 Funktionen)
Information
Kontakt
Image
Sozial
Absatzförderung
S. 336
Markenführung: Aspekte? (4 Punkte)
Eigenschaften: Assoziation, mit Werbung hervorheben, gegen Konkurrenzen differenzieren
Nutzen: funktionellen / emotionalen Nutzen umsetzen
Werte: wiederspiegeln Werte, mit Werbung zielgruppengerecht ansprechen
Nutzenidentifizierung: Zugehörgkeit zum Ausdruck bringen
S. 342
Markenführung: Markenkapital? (4 Stufen)
monetäre Wert einer Marke: Bekanntheit < Akzeptanz < Präferenz < Treue
S. 343
Markenführung: Formen der Verknüpfung von Produkten und Marken? (4 Arten)
Einzelproduktmarken / Monomarken: Eigener Markenname für jedes Produkt
Eine einzige Sortimentsmarke: für alle Produkte eine Sortimentsmarke
Mehrere Sortimentsmarken: für unterschiedliche Produktbereiche verschiedene Marken
Mehrschichtige Markenverknüpfung: Kombination aus Firmennamen und individuellem Markennamen
S. 346
CRM: Kundengewinngung?
Kunden von Konkurrenz abwerben, bisherige Nichtverwender/-verbraucher gewinnen
5x teurer als Kundenbindung
S. 350
CRM: Kundenbindung? (2 Ansätze)
Kundenpotenzial erhalten: Kontinuierliche Wiederkäufe erzeugen, Beschwerde-, After-Sales-Management
Kundenpotenzial ausbauen: Zusatz-/Folgekäufe erzeugen/erhöhen, Wiederkäufe erhöhen
S. 351
CRM: Kundenbindungsmassnahmen? (3 Punkte)
Interaktion: Dialog zwischen Unternehmen und Kunden
Zufriedenheit: Kundenzufriedenheit erhöhen
Wechselbarrieren: Steigerung von Wechselbarrieren
S. 355
Personalmanagement: Aufgaben des Personalmanagements? (4 Phasen)
Personalplanung
Personalgewinnung
Personalbeurteilung, -honorierung, - entwicklung
Personalfreistellung
S. 456
Personalmanagement: Personalplanung? Fluktuationsrate?
Personalplanung: Personalbestandesanalyse + Personalbedarfsanalyse --> Bedarf an neuen Mitarbeitern
Fluktuationsrate = Abgänge / durchschnittlicher Personallbestand
S. 456
Personalmanagement: 2 Möglichkeiten zur Personalgewinnung?
Interne Personalgewinnung: Arbeitszeit verlängern, Anstellungsgrad erhöhen, Personal in anderen Aufgabenbereich erhöhren, interne Beförderungen
Externe Personalgewinnung: Ausserhalb des Unternehmens rekrutieren
S. 457
Personalmanagement: 4 Aufgabenbereiche der Personalgewinnung?
Personalwerbung: Im Unternehmen --> Ausserhalb
Personalauswahl: Anhand Kriterien geeignetes Personal finden
Personaleinstellung: Arbeitsvertrag aufsetzen
Personaleinführung: Neue Mitarbeiter sollen Vision, Strategie, Struktur, Kultur, Geschichte, Produkte, Märkte kennenlernen
S. 457+
Personalmanagement: Personalauswahl? (4 Kriterien)
Leistungsfähigkeit: Arbeitsanforderung vs. Fähigkeiten des Bewerbers
Leistungswille: Ist der Wille, die Leistung zu bringen, die benötigt wird vorhanden?
Entwicklungsmöglichkeiten: Kann der Bewerber seine Fähigkeiten auf das für die Stelle nötige Niveau bringen?
Leistungspotenzial: Kann der Bewerber zu späterem Zeitpunkt höherwertige Aufgaben erfüllen?
S. 458
Personalmanagement: 360° Personalbeurteilung? (4 Perspektiven)
Beurteilung durch Vorgesetzte
Beurteilung durch Mitarbeiter
Beurteilung durch Kunden
Selbstbeurteilung
S. 461
Personalmanagement: Lohnformen? (3 Arten)
Zeitlohn: Arbeitszeit wird honoriert --> Keine Leistungsanreize, gut für qualitative hochwertige Arbeiten
Akkordlohn: Leistung wird honoriert --> Qualität kann leiden, Überbeanspruchung des Menschen
Prämienlohn: Zusammensetzung - Fixer Grundlohn und Prämienzuschlag für Mehrleistung
S. 462
Personalmanagement: 3 verschiedene Prämien beim Prämienlohn?
Mengenleistungsprämie: Quantitativ messbare Leistung wird vergütet
Qualtitätsprämie: genaues Arbeiten wird vergütet
Ersparnisprämie: sorgfältige Einsatz der Produktionsfaktoren wird vergütet
S. 463
Personalmanagement: Personalhonorierung ausser Lohn? (4 Punkte)
Mitarbeiterbeteiligung: Erfolgs- oder Kapitalbeteiligung --> Leistungsanreize
Nicht-monetäre Anreize: Beziehungen fördern und z.B. Sportanlagen zur Verfügung stellen
Fringe Benefits: Lohnnebenleistungen --> Steigerung der Attraktivität --> Hygienefaktoren
Flexible Arbeitszeiten: Teilzeitarbeit, Job-Sharing, Gleitarbeitszeiten
S. 463/464
Personalmanagement: Personalentwicklung - Personalportfoliokonzept?
Deadwood: degradieren oder freistellen
Workhorses: Wichtig für Unternehmen, individuelle Führung um Umwandlung in Deadwood zu verhindern
Problem Employees: Leistungsverhalten muss verbessert werden, Aufzeigen von Aufstiegschancen kann sie zu Stars machen
Stars: gute Leistungen, hohes Entwicklungspotenzial --> besonders fördern
S. 466
Personalmanagement: Gründe für Personalfreistellung?
schlechte Leistungen des Mitarbeiters
Mitarbeiter möchte neue Herausforderungen
Umstrukturierungsmassnahmen
Standortverschiebung
Wegrationalisierung
Fusion
S. 467
E Entwicklungsmodi: Abgrenzung und Gleichgewicht zwischen Optimierung und Erneuerung?
Optimierung: kontinuierliche Verbesserung, in kleinen Schritten, geringe Veränderungen
Erneuerung: wegweisende Innovationen, in grosse Schritten, radikale Veränderungen
Dauernde Optimierung ohne Erneuerung führt zu Erstarrung
Dauernde Erneuerung ohne Optimierung führt zu Übermüdung aller Ressourcen
S. 524/525
E - Optimierung von Unternehmen: 2 Ziele?
Effektivitätsziele: Orientierung am Kundennutzen, kontinuierliche Verbesserung der Qualität, Pünktlichkeit und Umweltverträglichkeit
Effizienzziele: versuche gewünschter Kundennutzen mit möglichst wenig Aufwand zu erzielen
S. 525
E - Optimierung von Unternehmen: Qualitätsmanagement? (6 Kriterien)
Kundenzufriedenheit
Mitarbeiterzufriedenheit
Lieferzeiten
Lagerzeiten
Herstellkosten
Pannen
S. 526
E - Optimierung von Unternehmen: Formen und Ansätze der Optimierung? (6 Arten)
Total Quality Management
Kontinuierliche Verbesserungsprozesse (KVP)
Kaizen
Lean-Production
Betriebliches Vorschlagwesen
Benchmarking
S. 526-529
E - Optimierung von Unternehmen: Total Quality Management (TQM)?
Total: Einbezug aller Anspruchsgruppen
Quality: Strategie, Strukturen, Prozesse, Produkte, Dienstleistungen
Management: Unternehmensführung und Verwirklichung der gesetzten Ziele
S. 527
E - Optimierung von Unternehmen: Kontinuierliche Verbesserungsprozesse (KVP)? (PDCA-Zyklus)
Plan: Zustände beobachten, Verbesserungspotenzial ermitteln, Zielvorstellungen definieren, Massnahmen planen
Do: Massnahmen umsetzen
Check: überprüfen, inwiefern geplante Veränderungen realisiert wurden
Act: Vorkehrungen überarbeiten und Verbessern
S. 528
E - Optimierung von Unternehmen: Kaizen?
"Veränderung zum Guten"
Bestehende Zustände sind unvollkommen und müssen verbessert werden --> Optimierung der Arbeitsschritte
Fehlerfreiheit kann nicht erreicht werden --> Verbesserungsprozess unendlich
S. 529
E - Optimierung von Unternehmen: Lean-Production?
Eliminierung überflüssiger Tätigkeiten
Just-in-Time Konzept --> Alle Aktivitäten sind zeitlich perfekt aufeinander abgestimmt
S. 529
E - Optimierung von Unternehmen: Betriebliches Vorschlagwesen?
Mitarbeiter bringen Ideen und Anregung zur Optimierung ein --> eventuelle Belohnungen einsetzen
S. 530