BWP

ohne D14 - D20 + D22 + D23

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R. V.
Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsniveau die Optimierung und Erneuerung von Unternehmen, wobei die verschiedenen Ansätze, Phasen und Funktionen im Fokus stehen. Sie beleuchten Themen wie Produktentwicklung, Marktanalyse, Kundenbedürfnisse und Wettbewerbsstrategien, sowie die Bedeutung von Qualität, Effizienz und Innovation. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Fachkräfte in der Betriebswirtschaftslehre, die ihr Verständnis für Unternehmensführung und -strategien vertiefen möchten.
Karten
125
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
15.01.2016 / 15.01.2016

Lernkarten

Projekt: Magisches Dreieck?

Kosten/Aufwand

Qualität/Ergebnis

Zeit/Termine

S. 175

Kultur: Landes- / Mitarbeiterkultur nach Hofstede? (5 Punkte)

Machtdistanz: Je grösser, desto einseitiger

Individualismus: Je höher, desto ich-bezogener

Maskulinität Je höhre, desto traditionellere Geschlechtsverteilung

Risikovermeidung: Je höhre, desto kleiner die Toleranz gegenüber Unsicherheit

Langfristige Orientierung: Je höher, desto mehr wird Tradition respektiert

S. 186

Kultur: Unternehmens- / Abteilungskultur? (4 Punkte, Tabelle)

Risikokultur: lange Dauer eines Projekts, auftretende Probleme werden analysiert und Risiko abgeschätzt

Machokultur: hohe Risiken eingehen, Erfolg / Misserfolg schnell ersichtlich

Verfahrenskultur: geringeRisiken, Prozesse im Vordergrund, langsame Rückmeldung, strenge Hierarchie, wenig Emotionen

Arbeits- / Spasskultur: geringe Risiken, schnelle Erfolgsrückmeldung, entspannte Zusammenarbeit

S. 188/189

Management: 3 Handlungsebenen?

Normativ (Warum): Konsensproblem / Legitimationsdruck

Strategisch (Was): Steuerungsproblem / Innvationsdruck

Operativ (Wie): Effizienzprobem / Kostendruck

S. 200

Management: Anforderungen Führungskraft? (3 Punkte)

Sachkompetenz: Das weiss ich und kann ich

Sozialkompetenz: So gehe ich mit anderen Personen um

Selbstkompetenz: So bin ich

S. 204

Führungsstile: Tannenbaum / Schmidt?

Von Autoritär bis Kooperativ:

autoritär - patriarchalisch - beratend - konsultativ - partizipativ - delegativ - demokratisch

S. 207/208

Führungsstile: X-Y-Theorie McGregor?

X: faul, verantwortungsscheu, extrinsisch motiviert ~Tylorismus

--> Vorgesetzer muss streng kontrollieren, straff führen, stets überwachen

Y: fleissig, eigeninitiativ, intrinsisch motiviert ~Human-Relation-Ansatz

--> Mitarbeiter soll Freiräume erhalten, Verantwortung tragen, externe Kontrolle nicht nötig

S. 209

Führungsstile: Blake / Morton?

Nach Menschenorientierung (Bemühung um Mitarbeiter) und Sachorientierung (Bemühung um Ergebnisse):

Überlebensmanagement: tief und tief

Samthandschuhmanagement: hoch und tief

Befehl-Gehorsam-Management: tief und hoch

Organisationsmanagement: mittel und mittel

Teammanagement: hoch und hoch

S. 209/210

Führungsstile: Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg?

Hygienefaktoren: Verhindern "Unzufriedenheit", können nicht zu "Zufriedenheit" führen (Lohn, Zwischenmenschliche Beziehungen, Führungsstil, Arbeitsbedingungen, Sicherheit)

Motivationsfaktoren: Können zu "Zufriedenheit" führen, bei Fehlen entsteht eine "Nicht-Zufriedenheit" (!= "Unzufriedenheit) (Arbeitserfolg, Anerkennung, Arbeitsinhalte, Verantwortung, Aufstieg/Beförderung)

S. 211

Führungsstile: Typologie nach Wunderer?

"Kooperation zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter" wird "Spielraum für Mitarbeitermitwirkung" gegenüber gestellt

autoritär - patriarchisch - konsultativ - kooperativ - delegativ - autonom

S. 211

Corporate Governance: Probleme und Gegenmassnahmen?

Principal-Agent: Informationgsgefälle,Nutzenmaximierung von beiden

Gegenmassnahmen: Interessenausgleich, Informationssysteme einführen, bürokratische Kontrolle

S. 217-220

Materialwirtschaft: 5 Logistikaufgaben?

Beschaffungslogistik

Lagerlogistik

Produktionslogistik

Absatzlogistik

Entsorgungslogistik

S. 230

Materialwirtschaft: 3 Beschaffungskonzepte?

Vorratsbeschaffung: auf Vorrat

Fallweise Beschaffung: bei Bedarf

Just-in-Time: Lieferant startet bei Eingang Bestellung

S. 233

Materialwirtschaft: ABC-Analyse?

A-Güter: Wertanteil 70-80%, Lageranteil <30%

B-Güter: Wertanteil 15-20%, Lageranteil 30-50%

C-Güter: Wertanteil 5-10%, Lageranteil 40-50%

S. 235

Materialwirtschaft: XYZ-Analyse?

X-Güter: Regelmässiger Bedarf, genaue Vorhersage

Y-Güter: schwankender Bedarf, begrenzte Vorhersage

Z-Güter: unregelmässiger Bedarf, geringe Vorhersage

S. 235

Materialwirtschaft: 5 Lagerfunktionen?

Zeitüberbrückung

Absicherung (Bedarfsschwankungen)

Spekulation (Preisschwankungen)

Veredelung

Assortierung

S. 236

Leistungserstellung: 6-R?

Richtige Menge der 

richtigen Objekte am

richtigen Ort zur

richtigen Zeit in der

richtigen Qualität zu den

richtigen Kosten

S. 244

Leistungserstellung: Produktionsprogramm? (2 Arten)

ProduktionsprogrammBREITE: Anzahl Produktarten

ProduktionsprogrammTIEFE: Anzahl Artikel innerhalb einer Produktart

S. 245

Leistungserstellung: Produktionsplanung?

Primärbedarfsplanung (Planung von Produktabsatz)

Sekundärbedarfsplanung (Materialbedarf für Produktionsprogramm anhand Primärbedarf bestimmen)

Termin- / Kapazitätsplanung (Durchlaufzeit bestimmen)

S. 246+

 

Leistungserstellung: Durchlaufzeit?

Durchführungszeit: Rüst- (Vorbereitung des Arbeitsvorgangs) & Ausführungszeit (Produktion des Gutes)

Übergangszeit: Liege- (Arbeitsstillstand durch Störung oder Arbeitsablauf) & Transportzeit (Transport zwischen Arbeitsorten)

S. 247/248

Leistungserstellung: Terminierung?

Vorwärtsterminierung: Frühstmöglicher Endtermin wird bestimmt

Rückwärtsterminierung: Spätestmöglicher Starttermin wird bestimmt

S. 249

Leistungserstellung: Produktionssteuerung?

Auftragsfreigabe: Auslöser zum Produktionsstart

Maschinenbelegung: Standzeiten verhindern wo möglich

Rückmeldung: Jegliche Daten zur Produktion

S. 251/252

Leistungserstellung: Fertigungstypen?

Einzelfertigung: Auf Kunde abgestimmt

Mehrfachfertigung:

- Massenfertigung: ein Produkt über längere Zeit in grosser Anzahl

- Serienfertigung: Verschiedene Produkte nacheinander auf einer Anlage

S. 253

Leistungserstellung: Fertigungsverfahren? (3 Arten)

Werkstattfertigung: Am Arbeitsplatz durch Mensch oder Maschine einzeln gefertigt

Fliessfertigung: Teilschritte nacheinander durchgeführt (Voraussetzung: Massenfertigung)

Gruppenfertigung: Gruppen haben Verantwortung über Teilschritte (z.T. von Hand, z.T Fliessband)

S. 254

Leistungserstellung: Kennzahlen der Produktion?

Rentabilität: Je grösser Verhältnis von Gewinn und Kapitaleinsatz, desto grösser

Produktivität: Je grösser Verhältnis zwischen Ausbringungsmenge und Faktoreinsatzmenge, desto grösser

Wirtschaftlichkeit: Ertrag / Aufwand

Fehlerquote: Fehlerhafte Produkte / gesamte Produktzahl

S. 255

Umweltmanagement: Nachhaltigkeit?

Nachhaltig bedeutet, dass die Bedürfnisse der Gegenwart so befriedigt werden OHNE zu riskieren, dass künftige Generationen ihre Bedürfnisse nicht befriedigen können.

S. 260

Umweltmanagement: Ökobilanz? (4 Phasen)

1. Phase Zieldefinition (Was wird untersucht? Welche Umweltaspekte miteinbezogen?)

2. Phase Ökoinventar (Umweltaspekte über gesamten Lebenszyklus aufstellen [aufgeteilt nach Ressourcengewinnung, Herstellung, Transport/Lagerung, Nutzung, Entsorgung)

3. Phase Bewertung (Einstufung der Auswirkungen der gefundenen Aspekte im Ökoinventar)

4. Phase Massnahmen (zur Steigerung der Ökoeffizienz [=Kundennutzen / (Umweltverbrauch + Umweltbelastung)])

S. 262-266

Marketing: SWOT-Analyse?

Strengths / Weaknesses: Nachfrageabhängig, können Produkte das Kundenbedürfnis befriedigen?

Opportunities / Threats: Abhängig von Veränderungen im Umweltsphären.

S. 274

Marketing: Kaufentscheidungsprozess? (6 Phasen)

Entstehen eines Bedarfs

Entscheidungsprozesse, Informationsaufnahme, -verarbeitung

Auswahl eines Produkts / Kaufwabsicht

Einkaufsverhalten

Nutzung und Informationszuwachs

Entsorgung

S. 276

Marketing: Kaufentscheidungstypen (3 Arten)

Echte Entscheidungen: grosser Informationsbedarf, lange Entscheidungsdauer

Habituelle Entscheidungen: täglicher Bedarf, Gewohnheitsverhalten

Limitierte Entscheidungen: Bekanntes Produkt wird bei Zweitkauf bevorzugt, geringerer Informationsbedarf

S. 276

Marketing: Marktgrössen? (4 Bereiche)

Marktkapazität: Maximale Aufnahmefähigkeit

Marktpotenzial: Theoretisch höchstmögliche Absatzmenge

Marktvolument: Effektive momentange Absatzmenge

Marktanteil: Anteil des Unternehmensabsatzes am Marktvolumen

S. 277

Marketing: Marktforschung? (2 Methoden, 2 Arten)

Methoden: Primärmarktforschung (Neue Daten erfassen und auswerten, Feldforschung), Sekundärmarktforschung (Auswertung bereits vorhandener Daten, Schreibtischforschung)

Arten: Quantitativ (Zahlenwerte über den Markt), Qualitativ (Motive für Verhaltenswerise der Konsumenten)

S. 278/279

Marketing: Marktsegmentierung? (3 Bereiche)

Aufteilung in homogene Käufergruppen

Geografisch: Gebiet, Bevölkerungsdichte, Klima, Sprache

Soziodemografisch: Alter, Geschlecht, Einkommen, Beruf, Ausbildung

Wert- und Verhaltensbezogen: Werthaltung, Lebensstil, Art der Freizeitgestaltung, Kaufmotive

S. 280

Marketing: Marketing-Mix? (4-P-Modell)

Product: Absatzprogramm, Produkteigenschaften, Verpackung, Serviceleistungen, Garantieleistungen

Price: Preisbestimmung, Preisstrategie, Konditionen

Place (Distribution): Absatzwege, Transportmittel

Promotion (Kommunikation): Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, Sponsoring

S. 282

Produktpolitik: Absatzprogramm? (Angebotspalette/ABC)

ABC-Analyse: 

A-Güter: Gewinnanteil 70%, Absatzanteil 20%

B-Güter: Gewinnanteil 20%, Absatzanteil 30%

C-Güter: Gewinnanteil 10%, Absatzanteil 50%

S. 292 

Produktpolitik: Produktgestaltung? (3 Dimensionen)

Produktkern: Was kann das Produkt? --> Grundnutzen

Produktäusseres: Wie sieht das Produkt aus? --> Zusatznutzen

Zusatzleistungen: Welche Dienstleistungen erhalte ich zum Produkt?

S. 293

Produktpolitik: Funktionen der Verpackung? (2 Dimensionen, 5 Beispiele)

Technische Funktion: Lagerfunktion, Transportfunktion, Schutzfunktion

Kommunikative Funktion: Informationsfunktion, Werbefunktion

S. 295

Preispolitik: Preisbestimmung? (3 Ansätze)

Nachfrageorientiert: Preisobergrenze wird anhand Zahlungsbereitschaft der Kunden festgelegt

Kostenorientiert: Preisuntergrenze wird anhand der Selbstkosten und Zuschlag festgelegt

Wettbewerbsorientiert: Es wird nach dem Preis der Konkurrenz gegangen

S. 300

Preispolitik: Preiselastizität?

Preiselastisch: Nachgefragte Menge ändert sich aufgrund Preisänderungen

Preisunelastisch: Nachgefragte Menge ändert sich aufgrund Preisänderungen beschränkt

vollkommen Preisunelastisch: Nachgefragte Menge ändert sich aufgrund Preisänderungen nicht

Inverse Preiselastizität: Snob-Effekt

S. 301/302

Preispolitik: Elastizitätseinflüsse?

Substituierbarkeit: Austauschbarkeit macht den Preis elastisch

Leichtigkeit der Nachfragebefriedigung: unelastisch

Dauerhaftigkeit: elastisch

Dringlichkeit: unelastisch

S. 303

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