BWL Prüfungsvorbereitung - SoWi
BFZ - SoWi - Doz. Dug., kein Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit!
BFZ - SoWi - Doz. Dug., kein Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit!
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Lernkarten
Was sind Bedürfnisse? Nach welchen Kriterien könnnen Bedürfnisse eingeteilt werden?
- Empfinden eines Mangels
- Wunsch den Mangel zu beseitigen
- Beseitigung durch Güter oder Dienstleistung möglcih
Einteilung nach
- Dringlichkeit, Befriedigung, Konkretheit, Bewustseinsgrad
- Konsum, Produktions, Dienstleistungen, Rechte
- Gebrauchsgüter, Verbrauchsgüter
Sachgüter können eingeteilt werden nach:
- Sachgut: Konsumgüter (Verbrauch Nahrung +Gebrauch Kleidung / Zeitfaktor)
- Sachgut: Produktionsgüter (Verbrauch Rohstoffe + Gebrauch Maschinen)
- Immatrielle Güter (Dienstleistungen pers.+sachl. + Rechte)
Zusammenhang Bedürfnis-Bedarf-Nachfrage
Bedürfnisse: Mangelerscheinungen, die durch Güter/Dienstleistungen beseitigt werden können.
Bedarf: konkretisiertes Bedürfnis, das sich mit Geldmitteln befriedigen läßt
Nachfrage/Angebot: Der Bedarf, der mit Geld bezahlt werden kann ist, wird am Markt durch Kaufabsicht tatsächlich wirksam.
Das ökonomische Prinzip
Das Maximalprinzip
bestimmter Einsatz -> maximaler Erfolg
Das Minimalprinzip
minimaler Einsatz -> bestimmter Erfolg
Reale Marktformen
- Monopol
- Oligopol
- Polypol
Betriebliche Produktionsfaktoren
- Betriebsmittel
- Werkstoffe
- Arbeit (dispositiver Faktor und ausführende Arbeit)
(in der VWL Boden, Arbeit, Kapital)
Produktivitätskennzahl
Produktivität = produzierte Stückzahl : Kosten der Produktionsfaktoren entspricht: Output durch Input (muss größer 1 sein - logo)
Unterschiede: Zentrale Verwaltungswirtschaft/Planwirtschaft <-> Marktwirtschaft
Zentrale Planung vs. dezentrale Planung
Planperioden vs. Markt
Plankontrolle vs. Markt+ preisbildung
Kollektiveigentum vs. Privateigentum
Zentral gelenkter Arbeitskräfteeinsatz vs. dezentrale Planung,
gelenkter Verbrauch vs. freier Markt
Preise staatl. festgelegt vs. freier Markt
Bestimmungsfaktoren einer Marktwirtschaft
Deutschland ist eine soziale Marktwirtschaft mit gesetzlichem Rahmen.
- Privateigentum
- Wettbewerb
- Dezentrale Planung
- Marktpreisbildung
- Tarifautonomie
- Vertrags-und Gerwebefreiheit
- Soziale Sicherheit
Arten der Firmierung
- Personenfirma z.B. Max Muster GmbH
- Sachfirma z.B. Deutsche Bahn
- Mischfirmen z.B. Kugellager Fischer
- Fantasie Firmen z.B. Sonnenschein AG
Unternehmensgründung - Standortwahl
Besonderheit Dienstleistungen
- Marktanalyse
Faktoren:
- Marktbezogene Faktoren (Konkurrenz, Bedarf, Nachfrage / Regionale Kaufkraft / Arbeitskräfte / Rohstoffe)
- Betriebswirtschaftliche Faktoren ( Energiekosten / Mietpreise / Grundstückskosten / Gewerbesteuer / Nebenkosten)
- Infrastrukturelle Faktoren ( Konkurrenz in unmittelbarer Nähe / Vorhandensein öff. Einrichtungen / günstige Verkehrslage / räumliche Nähe zu Ballungsgebieten)
- Rechtliche Faktoren (Flächennutzungs- Bebauungsplan / Baunutzungsverordnung)
Besonderheit für Dienstleistungen
- wichtig ist die Nähe zum Kunden, kurze Wege und gute Verkehrsanbindung, z.B. Gemeindezentrum
Unernehmungsgründung - Rechtsform Auswahl
- Haftungsverhältnisse
- Entscheidungsstrukturen
- Finanzierungsmöglichkeiten
- Gewinn und Verlustverteilung
- Gründungsmodalitäten
- Besteuerung der Rechtsform
Was ist Franchise?
Welche Vor- und Nachteile hat es?
Franchise ist ein Vertragssystem, bei dem der Franchise-Nehmer einen bestimmten Betriebstyp übernimmt - sich "einmietet".
Vorteile für den FG: Finanzierung, Erschließung der Märkte, Kosteneffizienz, CI
Vorteile für den FN: Vermindertes Risiko, Nutzung vorhandener Marken, Einkaufsvorteile
Nachteile für den FG: zu schnelles Wachstum, Fluktuation
Nachteile für den FN: Standortvorbestimmung, festes Konzept, Standart Controlling
Betriebsziele - Strategien:
- Kosten- bzw. Preisführerschaft (z.B. Amazon)
- Differnzierung ( spezielle Kundenwünsche)
- Konzentration (aufs Wesentliche = Marktnische)
Betriebsziele Kennzahlen (3 Stück)
Umsatzrendite und Eigenkapitalrendite und Gesamtkapital
Umsatz:
Gewinn / Umsatz = Kennzahl (Gewinn pro Euro)
Eigenkapital
Gewinn + kalk. Zinsen / Eigenkapital = Kennzahl (Gewinn für investiertes Eigenkapital)
Gesamtkapitalrendite
Gewinn+Fremdkapitalzinsen+kalk.Zinsen/Gesamtkapital = Kennzahl
Wahl der Rechtsform
Welche gibt´s?
Und welche Kriterien sind zu beachten?
- Einzelunternehmen und Personengesellschaften (OHG/Gbr)
- Kapitalgesellschaften (GmbH/AG)
- Sonderformen (Verein/Stiftung)
Kriterien sind die Formen der
- Gründung (Anzahl der Mitglieder)
- Haftung (beschränkt, unbeschränkt, alle, einer)
- Gewinnverteilung (einer, alle, nach Anteilen)
- Geschäftsführung (Inhaber, Gesellschafter, Geschäftsführer, Vorstand)
Beschreiben sie die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und Billanzierung. (GOB)
- keine Buchung ohne Beleg
- Vollständig - nicht lückenhaft
- Nachvollziehbarkeit (für sachverständigen Dritten)
- Wahrheit
- Klarheit (keine Radierungen)
- Vorsicht (der vorsichtige Kaufmann)
- Realisationsprinzip (Gewinne dürfen erst ausgewiesen werden, wenn sie realisiert sind. Verluste müssen immer ausgewiesen werden, auch wenn sie noch nicht realisiert sind z.B. Aktien)
Billanzierung nach Marktpreis oder Anschaffungskosten (stille Reserve bei Mehrwert)
Beschreiben Sie die Bestandteile des Rechngswesens im Jahresabschluss:
- Gewinn und Verlust Rechnung (GuV) -> Erfolg des Geschäftjahres
- Bilanz (Gegenüberstellung von Vermögen+Schulden zu einem bestimmten Stichtag)
- Anhang (Erklärung bestimmter Billanzposten für bessere Übersichtlichkeit)
- Lagebericht (nächstes Geschäftsjahr + Kommentar Vergangenheit -> nur große Gesellschaften laut HGB
Aktivkonten der Bilanz
Aktiva Billanzgliederung
A. Anlagevermögen
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
2. Sachanlagen
3. Finanzanlagen
B. Umlaufvermögen
1. Vorräte
2. Forderungen und sonstie Vermögensgegenstände
3. Wertpapiere
4. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
C. Rechnungsabgrenzungsposten
D. Aktive latente Steuern
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechung
Bestandteile der Passiv Seite der Bilanz (wo kommt das Geld her)
A. Eigenkapital
1. Gezeichnetes Kapital (Bsp GmbH Stammkapital)
2. Kapitalrücklage (Geld oder Vorräte)
3. Gewinnrücklagen (einbehaltung von Gewinnen / Innenfinanzierung)
4. Gewinnvortrag/Verlustvortrag (Bilanzgewinn wird nicht voll ausgeschüttet)
5. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag (Saldo aus GuV)
B. Rückstellungen (z.B. Prozesskosten)
C. Verbindlichkeiten (aus Krediten oder Lieferung)
D. Rechnungsabgrenzungsposten (bereits bezahlte Leistungen, die erst im neuen Geschäftsjahr erbracht werden -erst dann erfolgt die Einbuchung)
E. Passive latente Steuer (Steuer für zukünftige steuerliche Mehrgewinne)
Nach welchem Kriterium ist das Vermögen in der Bilanz gegliedert?
Liquidirbarkeit + Fristigkeit
Nach welchem Kriterium ist das Kapital in der Bilanz gegliedert?
Eigenkapital
Fremdkapital
Wie lautet die Bilanzgleichung und warum ist sie stets erfüllt?
Vermögen = Eigenkapital + Fremdkapital
Der Grundsatz der Bilanzgleichung besagt, dass die beiden Seiten einer Bilanz summenmäßig immer übereinstimmen müssen.
Was unterscheidet den Aktivtausch von der Aktiv-Passiv_Mehrung?
Geben sie je ein Beispiel
Aktiv Tausch
Vermögenspostionen auf der Aktivseite der Bilanz:
z.B. Verkauf von Wertpapieren (Aktien weniger / Bank mehr)
Passiv Tausch
nur auf der Passiv Seite z.B. Dispokredit in langfristiges Darlehen
Aktiv Passiv Mehrung
beide Seiten nehmen um entsprechenden Betrag zu z.B. Autokauf auf Kredit
Aktiv Passiv Minderung
beide Seiten werden vermindert z.B. Rückzahlung eines langfristigen Kredits durch Banküberweisung
Was unterscheidet das Anlage vom Umlaufvermögen?
Anlagevermögen: länger als ein Jahr
Umlaufvermögen: Vorräte, Forderungen, Flüssige Mittel
Unterscheiden Sie die Bestandskonten von den Erfolgskonten! Nennen Sie mindestens 2 Unterschiede:
Bestandskonten können einen Anfangsbestand aufweisen, Erfolgskonten nicht. Buchungen, die nur aus Bestandskonten bestehen, sind erfolgsneutral. Buchungen an denen ein Erfolgskonto beteiligt ist, sind erfolgswirksam, verändern also das Eigenkapital (in der Bilanz).
Welche 3 Arten von Forderungen können auftreten?
- Vollwertige, einwandfreie Forderung (wird vollständig bilanziert) z.B. Kunde ist zuverlässig
- zweifelhafte Forderungen (wird mit dem wahrscheinlichen Wert bilanziert) Kunde ist in Schwierigkeiten
- uneinbringliche Forderungen (wird komplett abgeschrieben) Kunde in Insolvenz
Buchungssätze für:
- Zahlung von Löhnen in Höhe von 23.000 Euro per Überweisung
- Kauf von Rohstoffen gegen Rechnung
- Ein großzügiger Spender überweist 5000 Euro.
- Löhne 23.000 €an Bank 23.000 €
- Pfelgematerial € auf Ziel €
- Bank 5000 € an Spende 5000 € (Bank Aktiv Konto - wird im Soll mehr / Spende Ertragskonto - wird im Haben mehr / Soll an Haben)
Wie gestalten sie den Preis für eine Dienstleistung in ihrer Einrichtung? anhand eines Beispiels!
Vollkostenrechnung
- Materialeinzelkosten
- + Materialgemeinkosten
- = Materialkosten
- Fertigungskosten
- +Fertigungsgemeinkosten
- + sonderkosten der Fertigung
- = Fertigungskosten
HK = MK.+FK
- (- Lagerbestand
- + Mindestbestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen (weniger auf Lager))
- = HKU
- + Verwaltungsgemeinkosten
- + Vertriebsgemeinkosten
- + Sonderkosten des Vertriebs
- = Selbstkosten
An die Ermittlung der Selbkosten schließt sich die Absatzkalkulation an. (KuSko,Kura, etc.)
Kostenstellenrechunung / BAB / Einzel und Gemeinkosten
Kostenstellen werden gebildet nach
- betrieblicher Funktion
- räumlcihen Gesichtspunkten
- leistungstechnischen G.
- rechungstechnischen G.
Eine gliderung nach Funktionsbereichen wäre also
- Material
- Fertigung
- Verwaltung
- Vetrieb
Mit dem BAB erfolgt die tabelarische Durchführung der Kostenstellenrechnung. Es werden die Gemeinkosten auf die einzelnen Kostenstellen verteilt.
Verteilung der Kosten über
- vorandene Belege (Gehälter, Betriebsstoffe)
- Verteilung nach Raumgröße (Miete)
- Verteilung nach Verbrauch (Heizkörper ablesen)
Was versteht man unter Teilkostenrechnung?
Die Teilkostenrechnung verteilt die Kosten in fixe und variable Kosten. Nur die variablen Kosten werden auf den Kostenträger weiterverrechnet.
Dadurch ist eine schneller Berechnung und damit Entscheidungen möglich.
Fixe Kosten sind
- beschäftigungsunabhängig
- Kapazitätsauslastung?
Variable kosten sind
- beschäftigungsabhängig
Teilkostenrechnung:
Worin besteht der Unterschied zwischen der einstufigen Deckunsbeitragsberechung und der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung?
Die Fixkosten werden nicht mehr als Block behandelt, sondern auf die Produkte aufgeteilt. Dadurch wird das Ergebnis genauer.
Wie lautet die Grundgleichung der Deckungsbeitragsrechnung?
Umsatzerlöse - variable Kosten = DB (Menge) oder db (Stück)
Berechnen sie das Betriebsergebnis:
DB (pro Periode / Menge)
- KF (Fixe Kosten)
= BE (Betriebsergebnis)
Berechnen Sie die Gewinnschwelle (BEP)
Fixe Kosten : db = x Stück entspricht (aufgerundet) Break Even Point
Noch zwe nette Formeln:
Beschäftigungsgrad
und Kritischer Beschäftigungsgrad
Beschäftigungsgrad
aktuelle Auslastung x 100
: max. Kapazität = x Prozent
Kritischer Beschäftigungsgrad
BEPx100
: max. Kapazität = x Prozent
Festlegung von Preisuntergrenzen
- kurzfristige PU
- langfristige PU
- kurzfristig nur die variablen Kosten pro Stück (kvar)
- langfristig die kvar+kfix
Überprüfung der Annahme von Zusatzaufträgen
- Kapazität vorhanden?
- NVE (Nettoverkaufserlös) größer/gleich kvar
- oder db größer/gleich 0 (ist das gleich-logo)
DB + BPE an Beispiel berechnen
keine Lösung, selber machen