BWL II
Semester 2, BWL Staatsw.
Semester 2, BWL Staatsw.
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Lernkarten
integrales Management - Unternehmung
(Was ist es?)
Ist ein soziales System (Gesamtheit von Elementen zwischen denen Beziehungen entstehen) welches Werte für die Umwelt schafft. Es muss flexibel sein und bereit sich anzupassen und Strukturen aufbauen um der Komplexität der Umwelt gerecht zu werden.
Integrales Management - Unternehmungsführung
Gratwanderung zwischen Anpassung an die Umwelt und Konsolidierung von Strukturen (Trade Off zwischen Flexibilität und Effizienz).
Innovative Aufgaben (Flexibilität): Neu, Ablauf offen, Risiko hoch, wiederholen sich nicht.
Repetitive Aufgaben (Effizienz): Klar, wiederholen sich->strukturierbar, Prozess bekannt, Resultat vorhersehbar)
Integrales Management - Spannungsfelder des Managements
(Welche und was hat das Management damit zu tun?)
Sttrategie (Ziele, was wollen wir erreichen und wie?)
Prozesse (Notwedige Aktivitäten um Ziele zu erreichen, wie wollen wir sie erreichen?)
Kultur (allg. Wertvorstellungen, Verhaltensnormen, Denk- Handlungsweisen)
Struktur (Organisatorische Lenkungsstrukturen gem. Ziele)
-> Aufgabe des Managements ist diese 4 Elemente in Übereinstimmung zu bringen!
Spannungsfelder Management
Managementfunktionen
(Was sind Funktionen? Warum? Anwendung in Management?)
Funktionen sind Aufgaben (Lenkung eines Systems) gleicher Art;
Bildung von Funktionsbereichen hilft Probleme und Lösungen zu lokalisieren. Probl. in Teile gliedern um Kompexität in den Griff zu bekommen;
Integrales management lässt sich in Metafunktionen, Funktionsbereiche, Funktionen, Teilfunktionen (Prozesse, Aktivitäten) gliedern.
Management by objectives (Defin und +/-)
Führung durch Zielvorgabe/Zielvereinbarung
+ Durch Betonung von Eigeninitiative kann Kreativität betont werden; Basis für leistungsgerechte Entlohnung
- Formulierung von Zielen für alle Führungsebenen problematisch; Dezentralisierter Planungs- und Zielbildungsprozess aufwendig.
Management by Exception (Defin und +/-)
Führung durch Abweichungskontrolle und Eingriff im Ausnahmefall
+ Zeitersparnis; Krisensituationen werden deutlich.
- Kreativität und Initiative dem Vorgesetzten vorbehalten; Führung stark auf Vergangenheitswerte orientiert.
Management by Delegation (Defin und +/-)
Führung durch Übertragung von Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung
+ Entlastung Vorgesetze; uterstützung Eigeninitiative unn Verantwortungsbereitschaft.
- Gefahr dass nur uninteressante Aufgaben delegiert werden (wirkliche Partizipation nicht erreicht)
Management by System (Defin und +/-)
Integration aller Teilsysteme des Unternehme mithilfe computergestützter Info.-, Planungs und Informationssysteme
+ Automatisierung von Routineprozessen, verbesserte und zeitnahe Info.-versorgung, Beschleunigung Prozesse
- Hohe Kosten von Entwicklung und Einführung
Zusammensetzung der Metafunktion "Führung"
Management (Planen, entscheiden, umsetzen, kontrollieren)
Organisation (Prozesse strukturieren, Lenkungshierarchien entwerfen)
Personalführung (Soll-Ist Werte definieren, Verhalten beeinflussen, Leistungen buerteilen und Mitarbeiter fördern)
Management (als Funktion der Metafunktion "Führung")
Was beinhaltet es/woraus besteht es?
1. Unternehmungspolitik: Vision (Leitidee des unternehmerischen Handelns, beschreibt wesentliche Merkmale), Unternehmensleitbild (erste Konkretisierung der Vision, Bedürfnisse des kunden müssen befriedigt sein), funktionale Politiken (unternehmenspolitische Vorgaben für die Funktionsbereiche
2. Strategische Planung: Bildung strat. Einh. (Kombi. Produkt, Markt), Entwicklung Strat. für Geschäftsfelder, Entwicklung funktionaler Strat.
3. Operative Planung: Erarbeitung von Plänen (meist rollende Planung), beginnt mit Marketingplanung und endet mit Finanzplanung
4. Operative Führung: Wertschöpfungsprozess Lenken, Lenkungssystem lenkt das ops. Syst durch Vorgabe von Soll Werten
Organisation (als Funktion der Metafunktion "Führung")
Was beinhaltet es/woraus besteht es?
Arbeitsteilung und Erfordernis Ziele zu erreichen ruft nach Organisation
Ablauforganisation (Prozessstrukturen) bestimmen die Aufbauorganisation (Lenkungsstruktur)
Prozessstrukturen lassen sich in 6 Dimensionen betrachten: Stoffe (materielle Wertschöpfungsfaktoren), Kosten, Ort, Information, Qualität, Zeit
Komplexität und Varietät spielen nebst der Aufgabenarten eine grosse Rolle.
Personalführung (als Funktion der Metafunktion "Führung")
Was beinhaltet es/woraus besteht es?
Alle Aufgaben die eine Führungskraft wahrnehmen muss, um eine geführte Person dazu zu bringen, Ziele zu erreichen.
4 Funktionen:
1. Soll-Ist Werte vereinbaren
2. Verhalten der Mitarbeiter beeinflussen (Motivation, Arbeitszufriedenheit, Anreize)
3. Leistung beurteilen
4. Mitarbeiter fördern (fachliche, soziale und konzeptionelle Kompetenz)
Verwaltungsrat einer AG
Funktionen?
-Aufsichts- und Gestaltungsorgan/oberste Unternehmensführung;
-rechtl. Verantwortung im Aktienrecht im Rahmen des OR geregelt;
-Verantwortung für beachtung gesetzlicher und reglementarischer Vorschriften und Wahrung Interessen der Stakeholder (Lieferanten, Kunden, Mitarbeiter..., "Shareholder" sind Aktionäre)
-Besteht aus einem oder mehreren Mitgliedern (selbst Aktionäre)
-Führt die Geschäfte der Gesellschaft, soweit die Geschäftsführung nicht überztragen wurde.
(-Nebst gesetzlichen Verantwortungen hat er auch eine unternehmerische Verantwortung .)
Verwaltungsrat einer AG
Unübertragbare Aufgaben?
-Oberleitung, Erteilung nötiger Weisungen;
-Festlegung Organisation;
-Ausgestaltung Rechnungswesen, Finanzkontrolle, Finanzplanung;
-Ernennung Geschäftsführung;
-Oberaufsicht Geschäftsführung (bzgl. Gesetze, Statuten, Regl., Weisungen);
-Erstellung Geschäftsbericht und Vorbereitung GV;
-Benachrichtigung Richter bei Überschuldung.
Verwaltungsrat einer AG
Übertragbare Aufgaben?
-Statuten können VR zur Übertragung der Geschäftsführung (z.T. oder ganz gem. Organisationsregl.) ermächtigen;
-Soweit nicht übertragen, steht sie allem Mitgliedern des VR gesamthaft zu.
Wertemanagement des VR
besteht worin?
Wertemanagement besteht vor allem darin, alle im Unternehmen vorhandenen– aber oftmals nicht oder zu wenig genutzten – Ressourcen zielgerichtet und längerfristig bestmöglich einzusetzen (Die Ressourcenverantwortung des VR bezieht sich dabei in erster Linie auf den Einsatz der finanziellen Mittel=Investitionen, die Nutzung der Infrastruktur=Immobilien, Anlagen sowie auf das vorhandene Know How und die Mitarbeiter= Intellectual Capital.
Hilfsmittel die eine systeatische und zielorientierte Geschäftsführung unterstützen
-Sorgfältige Analyse der Ausgangslage;
-klare Zielsetzungen;
-Notwendige Massnahmen einleiten;
-fortlaufende Kontrolle der Ergebnisse sicherstellen.
(pers. Anmerkung: "Machen wir das Richtige? Machen wir es richtig?")
Markt- und Kundenorientierung
-Kaufentscheidungen werden sehr differenziert gefällt und sind von vielen Zufälligkeiten/Umständen beeinflusst;
-Bemühung dem Kunden den maximalen Nutzen zu offerieren und Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz zu schaffen.
Umweltorientierung
Nebst Kunden berücksichtigt man zusätzlich Bedürfnisse von Arbeitsnehmern, Kapitalgebern, Lieferanten und gesellsch. sowie ökologischen Aspekte.
Positionierug und Differenzierung
Positionierung: In den Augen des Kunden positionieren, möglichst unverwechselbare und einzigartige Stellung
Differenzierung: Verhältnis und Wettbewerbsvorteile zur Konkurrenz und wie man sich von ihr unterscheidet.
Marketingmanagement
Programme um Bedürfnisse der Kunden zu befriedigen (Analyse, Planung , Einführung...)
Lösung des Kundenproblems muss im Vordergrund stehen (Kunden müssen Nutzen erkennen und dieser muss ihnen von Bedeutung sein)
Customer relationship management (CRM)
-Systematischer Aufbau und Pflege von Kundenbeziehungen
-Neukunden gewinnen ist 5x so teuer wie die Kundenbindung
-Ansprechen, Gewinnen, Informieren, Bedienen, Pflegen des Kundenstammes
-zB Informationsveranstaltungen, Beratung und Bedienung, Wartung und Garantieleistungen, Treueangebote...
Marktsegmentierung
Was ist es? Voraussetzungen?
Aufteilung des Gesamtmarktes in Marktsegmente (um sie nacher mit den geeigneten Marketinginstrumenten zu bearbeiten)
Wer sind unsere Kunden?
Aufteilung des Gesamtmarktes in homogene Käufergruppen.
-Voraussetzungen: Messbarkeit, Kausalzusammenhang, Entscheidungsträgerorientierung, Segmentgrösse (so dass es sich lohnt), Konstanz
Teildisziplinen des Marketing
-Konsumgütermarketing (Anonyme Kundschaft, gesamthafte Kommunikation, Segmentierung von Branchen, Adaption des Angebots auf die Branchensegmente);
-Investitionsgüter-Marketing (Maschinen, Immobilien, Infrastruktur..., Anzahl der Abnehmer ist klein-man kennt sie und hat Kontakt);
-Dienstleistungsmarkteing (Versicherungen, Reisen... Immateriell und nicht standardisiert);
-Non-Profit-Marketing (Spitäler, Kirchen, Verbände... Oft Ideen die man fördert).
Branchensegmentierung
(zu beachten?)
-Kundenverhalten sollte sich unterscheiden
-Für den Erfolg von Marktleistungen und Marketinganstrengungen ausschlaggebend
-Erfordert Kenntnisse von Makrt, Kunden, Einflulssfaktoren
Segmentierungskriterien
Eigenschaften von Kunden
-Statische Merkmale (Wohnort, Region, Geschlecht, Alter, Familiengrösse, Vermögen, Beruf...)
-Psychologische Kriterien (Lebensstil, Persönlichkeitsmerkmale, Kaufotive, Emotionen...)
Eigenschaften der Marktleistung
-Verhaltensunterschiede (Informations-, Kaufentscheidungsverhalten, Markenloyalität)
-Anforderungen an die Marktleistungen (Nutzen hinsichtlich Qualität, Preis, Image, Prestige...)
-> Marketingmittel kundengerecht konzipieren!
Die vier "P"
Notwendigkeit der Harmonie. Marketingmittel um kundengerecht zu konzipieren.
-Product (Qualität und Beschaffenheit der Marktleistung. Eigenschaften? Verpackung?....)
-Price (Festlegung des Preises, Rabatte...Preisniveau?)
-Place (Distanz zum Endkomsumenten. Wege zum Kunden? Führung und Entschädigung Absatzmittler?)
-Promotion (Kommunikation und Werbung. Verkauf durch wen? Umgang mit Reklamationen?)
Wie entscheidet der Konsument beim Kauf?
(Konsumverhalten bei Kaufentscheidungen/"Typen")
-Rationalverhalten (Alternative die am meisten Nutzen bringt)
-Gewohnheitsverhalten (routinemässig, nach bisherigen Erfahrungen)
-Impulsverhalten (Spontan, nach augenblicklichen Gefühlen)
-Sozial orientiertes Verhalten (Aufgrund der Wertvorstellungen der Umwelt)
Marktkapazität
Menge der Marktleistung, die rein theoretisch erreicht werden könnte. (ohne Berücksichtigung der Kaufkraft)
zB Alle die einen Ferrari haben möchten
Marktpotential
Maximales Aufnahmepotential der Branche (mit Berücksichtigung der Kaufkraft)
Marktvolumen
Abgesetze Menge in einer Branche
Tatsächliche Grösse des Marktes
Marktsättigung
Verhältnis zwischen Marktvolumen und Marktpotential
Zeigt in welchem Zusammenhang die Nachfrage abgedeckt ist
Marktanteil
Verhältnis des Absatzes/Umsatzes zur entsprechenden Branche
Erfassen des Marktes/Marktübersicht gewinnen
(aus Markt- und Konkurrenzanalyse)
Marktgrösse bestimmen
Marktsegmente festlegen (Aufgliederung "meines" Marktes, optimaler Marketing Mix (4P) für homogene Gruppe?)
Marktanteil wichtiger Anbieter eruieren (->Erster Eindruck der Konkurrenten)
Grösse Marktanteil von zentraler Bedeutung