BWL II

Semester 2, BWL Staatsw.

Semester 2, BWL Staatsw.


D. P.
Diese Lernkarten decken betriebswirtschaftliche Themen auf Universitätsniveau ab. Sie konzentrieren sich auf Marketingstrategien, Vertrieb und Kommunikation, wobei Begriffe wie Produkt, Kunde, Markt und Ziel im Mittelpunkt stehen. Die Karteikarten eignen sich für Studierende und Fachleute, die ihr Wissen in Betriebswirtschaft vertiefen möchten, insbesondere im Bereich der Unternehmensführung und Marktanalyse.
Flashcards
139
Students
3
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
University
Created / Updated
17.05.2016 / 03.06.2024

Flashcards

Preispolitik bei Substitutionsprodukten

Am besten vertreibt man beide Produkte selbst (maximaler Deckungsbeitrag)

Güteraustausch (2 Formen)

Absatzmittler

(Was ist er? Veränderungen im Verlaufe der Zeit? Vorteile? Funktionen?)

Bindeglied zwischen Endkunden und Hersteller

Bedeutung hat zugenommen (höhere Log-Kosten und Wunsch nach kleiner Lagerhaltung und dihre Verhandlungsmacht hat durch Einkaufskoperationen zugennommen)

Etablieren sich aus ökonomischen Gründen und:

  • Marktübersicht (zG der Konsumenten und Produzenten verbessert)
  • Sortierung (Gleichartige Produkte zusammengefasst)
  • Automatisierung (Bestell-, Lager-, Zahlungssystem etc)

Man kann sie austauschen, ihre Funktion aber kaum.

Übernehmen nebst physischer Warenverteilung auch Information, Zahlungsabwicklung und übernehmen Risiken

Absatzwege

Direkt oder indirekte Absatzwege

Absatzmittler-Formen

(gebräuchliche)

  • Reisender (Verkäufer): Festes Anstellungsverhältnis, besucht Kunden (regelmässig), bezieht ein festes Gehalt und evtl. Provision
  • Verkaufniederlassung: Grad der Selbstständigkeit/Rechtsform unterschiedlich.
  • Grosshandel: Kauft Waren und verkauft sie (evtl modifiziert) an Weiterverarbeiter
  • Einzelhandel: Kauft Waren und Verkauft sie an Endkonsumenten (Selbstbedienung, Fachgeschäfte)
  • Marktveranstaltungen: Wochenmärkte oder so, Messen...

Wahl der Distributionspolitik

(Vorgehen bei der Wahl)

Belieferungsleistung festlegen (Klare Beschreibung der Zielmärkte: Was braucht der Zielkunde? Wie orientiert er sich? Spezielles Augenmerk liegt auf dem Service-Aspekt: Wünscht der Kunde Beratung?...)

Intensität der Distribution festlegen (Durch Zwischenglieder verliert der Produzent z.T. die Kontrolle-> Direktvertrieb vertretbar? [oft fehlende finanzielle Mittel, Sortimentsbreite, Distributionskosten, Unabhängige Stellung Zwischenhändler mit objektivem Rat, Ausnützung lokaler Verhältnisse])

Wenn Kein direkter Vertrieb: Absatzmittler (Exklusive, selektive oder intensive Distribution?)

Einzelne Absatzmittler evaluieren (Verkaufleistung, Kooperationshatung, Serviceleistung, Sortenprogramm [Produkte die die Linie komplementieren? Konkurrenzprodukte?], Administrative Leistung, Allgemeines [Kundenrespekt])

Aufgaben und Erwartungen Hersteller-Absatzmittler muss man klar definieren (vertraglich)

Was beinhaltet das?

Produkte (welche? noch nebenbei Direktervtrieb?)

Region (vor allem bei exklusiver Zusammenarbeit zu definieren)

Lagerhaltung

Preise (über Preispolitik des Herstellers informiert, Übereinstimmung über Marge)

Kommunikation (wer erstelle Kataloge/Verkaufsunterlagen? ...)

Abwicklung und Administration (Bestellwesen, Lieferfristen, Liefermengen)

Konkurrenzprodukte (evtl darf der Absatzmittler keine Konkurrenzprodukte führen)

Zusätzlich:

Machtverhältnisse verstehen

Partnerschaften entwickeln (Gemeinsame Ziele und Budgets, 2-Weg Kommnunikation, Unterstützung sicherstellen)

Leistungen evaluieren

Konflikte lösen

Physische Distribution

(Womit befasst sie sich?)

Befasst sich mit Lager- und Transportaktivitäten

Absatzlogistilk

Physische Distribution / Absatzlogistik

(Überlegungen)

Infrastruktur festlegen

  • Produktionsstandort meist wegen tech Erfordernissen oder Region fix,
  • Anzahl und Ort der Lager (hängt von der angestrebten Auslieferungszeit/Distanz zum Kunden ab, Lagerkosten pro Stück steigen mit Anzahl Lager)
  • Art und Umfang der Transporteinrichtungen (Eisenbahn - grosse Mengen und Distanzen, LKW - schnell, Door to Door möglich, Schiff - langsam, sehr günstig und grosse Distanzen, Pipeline, Elektronik - v.a. DL, Computer - Mail)
  • Einsatz der Transportmittel (Optimal auslasten und Liefertermine einhalten? Feste Routen oder flexibel eingesetzt?)

Lagerbewirtschaftung optimieren

  • Lagerbewirtschaftung (Optimale Lagermenge zur Nachfragebefriedigung, wann nachbestellen?
  • Einflussfaktoren: Lagerhaltungskosten (Zinssatz, Inventarwert, Versicherung, Steuern), Lagerbestellungskosten (Anzahl Bestellungen, Variable Kosten/Bestellung), Stock-out Kosten (Sicherheitsbestand, Lieferfristen, Absatzschwankungen)

Kommunikationspolitik

Wie macht die Unternehmung ihre ponentiellen Kunden auf das Produkt aufmerksam?

Nicht genug nur ein gutes Produkt zu haben->Mitteilen an Kunden!

Zentrales Element des Marketing

Kommunikationsmix

  • Werbung (Jede Form nicht-personaler Förderung von Produkten)
  • Persönlicher Verkauf (persönliches Gespräch mit Kunden)
  • Publizität, Public Relations (nicht-personale kostenlose Anregung der Nachfrage)
  • Verkaufsförderung (Kurzfristige Anreize die zum Kauf eines Produktes führen sollen)

-> Mixwahl muss auf Marktverhältnisse ausgerichtet werden! (Marktsituation, Produkttyp...)

Strategien der Kommunikationspolitik

Pull-Strategie

  • Konsumenten sollen das Produkt kennen und es verlangen - "zu sich ziehen"
  • Kommunikation auf Konsument ausgerichtet, informell und unpersönlich (Werbung)
  • Schwerpunkt bei Werbung, weniger bei Verkaufsförderung

normalerweise eher bei Konsumgütern (Massenware)

Push-Strategie

  • Produzent stösst das Produkt in den Absatzkanal zum Absatzmittler, welcher es zum Konsumenten "stösst"
  • Schwerpunkt bei der Verkaufsförderung (Aktionen, persönliche Kommunikation)

normalerweise eher bei Industriegütern (teure, spezielle Produkte)

Kommunikationsmix bei Konsumgütern und bei Industriegütern?

Konsumgüter: Werbung, Verkaufsförderung, persönlicher Verkauf, PR

Industriegüter: Persönlicher Verkauf, Verkaufsförderung, Werbung, PR

Werbung

(Ziel? Arten von Werbung?)

Ziel ist eine Umsatz- und Gewinnsteigerung zu erzielen!

  • Klassische/Traditionale Werbung: TV, Radio, Internet...
  • Unkonventionelle Werbung: Sponsoring, Product Placement
  • Direct Mailing/Direktwerbung: Zusendung einer adressierten Werbebotschaft
  • Direct Marketing: Marketing mithilde eines direkten, interaktiven Kontakts zum Kunden (Kundenandresse, individuelle Kundendaten. Technische Möglichkeiten der Datensammlung wie Chipkarten etc.)

Gestaltungsmuster in Werbung

  • The product is the heroe!
  • Erotik (=Aufmerksamkeit)
  • Testimonials (Berühmte Persönlichkeit)
  • Leistungsdarstellung
  • Spiel mit Erkenntnissymbolen (Sloga, Marke...)
  • Provokation (=Aufmerksamkeit)
  • Rätselmotive
  • Response-Anzeigen (Reaktion provozieren zB mit Coupons)
  • Lebensstil
  • Sensibilisierung (zB Recycling)
  • Übertreibungen (unerwartet/humorvoll)

Ablauf Werbeplanung

Werbeziele quantifizieren (Direkte Ziele, wo vom Kunden eine Reaktion erwartet wird, oder indirekte Ziele um die Kaufbereitschaft allgemein zu erhöhen)

Werbebudget soll sich nach Zielen Richten (Methoden: Restbetrag, Umsatzprozentsatz, Betrag/produzierter Produkteinheit, Konkurrenzvergleich...)

Werbebotschaft durch Fachmann gestalten lassen

Werbemedien nach Wirkung aussuchen (Zeitung, Zeitschriften, Radio... kommt auf Zielkunden an)

Verkaufsförderung

(Was ist es? Arten?)

Merchandising: Produktpflege am Verkaufspunkt ("Point of sales") - Auffüllen Regale, Positionierung, Überwachung Verfalldaten...

Verkaufsförderung nimmt eine Stellung zwischen Werbung und persönlichem Verkauf ein

Handelsorientierte Verkaufsförderung: Aktionen, mit denen man die Absatzmittler dazu bringt, den Verkauf zu fördern (Händlerwettbewerbe, Unterstützung am Verkaufsort, Preisreduktionen)

Konsumentenorientierte Verkaufsförderung: Vorführungen, Wettbewerbe, Gutscheine, temporäre Preisermässigungen

Mitarbeiterorientierte Verkaufsförderung: Prämien, Verkaufsförderungskonferenzen

Public Relations

(Was ist es? Ziel? Mittel/Wie?)

Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit positiv darstellen/ Immagapflege. Auf Meinungen und Äusserungen im Umfeld reagieren

Ziel: Vertrauen und Wohlwollen gegenüber dem Unternehmen hervorrufen (primär mittels Öffentlichkeitsarbeit)

Corporate Identity: Einheitliches Erscheinungsbild-> Glaubwürdigkeit und schnelle Wiedererkennung und Identifikation

Instrumente: Geschäftsberichte, Firmenreportage, Interwievs, Pressekonferenzen, Presseinformationen...

Persönlicher Verkauf

(Beispiele, Aufgaben, Möglichkeiten der Organisation)

Ursprüngliches Kommunikationsinstrument (Aussendienstmitarbeiter, Verkäufer, Repräsentanten)

Wichtig und kostspielig

Aufgaben: Informationsgewinnung, Informationsübermittlung, Verkaufsunterstützung, Erzielung von Kundenaufträgen, Logistische Aufgaben

Verkaufsorganisation muss wirtschaftlich sein: Gebietsbezogene Gliederung (Verkaufsleitung-> Regionen), Kundenbezogene Gliederung, Produktbezogene Gliederung, Funktionale Gliederung (Aussendienst, Verkaufsförderung, Innendienst...), Eigener Verkauf-Externe Verkauf.

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