BWL E-Commerce

BWL - Prüfungsteil Wedlich - WS14/15 FHWS Würzburg, - Inhalt: Grundbegriffe, Produktionsfaktoren, Standortwahl, REWE und Rechtsformen.

BWL - Prüfungsteil Wedlich - WS14/15 FHWS Würzburg, - Inhalt: Grundbegriffe, Produktionsfaktoren, Standortwahl, REWE und Rechtsformen.


T. S.
Diese Lernkarten decken die Grundlagen des E-Commerce aus betriebswirtschaftlicher Sicht auf Universitätsniveau ab. Sie behandeln verschiedene Rechtsformen wie GmbH, AG, und KG, deren Organe, Vor- und Nachteile sowie die Unterschiede zwischen Personenunternehmen und Kapitalgesellschaften. Zudem werden Themen wie Kosten, Rentabilität und Produktionsfaktoren erläutert. Diese Karteikarten eignen sich für Studierende und Unternehmer, die ihr Wissen über betriebliche Strukturen und wirtschaftliche Zusammenhänge vertiefen möchten.
Karten
109
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
07.01.2015 / 29.10.2024

Lernkarten

Womit befasst sich die BWL und was ist deren Ziel?

  • wirtschaftl. Vorgängen der Leistungserstellung und der - verwertung in den Betrieben unter Berücksichtigung der sie umgebenden Wirtschaftsbereiche
  • die Summe aller wirtschaftlichen Entscheidungen, die im Rahmen eines Betriebes erfolgen

-> Ziel: Beschreibung, Erklärung und konkrete Unterstützung der Entscheidungsprozesse in Betrieben

Grenze BWL und VWL von einander ab.

BWL befasst sich hauptsächlich mit innerbetrieblichen Vorgängen wie z.B. Einkauf, Fertigung, Absatz, Lagerhaltung, Finanzierung, Kalkulation, Kostenrechung, Buchführung ... 

VWL dagegen betrachtet die gesamtwirtschaftlichen Vorgänge einer/s Region/Land/Kontinent wie z.B. Leistung des BIB, Ländervergleich, Wirtschaftssysteme, Rolle des Staates in der Wirtschaft.

Nenne die drei wirtschaftlichen Hauptsektoren mit jeweils einem Beispiel.

  1. Primärer Sektor - Urproduktion - z.B. Forstwirtschaft, Fischerei, Bergbau
  2. Sekundärer Sektor - Industrie - z.B. Industrie, Handwerk, Energiewirtschaft
  3. Tertiärer Sektor - Dienstleistungen - z.B. Handelsbetriebe, Bankbetriebe, öffentliche Dienste

- je höher der Anteil des tärtiären Sektors, desto höher entwickelt ist das Land

Was ist der Unterschied zwischen Bedürfnis und Bedarf?

Ein Bedürfnis ist das empfinden eines Mangels, aber nichts lebensnotwendiges (Bier, Schokolade, Marihuana), die Bedürfnisse des Menschen sind unbegrenzt, ist ein Niveau erreicht werden neue Bedürfnisse generiert.

Ein Bedarf dagegen ist ein konkretes, mit Kaufkraft ausgestattes Bedürfnis, dass lebensnotwendig ist. (Wasser, Hygieneprodukte ...)

Wie ist ein Betrieb definiert?

Ein Betrieb ist eine planvoll organisierte Wirtschaftseinheit, in der Produktionsfaktoren kombiniert werden, um Schgüter und Dienstleistungen herzustellen und abzusetzten.

Welche Arten von Wirtschaftsgütern gibt es und welche Merkmale weisen sie auf?

Merkmale: 
- eignen sich zur Bedürfnisbefriedigung, haben einen Nutzen für den Konsument
- sind relativ knapp und haben deswegen einen Preis
- werden auf Märkten gehandelt

Nach welchen Kriterien lassen sich Betriebe einteilen?

  • Institutionelle Kriterien
    • Allgemeine BWL
    • Spezielle BWL
    • BWL Verfahrenstechnik
  • Funktionelle Kriterien
    • Führung und Organisation
    • Materialwirtschaft
    • Produktionswirtschaft
    • Absatz und Marketing
    • Kapitalwirtschaft
    • Rechnungswesen und Controlling
  • Genetische Kriterien
    • Gründungsphase
    • Umsatzphase
    • Liquidationsphase


Betrieb = technisch organisatorische Seite der Produktionswirtschaft

Unternehmen = rechtlich-finanzielle Seite der Produktionswirtschaft

Was ist die Grundfrage des Wirtschaftens? Zeigend sie das wirtschaftliche Spannungsverhältnis auf.

- Was soll wie und in welchem Umfang für wen produziert werden?

Welche der aufgeführten Betriebe gehören zum primären Sektor?

Welche Ausprägungen des ökonomischen Prinzipes kennen Sie? Erklähren Sie anhand eines Beispiels.

Minimalprinzip
= mit gegenenen Mitteln den Erfolg maximieren.
z.B. Für max. 40 € eine Hose kaufen.

Maximalprinzip
= mit geringsten Mitteln einen bestimmten Erfolg erreichen.
z.B. Für 100 € den größtmöglichen Spaß auf dem Oktoberfest haben.

Nach welchen Kriterien kann die Größe eines Betriebes beurteilt werden?

  • Anzahl der Mitarbeiter
  • Bilanzsumme
  • Erzielter Umsatz

Nach welchen Wirtschaftsprinzipien kann ein Unternehmen handeln?

Erwerbswirtschaftliches Prinzip
= Ziel: Gewinnerzielung - hauptsächlich private Unternehmen

Gemeinwirtschaftliches Prinzip
= Ziel: kostendeckend arbeiten/ bestmögliche Versorgung der Befölkerung
Öffentliche Unternehmen wie Stadtwerke, Theater, Museum, Sparkasse (Gemeinnützigkeit)

Gemäß HGB – wie groß ist ein Betrieb mit 100 Mitarbeitern?

BWL befasst sich mit:

- ... den wirtschaftl. Vorgängen der Leistungserstellung und der -verwendung in den Betrieben unter Berücksichtigung der sie umgebenden Wirtschaftseereiche.

-  ... der Summe aller wirtschaftlichen Entscheidungen, die im Rahmen eines Betriebes erfolgen

Ziel: nicht nur die Beschreibung und Erklärung, sondern auch die konkrete Unterstützung der Entscheidungsprozesse in Betrieben.

Was sind KMU und welche Bedeutung haben sie für die deutsche Wirtschaft?

KMU = Klein-Mittelständische Unternehmen

Welche wirtschaftlichen Hauptsektoren gibt es? Nenne je ein Beispiel.

 - Primärer  Urproduktionssektor: Land- und Forstwirtschaft, Fischerei, Bergbau

- Sekundärer Industriesektor: Industrie, Handwerk, Energiewirtschaft

- Tertiärer Dienstleistungssektor: Handelsbetriebe, Bankbetriebe, öffentlicher Dienst

In D über 70% - je höher der tertiäre Sektor, desto höher entwickelt ist ein Land.

Warum finden sich viele Dienstleistungsunternehmen unter den 10 größten deutschen Unternehmen?

  • wenig Rohstoffe
  • Know-How-Träger (Schulbildung)
  • Produktion ist in großen Ländern günstiger

Definiere "Betrieb".

Ein Betrieb ist eine planvoll organisierte Wirtschaftseinheit, in der Produktionsfaktoren kombiniert werden, um Sachgüter und Dienstleistungen herzustellen und abzusetzten.

Nach welchen Gliederungskriterien lassen sich Betriebe einteilen?

  1. Institutionell
    - allgemeine BWL
    - spezielle BWL
    - bw. Verfahrenstechnik
  2. Funktionell
    - Führung und Organisation
    - Materialwirtschaft
    - Produktionswirtschaft
    - Absatz und Marketing
    - Personalwirtschaft
  3. Genetisch
    - Gründungsphase
    - Umsatzphase
    - Liquidationsphase

Nach welchen Kriterien kann die Größe eines Betriebes beurteilt werden?

- Anzahl der Beschäftigten
- Bilanzsumme
- Erziehlter Umsatz

Was versteht man unter dem erwerbswirtschaftlichen Prinzip?

- Erwirtschaften von Überschuss
- Entweder möglichst großer Gewinn oder möglichst hohe Rentabilität

Gewinn = Ertag - Aufwand
Gewinn = Umsatz - Kosten

Umsatz = verkaufte Menge * Stückpreis

Wie errechnet sich die Eigenkapitalquote? Wie hoch ist die Eigenkapitalquote in deutschen Unternehmen?

- Im internationalen Vergleich ist die d. EK-Quote sehr niedrig

- Eine zu dünne Eigenkapitalbasis erhöht das Existenzrisiko der Unternehmen!

Welche drei Arten der Rentabilität gibt es und wie errechnen sich diese?

Die Rentabilität zeigt, in welcher Höhe sich das eingesetzte Kapital in einer Periode verzinst hat

Wie lässt sich die Ertrags- bzw. die Kosten-Wirtschaftlichkeit errechnen?

Ertragswirtschaftlichkeit = nach Waren/Gütern Input/Output
Kostenwirtschaftlichkeit = nach Wert Input/Output

Was sind konstitutive Entscheidungen?

Grundlegende und weitrechende Entscheidungen, die den langfristen Rahmen für alle betrieblichen Folgeentscheidungen festlegen. Sie sind einmalig oder sehr selten zu treffen.

- Wahl des Standortes
- Wahl/Wechsel der Rechtsform
- Zusammenarbeit/Zusammenschluss von Unternehmen

Definiere Standort. Warum ist die Standortwahl so wichtig?

= Der geographische Ort, an dem eine Unternehmen Produktionsfaktoren zur betrieblichen Leistungserstellung ein- bzw. umsetzt werden.

- Produktionsstandort nach Lohnkostenvorteilen
- Hauptverwaltung nach Steuervorteilen
- Niederlassungen nach Kundennähe
- Zentrallager nach besten Lieferungsmöglichkeiten

Welche Ursachen und Restriktionen kann eine Standortentscheidung haben?

Ursachen können sein:

- Unternehmensgründung
- Unternehmenserweiterung
- Verlagerung (von Teilen) des Unternehmens
- Schließung, Schrumpung des Unternehmens

Restriktionen können sein:

- Gebundene Standortwahl: Bergbau, Fortstwirtschaft ...
- Freie Standortwahl: relativ

Welche Phasen der Standortbewertung und -auswahl sollten befolgt werden?

  1. Standortanforderungen
  2. Investitionsentscheidung
  3. Suche nach geeigneten Standorten
  4. Standortauswahl (Shortlist)

Je nach betrieblicher Funktion lassen sich Standorte ... 

... an einem einzigen bzw. an wenigen Standorten zusammenfassen -> Integration

... auf viele Standorte verteilen -> Differnezierung

Es gibt verschiedene Standortstrategien. Nenne vier mit Beispiel.

  1. Lokal, nah bei Kunden - Dienstleistung z.B. Fitnesscenter
  2. Lokal, nah Abnehmer - geringe Transportkosten z.B. Bierproduktion
  3. Global, wenige Standorte - z.B. Halbleiterproduktion
  4. Global, teure Produktionseinrichung - z.B. Großturbinenproduktion

Zu welchen Effekten können konkrete Standortmaßnahmen führen?

Zum Wachstum, Veränderung oder zur Schrumpfung des Unternehmens

Ein neuer Standort wird erst grob bestimmt und dann schrittweise konkretisiert. Was versteht man darunter?

Makro- bzw. Mikrostandortbestimmung

Standortfaktoren lassen sich in Phasen der Leistungserstellung unterteilen. Nennen Sie diese.

- Unternehmensbezogen - Rahmenbedingungen wie Steuer, politisch, rechtlich, gesellschaftlich ...
- Produktionsbezogen - Kosten, Verfügbarkeit und Qualität wie Klima, Geologie, Kapital, Infrastruktur, Material, Energie ...
- Absatzbezogen - Absatzbezogen wie Konkurrenz (meiden/suchen), lokale Nachfrage, Absatzinfrastruktur, Exportmöglichkeiten, Entsorgung

Welche Standortfaktoren werden von Industriebetrieben als wichtig erachtet?

++
Qualifikation von Arbeitskräften, direkte Lohn- und Gehaltskosten, Personalzusatzkosten, Arbeitsproduktivität, politische Stabilität, Unternehmensbesteuerung

+
Energiekosten, Arbeitszeit, behördliche Vorschriften, Betriebsnutzungszeit

-
Wechselkurse, Kapitalbeschaffung, Nähe zu Lieferanten

Mit welchen Standortfaktoren wirbt Deutschland?
Mit welchen Standortfaktoren wirbt Würzburg?

D
- Wirtschaft und Arbeit (Qualität, Fleiß, Präzision, Exportweltmeister)
- Wissenschaft und Forschung (neue Konzepte und Technologien, Politik Wirtschaft und Wissenschaft innovatives Cluster
- Verkehr und Logistig ( Organisationkompeten, Mitte Europas, Autobahnnetz, Frachtflughafen, Binnenhafen)
- Leben und Arbeiten (Hohe Lebensqualtiät und kulturelle Vielfalt)

W
- Raum und Potenzial
- Hochschulstandort (attraktives Forschungsumfeld)
- nachhaltige und energiebewusste Stadtentwicklung
- Lage und Infrastruktur

Welche Anlässe hat die Rechtsformwahl?

- Gründungsphase
- Umsatzphase (Umwandlung/Rechtsformwahl)

In Deutschland  herrscht grundsätzlich Freiheit der Rechtsformwahl

Wie definiert sich REWE und in welche Teilbereiche lässt es sich aufgliedern?

Das Rechnungswesen hat die Aufgabe, Prozesse der betrieblichen Leistungserstellung und - veraltung durch eine zahlenmäßige Erfassung systematisch zu steuern und zu überwachen.

Externes Rechungswesen
= Finanzbuchhaltung (Bilanz, GuV-Rechnung)
gesetzlich vorgeschrieben für juristische Personen

Internes Rechungswesen
= Betriebsbuchhaltung (Kosten- und Erlösrechung)
& Planungsrechung (Produktionplanung, Absatzplaung, Investionsplanung, Finanzplanung)

Was ist der Unterschied zwischen Aufwand/Kosten und Ertrag/Erlös

- stehen dem Aufwand keien Kosten gegenüber spricht man von neutralem Aufwand

Was ist eine Bilanz?

Eine Bilanz ist aeine auf einen Stichtag bezogne, 2seitige, beragsmäßige ausgelichene und nach bestimmten Kriterien gegliederte Gegenüberstellung von Vermögenswerten (Aktiva) und Kapitalberägen (Passiva) eines Betriebs.

Was bedeutet GOB bzw. was beinhaltet diese?

= Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und Bilanzbuchhaltung

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