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BWL - Prüfungsteil Wedlich - WS14/15 FHWS Würzburg, - Inhalt: Grundbegriffe, Produktionsfaktoren, Standortwahl, REWE und Rechtsformen.
BWL - Prüfungsteil Wedlich - WS14/15 FHWS Würzburg, - Inhalt: Grundbegriffe, Produktionsfaktoren, Standortwahl, REWE und Rechtsformen.
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Lernkarten
Womit befasst sich die BWL und was ist deren Ziel?
- wirtschaftl. Vorgängen der Leistungserstellung und der - verwertung in den Betrieben unter Berücksichtigung der sie umgebenden Wirtschaftsbereiche
- die Summe aller wirtschaftlichen Entscheidungen, die im Rahmen eines Betriebes erfolgen
-> Ziel: Beschreibung, Erklärung und konkrete Unterstützung der Entscheidungsprozesse in Betrieben
Grenze BWL und VWL von einander ab.
BWL befasst sich hauptsächlich mit innerbetrieblichen Vorgängen wie z.B. Einkauf, Fertigung, Absatz, Lagerhaltung, Finanzierung, Kalkulation, Kostenrechung, Buchführung ...
VWL dagegen betrachtet die gesamtwirtschaftlichen Vorgänge einer/s Region/Land/Kontinent wie z.B. Leistung des BIB, Ländervergleich, Wirtschaftssysteme, Rolle des Staates in der Wirtschaft.
Nenne die drei wirtschaftlichen Hauptsektoren mit jeweils einem Beispiel.
- Primärer Sektor - Urproduktion - z.B. Forstwirtschaft, Fischerei, Bergbau
- Sekundärer Sektor - Industrie - z.B. Industrie, Handwerk, Energiewirtschaft
- Tertiärer Sektor - Dienstleistungen - z.B. Handelsbetriebe, Bankbetriebe, öffentliche Dienste
- je höher der Anteil des tärtiären Sektors, desto höher entwickelt ist das Land
Was ist der Unterschied zwischen Bedürfnis und Bedarf?
Ein Bedürfnis ist das empfinden eines Mangels, aber nichts lebensnotwendiges (Bier, Schokolade, Marihuana), die Bedürfnisse des Menschen sind unbegrenzt, ist ein Niveau erreicht werden neue Bedürfnisse generiert.
Ein Bedarf dagegen ist ein konkretes, mit Kaufkraft ausgestattes Bedürfnis, dass lebensnotwendig ist. (Wasser, Hygieneprodukte ...)
Wie ist ein Betrieb definiert?
Ein Betrieb ist eine planvoll organisierte Wirtschaftseinheit, in der Produktionsfaktoren kombiniert werden, um Schgüter und Dienstleistungen herzustellen und abzusetzten.
Nach welchen Kriterien lassen sich Betriebe einteilen?
- Institutionelle Kriterien
- Allgemeine BWL
- Spezielle BWL
- BWL Verfahrenstechnik
- Funktionelle Kriterien
- Führung und Organisation
- Materialwirtschaft
- Produktionswirtschaft
- Absatz und Marketing
- Kapitalwirtschaft
- Rechnungswesen und Controlling
- Genetische Kriterien
- Gründungsphase
- Umsatzphase
- Liquidationsphase
Betrieb = technisch organisatorische Seite der Produktionswirtschaft
Unternehmen = rechtlich-finanzielle Seite der Produktionswirtschaft
Welche der aufgeführten Betriebe gehören zum primären Sektor?
Welche Ausprägungen des ökonomischen Prinzipes kennen Sie? Erklähren Sie anhand eines Beispiels.
Minimalprinzip
= mit gegenenen Mitteln den Erfolg maximieren.
z.B. Für max. 40 € eine Hose kaufen.
Maximalprinzip
= mit geringsten Mitteln einen bestimmten Erfolg erreichen.
z.B. Für 100 € den größtmöglichen Spaß auf dem Oktoberfest haben.
Nach welchen Wirtschaftsprinzipien kann ein Unternehmen handeln?
Erwerbswirtschaftliches Prinzip
= Ziel: Gewinnerzielung - hauptsächlich private Unternehmen
Gemeinwirtschaftliches Prinzip
= Ziel: kostendeckend arbeiten/ bestmögliche Versorgung der Befölkerung
Öffentliche Unternehmen wie Stadtwerke, Theater, Museum, Sparkasse (Gemeinnützigkeit)
Gemäß HGB – wie groß ist ein Betrieb mit 100 Mitarbeitern?
BWL befasst sich mit:
- ... den wirtschaftl. Vorgängen der Leistungserstellung und der -verwendung in den Betrieben unter Berücksichtigung der sie umgebenden Wirtschaftseereiche.
- ... der Summe aller wirtschaftlichen Entscheidungen, die im Rahmen eines Betriebes erfolgen
Ziel: nicht nur die Beschreibung und Erklärung, sondern auch die konkrete Unterstützung der Entscheidungsprozesse in Betrieben.
Was sind KMU und welche Bedeutung haben sie für die deutsche Wirtschaft?
KMU = Klein-Mittelständische Unternehmen
Welche wirtschaftlichen Hauptsektoren gibt es? Nenne je ein Beispiel.
- Primärer Urproduktionssektor: Land- und Forstwirtschaft, Fischerei, Bergbau
- Sekundärer Industriesektor: Industrie, Handwerk, Energiewirtschaft
- Tertiärer Dienstleistungssektor: Handelsbetriebe, Bankbetriebe, öffentlicher Dienst
In D über 70% - je höher der tertiäre Sektor, desto höher entwickelt ist ein Land.
Warum finden sich viele Dienstleistungsunternehmen unter den 10 größten deutschen Unternehmen?
- wenig Rohstoffe
- Know-How-Träger (Schulbildung)
- Produktion ist in großen Ländern günstiger
Definiere "Betrieb".
Ein Betrieb ist eine planvoll organisierte Wirtschaftseinheit, in der Produktionsfaktoren kombiniert werden, um Sachgüter und Dienstleistungen herzustellen und abzusetzten.
Nach welchen Gliederungskriterien lassen sich Betriebe einteilen?
- Institutionell
- allgemeine BWL
- spezielle BWL
- bw. Verfahrenstechnik - Funktionell
- Führung und Organisation
- Materialwirtschaft
- Produktionswirtschaft
- Absatz und Marketing
- Personalwirtschaft - Genetisch
- Gründungsphase
- Umsatzphase
- Liquidationsphase
Was versteht man unter dem erwerbswirtschaftlichen Prinzip?
- Erwirtschaften von Überschuss
- Entweder möglichst großer Gewinn oder möglichst hohe Rentabilität
Gewinn = Ertag - Aufwand
Gewinn = Umsatz - Kosten
Umsatz = verkaufte Menge * Stückpreis
Wie lässt sich die Ertrags- bzw. die Kosten-Wirtschaftlichkeit errechnen?
Ertragswirtschaftlichkeit = nach Waren/Gütern Input/Output
Kostenwirtschaftlichkeit = nach Wert Input/Output
Was sind konstitutive Entscheidungen?
Definiere Standort. Warum ist die Standortwahl so wichtig?
= Der geographische Ort, an dem eine Unternehmen Produktionsfaktoren zur betrieblichen Leistungserstellung ein- bzw. umsetzt werden.
- Produktionsstandort nach Lohnkostenvorteilen
- Hauptverwaltung nach Steuervorteilen
- Niederlassungen nach Kundennähe
- Zentrallager nach besten Lieferungsmöglichkeiten
Welche Ursachen und Restriktionen kann eine Standortentscheidung haben?
Ursachen können sein:
- Unternehmensgründung
- Unternehmenserweiterung
- Verlagerung (von Teilen) des Unternehmens
- Schließung, Schrumpung des Unternehmens
Restriktionen können sein:
- Gebundene Standortwahl: Bergbau, Fortstwirtschaft ...
- Freie Standortwahl: relativ
Welche Phasen der Standortbewertung und -auswahl sollten befolgt werden?
- Standortanforderungen
- Investitionsentscheidung
- Suche nach geeigneten Standorten
- Standortauswahl (Shortlist)
Je nach betrieblicher Funktion lassen sich Standorte ...
... an einem einzigen bzw. an wenigen Standorten zusammenfassen -> Integration
... auf viele Standorte verteilen -> Differnezierung
Es gibt verschiedene Standortstrategien. Nenne vier mit Beispiel.
- Lokal, nah bei Kunden - Dienstleistung z.B. Fitnesscenter
- Lokal, nah Abnehmer - geringe Transportkosten z.B. Bierproduktion
- Global, wenige Standorte - z.B. Halbleiterproduktion
- Global, teure Produktionseinrichung - z.B. Großturbinenproduktion
Standortfaktoren lassen sich in Phasen der Leistungserstellung unterteilen. Nennen Sie diese.
- Unternehmensbezogen - Rahmenbedingungen wie Steuer, politisch, rechtlich, gesellschaftlich ...
- Produktionsbezogen - Kosten, Verfügbarkeit und Qualität wie Klima, Geologie, Kapital, Infrastruktur, Material, Energie ...
- Absatzbezogen - Absatzbezogen wie Konkurrenz (meiden/suchen), lokale Nachfrage, Absatzinfrastruktur, Exportmöglichkeiten, Entsorgung
Welche Standortfaktoren werden von Industriebetrieben als wichtig erachtet?
++
Qualifikation von Arbeitskräften, direkte Lohn- und Gehaltskosten, Personalzusatzkosten, Arbeitsproduktivität, politische Stabilität, Unternehmensbesteuerung
+
Energiekosten, Arbeitszeit, behördliche Vorschriften, Betriebsnutzungszeit
-
Wechselkurse, Kapitalbeschaffung, Nähe zu Lieferanten
Mit welchen Standortfaktoren wirbt Deutschland?
Mit welchen Standortfaktoren wirbt Würzburg?
D
- Wirtschaft und Arbeit (Qualität, Fleiß, Präzision, Exportweltmeister)
- Wissenschaft und Forschung (neue Konzepte und Technologien, Politik Wirtschaft und Wissenschaft innovatives Cluster
- Verkehr und Logistig ( Organisationkompeten, Mitte Europas, Autobahnnetz, Frachtflughafen, Binnenhafen)
- Leben und Arbeiten (Hohe Lebensqualtiät und kulturelle Vielfalt)
W
- Raum und Potenzial
- Hochschulstandort (attraktives Forschungsumfeld)
- nachhaltige und energiebewusste Stadtentwicklung
- Lage und Infrastruktur
Welche Anlässe hat die Rechtsformwahl?
- Gründungsphase
- Umsatzphase (Umwandlung/Rechtsformwahl)
In Deutschland herrscht grundsätzlich Freiheit der Rechtsformwahl
Wie definiert sich REWE und in welche Teilbereiche lässt es sich aufgliedern?
Das Rechnungswesen hat die Aufgabe, Prozesse der betrieblichen Leistungserstellung und - veraltung durch eine zahlenmäßige Erfassung systematisch zu steuern und zu überwachen.
Externes Rechungswesen
= Finanzbuchhaltung (Bilanz, GuV-Rechnung)
gesetzlich vorgeschrieben für juristische Personen
Internes Rechungswesen
= Betriebsbuchhaltung (Kosten- und Erlösrechung)
& Planungsrechung (Produktionplanung, Absatzplaung, Investionsplanung, Finanzplanung)