BWL 2 Semester

Wirtschaft & Recht für die Berufsmaturität

Wirtschaft & Recht für die Berufsmaturität


R. C.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen der Volkswirtschaftslehre und sind für Mittelschüler konzipiert. Sie behandeln Themen wie Konjunktur, Geldpolitik, Fiskalpolitik, und Marktmechanismen, sowie die rechtlichen Aspekte von Partnerschaften und Erbrecht. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Schüler, die sich auf Prüfungen in BWL vorbereiten und ein besseres Verständnis der wirtschaftlichen Zusammenhänge und rechtlichen Rahmenbedingungen erlangen möchten.
Flashcards
74
Students
7
Language
German
Category
Micro-Economics
Created / Updated
10.09.2015 / 20.10.2021

Flashcards

Chancen und Risiken für die Schweiz, betreffend der Globalisierung

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Was bedeutet die Globalisierung in ökonomischen Dimensionene

v.a. die Entstehung von weltweiten und weltumfassenden Märkten

wie zeigt sich die Globalisierung in der politischen Dimension

  • im Abschluss von bilateralen und multilateralen Staatsverträgen
  • in der Gründung von und im Beitritt zu internationalen Organisationen

Was versteht man unter Freihandel

Unter Freihandel versteht man den unbeschränkten und ungehinderten Austausch von Gütern zwischen verschiedenen Staaten, die zusammen eine sog. Freihandelszone bilden. Der Freihandel wird durch ein Freihandelsabkommen ermöglicht: ein völkerrechtlicher Vertrag zwischen mindestens zwei Staaten, der darauf abziel, Handelhemmnisse (z.B. Zölle, Importkontingente) zwischen den Vertragsstaaten abzubauen.

Beispiele:

  • Europäische Union - Europa
  • Association of South Eastern Asian Nations (ASEAN) - Südostasien
  • North American Freetrade Area (Nafta) - USA Kanada Mexiko

Was sind Auswirkungen des Freihandels auf Wohlstand und Verteilung?ild

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Was ist "Corporate Social Respnsibility"?

Der Begriff steht für ein verantwortliches unternehmerisches Handeln, das freiwillig und selbstverpflichtend gesellschaftliche Verantwortung übernimmt, indem es sozial, ökologische und ökonomische Beiträge an die Gesellschaft über die WEchselbeziehungen mit seinen Anspruchsgruppen (Stakeholder) leistet, die über die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen hinausgehen.

Was sind die zehn Richtilineien des Global Compact?

  1. Die Wirtschaft sollte den Schutz der International verkündeten Menschenrechte unterstützen und achten und
  2. sicherstellen, dass sie nicht an Menschenrechtsverletzungen beteiligt.
  3. Die Wirtschaft sollte die Vereinigungs- & Tariffreiheit wahren sowie ferner für 
  4. die Beseitung aller Formen der Zwangs- oder Pflichtarbeit,
  5. die tatsächliche Abschaffung der Kinderarbeit und
  6. die Beseitigungder Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf eintreten.
  7. Die Wirtschaft sollte umsichtig mit ökologischen Herausforderungen umgehen, 
  8. Initiativen zur Förderung eines verantwortlciheren Umgangs mit der Umwelt durchführenund
  9. sich für die Entwicklung und Verbreitung umweltfreundlicher Technologie einsetzen.
  10. Die Wirtschaft soll die Korruption in all ihren Formen bekämpfen inkl. Erpressung und Bestechung.

Erbrecht, Erblasser, Parentale

Im Erbrecht werden alle Rechtsfragen rund um die Vermögens- und Schuldverhältnisse in einem Todesfall geregelt. dritter Teil ZGB

Man wird erbberechtigt durch:

  • Das Gesetz: 1. Blutverwandte 2. Überlebender Ehegatter oder eingetragener Partner
  • Durch den Willen des Erblassers: 1. Personen oder Institutionen durch Testament (=letztwillige Verfügung)
  • Konkubinatspartner durch Erbvertrag oder Testament

Wie Erben

Das Ebe folgt dem Blute.

nach dem Gesetz, wenn nicht testamentarisch oder erbvertraglich anders verfügt wurde

Wenn kein Testament & keinen Erben: so fällt die Erbschaft an den Kanton (ZGB 466).

Vier Grundsätze:

Nr.1 Der Nähere Stamm schliesst den entfernteren aus (ZGB 457). (Bild)

2. Ist ein Erbe vorverstorben, fällt sein Anteil an seine Nachkommen (ZGB 457). 

3) a) Sind keine Nachkommen vorhanden, so fällt die Erbschaft je zur Hälfte an die Vater- Mutterseite (ZGB 458).

3) b) Wenn ein Elternteil nicht mehr lebt, so fällt dessen Teil an die Nachkomen, also an die Geschwister des Erblassers (ZGB 458).

4) Die Grosseltern der väterlichen und der mütterlichen Seite erben auf jeder Seite je die Hälfte (ZGB 459).

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Wieviel kriegt der Ehepartner wenn kein Testament vorhanden ist (ZGB 462)?

Beim Tod eines Ehegatten muss immer zuerst die güterrechliche Auseinandersetzung erfolgen, um die Erbmasse zu ermitteln, bevor die Erbschaft feststeht.

 

Pflichteile

Der Konkubinatspartner gehört nicht zu den gesetzlichen Erben, er kann also nur durch ein Testamenz bzw. Erbvertrag begünstigt werden.

Verfügungsformen

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Testament, Ablehnen, Anfechtung

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Annahme und Ausschlagung der Erbschaft

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Unternehmenskonzept

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Marketing im Unternehmenskonzept

  • Marktziele
  • Produktziele

Marktziele

  • Wer ist unsere Zielgruppe? (Marktsegment)
  • Welche Bedürfnisse sollen befriedigt werden? (Grund-/Luxusbedürfnisse, Bedürfnispyramde)
  • Wie gross ist der Markt? (Marktvolumen/-potential)
  • Welche Marktanteil streben wir an?

Produktziele

  • Welche Art von Produkt verkaufen wir und in welcher Qualität?
  • Wie sieht unser Sortiment aus? (Breit/schmal, tief/flach)
  • Welche Menge wollen wir produzieren?

Marktsegmente

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Marktgrösse

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Strategien

Welche Marktstellung (Marktanteil) streben wir an -> Positionierung gegenüber der Konkurrenz!

  • Wachstumsstrategie: neue Proukte, neue Märkte, etc
  • Konkurrenzstrategie: Wie wollen wir uns von der Konkurrenz abheben?

Marktforschung

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Prouktpolitik

  • Nutzen
  • Qualität
  • Innovation
  • Produktlebenszyklus
  • Sortiment

Nutzen

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Produktlebenszyklus

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Preispolitik

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Absatzpolitik

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Kommunikationspolitik

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Weg zur Ehe

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rechtliche Wirkungen Eheschliessung

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Scheidung

Ehen können nicht wie die meisten anderen Verträge im gegenseitigen Einverständnis aufgelöst werden, sondern sie müssen gerichtliche geschieden werden.

Bei der Scheidung wird geregelt, wie mit den während der Ehe übernommen Verantwortlichkeiten und Pflichten über die Ehe hinaus umgegangen wird. Dabei werden verschiedene Rechtsfolgen geklärt, z.B. die Aufteilung des Vermögens, monatliche Unterhaltszahlungen, Zuweisung der Familienwohnung, Sorgerecht und Besuchsrecht für die Kinder

Güterrecht

Die eheliche Gemeinschaft bringt auch vermögensrechtliche Fragen mit sich. das Güterrecht regelt die Vermögensverhältnisse zwischen den Ehegatten. Das Gesetz unterscheidet drei Güterstände:

Güterstände im Vergleich

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Konkubinat

Streitfälle, die das Konkubinat betreffen, werden von den Gerichten meistens nach dem Recht der einfachen Gesellschaft (OR 530 ff.) beurteilt

Um gegenseitige Rechte und Pflichten zu regel, ist es für Konkubinatspaare empfehlenswert, einen Konkubinatsvertrag abzuschliessen.

Eingetragene Partnerschaft

Für Homosexuelle

  1. Beide Partner müssen volljährig und urteilsfähig sein.
  2. Sie dürfen nicht bereits verheiratet sein oder in einer eingetregenen Partnerschaft leben.
  3. Die Partner dürfen nicht verwandt sein.
  4. Ein Partner muss die schweiz. Staatsangehörigkeit besitzen oder Wohnsitz in der Schweiz haben

 

Zu beachten ist:

  1. Der Vermieter ist über die eingetragene Partnerschaft zu informieren, da er eine Kündigung der Familienwohnung beider Partnern zustellen muss, damit sie gültig ist.
  2. Den in eingetragener PArtnerschaft lebenden Personen ist es nicht erlaubt, ein Kind zu adoptieren oder fortpflanzungstechnische Verfahren zu nutzen. Auch die Adoption von Kindern der Partnern oder des Partners ist nicht möglich.

Die Auflösung der eingetragenen PArtnerschaft muss gemeinsam bei einem Gericht beantragt werden. Zudem kann jede PArtei die Auflösung verlangen, wenn das Paar seit mind. einem Jahr getrennt lebt. Wie bei der Ehescheidung wird die berufliche Vorsorge geteilt bzw. werden allenfalls angemessene Unterhaltsbeiträge verinbart.

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