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L. R.
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einblick in die Buchführung nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) und behandeln zentrale Begriffe wie Abschreibungen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Bilanzierung. Sie eignen sich besonders für Unternehmer und Buchhalter, die die Grundlagen der Unternehmensfinanzierung und -bewertung verstehen müssen, um korrekte und transparente Finanzberichte zu erstellen.
Flashcards
158
Students
2
Language
German
Category
Micro-Economics
Created / Updated
06.01.2015 / 12.11.2016

Lernkarten

Beim Barkauf von Waren handelt sich um eine(n)?

Beim Kauf von Handelswaren auf Ziel handelt es sich um eine(n)?

Was besagt die Bilanzidentität ?

Welches ist kein Unterkonto des Eigenkapitals?

Welche Anforderungen werden an die Buchführung gestellt?

Nach dem Imparitätsprinzip erfolgt der Ausweis von Aufwand eher?

Was stellen die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten für die Zugangsbewertung von Aktiva dar?

Nach dem Realisationsprinzip erfolgt der Ausweis von einem Ertrag eher?

Für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens i.S.d. § 248 HGB besteht ein?

Für derivative immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens besteht eine?

Nach § 253 Abs. 5 S. 2 HGB, besteht für den derivativen Geschäfts- oder Firmenwert ein ?

Worin besteht der Nachteil der Distanzrechnung?

Welche der Aussagen trifft zu ?

Welches sind Bestandteile des Jahresabschlusses bei Kapitalgesellschaften ohne Kapitalmarktorientierung?

Für Aufwendungen für die Gründung eines Unternehmens besteht nach § 248 Abs. 1 Nr. 1 HGB ein?

Für ein Disagio besteht nach § 250 Abs. 3 HGB ein?

Für immaterielle Vermögensgegenstände, die extern erworben worden sind besteht ein(e)?

Welche der Aussagen trifft zu ?

Die Anwendung der LiFo Methode bei Bewertung des Lagerbestandes führt bei steigenden Preisen zu ?

Eine planmäßige Abschreibung auf eine abnutzbare Sachanlage stellt  was dar?

In welchen Paragraph ist das Niederstwertprinzip festgeschrieben?

In welche Bereiche gliedert sich das Vorsichtsprinzip auf?

Welches der Eigenschaften charakterisiert das Inventar?

Sollte ein Sachverhalt nicht im Steuerrecht geregelt sein...

Eine Kapitalgesellschaft, die mit Aktien handelt führt diese in welcher Position ihrer Bilanz auf ?

Die Bilanz ist eine Kurzfassung des Inventars in Kontenform.

Welche Aussagen zu Erfolgskonten treffen zu?

Ein Unternehmen mit 41 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme vom 9.000.000€ ist..

Wenn die Forschung- und Entwicklungsphase nicht voneinander trennbar sind..

Stille Gesellschaft

Die stille Gesellschaft (§ 230ff. HGB) ist eine reine Innengesellschaft, wobei sich im typischen Fall die Tätigkeit des Gesellschafters in der Einbringung seiner Vermögenseinlage erschöpft. Gemäß § 231 Abs. 2 HGB ist die einzige Voraussetzung für die Anerkennung der stillen Gesellschaft, neben der Beteiligung an einem Handelsgewerbe und des ausschließlichen Auftretens im Innenverhältnis, dass der Gesellschafter in angemessener Höhe am Gewinn beteiligt wird. Allerdings muss die stille Beteiligung nicht auf die Gewinnbeteiligung in angemessener Höhe beschränkt werden, sondern es kann auch eine Partizipation an Verlusten bis zur Höhe der Einlage, eine Beteiligung an den offenen Rücklagen sowie den stillen Reserven, die sich aus allgemeinen Wertsteigerungen ergeben und oder am Geschäfts- oder Firmenwert, vereinbart werden. In diesen Fällen liegt eine atypisch stille Beteiligung vor, welche allerdings dann im Steuerrecht als Mitunternehmerschaft behandelt wird.

Factoring

Beim Factoring überträgt ein Forderungsinhaber die Forderung an einen Factor, der sich regelmäßig um die Eintreibung und Abwicklung gegen einen Abschlag bemüht. Der Unternehmer, der die Forderung abgibt, kann dadurch einen Liquiditätsvorteil erlangen, da ihm Mittel aus Forderungen früher zufließen. Übernimmt der Factor das Delkredererisiko (Zahlungsunfähigkeitsrisiko) spricht man von echtem Factoring. Wird dieses nicht übernommen, handelt es sich um ein unechtes Factoring. Diese Unterscheidung ist insbesondere im Rahmen der umsatzsteuerlichen Beurteilung von Relevanz.

Latente Steuern

Latente Steuern ergeben sich durch unterschiedliche Wertansätze in Handels- und Steuerbilanz. Ist ein Aktivposten der Steuerbilanz höher oder ein Passivposten niedriger zu bewerten, ist eine passive latente Steuerposition auszuweisen (Steuererhöhungspotenzial). Ist ein Aktivposten in der Steuerbilanz niedriger oder ein Passivposten höher zu bewerten, ist eine aktive latente Steuerposition auszuweisen (Steuerverminderungspotenzial). Siehe auch § 274 HGB.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

Dieses sind Vorräte, die für die Produktion benötigt werden. Die Roh- und Hilfsstoffe werden bei der Produktion Bestandteil des Produkts. Die Betriebsstoffe werden durch den Produktionsprozess verbraucht und werden nicht Bestandteil des Produkts.

Gründungskosten

Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung von Eigenkapitals dürfen in die Bilanz nicht als Aktivposten aufgenommen werden § 248 Abs. 1 HGB

Lagebericht

Im Lagebericht sind der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Kapitalgesellschaft so darzustellen, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird. Die genauen Vorschriften für den Lagebericht finden sich in § 289 HGB.

BilMoG

Das Bilanzmodernisierungsgesetz ist ein deutsches Gesetz zur Reform des Bilanzrechts.

Internes Rechnungswesen

Das interne Rechnungswesen dient in erster Linie dem Unternehmen. Es ist eine Art Preiskalkulation, die zur Steuerung, Planung und Kontrolle verwendet wird. Beispiele der Anwendung sind hier die Kosten- und Leistungsrechnung oder auch die Investitions- und Finanzierungsrechnung. Es existieren keine gesetzlichen Vorgaben.

Investitions- und Finanzierungsrechnung

Die Investitions- und Finanzierungsrechnung ist Teil des internen Rechnungswesen und unterliegt somit keinen gesetzlichen Vorschriften. Sie dient der längerfristigen Planung von Investitionen, indem die finanziellen Konsequenzen quantifiziert werden.

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