Kap. 53
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Lernkarten
Erklären Sie den Begriff "Normalkostenrechnung".
es wird ausgegangen von einer...
- normalen (üblichen) Kapazitätsauslastung
- normalen Zahlungsverhalten der Kunden
Welche Möglichkeiten besteht zur Ermittlung eines Kalkulationssatzes?
- Planwerte (aufgrund Planung, Budget)
- Vergangenheitswerte (Werte der Vorperiode, Achtung bei Änderungen Produktionsprozess, Kostenstellenstrukturen und Teuerung)
- branchenübliche Werte (marktüblicher Kostensatz)
Wie werden die Normal-Erlösminderungen errechnet?
mithilfe eines Prozentsatzes vom fakturierten Erlös (meistens), so muss nicht bis zur Zahlung der Rechnung gewartet werden
Was kann man bei einer Gegenüberstellung der Ist- und Normal-Gemeinkosten feststellen?
Fehler in der Kalkulation, Effizienzsteigerungen
Wie können die Buchungen der Normalkostenrechnung mit 2 Eigenschaften beschrieben werden?
- laufend
- prozessgesteuert
Was löst die Verbuchung der Einzelmaterialkosten aus?
Leistungsverrechnung der Material-Gemeinkosten mithilfe hinterlegtem Normal-Zuschlagssatz
Wie erfolgt die Belastung der Einzelmaterialkosten?
Ist-Menge x Preis (FIFO, Durchschnitt, Verr.-Preis)
Was ist das Ergebnis auf Stufe Kostenträger?
Normal-Gewinn / Normal-Verlust
Nennen Sie drei Fertigungsarten in Unternehmungen.
- Serienfertigung (z.B. Tische)
- Einzelfertigung (z.B. Staudamm)
- Chargenfertigung (z.B. Tee/Käse)
Gliedern Sie eine Produktions-Erfolgsrechnung mit Normal-Vollkosten.
Fakturierte Erlöse
./. Normal-Erlösminderungen
= Normal-Nettoerlös
./. Bestandesänderung Normal-HK
= Normal-Produktionsertrag
./. Normal-HK Produktion
= Normal-Bruttogewinn
./. Normal-VV-GK
= Normal-Gewinn BEBU
./. Unterdeckung
+ Überdeckung
= Ist-Gewinn BEBU
./. sachliche Abgrenzungen
= Betriebsgewinn FIBU
Gliedern Sie eine Absatz-Erfolgsrechnung mit Normal-Vollkosten.
Fakturierte Erlöse
./. Normal-Erlösminderungen
= Normal-Nettoerlös
./. Normal-HK Verkauf
= Normal-Bruttogewinn
./. Normal-VV-GK
= Normal-Gewinn BEBU
./. Unterdeckung
+ Überdeckung
= Ist-Gewinn BEBU
./. sachliche Abgrenzungen
= Betriebsgewinn FIBU
Wann gibt es eine Unterdeckung?
Die Leistungsgutschrift reicht nicht aus, um die erfassten Ist-Gemeinkosten zu decken.
Wann gibt es eine Überdeckung?
Die Leistungsgutschriften übersteigen die erfassten Ist-Gemeinkosten.
In welche zwei Bereiche lassen sich die Deckungsdifferenzen bei einer Analyse der Fertigungsstelle aufteilen?
Erläutern Sie diese!
Verbrauchsabweichung: Differenz zwischen Soll-Kosten (Budget) und Ist-Kosten
Volumenabweichung: Differenz zwischen Soll-Kosten (Budget) und verrechnete Kostenstellenleistung (Bsp. 300h zu 100Fr./h in einer KST)
Summe Verbrauchsabweichung/Volumenabweichung ergibt die Deckungsdifferenz
Erlösminderungen FIBU = 50
Erlösminderungen BEBU = 42
(sachl. Abgrenzung = 8)
Nennen Sie eine mögliche Ursache für die sachliche Abgrenzungen bei Erlösminderungen.
- Normal-Erlösminderungen zu tief
- Bildung stiller Reserven
Nennen Sie zwei mögliche Ursachen für eine Unterdeckung.
- Kostenüberschreitung der IST-Kosten gegenüber Budget
- weniger Material verbraucht als geplant
- Preise des Materials sind gesunken
Kreuzen Sie die richtige Antwort an. Bei falschen Aussagen korrigieren.
(S. 199 KORE-Buch)
Kreuzen Sie die richtige Antwort an. Bei falschen Aussagen korrigieren.
(S. 199 KORE-Buch)
Aufgrund höherem Verbrauch von Einzelmaterial steigt der Kostensatz der Material-Gemeinkosten, so kommt es grundsätzlich zu einer Überdeckung. Das muss aber nicht immer sein - was ist die Begründung für eine allfällige Unterdeckung?
Verbrauchsabweichung > Volumenabweichung
Bsp: Verbrauchsabweichung (Ist-Kosten ./. Budget-Wert = 300 ./. 100 = 200 Mehr-Kosten
Volumenabweichung (verrechnete Kosten ./. Budget-Wert = 200 ./. 100 = 100 Unterbeschäftigung
Mehr-Kosten + Unterbeschäftigung = Unterdeckung