Berufsbildung

DWU / Berufsbildung 2015

DWU / Berufsbildung 2015


D. W.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über das Berufsbildungssystem, insbesondere in der Schweiz. Sie behandeln Themen wie die Struktur der Berufsbildung, die Rolle von Lehrbetrieben, Berufsfachschulen und überbetrieblichen Kursen, sowie rechtliche Grundlagen und Qualitätsentwicklung. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Ausbilder, Berufsbildner und Lehrlinge, die sich über die verschiedenen Aspekte der beruflichen Grundbildung informieren möchten.
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Créé / Mis à jour
14.05.2015 / 22.08.2022

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Karte 1 / Seite 3 = Berufsbildung im Schweizer Bildungssystem

Abbildung des Schweizer Bildungssystem

Abbildung = Foto

Karte 2 / Seite 3

Was bedeutet Obligatorische Schule?

Diese dauert neun Jahre und ist in zwei Stufen gegliedert: Die Primarschulstufe (vier bis sechs Jahre) und die Sekundarstufe1. Für die Sekundarstufe1 können drei Grundmodelle bezeichnet werden: Einige Kantone führen getrennte Leistungszüge (in getrennten Schulen), andere organisieren kooperative Schulen (mit getrennten Zügen). Eine dritte Gruppe wendet ein integriertes Modell mit heterogenen Klassen und hoher Durchlässigkeit an, wobei für Hauptfächer Niveauklassen geführt werden.

Heterogenen heisst: Unterschied von Begabung und Kulturen in einer Klasse.

Karte 3 / Seite 4

Was heisst Sekundarstufe2 und Tertiärstufe?

  • Sekundärstufe2 = Sie umfasst die allgemein bildenden Schulen (Gymnasien resp. Maturitätsschulen) und die Berufsbildung
  • Tertiärstufe = Diese Stufe umfasst die höhere Berufsbildung und die Universitäten. Oder Passarelle = Ergänzungsjahr für in die Universität

Karte 4 / Seite 6

Abbildung (Das Berufsbildungssystem)

Abbildung

Karte 5 / Seite 6

Was heisst "Duales System" ?

Die Kombination von praktischem Know-how (im Betrieb) und praktischen Grundlagen (im überbetrieblichen Kurs) mit schulischem Wissen (in der Berufsfachschule) ist das hervorragende Merkmal der dualen Grundbildung.

= Lehrbetrieb, Berufsschule und ÜK: Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben.

Karte 6 / Seite 7

Welche voraussetzungen werden benötigt in der beruflichen Grundbildung?

  • Mit 15 Jahren
  • Obligatorische Schulzeit
  • Lehrvertrag

Karte 7 / Seite 7

was heisst eidg. Fähigkeitszeugnis abgekürzt?

  • EFZ

Karte 8 / Seite 8

Abbildung zweijährige berufliche Grundbildung?

Abbildung

Karte 9 / Seite 8

Was sind die Voraussetzungen für die zweiijährige berufliche Grundbildung?

  • Abgekürzt heisst es EBA
  • Wer die obligatorische Schulzeit durchlaufen hat und mindesdens fünfzehn Jahre alt ist, kann sich für eine Lehrstelle für eine zweijährige berufliche Grundbildung bewerben. Voraussetzung für den Beginn der Bildung ist der Abschluss eines Lehrvertrages

Karte 10 / Seite 9

Was heisst "Case Management"?

Das vom Bund im Herbst 2006 lancierte Projekt "Case Management" zielt in folgende Richtung. Ziel des "Case Management" ist zu verhindern, dass Jugendliche aus dem Bildungssystem hinausfallen. Es erfasst Jugendliche, deren Einstieg in die Berufsbildung stark gefährdet ist. 

Karte 11 / Seite 10

Was ist die änderung bei der Anlehre?

  • Ab 2015 gibt es keine Anlehre mehr, es heisst jetzt EBA = Eidg. Berufsattest
  • Ziel der Anlehre: Menschen welche in der Schule eher Mühe haben = Schwächere in der Schule aber besser in der Praxis

Karte 12 / Seite 12

Abbildung Die schulische Vollzeitangebote?

Abbildung

Karte 13 / Seite 12

Wass heisst "Die schulischen Vollzeitangebote?

  • Zum Beispiel = Handelsschulen
  • SOG Ausbildung = Schulisch organisierte Grundbildung
  • IPT = Integrierte Praxis Teile

Karte 14 / Seite 13

Abbildung Die verschiedenen Zwischenlösungen?

 

Abbildung

Karte 15 / Seite 15 = Rechtliche Grundlagen

Abbildung Die Bundesgesetzgebung?

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Karte 16 / Seite 16

Was heisst "BBG" und "BBV"?

  • BBG = Bundesgesetz über die Berufsbildung vom 13.12.2002
  • BBV = Verordnung des Bundesrates vom 19.11.2004

Karte 17 / Seite 16

Zu welchen Vorschriften des Bundes geben BBG und BBV auskunft?

  • Berufliche Grundbildung, einschliesslich der Berufsmaturität
  • Höhere Berufsbildung
  • Berufsorientierte Weiterbildung
  • Qualifikationsverfahren, Ausweise und Titel
  • Bildung der Berufsbildungsverantwortlichen
  • Zuständigkeit und Grundsätze der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung
  • Beteiligung des Bundes an den Kosten der Berufsbildung

Karte 18 / Seite 16

Obligationenrecht OR in der Berufsbildung?

  • Berufsbildung hat mit Arbeit zu tun und Lehrlinge (im OR sogenannt) und Lehrmeister schliessen einen (besonderen) Arbeitsvertrag ab.
  • OR Art. 319 - 343 = Der Einzelarbeitsvertrag
  • OR Art. 344 - 346a = Besondere Arbeitsverträge

Karte 19 / Seite 16

Arbeitsgesetz in der Berufsbildung?

  • ArGV 1 mit den allgemeinen Bestimmungen
  • ArGV 2 mit Sonderbestimmungen für bestimmte Gruppen
  • ArGV 3 mit Bestimmungen betreffend die Gesundheitsvorsorge und die Unfallverhütung

Karte 20 / Seite 18

Abbildung Die Vorschriften der beruflichen Grundbildung?

Abbildung

Karte 21 / Seite 18

Was heisst "VoBeG"

  • VoBeG = Verordnungen über die berufliche Grundbildung
  • Achtung = VoBeG heisst ab sofort BIVO

Karte 22 / Seite 19

Welche Verordnungen der BIVO werden darunter festgehalten?

  • Gegenstand und Dauer
  • Ziele und Anforderungen
  • Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz
  • Anteil Lernorte und Unterrichtssprache
  • Bildungsplan und Allgemeinbildung
  • Lern- und Leistungsdokumentation
  • Qualifikationsverfahren
  • Ausweis und Titel
  • Schweizerische Kommision für Berufsentwicklung und Qualität
  • Schlussbestimmungen

Karte 23 / Seite 19

Bildungsplan der beruflichen Grundbildung?

  • Bildungsziele: Welche Kompetenzen erworben werden und wie die Ausbildung auf die Lernorte aufgeteilt wird
  • Curricularer Aufbau: Wie viel Zeit für die Ausbildung in einzelnen Bereichen aufgwendet wird
  • Qualifikationsverfahren: Welche Qualifikationsverfahren zur Überprüfung der Zielerreichung eingesetzt werden

Karte 24 / Seite 20

Die wichtigsten Punkte im Lehrvertrag?

  • Wird National geregelt
  • Immer 3 Exemplare: Lernender, Lehrbetrieb und Berufsbildungsamt
  • Maximal 6 Monate Probezeit
  • Inhalt Lehrvertrag: Vertragsparteien, (Berufsbezeichnung, Art und Dauer Ausbildung, Probezeit), Verantwortlicher Berufsbildner, Schulische Bildung, Entschädigung, Arbeitszeit, Ferien, Berufsnotwendige Beschaffungen, Versicherungen, Beiblatt zum Lehrvertrag und weitere besondere Vereinbarungen, Änderung der Bildungsdauer oder Auflösung, Unterschriften, Genehmigung und Lehrzeugnis 

 

Karte 25 / Seite 31 = Träger und Behörden der Berufsbildung

Abbildung Die Zusammenarbeit zwischen Staat und OdA?

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Karte 26 / Seite 33

Abbildung Die Vollzugsaufgaben der Kantone

Abbildung

Karte 27 / Seite 36 = Die drei Lernorte

Abbildung die drei Lernorte?

Abbildung

Karte 28 / Seite 36

Was heisst "Duales System"?

  • Betriebliche Grundbildung und Schulische Grundbildung

Karte 29 / Seite 36

Die drei Lernorte?

  • Lehrbetrieb
  • Berufsfachschule
  • Überbetrieblicher Kurs

Karte 30 / Seite 37

Abbildung Der Lehrbetrieb?

Abbildung

Karte 31 / Seite 38

Bildungsbewilligung heisst?

Damit Lernende ausgebildet werden dürfen, haben nicht nur die Berufsbildner bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen. Auch die Organisation, die Einrichtung sowie die Produkte und Dienstleistungen des Lehrbetriebs müssen qualitativ so gut sein, dass sie eine fundierte Ausbildung gewährleisten

Karte 32 / Seite 38

Welche 8 Kriterien muss ein Lehrbetrieb vom (VoBeG) neu BIVO erfüllen für eine Bildungsbewilligung?

  • Motivierte Personen zu haben ist das wichtigste
  • Geeignete berufliche Grundbildung auswählen
  • Zeitgemässe Ausbildungsplätze erschliessen
  • Abklären, ob genügend, geeignete Fachpersonen vorhanden sind
  • Bildungsbewilligung einholen
  • Lernende suchen
  • Verantwortlicher Berufsbildner auswählen und ausbilden
  • Lehrvertrag unterschreiben und dem Amt für Berufsbildung einreichen
  • Betrieblichen Bildungsplan erstellen

Karte 33 / Seite 38

Wie sollte ein Berufsbildner sein?

  • Motiviert
  • Geduldig
  • Zuverlässig
  • Vorbild sein
  • Kann Fehler akzeptieren
  • Forden und Fördern

Karte 34 / Seite 39

Was bedeudet "Die überbetrieblichen Kurse" auch ÜK genannt?

  • Ist Obligatorisch
  • Am Lernenden muss alles bezahlt werden, es dürfen keine Kosten für den Lehrling entstehen
  • 20 Wochen gesammt
  • Kursblöcke verteilt über die Dauer der beruflichen Grundbildung
  • Vermittlung von grundlegenden Fertigkeiten, Kenntnissen und Arbeitsmethoden
  • Ergänzung zur beruflichen Praxis vs. zum Lehrbetrieb
  • Feststellen des Bildungsstandes

Karte 35 / Seite 41

Abbildung Die Berufsfachschule?

Abbildung

Ist Obligatorisch

Karte 36 / Seite 41

Was beinhaltet die Berufsfachschule?

Was ist der Bildungsauftrag der Berufsfachschule?

  • Schulische Bildung = Allgemein bildendem und berufskundlichem Unterricht und Sport
  • Berufskundlicher Unterricht = Erwerbung der berufsspezifischen Qualifikationen
  • Allgemein bildender Unterricht = Die Lernenden befähigen den Zugang zur Arbeitswelt zu finden
  • Sport Unterricht
  • Berufsmaturität = Freikurse für sehr gute Leute oder Stützkurse für schwächere Leute. Halber Tag / Woche

Karte 37 / Seite 43

Was ist das degressive Modell?

Bei beruflichen Grundbildungen mit eineinhalb Schultagen kann der Unterricht an der Berufsfachschule auf den ersten Teil der beruflichen Grundbildung konzentriert werden. Das heisst = Zwei Schultage pro Woche in den ersten zwei Jahren und nur ein Schultag im dritten und vierten Ausbildungsjahr

Karte 38 / Seite 44

Unterschied zwischen Freikurse und Stützkurse?

Freikurse:

  • Ergänzung zur schulischen Bildung
  • Freiwilligkeit
  • Ergänzender Fachunterricht
  • Allgemein bildender Unterricht
  • Bis zu einem halben Tag pro Woche

Stützkurse:

  • Befristeter Zusatzunterricht
  • Aufholen des Rückstandes
  • Vertiefung des Pflichtstoffes
  • Einen halben Tag pro Woche

 

Karte 39 / Seite 45

Was bedeudet Berufsmaturität?

Abbildung

Karte 40 / Seite 47

Welche Typen der Berufsmaturität gibt es?

  • KV Richtung
  • Technische Richtung
  • Gestalterische Richtung
  • Gewerbliche Richtung
  • Naturwissenschaftliche Richtung
  • Gesundheitliche und Soziale Richtung

Étudier