Berufsbildung
DWU / Berufsbildung 2015
DWU / Berufsbildung 2015
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Cartes-fiches
Karte 1 / Seite 3 = Berufsbildung im Schweizer Bildungssystem
Abbildung des Schweizer Bildungssystem
Abbildung = Foto
Karte 2 / Seite 3
Was bedeutet Obligatorische Schule?
Diese dauert neun Jahre und ist in zwei Stufen gegliedert: Die Primarschulstufe (vier bis sechs Jahre) und die Sekundarstufe1. Für die Sekundarstufe1 können drei Grundmodelle bezeichnet werden: Einige Kantone führen getrennte Leistungszüge (in getrennten Schulen), andere organisieren kooperative Schulen (mit getrennten Zügen). Eine dritte Gruppe wendet ein integriertes Modell mit heterogenen Klassen und hoher Durchlässigkeit an, wobei für Hauptfächer Niveauklassen geführt werden.
Heterogenen heisst: Unterschied von Begabung und Kulturen in einer Klasse.
Karte 3 / Seite 4
Was heisst Sekundarstufe2 und Tertiärstufe?
- Sekundärstufe2 = Sie umfasst die allgemein bildenden Schulen (Gymnasien resp. Maturitätsschulen) und die Berufsbildung
- Tertiärstufe = Diese Stufe umfasst die höhere Berufsbildung und die Universitäten. Oder Passarelle = Ergänzungsjahr für in die Universität
Karte 4 / Seite 6
Abbildung (Das Berufsbildungssystem)
Abbildung
Karte 5 / Seite 6
Was heisst "Duales System" ?
Die Kombination von praktischem Know-how (im Betrieb) und praktischen Grundlagen (im überbetrieblichen Kurs) mit schulischem Wissen (in der Berufsfachschule) ist das hervorragende Merkmal der dualen Grundbildung.
= Lehrbetrieb, Berufsschule und ÜK: Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben.
Karte 6 / Seite 7
Welche voraussetzungen werden benötigt in der beruflichen Grundbildung?
- Mit 15 Jahren
- Obligatorische Schulzeit
- Lehrvertrag
Karte 7 / Seite 7
was heisst eidg. Fähigkeitszeugnis abgekürzt?
- EFZ
Karte 8 / Seite 8
Abbildung zweijährige berufliche Grundbildung?
Abbildung
Karte 9 / Seite 8
Was sind die Voraussetzungen für die zweiijährige berufliche Grundbildung?
- Abgekürzt heisst es EBA
- Wer die obligatorische Schulzeit durchlaufen hat und mindesdens fünfzehn Jahre alt ist, kann sich für eine Lehrstelle für eine zweijährige berufliche Grundbildung bewerben. Voraussetzung für den Beginn der Bildung ist der Abschluss eines Lehrvertrages
Karte 10 / Seite 9
Was heisst "Case Management"?
Das vom Bund im Herbst 2006 lancierte Projekt "Case Management" zielt in folgende Richtung. Ziel des "Case Management" ist zu verhindern, dass Jugendliche aus dem Bildungssystem hinausfallen. Es erfasst Jugendliche, deren Einstieg in die Berufsbildung stark gefährdet ist.
Karte 11 / Seite 10
Was ist die änderung bei der Anlehre?
- Ab 2015 gibt es keine Anlehre mehr, es heisst jetzt EBA = Eidg. Berufsattest
- Ziel der Anlehre: Menschen welche in der Schule eher Mühe haben = Schwächere in der Schule aber besser in der Praxis
Karte 12 / Seite 12
Abbildung Die schulische Vollzeitangebote?
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Karte 13 / Seite 12
Wass heisst "Die schulischen Vollzeitangebote?
- Zum Beispiel = Handelsschulen
- SOG Ausbildung = Schulisch organisierte Grundbildung
- IPT = Integrierte Praxis Teile
Karte 14 / Seite 13
Abbildung Die verschiedenen Zwischenlösungen?
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Karte 15 / Seite 15 = Rechtliche Grundlagen
Abbildung Die Bundesgesetzgebung?
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Karte 16 / Seite 16
Was heisst "BBG" und "BBV"?
- BBG = Bundesgesetz über die Berufsbildung vom 13.12.2002
- BBV = Verordnung des Bundesrates vom 19.11.2004
Karte 17 / Seite 16
Zu welchen Vorschriften des Bundes geben BBG und BBV auskunft?
- Berufliche Grundbildung, einschliesslich der Berufsmaturität
- Höhere Berufsbildung
- Berufsorientierte Weiterbildung
- Qualifikationsverfahren, Ausweise und Titel
- Bildung der Berufsbildungsverantwortlichen
- Zuständigkeit und Grundsätze der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung
- Beteiligung des Bundes an den Kosten der Berufsbildung
Karte 18 / Seite 16
Obligationenrecht OR in der Berufsbildung?
- Berufsbildung hat mit Arbeit zu tun und Lehrlinge (im OR sogenannt) und Lehrmeister schliessen einen (besonderen) Arbeitsvertrag ab.
- OR Art. 319 - 343 = Der Einzelarbeitsvertrag
- OR Art. 344 - 346a = Besondere Arbeitsverträge
Karte 19 / Seite 16
Arbeitsgesetz in der Berufsbildung?
- ArGV 1 mit den allgemeinen Bestimmungen
- ArGV 2 mit Sonderbestimmungen für bestimmte Gruppen
- ArGV 3 mit Bestimmungen betreffend die Gesundheitsvorsorge und die Unfallverhütung
Karte 20 / Seite 18
Abbildung Die Vorschriften der beruflichen Grundbildung?
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Karte 21 / Seite 18
Was heisst "VoBeG"
- VoBeG = Verordnungen über die berufliche Grundbildung
- Achtung = VoBeG heisst ab sofort BIVO
Karte 22 / Seite 19
Welche Verordnungen der BIVO werden darunter festgehalten?
- Gegenstand und Dauer
- Ziele und Anforderungen
- Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz
- Anteil Lernorte und Unterrichtssprache
- Bildungsplan und Allgemeinbildung
- Lern- und Leistungsdokumentation
- Qualifikationsverfahren
- Ausweis und Titel
- Schweizerische Kommision für Berufsentwicklung und Qualität
- Schlussbestimmungen
Karte 23 / Seite 19
Bildungsplan der beruflichen Grundbildung?
- Bildungsziele: Welche Kompetenzen erworben werden und wie die Ausbildung auf die Lernorte aufgeteilt wird
- Curricularer Aufbau: Wie viel Zeit für die Ausbildung in einzelnen Bereichen aufgwendet wird
- Qualifikationsverfahren: Welche Qualifikationsverfahren zur Überprüfung der Zielerreichung eingesetzt werden
Karte 24 / Seite 20
Die wichtigsten Punkte im Lehrvertrag?
- Wird National geregelt
- Immer 3 Exemplare: Lernender, Lehrbetrieb und Berufsbildungsamt
- Maximal 6 Monate Probezeit
- Inhalt Lehrvertrag: Vertragsparteien, (Berufsbezeichnung, Art und Dauer Ausbildung, Probezeit), Verantwortlicher Berufsbildner, Schulische Bildung, Entschädigung, Arbeitszeit, Ferien, Berufsnotwendige Beschaffungen, Versicherungen, Beiblatt zum Lehrvertrag und weitere besondere Vereinbarungen, Änderung der Bildungsdauer oder Auflösung, Unterschriften, Genehmigung und Lehrzeugnis
Karte 25 / Seite 31 = Träger und Behörden der Berufsbildung
Abbildung Die Zusammenarbeit zwischen Staat und OdA?
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Karte 26 / Seite 33
Abbildung Die Vollzugsaufgaben der Kantone
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Karte 27 / Seite 36 = Die drei Lernorte
Abbildung die drei Lernorte?
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Karte 28 / Seite 36
Was heisst "Duales System"?
- Betriebliche Grundbildung und Schulische Grundbildung
Karte 29 / Seite 36
Die drei Lernorte?
- Lehrbetrieb
- Berufsfachschule
- Überbetrieblicher Kurs
Karte 30 / Seite 37
Abbildung Der Lehrbetrieb?
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Karte 31 / Seite 38
Bildungsbewilligung heisst?
Damit Lernende ausgebildet werden dürfen, haben nicht nur die Berufsbildner bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen. Auch die Organisation, die Einrichtung sowie die Produkte und Dienstleistungen des Lehrbetriebs müssen qualitativ so gut sein, dass sie eine fundierte Ausbildung gewährleisten
Karte 32 / Seite 38
Welche 8 Kriterien muss ein Lehrbetrieb vom (VoBeG) neu BIVO erfüllen für eine Bildungsbewilligung?
- Motivierte Personen zu haben ist das wichtigste
- Geeignete berufliche Grundbildung auswählen
- Zeitgemässe Ausbildungsplätze erschliessen
- Abklären, ob genügend, geeignete Fachpersonen vorhanden sind
- Bildungsbewilligung einholen
- Lernende suchen
- Verantwortlicher Berufsbildner auswählen und ausbilden
- Lehrvertrag unterschreiben und dem Amt für Berufsbildung einreichen
- Betrieblichen Bildungsplan erstellen
Karte 33 / Seite 38
Wie sollte ein Berufsbildner sein?
- Motiviert
- Geduldig
- Zuverlässig
- Vorbild sein
- Kann Fehler akzeptieren
- Forden und Fördern
Karte 34 / Seite 39
Was bedeudet "Die überbetrieblichen Kurse" auch ÜK genannt?
- Ist Obligatorisch
- Am Lernenden muss alles bezahlt werden, es dürfen keine Kosten für den Lehrling entstehen
- 20 Wochen gesammt
- Kursblöcke verteilt über die Dauer der beruflichen Grundbildung
- Vermittlung von grundlegenden Fertigkeiten, Kenntnissen und Arbeitsmethoden
- Ergänzung zur beruflichen Praxis vs. zum Lehrbetrieb
- Feststellen des Bildungsstandes
Karte 35 / Seite 41
Abbildung Die Berufsfachschule?
Abbildung
Ist Obligatorisch
Karte 36 / Seite 41
Was beinhaltet die Berufsfachschule?
Was ist der Bildungsauftrag der Berufsfachschule?
- Schulische Bildung = Allgemein bildendem und berufskundlichem Unterricht und Sport
- Berufskundlicher Unterricht = Erwerbung der berufsspezifischen Qualifikationen
- Allgemein bildender Unterricht = Die Lernenden befähigen den Zugang zur Arbeitswelt zu finden
- Sport Unterricht
- Berufsmaturität = Freikurse für sehr gute Leute oder Stützkurse für schwächere Leute. Halber Tag / Woche
Karte 37 / Seite 43
Was ist das degressive Modell?
Bei beruflichen Grundbildungen mit eineinhalb Schultagen kann der Unterricht an der Berufsfachschule auf den ersten Teil der beruflichen Grundbildung konzentriert werden. Das heisst = Zwei Schultage pro Woche in den ersten zwei Jahren und nur ein Schultag im dritten und vierten Ausbildungsjahr
Karte 38 / Seite 44
Unterschied zwischen Freikurse und Stützkurse?
Freikurse:
- Ergänzung zur schulischen Bildung
- Freiwilligkeit
- Ergänzender Fachunterricht
- Allgemein bildender Unterricht
- Bis zu einem halben Tag pro Woche
Stützkurse:
- Befristeter Zusatzunterricht
- Aufholen des Rückstandes
- Vertiefung des Pflichtstoffes
- Einen halben Tag pro Woche
Karte 39 / Seite 45
Was bedeudet Berufsmaturität?
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Karte 40 / Seite 47
Welche Typen der Berufsmaturität gibt es?
- KV Richtung
- Technische Richtung
- Gestalterische Richtung
- Gewerbliche Richtung
- Naturwissenschaftliche Richtung
- Gesundheitliche und Soziale Richtung