Bautechnik

Verbände und Publikationen

Verbände und Publikationen

Andrea Olivia Moretta
Lernen

Andrea Olivia Moretta
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Bautechnik auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Gebäudekonstruktion, Dachsysteme, Wände, Fundamente und verschiedene Bauweisen ab. Die Karteikarten behandeln auch Normen, Kosten und die Auswirkungen von Bauentscheidungen. Sie sind ideal für Studierende und Fachleute, die ihr Wissen in der Bautechnik vertiefen möchten.
Karten
79
Lernende
19
Sprache
Deutsch
Kategorie
Technik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
13.01.2013 / 16.04.2025

Lernkarten

 

Die Hauptgruppen des BKP dienen einer groben Gliederung der Kosten eins Bauvorhabens

BKP 2

Gebäude (Kosten für die Bauleistungen zur Erstellung eines Gebäudes)

 

Die Hauptgruppen des BKP dienen einer groben Gliederung der Kosten eins Bauvorhabens

BKP 3

Betriebseinrictungen (Kosten für fest eingebaute Einrichtungen, die einer speziellen Nutzung dienen)

 

Die Hauptgruppen des BKP dienen einer groben Gliederung der Kosten eins Bauvorhabens

BKP 4

Umgebung ( z.B. Kosten für die Gartengestaltung, aber auch Kosten für Erdbewegungen, Kleinbauten ausserhalb des Gebäudes, aber innerhalb des Grundstücks, Erschliessung von Gebäuden innerhalb des Grundstücks usw)

 

Die Hauptgruppen des BKP dienen einer groben Gliederung der Kosten eins Bauvorhabens

BKP 5

Baunebenkosten (Kosten, die nicht mit eigentlichen Bauleistungen verbunden sind wie z.B. Wettbewerbskosten, Gebühren, Vervielfältigungen, Versicherungen, Finanzierungen usw)

 

Die Hauptgruppen des BKP dienen einer groben Gliederung der Kosten eins Bauvorhabens

BKP 6/7

Reserve

 

Die Hauptgruppen des BKP dienen einer groben Gliederung der Kosten eins Bauvorhabens

BKP 8

Unvorhergesehenes

 

Die Hauptgruppen des BKP dienen einer groben Gliederung der Kosten eins Bauvorhabens

BKP 9

Ausstattung (mobile Gegenstände, die ohne grössere Aufwendungen befestigt oder entfernt werden können: z.B. Möbel, Beleuchtungskörper, Vorhänge etc.)

EKG

Elementkostengliederung

Beschreibung EKG

Die Elementkostengliederung stellt ein Instrument für mengen- und kostenmässige Auswertungen (Kennwerte) sowie für Kostenschätzungen und berechnungen während der Planungsphase dar. Sie ermöglicht Kostenberechnungen mit einem Genauigkeitsgrad von +/- -10% der zu erwartenden Projektabrechnung. 

Die Elementkostengrliederung ermöglicht die Quantifizierung der vier wichtigsten entwurfsabhängigen Kostenfaktoren eines Bauobjektes. 

Diese wären: 

-Grösse (Geschossfläche und / oder Volumen eines Objektes)

- Form (Relationen zw. Bezugsmengen von Bauwerksteilen, z.B. Dach- zu Gescossfläche)

- Qualität (Einheitspreise der Bauwerksteile, d.h. spezifische Elemenkosten)

- Komplexität (z.B. Installationsgrad d.h. die Relation zwischen Installations- und Gesamtkosten)

 

NPK

Normpositionen-Katalog

Beschreibung NPK

Die Normposition-Kataloge sind die genormten Grundlagen zur Erstellung von Leistungsverzeinissen (Devisierung). Sie sind nach den Arbeitsgattungen im gesamten Bauwesen gegliedert. 

Im NPK Bau sin ddie Normpositionen-Kataloge des Hoch- und Tiefbaus zusammengefasst. Zweck der NPK Kataloge ist es, die Leistungsverzeichnisse zu vereinheitlichen und genormt zu beschreiben. 

NCS

Natural Color System

Beschreibung NCS

Das NCS ermöglicht eine klare, unmissverständliche Farbdefinition welche vom menschlichen Farbempfinden ausgeht und im Gegensatz zum RAL-Farbfächer unabhängig von Farbmischung und Untergrund ist. 

Beschreibung CRB/SIA Datenträger

NPK, BKP, EKG , Bauhandbuch und Berechnungselemente-Katalog BEK sind auf Datenträger beim CRB erhältlich. Diese Daten können von einer Vielzahl von CRB-unabhängigen Informatikprogrammen verarbeitet werden, vorausgesetzt, diese erfüllen die CRB-Anforderungen.

Die EKG wird zur Kostenplanung (mit entsprechenden Berechnungselementen der Baukostendaten) der BKP für die Gliederung des Kostenvoranschlages verwendet. Der NPK dient als Basis für die Erarbeitung von Leistungsverzeichnissen. 

VKF

Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen

Beschreibung VKF

Die vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen gibt das Schweizerische Brandschutzregister heraus und erarbeitet Brandschutzvorschriften, technische Richtlinien und Empfehlungen zu Themen des Brandschutzes. Durch die Beurteilung von Baustoffen und Bauteilen bezüglich Brandverhalten ist ihr auch die Zertifizierung dieser Baustoffe und Bauteile nach europäischen Normen übertragen. 

BfU

Beratungsstelle für Unfallverhütung

Beschreibung BfU

Die Beratungsstelle für Unfallverhütung hat den gesetzlichen Auftrag, NIchtberufsunfälle zu verhüten und Präventionsmassnahmen zu koordinieren. Ihre Publikationen behandeln vor allem Problembereiche inner- und ausserhalb von Gebäuden wie z.B. rutschfeste Böden, Geländer, Spielplätze. 

Masse Katasterplan / Situationsplan (Vorprojektpläne)

1:500 oder 1:1000

Masse Baueingabe (Projektpläne)

Grundrisse

Fassaden

Schnitte 

Spezialpläne Kanalisation, Umgebung etc. 

1:100 

selten 1:200

Masse Werkpläne (Ausführungspläne)

Grundrisse

Fassaden

Schnitte

Details

1:50 / 1:20

Masse Ingenieurpläne

Armierungsplan

Schalungsplan

1:50 / 1:20

Masse Installationspläne

Installationsplan

Aussparungsplan

1:50 / 1:20

Masse Detailpläne

1:20 / 1:5 / 1:1 (1:2)

Was zeigt ein Projektplan (Baueingabe)

Grundrisse, Schnitte und Fassaden

Apparate und Möblierungen werden eingetragen, ebenso die Zweckbestimmung der Räume sowie der Nordpfeil. 

Was zeigt ein Werkplan (Ausführungsplan)

Der Grundriss 1:50 ist ein Horizontalschnitt durch ein Geschoss. (alle Tür- und Fensteröffnungen müssen geschnitten sein)

Neben den Rohbau Elementen wie Mauern, Fenster- und Türöffnungen, Treppen us. werden im Grundriss auch die festen Installationen (Apparate, Radiatoren) eingezeichnet. Ebenso feste Möbel und die Richtung der Türbewegung. 

Die Räume werden direkt angeschrieben mit Zweckbestimmung, Höhenkote (roh, fertig) sowie Angaben über dei Fertigbeläge von Böden, Wänden und Decken. 

Die Materialien werden durch die entsprechenden Symbole gekennzeichnet. 

SIA 416

Die 4 Kostenbeeinflussenden Faktoren sind: 

Quantität

Form

Qualität

Komplexität

SIA 416 

Beschreibung / Definition

Die Norm beschränkt sich auf das Definieren von Flächen und der aus ihnen abgeleiteten Volumen, wie sie in den verschiedensten Zusammenhängen angewendet werden. Zu den Anwendungsbereichen dieser Norm gehören Flächen- und Volumennachweise als Grundlage von Variantenvergleichen, Kostenermittlungen, Wirtshaftlichkeitsüberlegungen usw. 

Bei diesen Berechnungen und Überlegungen muss mit einheitlich definierten und immer gleich angewendeten flächen und den aus ihnen abgeleiteten Volumen gearbeitet werden, damit Klarheit und Vergleichbarkeit gewährleistet sind. 

Sie ist keine Form der Kostenermittlung. 

SIA 416 dient als Basis für: 

- Flächen- und Volumennachweise

- Variantenvergleiche

- Wirtschaftlichkeitsüberlegungen

- statische Erfassungen

Ein Gebäude besteht aus folgende Konstruktionselementen: 

- Tragkonstruktion

- Fundament

- Gebäudehülle

- Untertrennungen

- Haustechnik (Versorgung und Entsorgung)

- Innenausbau

Konstruktionssysteme bei Gebäuden: 

Massivbau

Schottenbau

Skelettbau

Mischbauweise

 

Merkmale Massivbau: 

Merkmal: Tragende Wände (Aussen- und Innenwände)

Raumbildung: Tragende und nicht Tragende Trennwände

Charakteristisch: Wandflächen grösser als Wandöffnungen

Auswirkung: 

- Wirkt kompakt schwer

- bietet grosse Geborgenheit

- nachträglich Veränderbarkeit eingeschränkt

Merkmale Schottenbau: 

Merkmale: Tragfunktion und Aussteifung durch parallel zueinander stehende Tragwände, Brüstungen als Aussteifung möglich

Raumbildung: Durch nicht tragende Wände innen und aussen

Auswirkung:

- Wirkt leicht bis kompakt

- Möglichkeit der Bildung von durchgehenden Räumen

- zweiseitiger Einlass von Licht und Sonne

- Veränderbarkeit möglich 

Merkmale Skelettbau: 

Merkmale: Tragfunktion durch Gerippe, Rahmentragwerk Stahl, Beton oder Holz, Aussteifung über Decke und Wände wie Treppen oder Liftkern. 

Raumbildung: Durch nicht tragende Wände zwischen, vor oder hinter den Stützen

Funktion: Tragen und Abschliessen konsequent getrennt

Auswirkung: 

- wirkt leicht offen gegliedert

- freie Raumgestaltung, grosse Öffnungen sind möglich

- grosse Flexibilität

Merkmale Mischbauweise: 

Merkmale: Tragfunktion und Aussteifung durch Konstruktionsteile aus Wand und Skelettbau

Auswirkung: Ähnlich Skelettbau, aber zusätzlich Aussteifung durch Wandscheiben

Welche Einschalenwände gibt es?

(Massivbau)

- gegossene Wand 

- gemauerte Wand

- Einsteinmauerwek

- Verbandmauerwerk

Welche Mehrschalenwände gibt es?

(Massivbau)

- Zweischalenmauerwerk

- Kompakt-Fassade

- Hinterlüftete Aussenwärmedämmung (AWD)

- Innengedämmte Aussenwand

Welche Skelettwände gibt es? 

(Massivbau)

- Beton

- Backstein

Welche Montage (Element) Wände gibt es?

Massivbau

Beton

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