Vorbereitung


A. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über betriebswirtschaftliche Konzepte und Managementstrategien auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Unternehmensführung, Marktanalyse, Vertriebscontrolling, Key Account Management und Kommunikationskonzepte ab. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Berufstätige im Finanzbereich, die ihre Kenntnisse in Unternehmensführung, Marktstrategien und Mitarbeiterführung vertiefen möchten. Die Karten helfen dabei, komplexe Themen wie Zielsetzungen, Führungsstile und Marktanteilsanalysen zu verstehen und anzuwenden.
Karten
121
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Finanzen
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
02.09.2015 / 02.09.2015

Lernkarten

Erkläre die Achsen der 9 Felder Matrix von McKinsey

Vertikale: Marktattraktvität (gering - mittel - hoch)

Horizontale: Wettbewerbsvorteil (gering - mittel - hoch)

Ziel des Unternehmens ist, möglichst nahe zum optimalen Feld hohe Marktattraktivität und hoher Wettbewerbsvorteil zu gelangen

McKinsey: Zukunftsbetrachtung  / BCG-Portfolio: Ist-Zustand

Erkläre Break-Even Point

auch Nutzschwelle genannt: Bei diesem Umsatz entsteht für die Unternehmung weder Verlust noch Gewinn. bei geringerem Umsatz wird ein Verlust erzielt, bei höherem Umsatz ein Gewinn.  Bei diesem Punkt durchbricht die erfolgskurve gerade den Nullpunkt.

Break Even Point = Fixkosten / Deckungsbeitrag

Erkäre Deckungsbeitrag. DB

Die Differenz zwischen dem Nettoerlös und den variablen Kosten wird Deckungsbeitrag genannt.

DB = Bruttogewinn

Es gibt drei Investitionsarten

Sachinvestition: Fahrzeuge, Maschinen, Immobilien

Finanzinvestition: Aktivdarlehen, Beteiligungen

Immatrielle Investition: Forschung, Sozialleistungen, Patente, Lizenzen, Schulung

Nenne alle Kosten, welche für das Total des Kapitaleinsatzes (in einer Investitionsrechnung) vorkommen

Einstandspreis plus: Forschungs- und Etnwicklungskosten

Projektierungskosten

Personal- und Umschulungskosten

Einbau- und Installationskosten

Wartungskosten bis Inbetriebnahme

Kosten eines allfälligen Produktionsausfalles

Kosten für Sekundärinvestitionen

Erhöhung des Umlaufvermögens

Definition von einem System

Ein System ist die Verbindung von Elementen mit Eigenschaften, die zueinander in Beziehung stehen.

Was soll eine marketinggerechte Organisation gewährleisten?

-dass die Leistungen und das Verhalten der Unternehmung jederzeit auf die Bedürfnisse der Abnehmer und die Markttendenzen ausgerichtet sind,..

- dass potentielle Märkte und Abnehmer mit adäquaten und wirkungsvollen Marketingmethoden bearbeitet werden.

Quelle: Hill, Marketing2, S. 331

Grundlegende Führungsfunktionen

3 Dimensionen

Sachorientierte Führungsaufgaben (Lokomotion)

Mitarbeiterorientierte Führungsaufgben (Kohäsionsfunktion)

Partizipation

Kompetenzen einer Führungskraft

Fachkompetenz 

Persönlichkeitskompetenz

Sozialkompetenz

Methodenkompetenz

Führungskompetenz

3  Beispiele zu Methodenkompetenz als Führungskraft

Argumentationstechnik

brainstorming

Entscheidungstechniken 

Coachen

organistorische Hilfsmittel im Griff haben

3 Beispiele Sozialkompetenz als Führungskraft

Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Kritikfähigkeit, Empathie, Konfliktfähigkeit

3 Beispiele Persönlichkeitskompetenz als Führungskraft

Durchsetzungsvermögen, Zielsicher, begeisterungsfähig

Partizipationsgrade Führungskraft-Gruppe im Führungsstilmodells Tannenbaum und Schmidt

Autoritär, patriarchalisch, informierend, beratend, kooperativ, delegativ, demokratisch

Führungsmodelle:

Erkläre mir das Harzburger Modell

Mitarbeiter bezogen

Führung im Mitarbeiterverhältnis mit Delegation von Verantwortung.

MbE, MbD sowie MbO sind im Modell integriert.

Prinzipien: Kooperative Führung, Mitarbeiter nach dem Delegationszprinzip selbständig arbeiten lassen.

erweist sich manchmal als bürokratisch und starr (klare Abgrenzung von Pflichten, Rechten, Kompetenzen"

Idee: die Motivation von MA kann durch die Übertragung selbständiger Aufgabenbereiche und Delegation von Verantwortung gefördert werden

Führungsmodelle:

Erkläre mir das 7-S Modell

Der Unternehmenserfolg kann durch harte, sowie weiche Faktoren beeinflusst werden:

Harte Faktoren: Strategie, Structure, Systems

Weiche Faktoren: Staff (Kompetenz und Alter), Skills (Kernkompetenz der MA und Unternehmen); Style (Unternehmenskultur)

Shared Values oder Subordinate Goals: Werte, Zielvorstellung und Selbstverständnis (in der Mitte umkreist, von den 6 anderen S)

Führungsmodelle: 

Erkläre mir das SIB

Schweizerisches Institut für Betriebsäkonomie und höhre kaufm. Bildung. Zürich.

Modell lehnt sich stark an MbO = Mitarbeiterbezogenes Führungsmodell

Führungsmodelle:

Erkläre St. Galler Management Modell

Management bezogen. integrierte Management Modell

Dieses Modell versucht die Führung in seiner Ganzheit unter allen Aspekten darzustellen. Mit Prozessen, Ordnungsmomente, Entwicklung, Interaktionsthemen, Umweltsphären, Anspruchsgruppen.

Management muss sich sämtlichen Aspekten einer Organistion widmen.

Inhalt eines Führungskonzeptes: (wie ein Führungshandbuch) / Führungsmodell

1) Führungsorganisation: Organigramm, Stellenbeschrieb, Anforderungsprofil, Ablaufdiagramm etc.

2) Führungs-Systeme: Führungsgrundsätze: z.B. Führungs-Philosophie, Führungs-Stil z.B. Autoritär, kooperativ, situativ, laissez-faire, Führungs-Techniken: MbO, MbD, MbS, MbE, MbR

3) Führungsinstrumente: Dührungs-Delegation, Personalkosten, Entlöhnungs-System, Motivation, Kommunikationssicherung, Betriebsklima, Qualifikation, Mitarbeiter-Ausbildung, Kontroll-Funktion (administr.Kontrollen, Seminarkontr. Frontkontrollen)

Was ist der Unterschied zwischen Führungsstil und Führungsverhalten?

Der Führungsstil ist etwas permanentes, die Grundhaltung des Vorgesetzten gegenüber seinen MA. (Aufgaben-, Unternehmens-, Mitarbeiter-, Partizipations-Orientierung)

Das Führungsverhalten ist etwas punktuelles. Das Führungsverhalten ist einer Situation, Aufgabe oder Eigenschaft der Mitarbeiter anzupassen.

Welche Führungsstile werden hautpsächlich in der heutigen Praxis angewandt?

Autoritäre Führung

Laisser-faire Führung

Kooperative Führung

Erkläre den Führungsstil: Autoritäre Führung mit Merkmalen

Individuelle Belange der Gruppenangehörigen (Kohäsion) werden vernachlässigt. MA sollen lediglich den Zweck erfüllen, erlassene Anordnungen befolgen

Merkmale: Chef entscheidet allein was/wie die Arbeit gemacht wird, Delegation der Aufgaben durch Befehlserteilung, Gehorsam keine Kritik erlaubt, Chef kontrolliert permanent, Sanktion für schlechte Leistungen

Erkläre den Führungsstil: Laisser-Faire  und nenne Merkmale

Gruppe bestimmt über Fragen der Zielsetzung und Planung. MA sind sich selbst überlassen, vom Chef kaum Anteilnahme an Bedürfnissen, Problemen, oft unklare Aussagen und Instruktionen

Merkmale: Keine Zielvorgaben/Herausvorderungen, keine offizielle Arbeitsdelegation (MA machen nur, was sie gerne machen, der Rest erledigt der Chef), Leistungsbereitschaft ist von der Lust und Laune des MA abhängig, Keine Kontrollfunktion durch den Chef (MA hat Selbstkontrolle), Vorgesetzte gibt kein Feedback über Leistung der MA

Erkläre den Führungsstil: Kooperative Führung mit Merkmalen

 

Vorgesetzter fordert und fördert seine MA, transparentes Informations- und Kommunikationsverhalten vom Vorgesetzten, MA werden am Entscheidungsprozess beteiligt (Partizipation), Betonung von Lokomotion und Kohäsion

Merkmale: Gemeinsame Zielfestlegung, Gemeinsame Zielerreichung (Vorgesetzter steht beratend zur Seite), Begründete Delegation, Richtiges Kontrollmass, Leistungsbewertung (regelmässige MAG's, Qualifikationsgespräche)

Erkläre die Führungstheorie (Führungsstil-modell) von Tannenbaum und Schmidt 1958

Eindimensionaler Führungsstil. Nach dem Grad der Autorität und dem Entscheidungsspielraum (bzw. Partizipation) der Gruppe

zusätzliche Führungsstile in dieser Reihenfolge 

Autoritär, Patriarchalisch (MA von der Entscheidung zuerst überzeugen), Informierend (gestattet Fragen), Beratend (MA kann Meinung äussern, Entscheidung kann geändert werden), Kooperativ (Gruppe entwickelt Vorschläge gemeinsam, Chef entscheidet über den favorisierten Vorschlag), Delegativ (die Gruppe entscheidet, Entscheidungsspielraum wird vom Chef festgelegt), Demokratisch (Die Guppe entscheidet)

Erkläre die Führungstheorie (Führungsstil-modell) von Blake/Mouton 1986

Jedes Führungsverhalten ist durch zwei Dimensionen gekennzeichnet: Sach-/Leistungsorientiert und Menschen-/Personenorientierung

Dies kann im Managerial Grid dargestellt werden: y-Achse: Betonung des Menschen (sozio-emotionale Aspekte) niedrig - hoch 

x-Achse: Betonung der Produktion (sach-rationale Aspekte) niedrig-hoch 

Die vier extremen Typen: laisser-faire 1.1, karitative 1.9, kooperativ 9.9, autoritär 9.1

Typ in der Mitte 5.5 versucht ein bisschen aber nichts richtig

Erkläre die Führungstheorie (Führungsstil-modell) von Hersey und Blanchard

Mehrdimensionaler Führungsstil: zusätzlich zu den Dimensionen Aufgaben- und Beziehungsorientierung kommt die 3. Dimension: Reifegrad des zu führenden Mitarbeiters

1. Autoritärer Führungsstil (telling) 2. Integrierender Führungsstil (selling) 3. Partizipativer Führungsstil (participating) 4. Delegationsstil (delegating)

Entwicklungsstand des MA:

1. Niedrig: Nicht fähig und unwillig oder unsicher / 2. Mittel: Nicht fähig, aber willig oder zuversichtlich / 3. Mittel: fähig, aber unwillig oder unsicher / 4. Hoch: Fähig und willig oder zuversichtlich

Erkläre die Führungstheorie (Führungsstil-modell) Die 3-D-Theorie von Reddin (oder 3-D Modell von Reddin)

Die 3 Dimensionen können in einem Cube dargestellt werden:

y-Achse: Beziehungsorientierung, x-Achse: Aufgabenorientierung, Tiefe: Effektifität

Dieser Führungsstil beruht auf den Faktoren Führungsstil, Situation und Erfolg

"Management by" Techniken: MbO

Management by Objectives

Totalmodell: Führung durch gemeinsame Zielvereinbarung

"Management by" Techniken: MbD

Management by Delegation

Partialmodell: Führung durch Delegation von AKV im Kongruenzprinzip

"Management by" Techniken: MbE

Management by Exception

Partialmodell: Führung durch Eingriff in Ausnahmefällen bzw. bei Abweichungen

"Management by" Techniken: MbS

Management by Systems

Totalmodell: Führung durch eine umfassende Systemsteuerung

"Management by" Techniken: MbR

Management by Results

Partialmodell: Führung durch Ergenisorientierung bzw. Ergebniskontrolle

Für was steht BVW?

(In der Mitarbeiterführung)

Partizipation: Betriebliches Vorschlagswesen

Im Rahmen des BVW können MA Verbesserungsvorschläge einreichen und erhalten oftmals einen Teil der dadurch erzielten Einsparungen al Prämie ausgeschüttet

Welche Kriterien erfasst ein Ausbildungskonzept?

Total 15

Ort, Datum, Zeit, Ablauf, Teilnehmer, Ausbildungsthemen, Methodik, Lernziele (Richtziele, Groblernziele, Feinziele), Didaktische Hilfsmittel (Buch, Flip-Chart) , Referenten, Konferenzsprache, Kontrollen, Budget, Frequenzen/Intervalle, Rahmenprogramm

 

- Ein Coach/Trainer kostet ca. 2500 - 3000 pro Tag. 

Erkläre Didaktik

Didaktik ist die Theorie des Unterrichts (Wissenschaft des Unterrichts). Wissenschaft der Lernplanung, Lernorganisation, Planung, Durchführung udn Lernkontrolle. 

Wer lehrt wen was wozu wie womit wann und wie oft mit welchem Erfolg

Erkläre Methodik

Verfahrens- bzw. Vortrags- und Unterrichtslehre. 

Wird als Teil der Didaktik angesehen

Briefing an einen Trainer

 

(14 Punkte)

Vorstellung Firma, Branche, Markt, Produkte, Strategie/Konzepte, Ziele

Ausgangslage

Zielsetzungen (Groblernziele, Feinlernziele

Zielpublikum und Anzahl Teilnehmer

Themen

Kursunterlagen

Methodik

Hilfsmittel

Intervalle

Ort, Zeit, Datum (Anzahl Schulungstage)

Budget

Unsere Erwartungen

Kontrollen

Ansprechpartner in der Firma

(alles wird schriftlich festgehalten, zur späteren Prüfung)

Traineranforderungsprofil

Fachtechnische Fähigkeiten/Berufliche Anforderungen Muss / Soll  (Ausildung, Fachsprache, gute Rhetorik, gute Didaktik..)

Charakterliche/Psychologische Anforderungen Muss / Soll (Diskretion, Selbstsicherheit, Durchsetzungsvermögen, Kreativität,..)

Persönliche Anforderungen Muss / Soll (Alter ab .., gute Umgangsformen, sicheres Auftreten, Führerausweis..)

Was beinhaltet eine Stellenbeschreibung?

Instanzenbild: Firma, Abteilung, Stelleninhaber, Funktion, Bezeichnung, Vorgesetzter, Stv, Unterstellte, Kommunikationsbeziehungen

Aufgaben, Verantwortung, Kompetenzen: Funktionsziel (Ausformulieren) dann aufteilen in Aufgabenbild: Hauptaufgaben, Nebenaufgaben, Kompetenze (Budget), Unterschriftsbefugnisse

Leistungsbild: Anforderungsprofil: Alter, Ausbildung, Weiterbildung Berufserfahrung, Branchenerfahrung, Sprachen, Persönliche Qualitäten (ehrlich, einsatzfreudig, extrovertiert)

Datum und Unterschrift von Vorgesetzten und Stelleninhaber

Beilagen: Organigramm, Handbuch

 

Was gehört in ein Anforderungsprofil?

Berufliche Anforderungen: Ausbildung, Weiterbildung, Erfahrung im Verkauf, Branchenerfahrung, Rhetorik/Dialektitk, Sprachkenntnisse

Charakterliche Anforderungen: Untern./Kommerzielles Denken, Initiative, Selbständigkeit, Ausdauer, Beweglickeit im Denken, Kontaktfähigkeit, Belastbarkeit, Organisationssinn, Zuverlässigkeit

Persönliche Anforderungen: Gute Umgangsformen, Alter, Angenehme Erscheinung, sicheres Auftreten, Eintrittsdatum, Führerausweis, Guter Gesundheitszustand

Datum, ausgestellt am: Unterschrit

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