Vorbereitung


A. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über betriebswirtschaftliche Konzepte und Managementstrategien auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Unternehmensführung, Marktanalyse, Vertriebscontrolling, Key Account Management und Kommunikationskonzepte ab. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Berufstätige im Finanzbereich, die ihre Kenntnisse in Unternehmensführung, Marktstrategien und Mitarbeiterführung vertiefen möchten. Die Karten helfen dabei, komplexe Themen wie Zielsetzungen, Führungsstile und Marktanteilsanalysen zu verstehen und anzuwenden.
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Langue
Allemand
Catégorie
Finances
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
02.09.2015 / 02.09.2015

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Was beinhaltet Change Management?

Das Konzept des Change Management umfasst alle geplanten, gesteuerten und kontrollierten Veränderungen in den Strukturen, Prozessen und Kulturen sozioökonomischer Systeme.

Wie ein Unternehmen den Herausforderungen eines sich ständig und fast unvorhersehbares veränderndes Umweltsystem begegent und seine Existenz, Fortbestand und Prosperität durch pro- und reaktives Vorgehen langfristig sichert.

Begriffe des Change Managemet: Business Process Reengineering

BFR: steht für fundamentales Überdenken und radikale Neuordnung wesentlicher Unternehmensstrukturen/-abläufe bzw. der Wertschöpfungskette. 

Hauptziele: Kostenreduzierung; Qualitätsverbesserung; Kundenorientierung

Begriff des Change Management: Organisations-Entwicklung (OE)

OE: ist der gesteuerte Wandel eines Unternehmens mit der partizipativen Einbindung der Mitarbeiter.

Hauptziel: Verbesserung von Wirksamkeit und Gesundheit der Organisation.

Begriff im Change Management: Lernende Organisation

ein Unternehmen, das in der Lage ist, den sich ständig verändernden Umweltanforderungen durch geeignete Anpassungen im Inerren der Organisation zu begegnen. Die lernende Organisation ist geprägt durch Informations- und Wissensmanagement.

Prozessorientierung statt Strukturorientierung

Begriff im Change Management: Kaizen

Kontinuierliche Verbesserung durch systematische Lernprozesse am Arbeitsplatz (KVP = Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) Bottom - Up Verfahren.

Begriff im Change Management: Turnaround Management

Drohende Konkurse, Fusionen oder Übernahmen können nur durch schnell und konsequent durchgesetzte Strategie- und Sanierungspläne, welche alle Bereiche des Unternehmens betreffen, abgewandt werden.

Hauptziele: Unternehmen vor dem Bankrott retten, Verlustbringende Strukturen im Unternehmen eliminierein, Liquidität wieder herstellen, neue Strategien aufbauen die mehr Rentabilität mit sich bringen

Thema Motivation: Erkläre mir die 3 Begriffe: Bedürfnis, Motiv, Motivation

Bedürfnis: ein Mangelzustand, der mit dem Streben nach Bedürfnisbefriedigung verbunden ist. Das Mangelgefühl wird durch Spezifizierung es Mangels zum Bedarf.

Motive: Beweggründe für Verhalten nennt man Motive, z.B. Gute Arbeit leisten wir oft deshalb, weil damit unser Wunsch nach Anerkennung erfüllt wird.

Motivation: ist die Summe aller aktivierender Beweggründe für Handlen, Verhalten und Verhaltenstendenzen: Anreize (Motivationsfaktoren) Gehalt; Status, Naturalleistungen, Lob und Anerkennung, Mitbestimmung, Qualifikation

 

extrinsische Motivation:

Nenne mir 6 materielle Motivationsfaktoren und 6 immaterielle Motivationsfaktoren

Materielle Motivationsfaktoren: Gehalt, Sozialleistungen, Versicherungen, Erfolgsbeteiligung, Gratifikation, Fringe Benefits, 

Immaterielle Motivationsfaktioren der extrinsischen Motivation: Lob und Anerkennung, Status/Prestige, Kommunikation/Information, Job Enlargement, Aus- und Weiterbildung, Qualifikation, Aufstiegsmöglichkeiten

Nenne 6 Beispiele der intrinsischen Motivation

Arbeitsinhalt, Verantwortung, Selbständigkeit, Selbstverwirklichung, Feedback, Soziale Interaktionsmöglichkeiten, Partizipationsgrad, Weiterentwicklung, Tätigkeitsspielraum

Motivationstheorien: Inhaltstheorien

Abraham Harold Maslow, Frederik Herzberg, Douglas McGregor

Erkläre Maslow:

Bedürfnispyramide

Defizitbedürfnisse: 1. Grundbedürfnisse, 2. Sicherheitsbedürfnisse, 3. Soziale Bedürfnisse

Wachstumsbedürfnisse: 4. Ich- Bedürfnis/Anerkennung, 5. Selbstverwirklichung

Motivationstheorien: Inhaltstheorien

Abraham Harold Maslow, Frederik Herzberg, Douglas McGregor

Erkläre Herzberg:

Herzberg Zweifaktoren-Theorie: Herzberg unterteilt in zwei Einflussgruppen:

Links: Hygienefaktoren: Vorgesetzter, Kollegen, Führungsstil, Unternehmenspolitik, Arbeitsbedingungen (eher extrinisische Motive)

Rechts: Motivatoren: Leistung, Anerkennung, Arbeitsinhalt, Verantwortung, Aufstieg (eher intrinsische Motive)

Gehalt ist ausbalanziert rechts/links

Hygienefaktoren: wenn nicht vorhanden, dann MA unzufrieden, wenn vorhanden, dann MA zufrieden, aber noch nicht motiviert.

Motivationstheorien: Inhaltstheorien

Abraham Harold Maslow, Frederik Herzberg, Douglas McGregor

Erkläre Douglas McGregor:

Verhalten von Arbeitnehmern in X Theorie und Y Theorie:

Theorie X: Abneigung gegen Arbeit, muss kontrolliert werden, kaum ehrgeizig, direkte Anordnung

Theorie Y: Für Ziele, die sinnvoll sind, wird gekämpft, Eigeninitiative, Anstrengung und Einsatz, wollen und suchen Verantwortung: Kooperative Führung

Was unternehme ich bei einer Schulung/Seminar gegen einen drohenden Misserfolg?

Analyse des gruppendynamischen Verhaltens

Fehlerquellen ermitteln/Ursachen suchen

Einzelgespräche/Gruppengespräche führen

Positives Einwirken auf die Gruppe

Aktivieren der Mitarbeiter im Team

Evtl. Versetzung von Personen (nur in Notfällen)

Was heisst explizite und implizite Lernprozesse?

explizite Lernprozesse: Explizites Wissen ist schriftlich darstellbar. Man gewinnt es aus Büchern, Internet, ist käuflich erwerbbar., Explizite Lernprozesse sind ein Seminar, Workshop, Training. Etwas Bewusstes.

impliziter Lernprozess: Unbeabsichtigt, durch Prozesse der Kommunikation, Interaktion, gegenseitiger Wahrnehmung.  Implizites Wissen existiert nur in den Köpfen: Fingerspitzengefühl, Feinmotorik, Fähigkeit ein Gesicht unter Tausenden wieder zu erkennen

Analyseverfahren und Psychologie

Was heisst NLP?

Neurolinguistische Programmierung: eine leicht erlernbare Kommunikationstechnik. Im Vordergrund steht ndabei nicht in erster Linie, was jeamnd sagt, sondern vielmehr wie jemand etwas sagt.

Analyseverfahren und Psychologie

Was ist eine Biostruktur-Analyse

Stammhirn / Zwischenhirn / Grosshirn

Ein Mensch verfügt über eine rationale Intelligenz, eine emotionale Intelligenz und eine intuitive Intelligenz

Strategisches Personalmanagement:

Nenne die 6 Schritte der Prozessfunktionen

(und die 4 Querschnitts-Funktionen, welche sie beeinflussen)

1. Personal-Planung 

2. Personal-Gewinnung

3. Personal-Selektion

4. Personal-Einstellung

5. Personal-Entwicklung /Erhaltung

6. Personal-Freistellung

Querschnitts-Funktionen: Personal-Controlling, Personal-Marketing, Personal-Information, Organisation des Personal-Managements

Für was steht AIDA?

Zum Beispiel bei einem Stelleninserat, sollte alles nach AIDA sein

Attention, Interest, Desire, Action

Beispiel externe Personalsuche

Headhunter: Björn Johansson

Personalberater / -vermittler

Executive Search: Sucht gute Kaderleute

Aufbau eines Stelleninserates

(nach AIDA)

Logo / Stellenname

Wir sind "Unternehmen"

Wir suchen "Funktion/Aufgabe"

Wir erwarten "Anforderungen"

Wir bieten "Leistungspaket"

Kontakt, Bewerbungsart

bei einem Vorstellungsgespräch: Was beinhaltet die Begrüssung?

Vorstellung der Gesprächspartner

Danke für die Bewerbung

Konversation/Eisbrecher (Weg gut gefunden usw.)

Begründung der Einladung

Versicherung der Vertraulichkeit

Überleitung: Frage: Warum haben Sie sich bei uns beworben; Ihre Vorstellungen?

Was beinhaltet der Anstellungsvertrag?

Vertragspartner, Stellung/Funktion und Tätigkeitsbereich, Beginn des Arbeitsverhältnis/Dauer des Vertrages, Probezeit, Reisegebiet/Kundenkreis/Arbeitsort, Arbeitszeiten, Treue- und Sorgfaltspflicht, Lohn, Gratifikationen/Boni/Provision, Sozialleistungen, Spesen, Ferien/Feiertage, Kündigungsfristen, Konkurrenzverbot/Konkurrenzklausel OR340, Aus- und Weiterbildung, Gerichtsstand, Datum, Unterschriften

Welches sind die Phasen der Gruppenbildung: Nach Tuckman

1. Forming

2. Storming

3.Norming

4. Performing

Teamführung: Ansatz (Modell) einer Rollenbeschreibung in Gruppen

Beschreibe das Riemann-Thomann-Modell

Vier verschiedne menschliche Grundausrichtungen:

Bedürfnis nach Nähe (Harmonie, Geobrgenheit)

Bedürfnis nach Distanz (Unabhängigkeit, Ruhe Individualität)

Bedürfnis nach Dauer (Ordnung, Regelmässigkeiten, Kontrolle)

Bedürfnis nach Wechsel (Abwechslung, Spontaneität, Kreativität)

 

Man kann als Mensch verschiedene Ausprägungen haben. (Graphik: Kreuz Symbol)

Aus was besteht ein Konzept im Fach Marketinginstrumente?

Ausgangslage

Ziele (quantitative und qualitative)

Zielgruppe

Massnahmen (mit Begründung, Verantwortlichem und Termin)

Budget

Kontrolle

Aus was besteht ein komplettes integriertes Kommunikationskonzept?

1 Situationsanalyse und Ausgangslage

2 Zielsetzung (quantitativ und qualitativ)

3 Zielgruppe (soziodemografische, psychologische, verhaltens-konsum bezogene, kommunikationsbezogene Merkmale)

4 Zielraum/-Ort

5 Zeitpunkt - /-raum

6 Erarbeitung der Kommunikationsstrategie: Kommunikationsstrategie, Positionierung, Botschaften, Reason Why, USP/UAP, Gestaltungskonzept/Stil/Ton, Pull/Push-Relation

7 Aktivitäten- und Zeitplan: Kommunikationsmassnahmen ausarbeiten für Verkaufsförderung, Werbung, Verkauf, PPR inkl. Zeitplan

8 Budget

9 Kontrolle Pre-Tests, Post-Tests, Marketing-Erfolgskontrolle

Qualitative Ziele in einem Kommunikationskonzept / Fach Marketing Instrumente.

Runtergebrochen in die verschiedenen logischen Prozentzahlen

Wir gehen von einem gesetzten Ziel: Bekanntheitsgrad 20% aus

Bekanntheitsgrad: gestützt 20% , ungestützt 10% (bei Verkaufsplanung ist dies ein quantitatives Ziel)

Wissensziel: 5%

Einstellungsziel: 2.5%

Verhaltensziel: 0.25% (ca. 10% vom Einstellungsziel)

Imageziel: 3.5% (Zwischen Einstellungsziel und Wissensziel)

Aktionsziel: (zum Beispiel: bis 31.6.2016 haben wir erreicht, dass in Bars im Tag mindestens 30 Corona Biers betellt werden)

Key Account Management:

Welche Phasen gehören zu einem Accountplan. Was sind die wichtigsten Inhalte eines Accountplan.

0. Zusammenfassung/Management Summary

1. Kundenprofil

2. Umsätze und Kontakte beim Key-Account

3. Erkenntnisse aus der bisherigen Zusammenarbeit

4. Unsere Ziele beim Schlüsselkunden

5. Kontaktplanung zur Zielerreichung im nächsten Geschäftsjahr

6. Marketingmassnahmenplan und interne Massnahmen zur Zielerreichung im nächsten Geschäftsjahr

7. Kontrolle zum Accountplan

8. Fehlende Informationen über den Account

Verkaufs- oder Vertriebsinformationssystem: Für was steht CRM und SFA und nenne 3 Anbieter als Beispiele

CRM: Customer Relationship Management

SFA: Sales Force Automation

Eher zukunftgerichtete Systeme: z.B. Outlook, Microsoft CRM, Update, ACT!, Siebel, SAP-CRM, salesforce.com

Verkaus- Vertriebsinformationssystem: Für was steht ERP und nenne 3 Anbieter

ERP: Enterprise Ressource Planning.

Eher Vergangenheit gerichtet: z.B. SAP, Sage, JD Edwards, Peoplesoft, Navision

Analytisches CRM oder Data Mining: SAS, SPSS, Cognos, Crystal Reports

Nenne mindestens fünf Anforderungen aus Sicht Unternehmens- und Verkaufsleitung, welche ein Verkaufsinformationssystem erfüllen muss.

Mehrwährungstauglich

Mehrsprachig

Benutzerfreundlich

Verfügbarkeit

Skalierbarkeit

kurze Einführungszeit

tiefe Unterhaltskosten/ Wartungskosten

Tiefe  Einführungskosten / Integrierbarkeit

Sichergestellter Support

Rahmenbedingungen für ein effizientes Vertriebscontrolling

Einführung einer aussagefähigenKosten- und Leistungsrechnung

Verwendung der Deckungsbeitragsberechnung

Abrgrenzung von Verwantwortungsbereichen

Übertragung von AKV

Überprüfung und Überarbeitung des Organigramms

Einrichtung von Profit-Centern

Beachtung der Kundenorientierung

Persönliche Anforderungen für einen Vertriebscontoller

Kontaktfähigkeit, Unbefangenheit, abstraktes Denken, Überzeugungsfähigkeit, Fingerspitzengefühl, Verkäuferqualitäten, Teamfähigkeit, Mitarbeiterführung, Kommunikationsfähigkeit

Fachliche Anforderungen eines Vertriebscontroller

Gute Kenntnisse über betreibswirtschaftliche Konzeption, Instrumente und Techniken

Solide Fähigkeiten zur systematischen und methodisch-konzeptionellen Vorgehensweise

fundiertes Wissen des Finanz- und Rechnungswesens

3 Ziele des Vertriebscontrollings

Rentabilität erhöhen

Liquidität verbessern

Wirtschaftlichkeit steigern

Aufgaben des Vertriebscontrollers

Aufstellung von gewinnorientierten Absatz- und Umsatzplänen

Durchführung von ergebnisorientierten Kontrollen

Einleitung von engpassorientierten Steuerungen

Allgemein: das Beschaffen, verarbeiten, zusammenstellen und präsentieren von internen und externen Daten.

Frühwarnsystem beim Vertriebscontrolling: Nenne Signale, auf welche geachtet werden muss und je ein Messinstrument dazu.

AD-Besuchsstatistik  : dito

Stammkundenentwicklung : Wiederbestellrate

Neukundenentwicklung: Neukundenbestellungen

Bestelleingang : Umsatzstatistik

Projekte / Opps: Projekt Statistik / Opportunity Pipeline

Angebotsvolumen : Angebotsstatistik

Abschlussquote: Abschlussquotenstatistik

Qualität Rohstoffe: Ausschussquote

Kundenzufriedenheit: Kundenbefragung

Extern:

Branchenindikator: Branchenverband

Wetter / Saison: Mittelfristprognosen

Erzeugerpreise Rohstoffe : Weltmarktpreise

Nennungen in Social Media : Social Media Monitorin (z.B. Radian 6)

Nenne Vor- und Nachteile einer BSC: Balanced Scorecard

Vorteile: Fokusierung, Operationalisierung auf kurz- / mittelfristige Ziele, Ausgewogenheit durch Perspektiven

Nachteile: Zielkonflikte (z.B. MA Zufriedenheit und Kostenziele)

Organisation: Zielsetzungen beim Einsatz von Organisationshilfsmitteln

Minimaler Aufwand, Flexibilität, Aktualität, Klarheit und Übersichttlichkeit, Genauigkeit, Erkennen von Problemen Rationalisierungspotentialen, Beschleunigung der Abläufe, Standardisierung ISO QS-Konformität, Kompatibilität zwischen den Hilfsmitteln, Förderung Teamarbeit und Identifikation, Organisatorischer Lernprozess

Präferenzmatrix hat folgende Vor- und Nachteile

Vorteile: 1. Weitergehende gedankliche Auseinandersetzung mit den Zielen - man steigt gedanklich tiefer ein

2. Die Einzelvergleiche erschweren den Überblick und behindern frühzeitige bewusste Weichenstellungen

Nachteile: 1. Aufwendiger als die stufenweise Vergabe von Gewichtspunkten

2. Das Verfahren ist einem Dritten gegenüber erklärungsbedürftig.

 

Étudier