6_Finanzielle Führung

Modulprüfung DHM

Modulprüfung DHM


B. R.
Diese Lernkarten erklären finanzielle Führung für Mittelschüler, wobei zentrale Begriffe wie Rentabilität, Liquidität und Cashflow im Mittelpunkt stehen. Formeln zu Kennzahlen wie ROI, EBIT-Marge oder Liquiditätsgrad werden praxisnah vermittelt, ergänzt durch Grundlagen zu Finanzierungsformen, Erfolgsrechnung und Controlling. Ideal für Schüler und Berufseinsteiger, die wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen und anwenden möchten.
Cartes-fiches
53
Utilisateurs
19
Langue
Allemand
Catégorie
Finances
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
31.05.2015 / 16.08.2026

Cartes-fiches

1.) Welche Bedeutung hat das RW für die Unternehmung?

Die Zahlen geben Auskunft über den finanziellen Erfolg der Unternehmenstätigkeit und ermöglichen die Planung der Geschäftstätigkeit (Budget, Investitionsrechnungen) für die nächsten Jahre.

2.) Was steht in einer Bilanz und was in der Erfolgsrechnung?

Bilanz = Stichtagsbetrachtung (Foto).

Auf der Aktivseite das Vermögen und auf der Passivseite die Schulden:

Aktiven (Gliederung nach Flüssigkeit)

Umlaufvermögen: Flüssige Mittel, Debitoren Warenvorräte

Passiven: (Gliederung nach Fälligkeit)

Fremdkapital: Kreditoren, Darlehen, Hypotheken, Eigenkapital

Die Erfolgsrechnung (Zeitraumbetrachtung, Film) zeigt die Aufwände und Erträge

3.) Gliederung Bilanz?

Bild

4.) Gliederung Erfolgsrechnung?

Bild

5.) Wie setzt sich der Warenaufwand zusammen?

Einkäufe (Brutto)

+ Kundenrabatte

- Lieferantenrabatte

- Lieferantenskonti

- Rücksendungen an Lieferanten

= Einstandswert

6.) Wie setzt sich der Warenertrag zusammen?

Verkäufe (Brutto)

- Kundenrabatte

- Kundenskonti

- Rücksendungen von Kunden

- Versandspesen

= Nettorelös

7.) Im Rahmen des Managementprozesses wird Controlling nach folgenden drei Aspekten beurteilt?

  1. Funktional im Sinne von Steuerung und Lenkung
  2. Intrumental als Informationskonzept für die Unternehmenssteuerung
  3. Institutional als Tätigkeit möglichst aller hierachischen Stufen

8.) ! Formel für Stabilität/Sicherheit (Unabhängigkeit)

Eigenfinanzierungsgrad = EKx100/Gesamtkapital

9.) Formel für Verschuldungsgrad (Fremdfinanzierungsgrad)?

FKx100/Gesamtkapital

10.) Formel für Liquidität (Zahlungsbereitschaft)

Liquiditätsstufe 1 (Cash ratio) Flüssige Mittel x 100/kfr FK

Liquiditätsstufe 2 (Quick ratio) (Flüssige Mittel + Forderungen) x 100 / kfr FK

Liquiditätsstufe 3 (Current ratio) Umlaufvermögen x 100 / kfr FK

11.) Formel für Rentabilität?

ROE Return on equity = Eigenkapitalrentabilität:  Reingewinn nach Steuern + Zinsen

Reingewinn x 100/EK

ROI/A (Return on investment/assets = Gesamtkapitalrentabilität

Reingewinn + Fremdkapitalzinsen x 100/Gesamtkapital

12.) Was sagt der obere und der untere Teil einer Erfolgsrechnung aus?

Der obere Teil zeigt die Wertschöpfung EBIT ist das Ergebnis der operativen Tätigkeit.

Im unteren Teil wird die Verteilung von EBIT an die Fremdkapitalgeber (Zinsen, den Staat (Steuern) und die Eigentümer (Gewinn) dargestellt.

13.) DuPont Kennzahlensystem?

Bild

14.) Cashflow Analyse?

Grundlage für die Kennzahlen-Ermittlung bilden die drei Jahresrechnungen eines Handelsbetriebes.

Schlussbilanz

Erfolgrechnung

Geldflussrechnung

15.) Businessplan: wann und warum (Checkliste SECO)?

  • Firmengründung 
  • Einführung neues Produkt
  • Verstärkung Eigenkapitalrendite
  • Kauf oder Verkauf Unternehmung
  • Nachfolgeplanung
  • Expansion
  • Leasingfinanierung
  • Partnergewinnung
  • Strukturierung der internen Planung

16.) Businessplan 10 Punkte?

  1. Zusammenfassung
  2. Initianten Rechtsform !
  3. Markt- und Unternehmensanalyse (IST Situation und Trends) !
  4. Unternehmens- und Marketingkonzept !
  5. Marketingplanung/Marketingsinstrumente
  6. Infrastrukturplanung
  7. Planrechnungen mit Erläuterungen !
  8. Finanzierung !
  9. Schlussfolgerung/Anträge
  10. Beilagen zum Bussinesplan

17.) Finanzierungsformen?

  1. Kreditfinanzierung
  2. Einlagefinanzierung
  3. Innenfinanzierung durch KF
  4. Innenfinanzierung aus Gewinn

18.) Die Grundsätze der Finanzierung?

  • Liquidität
  • Rentabilität
  • Stabilität

19.) Abhängigkeit der Lebensphasen der Unternehmung?

  1. Seed - Prüfung der technischen und ökonomischen Machbarkeit
  2. Start-up - Gründung, Initialprodution Vorbereitung Markeitführung
  3. Aufbau - Produktionsaufnahme, Markteintritt
  4. Expansion - Expansionumlaufvermögen
  5. Reife - Stabilisierung, Optimierung
  6. Turnaround - Restrukturierung Spin-off
  7. Verkauf 

19.) Welche Tägigkeiten führt ein Controller in einem Unternehmen aus?

  1. Aufbau und Betrieb des RW
  2. Entwicklung von Systemen im Bereich Planung und Kontrolle
  3. Entwicklung eines Kennzahlensystems
  4. Analyse und Interpretation von betriebswirtschaftlichen Datenmaterial
  5. Information, Schulung, Beratung bei betriebswirtschaftlichen Fragestellungen

20.) Möglichkeiten der Mittelbeschaffung?

Aussenfinanzierung: Kreditfinanzierung, Einlagen- bzw. Beteiligungsfinazierung, Vermögensliquidation

Innenfinanzierung: Finanzierung durch Pensionsrückstellungen, aus Gewinn, Abschreibungsrückflüsse

21.) ! Unternehmensanalyse?

Management: Charakter - Fachkompetenz - Führungsqualität

Produkte und Märkte: Stärken und Schwächen der eigenen Produkt - Chancen und Risiken auf den Märkten

Finanzielle Sitution: Rentabilität - Liquidität - Kapitalstruktur

 

22.) ! Für wen ist eine finanzielle Analyse?

Die interne Analyse dient als Grundlage für die Unternehmensführung. Sie ist ein Führungsinstrument, d.h. ein Hilfsmittel zur Wahrnehmung der Führungsaufgaben (Planung, Entscheidung, Anordnung und Kontrolle) durch.

  • das Management
  • den Verwaltungsrat
  • die Revision

Die Externe Analyse dient

  • den Investoren (Aktionären und ihren Beratern als Grundlage für Anlagentscheide.
  • den Kreditgebern als Grundlage für die Kreditprüfung und die Festlegung der Kreditbedingungen
  • den Lieferanten zur Prüfung der Kreditfähigkeit
  • den Konkurrenten zur Beurteilung ihrer Wettbewerbsposition
  • der Wirtschaftspresse als Basis für Berichterstattung
  • den Arbeitnehmern und ihren Oganisationen zur Information und Motivation

 

23.) Intensität und Grad sind immer in?

Prozent

24.) Welche Tätigkeiten umfassen den Controllingprozess?

  • Führen mit Zahlen, Managementaufgabe
  • Zur Planung der zu erreichenden Ziele (Budget) und Zielsetzungen
  • Sicherstellen, dass die Ziele mit den geeigneten Instrumenten in der richtigen Periodizität überprüft werden, SOLL - IST
  • Trends erkennen, Forecast.
  • Steuerung der Zukunft
  • Stellt sicher, dass bei Abweichungen die richtigen Massnahmen eingeleitet werden
  • Erstellen einer Transparenz

25.) Was verstehen wir unter Finanzierung?

Sämtliche bertrieblichen Massnahmen zur Beschaffung und Bereitstellung von Zahlungsmitteln für unternehmerische Aktivitäten in ausreichendem Mass zum richtigen Zeitpunkt.

26.) Ebit = ?

Gewinn

27. Ebit Marge = ?

Kapitalumschlag

29.) ROI = ?

Gesamtkapitalrendite

30. Statisches Rechenverfahren, Definition?

Eine ganzheitliche durchschnittliche Betrachtungsweise.

31.) Definition, dynamisches Rechenverfahren?

Eine ganzheitliche Betrachtung. Den Rechnungen wird nicht ein Durchschnittjahr zu Grunde gelegt, es wird die ganze Nutzungsdauer einbezogen.

32. Welche Werte, oder Formeln begründen eine gesunde Unternehmung?

  • Stabilität
  • Liquidität
  • Rentabilität

33. Stabilität/Sicherheit, Formel?

Eigenfinanzierungsrad 30% und Fremdfinanzierungsgrad

34.) Liquidität?

Das Umlaufvermögen bindet nur kurzfristiges Kapital, es sollte dashalb auch durch kurzfristiges Fremdkapital finanziert werden.

Liquditätstgrad 1 (20% - 30%)

Liquiditätsgrad 2 (70%)

Liquiditätsgrad 3 (110%)

 

35.) Rentabilität welche Formeln?

  • Rentabilität des EK
  • Rentabilität des Gesamtkapitals (ROI)

36.) Was fordert die goldenen Bilanzregel (Anlagedeckung)?

Langfristiges Anlagevermögen soll auch langfristig finanziert werden, in erster Linie durch EK. 

Kurfristiges Vermögen soll kurzfristig finanziert werden. 

39.) Formel für ROI?

ROI gleich Rentabilität des Gesamtkapitals

ROI = RG + FK - Zinsen / Gesamtkapital 8.6%

40.) Berechnung Rentabilität statisches Investitionsverfahren?

ROI = Jahresgewinn (Ebit) + kalulatorische Zinsen auf durchschnittlich eingesetztes Kapital X 100 

         / durchschnittlichen Kapitaleinsatz

41.) Amortisationsrechnung, Amortisationsdauer, Payback, Wiedergewinnungszeit?

Kapitaleinsatz / Cashflow (üBk, jährliche Betriebskosten) = Jahre

42.) Rückflusszahl?

Nutzungssauer / Wiedergewinnungszeit

Étudier