41520 Finanzintermediation und Bankmanagement KE2

FernUni Hagen Sommersemester 2014 Abgeschlossen

FernUni Hagen Sommersemester 2014 Abgeschlossen


T. W.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Finanzintermediation und das Bankmanagement auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie die Aufgaben und den Aufbau der Deutschen Bundesbank, die Rolle der Europäischen Zentralbank (EZB) und deren geldpolitischen Instrumente, sowie die Funktionsweise von Offenmarktgeschäften und Tenderverfahren. Besonders relevant sind die Mindestreservepflicht, ständige Fazilitäten und die Definition von Preisniveaustabilität. Diese Karteikarten sind ideal für Studierende der Finanzwissenschaften, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Verständnis der europäischen Finanzarchitektur vertiefen möchten.
Karten
42
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Finanzen
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
24.08.2014 / 31.08.2018

Lernkarten

2.3 Ständige Fazilitäten

Funktion, den Geschäftsbanken sehr kurzfristig (tägliche Basis) finanzielle Mittel bereitzustellen oder zu entziehen.

Können permanent in Anspruch genommen werden.

Spitzenrefinanzierungsfazilität

  • unbegrenzt gegen refinanzierungsfähige Sicherheiten
  • nicht beglichene Sollsalden werden automatisch in die Spitzenrefinanzierung übergeleitet

Einlagefazilität

  • unbegrenzte Anlage überschüssiger Guthaben bei den NZB

Zinskorridor

  • Zinssätze für Spitzenrefinanzierungs- und Einlagefazilität bilden die Ober- und Untergrenze der Tagesgeldsätze am Interbankenmarkt. - Leitzinsen

2.3 Mindestreservepflicht

Mindestreservebasis richtet sich nach der Einlagen von Nichtbanken mit täglicher Fälligkeit oder einer vereinbarten Laufzeit bzw. Kündigungszeit von unter zwei Jahren.

Mindestreservesatz: von der EZB einheitlich festgelegt (aktuell 1%)

Mindestreservepflicht = Mindestreservebasis * Mindestreservesatz.