281 Bodenbeläge
Handbuch Bautechnik "Fit für die LAP" & GBW
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Lernkarten
Nennen Sie Mörtetarten für Unterlagsböden?
Zementgebundener und anhydritgebundener Mörtel (mineralischer UB)
anhydritgebundener Fliessmörtel (Fliessesstrich)
Beschreiben Sie einen Anhydrit-Unterlagsboden und dessen Eigenschaften.
Selbstnivellierender Fliessmörtel auf Gipsbasis, schnell trocknend, eher teur, wird meist bei Umbauten und Sanierungen angewandt.
Kann ab 0.3 % Feuchtigkeit belegt werden - mit Bodenheizung / ohne Bodenheizung ab 0.5 %
Beschreiben Sie einen Blindboden? Für welche Bodenkonstruktion und welchen Belag wird er verwendet?
Als Blindboden bezeichnet man eine, mit kleineren oder grösseren Zwischenräumen, verlegte Bretterlage, auf welche Parkettböden aus Massivholz verlegt werden. Die Blindbodenbretter sind ca. 2.6 cm dick, 6-12cm breit, gehobelt und werden auf Lagerhölzer oder Holzbalken verlegt.
Beschreiben Sie den Aufbau von Fertigparkett.
Trägerschicht aus Fichte / Holzwerkstoff
Nutzschicht aus Hartholz
versiegelt oder geölt
Nennen Sie mögliche Oberflächenbehandlungen von Parkettböden
geölt
versiegelt
unbehandelt
Beschreiben Sie die Holzpflästerung.
Holzpflaster besteht aus scharfkantig geschnittenen und einzeln verlegten Holzklötzen (Stirnseite nach oben) aus Fichten- oder Kiefernholz. Im Innenraum auf Beton- und Unterlagsboden, im Freien (Teerölimprägnierte Holzfplaster) auf ein Sandbett verlegt.
Nennen Sie geeignete Untergründe für die Verlegung von keramischen Bodenplatten.
Unterlagsboden
Holzwerkstoffplatten
Schaumstoffplatten mit eingebetteter Gewebebewehrung
zementgebundene Platten mit mineralischem Kern und Deckschichten aus Zement und Flasfasergewebe
Gipsfaserplatten
Auf welche Arten können Natursteinplatten und keramische Bodenbelät verlegt werden? Angabe der Mörtelstärken.
Dünnbettverfahren: Mit Zahntraufel aufgebrachte Masse zum Kleben der Platten - Kleberstärke 2-4 mm - ebene Unterlage notwendig (z.B. Unterlagsboden)
Mörtelverfahren: Mörtelstärke 10-20 mm, für grossformatige Platten
Mörtelbett: Mörtelstärke 20-40 mm für ungleich dicke Platten.
Nennen Sie mögliche Industrie-Bodenbeläge.
Zementüberzug
Gussasphalt
Hartbeläge wie Natur- und Kunststeine
Keramikplatten
Holzpflästerung
Nennen Sie organische Bodenbeläge.
Linoleum
Kunststoff
Laminate
Kork
Gummi
organische Textilien
Kautschuckbodenbelag
Nennen Sie Verlegearten von textilen Bodenbetägen.
spannen, legen, kleben
Welche Sockelmaterialien werden bei Teppichbelägen verwendet?
Holzsockelleiste, gebördelte Teppeichsockel
Welche Kriterien entscheiden über die Stärke eines mineralischen Unterlagsbodens?
Bodenheizung ja-nein?
Bewehrung ja-nein?
vorgesehener Bodenbelag?
Dämmstoffstärke und -eigenschaft (weich / hart)
Beim Ausfugen der keramischen Wandplatten sind die angrenzenden Bauteile zu schützen. Bei welchen Materialien ist besondere Vorsicht am Platz und warum?
Bei Materialien, welche von Zement verätzt werden, z.B. Glas oder Aluminium...
mindest Stärke von Anhydrit?
35mm
mindest Stärke von Zementunterlagsboden?
50mm
Restfeuchtigkeit von Anhydrit mit und ohne Bodenheizung?
mit 0.3 %
ohne 0.5 %
Restfeuchtigkeit von Zementunterlagsboden mit und ohne Bodenheizung?
mit 1.5 %
ohne 2.3 %