Distributionslogistik

Distributionslogistik

Distributionslogistik

Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen und Strategien der Distributionslogistik, von Transportmethoden über Kostenoptimierung bis zu Verpackungslösungen. Sie behandeln logistische Prozesse wie TUL-Aufgaben, Steuergrößen und Schnittstellen sowie rechtliche und versicherungstechnische Aspekte wie Transportversicherungen und Risikobeurteilung, um Lieferketten effizient zu gestalten. Ideal für Studierende oder Praktiker, die logistische Abläufe verstehen und verbessern möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Affaires sociales
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
11.04.2026 / 02.05.2026

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Kennzahlen Ordnungssysteme Distributionslogistik

Ordnungssytem 2

Rahmen und Strukturkennzahlen

  1. Anzahl Kunden
  2. Umsatz je Kunde 
  3. Anzahl Standorte
  4. Auftragsgrösse
  5. Fehlmengenkosten

Poduktivitätskennzahlen

  1. Anlagenutzungsgrad
  2. Produktivität der Versandabwicklung
  3. Produktivität der Auftragsabwicklung
  4. Transportzeit je Transportauftrag

Wirtschaftlichkeitskennzahlen

  1. Distributionskosten je Auftrag
  2. Kosten Auftragsabwicklung
  3. Versandkostenquote
  4. Umsclagheufigkeit Fertigwaren
  5. Transportkosten je Transportauftrag

Qualitätkennzahlen

  1. Termintreue
  2. Lieferbereitschaft 
  3. Verzugsquote
  4. Beanstandungsquote
  5. Anteil Nachlieferung

Kennzahlen Ordnungssysteme Distributionslogistik

Ordnungssytem 3

Logsitikkennzahlen

  1. Lieferzuverlässigkeit
  2. Fehlmengen
  3. Lieferfähigkeit
  4. Umschlaghäfigkeit
  5. Bestandreichweite

Kostenkennzahlen

  1. Lagerkosten pro Lagerstufe
  2. Transportkosten
  3. Handlingkosten
  4. Gesamtbestandkosten
  5. Steuerungskosten

Produktivitätskennzahlen

  1. Anlagenutzungsgrad
  2. Kapazitätsnutzungsgrad
  3. Transportauslastung

Finanzkennzahlen

  1. Zykluszeit Zahlung Kunden - Zahlung Lieferanten
  2. Zykluszeit Verladezeitpunkt - Zahlung Transporteur

Transportrecht in der Schweiz und International ?

Schweiz: (OR) Obligationsrecht - Frachtführerhaftung 

(SVG) Strassenverkehrsgesetz

International: Incoterms verschiedene Intarnationale abkommen (CMR,ADR,RDI)

Zentralle inhalte:

  • Haftung der Frachtführer bei schaden oder verlust zB. OR Art 440ff
  • Versciherungsflicht zur finanziele absicherung 
  • Gesetzgeber legt Pflichten zur schadenvermeidung zur Ladungsicherung und zur Haftung an.

Haftungvermeidung 

Transportrecht National und International

Nationale Rgelung 

  • SVG (Strassenverkehrgesetz)
  • OR Art. 440 ff. (Frachtführerhaltung)
  • ARV1 (Verkehrversicherungsverordnung)
  • BSV (Binnenschiffahrsverordnung)
  • SDR (Vorschriften für die Gefährliche Güter auf der Strasse)
  • ADR ( Vorschriften für die Gefährliche Güter auf der Strasse)

Internationale Regelung 

  • CMR ( Transport Per Internationalem Strassenverkehr)
  • ADR ( Gefahregut Trasnport auf der Strasse)
  • RID ( Gefahrengut Transport auf die Schiene)
  • IMDG ( Gefahrengut Transport auf See)
  • Incoterms (Regeln für Kosten, Risikon und Versicherung)

Incoterms (International Commercial Terms) 

Regeln für die Zuständigkeit für die Kosten, Risiko und Versicherungen im Internationalen Warenverkehr.

Die Grafik zeigt die Incoterms 2020 – internationale Regeln für den Warenversand. Sie legen fest, wer (Verkäufer oder Käufer) die Kosten, das Risiko und die Organisation der Lieferung trägt. Hier eine kurze Übersicht mit Beispielen:

EXW (Ex Works / Ab Werk)

  • •Käufer holt die Ware beim Verkäufer ab.
  • •Verkäufer trägt keine Kosten oder Risiken.

•Beispiel: Käufer organisiert alles selbst – z. B. bei Fabrikabholung in Zürich.

FCA (Free Carrier / Frei Frachtführer)

  • •Verkäufer liefert Ware an einen Spediteur.
  • •Risiko geht dort auf Käufer über.

Beispiel: Lieferung an Spediteur im Exportland.

FOB (Free on Board / Frei an Bord)

  • •Verkäufer bringt Ware aufs Schiff.
  • •Risikoübergang am Verladehafen.

Beispiel: Verschiffung von Basel aus.

CFR / CIF (Kosten & Fracht / inkl. Versicherung)

  • •Verkäufer zahlt Transport bis Bestimmungshafen.
  • •Risikoübergang aber bereits am Verladehafen.

•CIF enthält zusätzlich eine Versicherung.

DAP / DDP (Geliefert benannter Ort / geliefert verzollt)

  • •Verkäufer liefert bis zur Haustür des Käufers.
  • •Bei DDP auch inkl. Zölle & Steuern.

•Beispiel: Lieferung bis zum Lager in Lausanne.

Transportversicherungen

1-Güter Transportversicherungen (Güterversicherung = Ware geschützt)

Versichert = die Ware / das Gut

Sie schützt die transportierte Ware gegen Schäden oder Verlust während des Transports.

 

2-Warenverkehrhaftpflichtversicherungen (Versichert = Haftung des Unternehmens)

Hier geht es darum, dass ein Unternehmen für einen Schaden rechtlich haftbar gemacht wird.

Beispiel:
Eine Spedition transportiert Ware für einen Kunden. Durch einen Fehler der Spedition wird die Ware beschädigt.

-Der Kunde verlangt Schadenersatz von der Spedition.
-Die Warenverkehrshaftpflichtversicherung kann diesen Haftpflichtschaden übernehmen

 

3-Transportmittelkaskoversicherungen (Versichert = das Transportmittel)

Kasko: Fahrzeug geschüttz

Zum Beispiel:

  • LKW
  • Anhänger
  • Lieferwagen
  • andere Transportfahrzeuge

Beispiel:
Ein LKW hat einen Unfall und wird stark beschädigt.

Die Transportmittelkaskoversicherung deckt je nach Vertrag den Schaden am LKW.

Transportsicherungsmittel

UN Nummer bei der LKW (Orangen Tabelle)

Diese Tabelle ist ein Auszug aus dem „Orange Book“ der Vereinten Nationen. Es enthält Vorschriften zur Beförderung gefährlicher Güter auf Straße, Schiene, Wasser und in der Luft. Die Tabelle zeigt UN-Nummern und deren zugehörige Regelungen für den Transport.

 

(1) UN-Nummer – Eindeutige Identifikation des Gefahrstoffes (z. B. 1808)

(2) Benennung – Chemischer Name des Gefahrstoffs

(3a) Klasse – Gefahrenklasse (z. B. 8 = ätzend, 6.1 = giftig)

(3b) Klassifizierungscode – Kombination zur genauen Einordnung (z. B. C1, TC3)

(4) Verpackungsgruppe – I (hoch gefährlich), II (mittel), III (weniger gefährlich)

(5) Gefahrzettel – Angabe des Etiketts (z. B. 8 für ätzend)

(6) Sondervorschriften – zusätzliche Anforderungen für Verpackung, Dokumente etc.

(7) Begrenzte Mengen – LQ = Limited Quantity, z. B. „LQ22“ bedeutet beschränkte Versandmenge

(8) Verpackungsanweisungen – z. B. P001 (Standard), IBC für Intermediate Bulk Container

(9a) Sonderverpackungsvorschriften – z. B. MP15 = spezifisch definierte Verpackungsart

(9b) Zusammenpackung – z. B. MP16 erlaubt Zusammenlagerung mit bestimmten anderen Stoffen

(10) Tankvorschriften – z. B. T7 oder T14 = technische Anforderungen an Transporttanks

(11) Zusätzliche Vorschriften für Container – z. B. TP2

Risiken im Transport

Schäden, Verlust oder Verspätung durch mangelnde Sicherung, Umwelteinflüsse,

Transportschäden etc. Risiko steigt mit der Komplexität der Lieferkette.

Risikobeurteilung

Bewertung potenzieller Gefahren vor dem Transport (z. B. Art der Ware, Verkehrsträger, Strecke).

Dient zur Auswahl passender Versicherungsdeckung.

Haftpflichtversicherung

Versichert Dritte gegen Schäden, die durch das Unternehmen (Spediteur/Frachtführer) verursacht werden.

Beispiel: Schaden an Kundenware.

Verkehrshaftungsversicherung

Deckt Haftungsrisiken der Transportunternehmen gegenüber Auftraggebern

(z. B. für Verlust, Beschädigung, Verspätung).

Transportversicherung

Deckt Schäden an den transportierten Gütern selbst ab

(z. B. Diebstahl, Feuer, Beschädigung).

Generalpolice

Rahmenvertrag zur Versicherung regelmäßig durchgeführter Transporte. Spart Verwaltungsaufwand, da keine Einzelpolicen nötig sind.

Rückgriffsrecht (Regress)

Versicherer kann bei grober Fahrlässigkeit des Versicherten (z. B. Alkohol am Steuer) Regress nehmen und gezahlte Leistungen zurückfordern.

Havarie

Betriebsstörung (z. B. Kollision, Feuer). Schadenverteilung je nach Havarieform möglich.

Besonders bei Seetransport relevant.

Verpackungbegriffe in der Distributionslogistik

Primärverpackung: Das ist die Verkaufsverpackung, die direkt das Produkt umschliesst. Sie erfüllt oft auch Werbe- und Schutzfunktionen.

Sekundärverpackung: Diese fasst mehrere Primärverpackungen zusammen – zum Beispiel in einem Tray oder Karton. Sie erleichtert Lagerung, Handling und Verkaufseinheiten.

Tertiärverpackung: Sie dient dem Transport, der Lagerung und der Ladungssicherung – meist Paletten, Gitterboxen oder Rollcontainer.

 

Packung: Ware, die Verpack wird

Packstoff: Stoff, aus dem Packmittel bestehen

Packmittel: Primär, Sekundär,Tertiärpackung

Primärverpackung: (Handeleinheit oder Tray genannt) Verpackung, die in offene oder geschlossener Form Packut, Welche von Verbraucher als Verkaufeinheit angesehen wird, Umschliesst.

Sekundärverpackung: (Gebinde) Gebinde sind Umschliessend, in Ihnen werden in der Regel mehrere primärverpackungen zusammengefast.

Tetiärverpackung:  Ladungsträger (Transportverpackung, Transporthilfsmittel, Lagerhilfsmittel,Transporteinheit genannt)

Einwegverpackung:  Wird nach ersten Verwendung entsorgt.

Mehrwegverpackung:  Mehrmalige oder universelle Verwendung. (Mehrweggebinde oder Poolingladungsträger)

Poolingverpackung:  Firmen und/oder branchenübergreifende Verwendung. Poolinggebinde oder Poolingladungsträger.

 

Funktione einteilung Transporthilfmittel

Gebinde 

Umschliessend 

Gitterboxpalette

Vollwandpalette

Rahmenpalette

Rollpalette

Rollwagen

Ladungstrager

Tragend

einwegpalette

Mehrwegpalette

Werkstücktrager

Abschliessend

Iso Contariner

Binnencontainer

Luftrachtcontainer

Flüssigtank

Wechselaufbau

Sattelauflieger

Lkw Anhänger

Verpackungsfunktionen

  1. Lade un Transportfunktion
  2. Lagerfunktion
  3. Sschutzfunktion
  4. Werbefuktion
  5. Informationfunktion
  6. Dosier und entnahmefunktion

Verpackungseigenschaften

  1. Temparaturbeständig
  2. Formstabil
  3. Stapelbar
  4. Raumsparend

Interne und Externe Scnittstellen der Distributionslogistik

Externe schnittstellen

Statt : Rechtliche und Politische Einflusse

Kunden : Kundenbezigene einflüsse

Konkurenten mitbewerber : Konkurenzbezogene Einflüsse

 

Interne Schnittstelle

Produkteigenschaften : Produktbezogene einflüsse

Unternehmen : Unternehmensbezogene einflüsse

 

 

Teilsysteme Marketinggesteuerten Distribution

Vertrieb mit den Vertriebskanälen : Akquisitorische Distribution

Distributionslogistik mit den Lieferkanälen: Logistische Distrubution

Distributionsnetz: deer Standorte

Vor- und Nachteile einer Mehrwegverpackung

Ein funktionierendes Mehrwegsystem benötigt:

- Klare Absprachen zwischen allen Beteiligten

- Einheitliche Standards (z. B. EPAL)

- Erfassung, Sortierung, Kontrolle und Rückführung der Gebinde

- Möglichst automatisierte Systeme zur Erkennung und Nachverfolgung

Bekannte Modelle:

- World Palettenpool

- IFCO SmartCycle

-CHEP Equipment Pooling

-Dispoboxen, Redboxen, Blackbox

Interne Schnittstellen Distriburionlogistik

  1. Produkteingenschaften (Produktbezogene Einflüsse)
  2. Unternehmen (Unternehmensbezogene Einflüsse)

1. Produktbezogene Einflüsse – Eigenschaften der Ware

  • Grösse und Gewicht
  • Verderblichkeit / Haltbarkeit
  • Temperaturempfindlichkeit

2. Unternehmensbezogene Einflüsse – Eigenschaften und Entscheidungen des Unternehmens

  • Unternehmensgrösse und Standorte
  • Sortimentsbreite
  • Absatzmenge und Auftragsschwankungen: Bestimmen Personalbedarf, Lagerkapazität und Transportkapazität.
  • Lieferbereitschaft und Lieferzeit

Zentrale Steuergrössen der Distributionslogistik zur Erfüllung der Distributionspolitik

 

Distributionspolitik des Marketings 

  1. Kundenverfügbarkeit
  2. Distributionskonzept
  3. Lieferservice 
  4. Distributionskosten
  5. TUL-Prozesse
  6. Distributionsnetz

Diese Steuer oder auch Kenngrössen beinhalten ein nicht zu unterschätzendes Potenzial, wenn es um die Optimierung von Distributionsprozessen geht.

Merkmal der Distributionslogistik: Trilogie der Flüsse

Information 

Ware 

Geld Flüsse 

Zielsetzung der Distributionslogistik (Strategische Zielsetzung)

Richtig

Leistungsbezogene Steuergrössen
→ Wie gut funktioniert der Prozess? (z. B. Lieferzeit, Qualität)

Kostenbezogene Steuergrössen
→ Wie wirtschaftlich ist der Prozess? (z. B. Lagerkosten, Transportkosten, Verpackungskosten)

1. Leistungssteigerung

  • Hoher Lieferservice (Maximierung Lieferservice)
  1. Minimierung Lieferzeit
  2. Erhöhung Lieferzuverlässigkeit (Termintreue und Lieferbereitschaft)
  3. sciherung Lieferungsbeschaffenheit (Liefergenauigkeit und Zustand)
  4. Erhöhung Lieferflexibilität

2.Kostensenkung 

  • Niedrige Distributionskosten (Minimierung der Logistikkosten)
  1. Minimierung Administrationskosten
  2. Minimierung Transportkosten
  3. Minimierung Umschlagkosten
  4. Minimierung Lagerkosten
  5. Minimierung Bestandkosten

 

Optimierungspotenzial in der Aufgabenerfüllung

wie man Verbesserungen systematisch umsetzt

Richtig

1. Ziele setzen

Was wollen wir erreichen?95 % der Bestellungen sollen direkt aus dem vorhandenen Bestand erfüllt werden können.

2. Ist-Werte überwachen

Wie gut sind wir tatsächlich?Aktuell können wir nur 85 % direkt erfüllen

.3. Massnahmen ableiten und umsetzen

Was müssen wir verbessern?Häufig bestellte Artikel rechtzeitig nachbestellen und ihre Bestände besser überwachen.

4. Wirkung kontrollieren

Hat die Massnahme geholfen?Lieferbereitschaft erneut messen: Erreichen wir jetzt 95 %?

Das Optimierungspotenzial liegt hier zwischen dem Ist-Wert von 85 % und dem Ziel von 95 %.  Wir müssen herausfinden, warum Ware fehlt, und die Ursachen verbessern.

Dieser Kreislauf wird wiederholt, damit die Abläufe laufend besser werden.

Prüfungsantwort:
„Optimierungspotenzial wird durch den Vergleich von Soll- und Ist-Werten erkannt. Bei Abweichungen werden Ursachen untersucht, Verbesserungsmassnahmen umgesetzt und deren Wirkung kontrolliert.“

Hauptaufgabe der Distributionslogistik an der Schnittstelle POS (Point of Sales)

Effiziente distributionsleistung (Marktleistung)

  • Qualitative Verfügbarkeit
  • Quantative Verfügbarkeit
  • Raumliche Verfügbarkeit
  • Zeitliche Verfügbarkeit

Kundenbedürfnisse aufgrung verfügbarkeit (Kaufentscheid)

Distributionsmix

Distributionsmix 

Festlegung dreiteilige Distributionspolitik

  1. Vertrieb (Akqusitorische distribution)
    • Wann und wie sollen Produkte/diensleistungen verfügbar gemacht werden
  2. Distributionslogistik (Logistische Distribution)
    • Wie Sollen Produkte/diensleistungen vom Produzenten zum endverbraucher gelangen
  3. Standorte (für Distributionsnetz)
    • Wo wird Produziert, gelagert und Verkauft

Gestaltung Distributionskonzept 

  1. Verfügbarkeit
  2. TUL-Prozesse 
  3. Distributionsnetz

Welche Wege nimmt die Ware? Und wie viele Lagerstufen durchläuft sie?

Aufbau des Distributionsnetzes

Distributionsbreite / Distributionstiefe

1.Einweg- und Mehrweg-Distribution

Hier bedeutet „Einweg“ oder „Mehrweg“ die Anzahl der Transportwege. Es geht dabei nicht um Einweg- oder Mehrwegverpackungen.

Einweg-Distribution: Die Ware nimmt einen festgelegten Weg. / Produzent → Verteilzentrum → Handel → Kunde

Mehrweg-Distribution: Die Ware kann auf verschiedenen Wegen zum Kunden gelangen.

Über das Verteilzentrum und den Handel, direkt zum Handel oder direkt zum Kunden.

2.Aufbau des Distributionsnetzes

Werkslager: Lagert fertige Produkte direkt beim Produktionswerk.

Zentrallager: Bündelt Bestände und versorgt nachgelagerte Lager.

Regionallager: Versorgt ein bestimmtes Gebiet, zum Beispiel die Ostschweiz.

Auslieferungslager: Liegt nahe bei den Kunden und ermöglicht die letzte Auslieferung.

Distributionsbreite und Distributionstiefe

  • Distributionsbreite: Wie viele Distributionskanäle bestehen nebeneinander? Im Bild schaust du dafür waagrecht.
  • Distributionstiefe: Wie viele Lagerstufen durchläuft die Ware? Im Bild schaust du dafür senkrecht.

Viele Lagerstufen können die Ware näher an die Kunden bringen. Sie verursachen aber auch mehr Lageraufwand, Warenübergaben und Bestände. Wenige Lagerstufen vereinfachen den Ablauf; dafür können die Lieferwege zum Kunden länger sein.

Einweg/Mehrweg = Anzahl der Transportwege.
Breite = Anzahl der Distributionskanäle.
Tiefe = Anzahl der Lagerstufen.

CMR und CIM Frachtbriefe für den Gütertransport.

CMR : Strasse – LKW

CIM : Schiene – Eisenbahn

 

Wozu dient ein Frachtbrief?

Er dokumentiert den Transportauftrag: Wer schickt welche Ware mit welchem Transporteur an welchen Empfänger? Er dient auch als Nachweis des Beförderungsvertrags. UNIDROIT

Typische Angaben sind:

  • Absender und Empfänger
  • Transporteur
  • Übernahmeort und Ablieferungsort
  • Warenbezeichnung, Anzahl Packstücke und Gewicht
  • Besondere Anweisungen, zum Beispiel zum Transport.

Der CMR-Frachtbrief wird im internationalen Strassengüterverkehr verwendet, der CIM-Frachtbrief im internationalen Eisenbahngüterverkehr. Beide dokumentieren den Beförderungsvertrag und enthalten wichtige Angaben zur Sendung

Étudier