Distributionslogistik

Distributionslogistik

Distributionslogistik

Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen und Strategien der Distributionslogistik, von Transportmethoden über Kostenoptimierung bis zu Verpackungslösungen. Sie behandeln logistische Prozesse wie TUL-Aufgaben, Steuergrößen und Schnittstellen sowie rechtliche und versicherungstechnische Aspekte wie Transportversicherungen und Risikobeurteilung, um Lieferketten effizient zu gestalten. Ideal für Studierende oder Praktiker, die logistische Abläufe verstehen und verbessern möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Affaires sociales
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
11.04.2026 / 02.05.2026

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Unfrastruktur und Personal

Betriebliche Ressourcengruppe 

 

  • Infrastrukturfläche
  • Infrastrukturmittel
  • Personalmittel

Unfrastruktur und Personal

Arbeit respektive Ressourcenbereiche

  • Auftragsgenerierung 
  • Kommissionierung 
  • Verpackung / Sortierrung 
  • Transportverlad 
  • Transport, Lagerung, Umschlag, (Wenn nicht externe Partner geführt)

Unfrastruktur und Personal

Ressourcenmerkmallen

  • Automatisierungsgrad
  • Technologie - Kommissionier
  • Bereitstellung - Verladesystem,
  • Tourenplanung - Transportarten
  • Arbeitsaufkommen - Arbeitzeiten
  • Produkteingeneschaften - Wege.

 

Distributionsmittelgruppen

 

•Personalmittel: Mitarbeiterkapazitäten, Qualifikationen und Arbeitskraft, die für die Durchführung der Aufgaben erforderlich sind.

•Materialmittel: Rohstoffe, Hilfsstoffe und Werkstoffe, die für die Produktion oder Dienstleistung benötigt werden.

•Betriebsmittel: Maschinen, Werkzeuge und technische Anlagen, die zur Durchführung der Arbeit eingesetzt werden.

•Instandhaltungsmittel: Ressourcen für Wartung, Reparaturen und Pflege von Maschinen und Gebäuden.

Sie analysieren mittels Kennzahlen Arbeitsabläufe und –effizienz und leiten die notwendigen Massnahmen ab

•Basis- und Strukturkennzahlen: Diese Kennzahlen sind meist nicht direkt beeinflussbar, sondern ergeben sich durch langfristige Veränderungen, wie

z. B. Sendungsstruktur, Lagerbestände oder Termintreue.•

•Steuerungs- und Kontrollkennzahlen: Operative Kennzahlen, die zur Kontrolle und Steuerung der Logistikprozesse verwendet werden,

z. B. Durchlaufzeiten oder Kommissionierzeiten.•

•Ergebnis- und Spitzenkennzahlen: Diese werden regelmässig erhoben, um die Logistikleistung zu bewerten,

z. B. Logistikkostenanteil oder Kundenzufriedenheit.

PDCA - Regelkreis - Plan-Do-Check-Act (Prozess Optimierung)  und Ishikawa Diagram (Ursache Analyse)

Verkehrsträger, Einsatzgebiete (Verkehrsgebiete), Transportmittel (Verkehrsmittel)

Bienen Verkehr: Binnenschifffahrt ist der Transport von Gütern und Personen mit Schiffen auf Gewässern, die im Landesinneren liegen. Dazu gehören Flüsse (wie der Rhein), Kanäle und Seen. Sie grenzt sich damit von der Seeschifffahrt ab, die auf den Weltmeeren stattfindet.

Kombinierte Verkehrträger:

1.Gebrauchene Verkehrträger : Wenn ein Container zuerst auf dem Rhein (Binnenschifffahrt) transportiert, in Basel auf einen Zug (Schienenverkehr) geladen und am Ende per Lastwagen (Strassenverkehr) zur Fabrik gebracht wird, nennt man das kombinierten Verkehr.

2.Rollende Verkehrträger: Der Begriff rollende Verkehrsträger (oft auch als Rollender Verkehr oder Rollende Landstraße bezeichnet) beschreibt Transportmittel auf Rädern, die sich auf der Strasse oder auf der Schiene bewegen.

Am häufigsten nutzt man diesen Ausdruck in der Logistik für die Kombination aus Lastwagen und Eisenbahn.

Die Vorteile dieser Kombination

  • Umweltschutz: Der Transport auf der Schiene spart sehr viel CO₂ und schont die Natur.
  • Weniger Stau: Es fahren weniger schwere Lastwagen auf den Autobahnen.
  • Pause für Fahrer: Die Fahrer können ihre gesetzlichen Ruhezeiten einhalten, während sich die Ware trotzdem weiterbewegt.

Schiene Transport günstiger ab 300 km

Fallstudie 1:

Optimierung der Lagerlogistik Ein Logistikunternehmen hat festgestellt, dass die Lagerkapazitäten nicht optimal genutzt werden. Es gibt Engpässe in der Kommissionierung, und die Laufwege der Mitarbeitenden sind ineffizient. Ausserdem kommt es regelmäßig zu Verzögerungen bei der Auslieferung. Aufgabe: Analysiert die aktuelle Ressourcensituation (Personal & Infrastruktur).

Entwickelt Massnahmen zur Effizienzsteigerung und zeigt, wie durch bessere Kennzahlenanalyse Arbeitsabläufe optimiert werden können.

Analyse der aktuellen Situation

Personal:

  • Ungleichmäßige Auslastung (Stoßzeiten vs. Leerlauf)
  • Lange Laufwege → ineffiziente Arbeitszeitnutzung
  • Fehlende Spezialisierung oder Schulung

Infrastruktur:

  • Schlechte Lagerplatzzuordnung (keine ABC-Analyse)
  • Engpässe in der Kommissionierzone
  • Unzureichende IT-/Tracking-Systeme

 Maßnahmen zur Effizienzsteigerung

1. Prozessoptimierung

  • Einführung von Pick-by-Light / Pick-by-Voice
  • Optimierung der Lagerstruktur (z. B. ABC-Zonenlagerung)
  • Wegeoptimierung durch bessere Layoutplanung

2. Personaloptimierung

  • Flexible Schichtmodelle
  • Schulung der Mitarbeitenden (Multiskilling)
  • Einsatz von Leistungskennzahlen pro Mitarbeiter

3. Digitalisierung

  • Lagerverwaltungssystem (WMS)
  • Echtzeit-Tracking der Aufträge

 Wichtige Kennzahlen (KPIs)

  • Kommissionierzeit pro Auftrag
  • Picks pro Stunde
  • Durchlaufzeit eines Auftrags
  • Lagerauslastung (%)

Ziel: Engpässe erkennen und Prozesse datenbasiert verbessern

Fallstudie 2:

Personalplanung in der Spitzenzeit Ein Distributionszentrum hat während der Weihnachtszeit einen starken Anstieg an Bestellungen. In den letzten Jahren kam es zu erheblichen Lieferverzögerungen, da nicht genug Personal zur Verfügung stand. Die Kundenunzufriedenheit stieg stark an.

Aufgabe:

Erstellt eine Personalbedarfsplanung basierend auf der erwarteten Auftragsmenge.

Welche Kennzahlen können zur Steuerung des Personalbedarfs herangezogen werden?

Welche Priorisierungsstrategien können helfen?

Fallstudie 2: Personalplanung in der Spitzenzeit

 Problem

  • Stark steigende Nachfrage (z. B. Weihnachten)
  • Unterbesetzung → Lieferverzögerungen

Personalbedarfsplanung

1. Grundlage:

  • Prognose der Bestellmenge (z. B. historische Daten)

2. Beispielrechnung:

  • 10.000 Bestellungen/Tag
  • 1 Mitarbeiter schafft 100 Bestellungen/Tag
    •  Bedarf: 100 Mitarbeitende

 Wichtige Kennzahlen

  • Bestellungen pro Mitarbeiter/Tag
  • Auslastungsgrad (%)
  • Überstundenquote
  • Service Level (% pünktliche Lieferungen)

Strategien zur Priorisierung

1. Personalmaßnahmen

  • Temporäre Arbeitskräfte (Leiharbeit)
  • Schichtausweitung (z. B. Nachtarbeit)
  • Frühzeitige Einsatzplanung

2. Auftragspriorisierung

  • Express-Bestellungen bevorzugen
  • Große Kunden priorisieren
  • Cut-off-Zeiten definieren

3. Automatisierung

  • Teilautomatisierung der Kommissionierung
  • Einsatz von Robotik (wenn möglich)

Fallstudie 3:

Wahl des richtigen Verkehrsträgers Ein Unternehmen muss eine grosse Menge an Waren von Deutschland nach Spanien transportieren. Zur Auswahl stehen LKW, Bahn oder kombinierter Verkehr. Die Entscheidung muss basierend auf Kosten, Geschwindigkeit und Umweltaspekten getroffen werden.

Aufgabe:

Vergleicht die verschiedenen Verkehrsträger hinsichtlich Kosten, CO2-Emissionen und Lieferzuverlässigkeit. Entwickelt eine Empfehlung für das Unternehmen, unterstützt durch relevante Kennzahlen.

Fallstudie 3: Wahl des richtigen Verkehrsträgers

Relevante Kennzahlen

  • Transportkosten pro Tonne/km
  • CO₂-Ausstoß pro Sendung
  • Lieferzeit (Tage)
  • Pünktlichkeitsquote (%)

Empfehlung

 Kombinierter Verkehr (Bahn + LKW)

Warum?

  • Gute Balance aus Kosten, Umwelt und Zuverlässigkeit
  • Bahn für lange Strecken (Deutschland → Spanien)
  • LKW für „letzte Meile“

 Zusatznutzen

  • Reduktion von CO₂-Emissionen
  • Imagegewinn durch nachhaltige Logistik

 Fazit für alle Fallstudien

  • Daten & Kennzahlen sind entscheidend
  • Effizienz entsteht durch Kombination aus:
    • Prozessoptimierung
    • Personalplanung
    • Technologieeinsatz

Einflussfaktoren auf die Frachtkosten

1-Distanzfaktor

  • •Strecke zwischen Lade- und Abladestelle.
  • ASTAG-Distanztarif wird angewendet, unter Berücksichtigung von Streckenbeschränkungen wie Pässe und Tunnel.

2-Berechnung des Frachtsatzes

  • •Gewicht, Umrechnungs- und Distanzfaktoren bestimmen den Frachtsatz (z. B. 100 kg brutto als Basis).
  • •Berechnung erfolgt durch Multiplikation mit der Gesamtmenge.
  • •LSVA (Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe) ist enthalten, aber MwSt. nicht.

3-Nebenkostenfaktor

  • •Zusätzliche Kosten für z. B. Stockwerklieferungen, Nachnahmen oder Spezialleistungen.

4-Treibstoffkostenfaktor

  • •Berücksichtigung der Treibstoffpreisentwicklung bei der Berechnung der Frachtkosten.

Umrechnungsfaktoren im Straßengüterverkehr

Umrechnungsfaktoren im Straßengüterverkehr

•Definition:

Falls eine andere Masseinheit (z. B. Volumen oder Fläche) ein bestimmtes Verhältnis zum Gewicht überschreitet, werden Umrechnungsfaktoren angewendet.

•Wichtigster Faktor: Verhältnis Gewicht zu Volumen im Straßengüterverkehr → 1 m³ entspricht 333 kg.

Einheitliches Tarifsystem für Verkehrsleistungen

•Dienstleistungsart

  • •Sammel-, Komplettladungen usw..

•Transportmenge

  • •pro Sendung oder Zeitraum

•Transportstrecke

  • •regional, national, international

•Güterart

  • •stapelbar, Gefahrgut, Kühlwaren usw.

•Dienstleistungstyp

  • •Stückgut, Pakete usw

•Nebenkosten

  • •Lagerung, LSVA, Zölle, Treibstoffzuschläge

Die Berechnung der Frachtkosten im Straßengüterverkehr basiert auf verschiedenen Faktoren, darunter Gewicht, Volumen, Distanz und Zusatzkosten.

Die ASTAG-Tarife bieten eine einheitliche Berechnungsbasis, berücksichtigen jedoch zusätzliche Kostenfaktoren wie Treibstoffzuschläge oder LSVA.

Unterschiedliche Fahrzeugtypen haben verschiedene Umrechnungsfaktoren, um die optimale Kapazitätsauslastung zu gewährleisten.

Fallstudie 4:

Kostenkalkulation und LSVA

Ein Transportunternehmen muss die Kosten für einen Transportauftrag kalkulieren, bei dem Waren von Zürich nach Genf transportiert werden. Dabei sollen neben den klassischen Transportkosten auch die LSVA (Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe) berücksichtigt werden.

Gegeben:

•Transportstrecke: 280 km (Zürich - Genf)

•Transportgut: 40 Europaletten mit je 500 kg (nicht stapelbar)

•Fahrzeuge: 2 LKWs mit je 40 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht

•LSVA-Tarif: 3.10 Rappen pro Tonnenkilometer (ASTAG-Regelung)

•Grundtarif für Transport: 1.20 CHF pro km

•Zusatzkosten: Treibstoffzuschlag: 5% der Transportkosten, Maut: 20 CHF pro Fahrzeug•

Aufgabe:

1.Berechnet das Taxgewicht des Transportguts pro LKW und bestimmt den LSVA-Betrag.●

2.Berechnet die reinen Transportkosten ohne LSVA für beide LKWs.●

3.Berechnet die Gesamtkosten inklusive LSVA, Treibstoffzuschlag und Maut.

1.Taxgewicht pro LKW = Anzahl Paletten / 2 x Gewicht je Palette = 20 x 500 kg = 10.000 kg (10 Tonnen pro LKW)

2.LSVA-Kosten pro LKW = 10 Tonnen x 280 km x 3.10 Rappen = 86.80 CHF → Gesamt für beide LKWs: 173.60 CHF

3.Transportkosten pro LKW = 280 km x 1.20 CHF = 336 CHF → Gesamt für beide LKWs: 672 CHF

4.Treibstoffzuschlag pro LKW = 5% von 336 CHF = 16.80 CHF → Gesamt: 33.60 CHF

5.Gesamtkosten = (672 CHF + 173.60 CHF + 33.60 CHF + 40 CHF Maut) = 919.20 CHF

Starken und Schwächen Verkehrsträger Strasse nach Einsatzkriterien

 

Stärken

  • Feinverteilung Haus zu Haus / Tür zu Tür Lieferungen bis hinterste täler
  • Freiheit der Routenwahl
  • Meist national kostengünstiger als bahn
  • Anpassung der Fahreuge an die Speziellen Bedürfnisse der Güter
  • Hohe Flexibiltät bei Termingütern mit engen Zeitfenstern
  • Grosse beweglichkeit

Schwächen

  • Verkehrüberlastung / Staus
  • Sperrzeiten (Nacht und Sontagsfahrverbot)
  • Eingeschränktes Transportvolumen (Nicht für Messengüter)
  • Unfalgefahren
  • Witterungseinflüsse
  • Umweltbelastung
  • Ab 40 Ton. eingeschränktes Transportvolumen
  • Sperrstrecken für bestimmte Güter (Zb. Gefahrgüter)

VRP (Vehicle Routing Problem)

TSP (Traveling Salesman Problem)

VRP: Tourenplanung für mehrere Fahrzeuge :  Auslieferung Abholung oder Transport von Waren durch Mehrere Nutzfahrzeuge aufgrund von Kundenaufträgen

TSP: Problem des Handlungsreisenden: Kundenbesuchische mit einem Fahrzeug durch Kundenbetreuer, oder Servicetechniker beispielweise für den Installation und Einzeitsteileservice.

  • Zuordnung von Lieferaufträgen, Kunden usw. zu Fahrzeugen

Ziele VRP (Vehicle Routing Problem)

Ziel des VPR ist es, alle Kunden möglich Kostengünstig zu beliefern.

Spezifische Ziele des VRP (Vehicle Routing Problem) sind Minimierung 

  • Transportstrecke 
  • Transportzeit
  • Proportionelen Transportkosten pro Fahrzeug
  • Fahrzeuganzahl

 

Problembereiche der VRP Tourenplanung 

 

Grundprobleme 

  • Zuordnung der Kunden zu den Touren
  • Festlegung Reihenfolge der Kunden innerhalb einer Tour

Zusatzprobleme

  • Kapazitätbeschränkung (einerseits sind die Mengeneinheiten der Aufträge und Fahrzeugkapazitäten nach Gewicht und Volumen zu Diferenzieren und andererseits ist die Tourdauer arbeitsrechtlich beschränkt (Arbeits und Ruhezeiten der Fahrer)
  • Kundenzeitfenster (die Früheste und späteste Ankunfzeit beim Kunden ist zu berücksichtigen)
  • Fahrzeugfenster <8die einzelnen Nutzfahrzeuge können nur zu unterschiedliche zeiten verfügbar sein)

Statische Tourenplanung

Dynamische Tourenplanung

Statische Tourenplanung (Starr und fest)

Bei dieser Methode wird die Route vor dem Start der Fahrt fix fertig geplant. Sobald der Lastwagen losfährt, wird an der Reihenfolge der Stopps

nichts mehr geändert.

Wie es funktioniert: Alle Lieferorte, Mengen und Kundenwünsche sind im Voraus bekannt. Der Computer berechnet einmalig die beste Route.

Vorteil: Sehr einfache Planung. Die Fahrer kennen ihren Weg genau und die Kosten stehen vorher fest.

Nachteil: Unflexibel. Wenn ein neuer Kunde spontan anruft oder ein Stau entsteht, kann die Route nicht mehr reagieren.

Beispiel: Ein Postbote, der jeden Morgen exakt dieselbe Strasse von Hausnummer 1 bis 100 abfährt.

Dynamische Tourenplanung (Flexibel und live)

Bei dieser Methode verändert sich die Route während der Fahrt. Der Computer berechnet den Weg im Minutentakt neu, wenn sich die Bedingungen auf der Strasse ändern. [1]

Wie es funktioniert: Die Lastwagen sind per GPS und Internet mit der Zentrale verbunden. Das System füttert die Planung live mit neuen Daten.

Vorteil: Extrem flexibel. Das System reagiert sofort auf Staus, Unfälle oder spontane neue Aufträge.

Nachteil: Die Planung ist technisch sehr aufwendig. Für den Fahrer ändert sich die Route oft spontan, was stressig sein kann.

Beispiel: Ein Pizzakurier oder ein Uber-Fahrer, der während der Fahrt neue Aufträge in der Nähe auf das Handy bekommt.

Der Vergleich auf einen Blick

  • Ziel: Statisch sucht den sichersten Standardweg, dynamisch sucht den schnellsten Weg für den Moment.

 

 

Stärken und schwächen Verkehrsträger Schiene nach Einsatzkriterien

Stärken 

  • Sciher und zuverlässig
  • geinet für messengüter und Kombiverkehr
  • 24 Std betrieb mit Nachtsprung und Weekendmöglichkeiten
  • keine Gewichtsbeschränkungen
  • kostengünstige Komplettladungen über lange Distanz
  • Umweltschonend

Schwächen

  • Preisrelation Bahn und Strasse zugunsten des Strassenverkehrs verschoben
  • mangelnde Wettbewertbsfähigkeit unter den heutigen Rahmen und Marktbedingungen
  • feste bindung an Fahrpläne 
  • kein nah und Flächenverkehr
  • Stattlich subventioniert
  • Lärmbelastung

Stärken und schwächen Verkehrsträger Luft nach Einsatzkriterien

Starken

  • schnelste Verkehrsart für Zeitkritische Güter
  • sicherste verkehrart für hochwertige Güter 
  • schnelle überbrückung grosser Distanzen
  • Luftwege sind gratis, nur deren Überwachung ist gebührenpflichtig
  • Luftwege sind rasch verlegbar
  • Flugzeuge sind fast überall einsatzfähig
  • Streckenetz und Kpazität könen immer neuen Bedürfnissen angepasst werden

Schwächen

  • Teuerste Verkehrsart
  • Verspätungen durch überlastete Flugstrassen und Flughäfen
  • Relativ niedrige Beförderungskapazität
  • Bindung an Flugpläne und Flughäfen
  • Nachtlärm /(ausser Sperrungen)
  • nur mit LKW Verkehr Zbringer / Abbringer, nacht Ersatzverkehr möglich

Verkerharten / Verkehrsträger auf dem Wasser

Linienschiefverkehr

Schiffahrt nach einem festen Fahrplan, in festem Verkehersgebiet, auf festgelegten Ranges (mit Ranges sind feste routen zwischen festen häfen gemeint, entsprecehnd nennt man in der seefahrt einen Hafen -Range Hafen- eine Route z.B Hamburg-Antwerpen-Range)

Tramschifffahrt

Zgrunde liegt das englische Wort (tramp) mit der Bedeutung (auf Wanderschaft sein)Schieffahrt meistens für Massengüter, die nicht feste Linien gebunden ist ; freie, unregelmässige Fahrt nach angebot und Nachfrage, daher auch kein tarifgebundene Ratenschutz.

Stärken und scwächen Verkersträger Wasser nach Einsatzkriterien

Stärken

  • Freie Transportkapazität Massengüter
  • Kostengünstige Verkehertart
  • Umweltschonend, abgas und Lärmemission gering
  • Leistungstark
  • nicht subventioniert
  • Sehr geignet für Kombinierte Verkehr wie Container und RoRo Verkehr (roll-on /Roll-of)

Schwächen

  • Transportdauer Länger 
  • hoher Verpackungs und Dokumentenaufwand 
  • Manövrierfähigkeit beschränk 
  • hafen und Fahrplanbindung bei Linienschiffart
  • Witterungsabhängigkeit

System des Gebrochenen und Kombinierte Verkehr

Direktverkehr

Multimodale Verkehr

Direktverkehr:

Direktverkehere sind eingliedrige ungebrochene Verkehre (Door-to-Door) mit nur einem der Verkehrsträger Wsser, Strasse, Schiene, Luft oder Pipeline, wie sie vorgängig nach den einzelnen Verkehrsträgern beschrieben wurden.

Multimodale Verkehr:

Multimodale Verkehre sind mehr gliederige Transportketten, bei denen der Transport eines Gutes mit mindestens zwei unterschiedlichen Verkehrsträgern (Wasser,Strasse, Schiene und Luft) erfolgt.

Eingliederung gebrochene und Kombinierteverkehr mit Multimodalen Verkehr

Multimodaler Verkehr

  • Mehrgliedrige Transportketten mit mindestens zwei Verkehrsträgern

intermodaler Verkehr 

  • Schiene, Strasse und Wasser

Ungebrochene Verkehr (Direktverkehr)

  • Wasse - Strasse - Schiene - Luft - Pipeline

Gebrochene Verkehr (mit Umschlag Ware)

  • Direkt umschlag (nur wechsel Verkehrträger)
  • Umschlag über bestandloses Cross Docking 

Kombinierte Verkehr (Nur Umlad ganze Transporteinheiten)

  • Behälterverkehr (unbegleitet)
    • Wechselbehälter 
    • Container 
    • Sattelanhänger
  • RoRo Verkehr (Begeitet)
    • Sattelschlepper 
    • Lastwagen
    • Lastzüge

Klasiche Transportkette des Kombinierte Verkehrs

1- Vorlauf : Transport vom Standort Versender per Lkw ( auch lastzug, Sattelschlepper) zum Quelterminal

2-Umload der transporteinheit Auellterminal 

3- Hauptlauf: Trasnport per Schiene, See oder Binnenschief zum Zielterminal

4- Umload der Transporteinheit im Zielterminal

5- Nachlauf:Transport per LKW zum Standort Empfänger 

Vor und Nachteile der Kombinierten Verkehre nach Einsatzkriterien

Stärken

  • Geringer Aufwand und Kosten für Verpackung/Ladeeinheit
  • Kostengünstiger als gebrochener Verkehr 
  • Geringere Risiken als gebrochener Verkehr ( Z.b Diebtahl,Verlust, Beschädigungen)
  • Sehr geeignet für Container und RoRo Verkehr
  • Relativ Umweltschonend 
  • weitere vorteile je nach Verkehrsträger

Schwächen

  • Rentabel erst bei grosseren Distanzen über 300 Km
  • beträchtlichen Organisationsaufwand
  • beding teuere Technische Quell und Zielterminals (meist stadlich Subventiert oder an nebenverkehrsachen nicht vorhanden)
  • weitere nachteile je nach verkehrträger 

See-Air Verkehre im Luftfracht Import und Export

Abgrenzung KEP (Kurier Express Paketdiesnte)

Kurierdineste:

Spontane Transporte und permanente Persönliche begleitung von sendungen (Briefe, Dokumente Pakete)

Expressdienste:

Hierzu wenden alle dienste gerechnet, bei denen sendungen (briefe, dokumente, Pakete etc.) nicht direkt, exklusiv und persönlich, sondern über umsclag zentren zum Ziel befördet werden und bei denen zudem ein fester, häufig garatierte ausliefertermin vereinbart wird. die fest zugesagte Haus zu Haus Laufzeit.

Paketdienste:

Sie sind eine Spezifische Form von Expressdiesnte.Richtige Merkmale der Paketdiesnte sind die aus dem Transportsystem heraus zu erwartenden lieferzeiten sowie im verglecih zu den soonstigen Expressdiensten die Beschränkung der zum Transport übernommenen Sendungen ( Packstücke) in Grosse und Gewicht.

Die Rischtige anbieter bestimmen mit Mertkmalen

Merkmale / Inhalte-Leistung

Transportkosten: Eigenleistung oder einkaufspreis bei Fremdleistung 

Nebenkosten: Verpackung, Versicherungsgebühren

Termintreue: einhaltung der Vereinbarten Zeiten.

Qualität: Unversehrheit der Transportierte Waren

Ladekapazität: Gewicht und volumen der Waren

Zuverlässigkeit: Fehlerfreie bearbeitung des Auftrags

Beweglichkeit: Flexibilität, Einhaltung der Vorgaben ander Start 7 Zielorten

Umweltverträglichkeit: Belastung der Umwelt durch den Transport z.B Schadstoffe

Witterungsanhängigkeit: Hochwasser, schnee, eis, Nebel

Leerfahrten, Leerkilometer: Optimale Tourenplanung

Vertretbarkeit: Eignung des Verkehrsträgers nach Unternehmensphilosophie

 

System des gebrochenen und Kombinierten Verkehr

Direktverkehre: sind eingliedrige ungebrochene verkehre (Door to door) mit nur einem der Verkehrsträger Wasser, Strasse, Luftoder Pipeline, wie sie vorgängig nach den einzelnen Verkehrsträgern beschrieben wurden

Multimodale Verkehr: sind mehrgliederige Transportketten, bei denen der Transport eines Gutes mit mindestens zwei unterschiedlichen Verkehrsträgern (Wasser, Strasse, Schiene und Luft) erfolgt.

TUL Kernprozesse Distributionslogistik

  • Lagerung und Bereitstelung
  • Kommisionierung
  • Verpackung und Versand 
  • Transport und übergabe

Auftra und Bereitstellung

 

Die 5 Häfig angewandte neue Distributionskonzepte 

 

1- Quick Response Modell (QRM)

2- Efficient Consumer Reponse (ECR)

3- Continuous Replenishment Programm (CRP)

4- Cross Docking 

5- Outsourcing / Konatralogistik

Quick Response Modell (QRM)

Kernidee: Umstellung von einer prognosebasierten Produktion (Push) auf eine nachfrageorientierte Produktion (Pull).

Ablauf: Der Abverkauf eines Artikels am Point of Sale (POS) löst via elektronischem Datenaustausch (EDI) sofort die Nachproduktion beim Hersteller aus.

Einsatzbereich: Stark dynamische Märkte mit kurzen Produktlebenszyklen (z. B. Fast-Fashion- und Textilindustrie).

Vorteil: Minimiert das Risiko von Ladenhütern und verhindert gleichzeitig leere Regale bei Trendprodukten

 Efficient Consumer Response (ECR)

ECR (Efficient Consumer Response) ist ein Konzept, bei dem sich die gesamte Lieferkette – von Produzent bis Händler – nach dem realen Kaufverhalten der Konsumenten richtet. Ziel ist es, die Lagerhaltung zu minimieren, Lieferzeiten zu verkürzen und Bedarf & Nachschub optimal abzustimmen.

 

•Konsument → kauft Produkt

•Detailhandel → erkennt Bedarf über Kassensystem

•Grosshandel → reagiert auf Bedarfsmeldung

•Produzent → produziert gezielt nach Bedarf

Continuous Replenishment Programm (CRP)

Kernidee: Die operative Umsetzung der ECR-Logistiksäule zur vollständigen Automatisierung des Warennachschubs.

Ablauf: Der Händler bestellt nicht mehr manuell. Er übermittelt täglich Bestands- und Verkaufsdaten an den Hersteller. Dieser berechnet den Bedarf selbstständig und liefert die Ware eigenverantwortlich an (oft als Vendor Managed Inventory / VMI umgesetzt).

Einsatzbereich: Standardisierte Produkte mit kontinuierlich hoher Nachfrage.

Vorteil: Drastische Senkung der Sicherheitsbestände in den Lagern bei einer Lieferfähigkeit von nahezu 100 %.

Cross Docking

Kernidee: Ein Logistikkonzept zur Eliminierung klassischer Lagerhaltung und zeitintensiver Einlagerungsprozesse.

Ablauf: Lieferanten senden vorkommissionierte oder standardisierte Waren an ein Cross-Docking-Terminal (Umschlagplatz). Dort werden die Güter direkt – ohne Zwischenlagerung – sortiert und auf die bereitstehenden Lkw der Endempfänger umgeladen.

Einsatzbereich: Handelslogistik, Frischwarendistribution und Paketdienste.

Vorteil: Spart Lagerplatz, reduziert die Kapitalbindung im Lager und beschleunigt den gesamten Durchlauf massiv.

 

 

 

 

Outsourcing / Kontraktlogistik

Kernidee: Die langfristige Vergabe komplexer Logistikdienstleistungen an spezialisierte Drittanbieter (3PL – Third Party Logistics).

Ablauf: Ein Unternehmen übergibt nicht nur den reinen Transport (Spedition), sondern lagert ganze Prozessketten (Lagerung, Kommissionierung, Verpackung) sowie wertschöpfende Zusatzleistungen (Value Added Services wie Qualitätsprüfung, Etikettierung oder Retourenabwicklung) vertraglich geregelt an einen Kontraktlogistiker aus.

Einsatzbereich: Unternehmen aller Branchen, die sich auf ihre Kernkompetenzen (z. B. Produktion oder Forschung) konzentrieren wollen.

Vorteil: Fixe Logistikkosten werden zu variablen Kosten (Pay-per-Use); Nutzung des Know-hows und der modernen Infrastruktur des Logistikdienstleisters.

Distributionskonzepte (die Bestandsverwaltung und Bestellgenerierung)

 Vendor Managed Inventory (VMI)

➡ Lieferant (Produzent) verwaltet die Lagerbestände beim Händler (z. B. Grosshändler oder Detailhändler)
➡ Lieferant entscheidet, wann und wie viel nachgeliefert wird
 Vorteile: Händler spart Aufwand, schnelle Reaktion möglich
 Pfeil: gestrichelt (VMI-Bestellung)

Buyer Managed Inventory (BMI)

➡ Händler (Gross- oder Detailhandel) verwaltet die eigenen Lager selbst
➡ Händler bestellt beim Produzenten eigenverantwortlich nach
 Vorteile: Volle Kontrolle beim Händler
 Pfeil: durchgezogen (BMI-Bestellung)

 Co Managed Inventory (CMI)

➡ Gemeinsame Lagerbewirtschaftung durch Produzent und Händler
➡ Beide tauschen Daten aus, analysieren gemeinsam, treffen Entscheidungen
 Vorteile: Kooperation, Transparenz, bessere Prognosen
 Pfeil: punktiert (CMI-Bestellung)

Kennzahlen Ordnungssysteme Distributionslogistik

Ordnungssytem 1

Ordnungsystem 1

  • Basis und Strukturkennzahlen
  1. Anzahl Kunden 
  2. Sendungsstruktur
  3. Angebotskpazität
  4. Saisonaler Bedarf
  5. Tonnagen

Steuerungs und Kontrollkennzahlen

  1. Termintreue 
  2. Liefersevicesgrad
  3. Lieferzuverlässigkeit
  4. Losgrössen
  5. Produktivität der Versandabwicklung

Ergebnis und Spitzenkennzahlen

  1. Gesamtbestandreichweite
  2. Gesamt Tonnenkilometer pro Zeiteinheit
  3. Logistikkostenanteil
  4. Out of Stock (Lagerlücken)
  5. Distributionskostenanteil am Poduktverkaufspreis

Étudier