Personalmanagement
Fragen und Antworten über Personalmanagement für Wirtschaftsfachwirt
Fragen und Antworten über Personalmanagement für Wirtschaftsfachwirt
-
- 1 / 82
-
Flashcards
Geringere Kosten, kürzere Einarbeitung, Motivation, bessere Kenntnis der Mitarbeitenden.
Besetzung offener Stellen mit bestehenden Mitarbeitenden durch Versetzung, Beförderung oder Umschulung.
Interne und externe Personalbeschaffung.
Personalbeschaffung umfasst alle Maßnahmen, um offene Stellen mit geeigneten Mitarbeitenden zu besetzen.
Überbestand führt zu hohen Kosten, Unterbestand zu Überlastung, Qualitätsproblemen und Umsatzverlusten.
Produktionsausbau erfordert 20 zusätzliche Mitarbeitende in der Fertigung.
Ein Unternehmen digitalisiert Prozesse und benötigt künftig mehr IT-Fachkräfte und weniger manuelle Sachbearbeiter.
Sie ermittelt den zukünftigen Bedarf an Mitarbeitenden hinsichtlich Menge und Qualifikation.
Sie erfasst Anzahl, Qualifikationen, Alter, Einsatzbereiche und Entwicklungspotenzial der bestehenden Mitarbeitenden.
Unternehmensstrategie, Markt- und Auftragslage, Technologie, Fluktuation, Gesetzgebung, Demografie.
Operative Personalplanung ist kurzfristig und beschäftigt sich mit konkreten Einsatz-, Schicht- und Kapazitätsfragen.
Strategische Personalplanung ist langfristig ausgerichtet und stellt sicher, dass das Unternehmen auch in Zukunft über die benötigten Kompetenzen und Mitarbeitenden verfügt.
Mitbestimmung erhöht Motivation, Vertrauen und Akzeptanz von Veränderungen.
Einhaltung arbeitsrechtlicher Vorgaben, Gleichbehandlung, Datenschutz sowie Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeitenden.
Sie ermöglichen Steuerung, Kontrolle und frühzeitiges Erkennen von Problemen im Personalbereich.
Anteil der krankheitsbedingten Abwesenheit an der Soll-Arbeitszeit.
10 Austritte bei 200 Mitarbeitenden → 10 / 200 × 100 = 5%.
(Anzahl Austritte / durchschnittlicher Personalbestand) × 100.
Sie misst den Anteil der Mitarbeitenden, die das Unternehmen in einer Periode verlassen.
Flexible Arbeitszeiten, Weiterbildungsmöglichkeiten oder Beteiligung an Entscheidungen.
Hohe Zufriedenheit senkt Fluktuation und Krankheitsquote und steigert Leistung und Engagement.
Arbeitszufriedenheit beschreibt, wie stark Erwartungen der Mitarbeitenden mit der tatsächlichen Arbeitssituation übereinstimmen.
Arbeitszeiten, Entlöhnungssysteme, Kündigungen, Weiterbildung, Gesundheitsschutz, Personalabbau.
Partnerschaftlich, transparent und lösungsorientiert. Frühzeitige Einbindung erhöht Akzeptanz und Rechtssicherheit.
Er sorgt für Akzeptanz von HR-Maßnahmen, reduziert Konflikte und unterstützt nachhaltige Personalentscheidungen.
Ein neues Arbeitszeitmodell soll eingeführt werden. Der Betriebsrat muss informiert werden und kann Änderungen verlangen.
Informationsrecht, Mitwirkungsrecht, Mitbestimmungsrecht je nach Thema (z. B. Arbeitszeit, Kündigungen, Lohnsysteme).
Schutz der Mitarbeitenden, Mitwirkung bei Entscheidungen, Sicherstellung fairer Arbeitsbedingungen und Förderung des sozialen Friedens.
Der Betriebsrat ist die gewählte Vertretung der Arbeitnehmenden im Unternehmen. Er vertritt deren Interessen gegenüber der Unternehmensleitung.
Die Unternehmenskultur beeinflusst Verhalten, Motivation und Zusammenarbeit. Personalmanagement trägt zur Gestaltung und Weiterentwicklung der Kultur bei.
Sie fördert Motivation, Loyalität, Fairness, Transparenz und langfristige Mitarbeiterbindung.
Personalpolitik legt Grundsätze und Leitlinien für den Umgang mit Mitarbeitenden fest, z. B. Führungsstil, Weiterbildung, Entlöhnung oder Mitbestimmung.
Ein Unternehmen benötigt 120 Mitarbeitende, aktuell sind 110 beschäftigt. Zusätzlich werden 5 Pensionierungen erwartet → Bedarf: 15 Neueinstellungen.
Sie bestimmt die Anzahl benötigter Mitarbeitender unter Berücksichtigung von Wachstum, Fluktuation, Pensionierungen oder Auftragslage.
Sie bezieht sich auf Fähigkeiten, Qualifikationen und Kompetenzen der Mitarbeitenden, z. B. Fachwissen oder Sozialkompetenz.
Personalplanung stellt sicher, dass quantitativ und qualitativ genügend Mitarbeitende vorhanden sind, um zukünftige Aufgaben zu erfüllen.
Personalplanung, Personalbeschaffung, Personaleinsatz, Personalentwicklung, Entlöhnung, Motivation, Personalbeurteilung und Personalfreisetzung.
Personaladministration ist operativ (Löhne, Verträge, Absenzen). Personalmanagement ist strategisch und gestaltet aktiv Personalpolitik und -entwicklung.
Motivierte, qualifizierte und zufriedene Mitarbeitende steigern Produktivität, Qualität, Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens.
Das Personalmanagement berücksichtigt sowohl Unternehmensinteressen (Produktivität, Kosten, Qualität) als auch Mitarbeiterinteressen (Arbeitszufriedenheit, Sicherheit, Entwicklung).