Immobilienfachwirt 2026

Lernen für den Immobilienfachwirt

Lernen für den Immobilienfachwirt


N. L.
Diese Lernkarten vermitteln fundiertes Wissen rund um das Facility-Management im Immobiliensektor, insbesondere für angehende Immobilienfachwirte. Sie decken zentrale Bereiche wie Technisches, Kaufmännisches und Infrastrukturelles Gebäudemanagement ab, erklären Normen wie die DIN 277, beleuchten Konflikttypen und Motivationsmodelle sowie betriebswirtschaftliche Kenngrößen wie Gewinn und Fremdkapital. Ideal für Studierende und Praktiker, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Fachwissen systematisch erweitern möchten.
Karten
258
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
17.02.2026 / 30.09.2026

Lernkarten

Was versteht man unter 'Revitalisierung' im Kontext des Immobilienlebenszyklus?

Die Anpassung einer Immobilie an neue Marktgegebenheiten durch umfassende Modernisierung oder Umnutzung.

Zu welchem Bereich gehört der Betrieb von Telekommunikations- und Gebäudeleittechnik?

Technisches Gebäudemanagement (TGM).

Was ist ein Zielkonflikt?

Zwei oder mehr Parteien verfolgen Ziele, die sich gegenseitig ausschließen oder behindern. Beispiel: Abteilung A will Kosten sparen, Abteilung B will in teure neue Software investieren.

Was ist ein Bewertungskonflikt?

 Die Beteiligten sind sich über das Ziel einig, bewerten aber die Bedeutung, Priorität oder die Konsequenzen unterschiedlich. Beispiel: Beide wollen das Projekt abschließen, aber einer hält Schnelligkeit für wichtiger als absolute Perfektion.

Was ist ein Beurteilungskonflikt?

Es herrscht Einigkeit über das Ziel, aber Uneinigkeit über den richtigen Weg oder die Methode, um es zu erreichen. Beispiel: Beide wollen den Umsatz steigern, aber einer setzt auf Werbung, der andere auf Preissenkungen.

Was ist ein Verteilungs- /Ressourcenkonflikt?

Ein Streit über die Aufteilung von knappen Gütern oder Positionen, bei dem sich mindestens eine Seite benachteiligt fühlt. Beispiel: Streit um die Höhe des Budgets oder die Zuweisung von Büroräumen.

Was ist ein Beziehungskonflikt?

Spannungen auf der emotionalen Ebene. Es geht um Antipathie, mangelnde Wertschätzung oder verletzte Gefühle. Beispiel: Ein Kollege fühlt sich vom anderen ständig herablassend behandelt.

Was ist ein Wertekonflikt?

Unterschiedliche moralische Grundsätze, religiöse Überzeugungen oder kulturelle Normen prallen aufeinander. Beispiel: Ein Teammitglied legt Wert auf strikte Hierarchie, ein anderes auf basisdemokratische Entscheidungen

Welche Fragearten gibt es?

Rhetorische Fragen

Geschlossene Fragen

Suggestivfragen

Was ist formelles Lernen?

Die Lerninhalte stehen fest und werden systematisch erlernt und mit einem Abschluss oder Zertifikat bescheinigt.

Was ist Informelles Lernen?

Ohne konkretes Ziel, wird am Arbeitsplatz, durch das umfeld neues gelernt.

Was versteht man unter intrinsischer Motivation?

Motivation von innen heraus: Spaß an der Arbeit, Neugier, Sinnhaftigkeit der Arbeit

Was versteht man unter Extrinsischer Motivaiton?

Motivation von außen durch: Lob, Bezahlung

Aus welchen 5 Teilen besteht die Maslowsche Bedürfnispyramide?

  • Physiologische Bedürfnisse(Grundbedürfnisse): Basisbedürfnisse wie angemessenes Gehalt (für Miete/Essen) und Pausenzeiten.

  • Sicherheitsbedürfnisse: Langfristige Arbeitsverträge, betriebliche Altersvorsorge, Arbeitssicherheit.

  • Soziale Bedürfnisse: Teamarbeit, gutes Betriebsklima, Firmenfeiern.

  • Individualbedürfnisse (Wertschätzung): Lob vom Chef, Statussymbole (Titel, Dienstwagen), Beförderungen.

  • Selbstverwirklichung: Mitbestimmung, kreativer Freiraum, Entfaltung der eigenen Talente in Projekten.

Woraus setzt sich das Unternehmensleitbild zusammen?

Vision: wer sind wir?
Mission: Unternehmensziele

Werte: Umgang mit mitarbeitern, familiär, bilden uns stetig weiter

Was ist das Genfer Schema der Arbeitsbewertung?

 

Das Genfer Schema ist die Basis der analytischen Arbeitsbewertung. Es bewertet die Anforderungen eines Arbeitsplatzes (nicht die Leistung des einzelnen Mitarbeiters).

Die 4 Anforderungskategorien:

  1. Können: Fachkenntnisse, Erfahrung, Geschicklichkeit.

  2. Belastung: Geistige (Konzentration) und körperliche (Muskelarbeit) Belastung.

  3. Verantwortung: Für Betriebsmittel, Produkte, Sicherheit oder Personal.

  4. Umgebungseinflüsse: Lärm, Temperatur, Schmutz, Unfallgefahr.

Nennen und erläutern Sie die 6 wichtigsten Konfliktarten im Unternehmen.

 

  • Sachkonflikte: Uneinigkeit auf sachlicher/objektiver Ebene (Methoden, Fakten).

  • Beziehungskonflikte: Zwischenmenschliche Probleme und persönliche Abneigungen (oft schwer zu lösen).

  • Wahrnehmungskonflikte: Unterschiedliche Bewertungen derselben Situation aufgrund verschiedener Einstellungen.

  • Rollenkonflikte: Erwartungen an eine Position/Rolle werden nicht erfüllt oder widersprechen sich.

  • Zielkonflikte: Die Ziele oder Handlungspläne der Beteiligten sind unvereinbar.

  • Verteilungskonflikte: Streit um knappe Ressourcen (Geld, Zeit, Personal, Raum).

Welche Management By Techniken gibt es?

Management by: Objectives, Delegation, Exception, Systems

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