Immobilienfachwirt 2026
Lernen für den Immobilienfachwirt
Lernen für den Immobilienfachwirt
-
- 1 / 258
-
Flashcards
Assistenzsysteme (z. B. Sensorboden), die Stürze erkennen.
Baukindergeld, altersgerecht Umbauen, Energieeffizient Bauen/Sanieren.
10 Jahre.
Der Verbrauch der letzten 3 Jahre.
(Rendite bzw. Jahresüberschuss)/Eigenkapital
Unplanmäßiger Instandhaltungsaufwand, Preiserhöhungen bei Versorgern.
Ungeplanter Leerstand, fehlende Mieterhöhungsmöglichkeiten.
Anteile einer Teilmasse an der Gesamtmasse (z. B. Vermögensstruktur).
Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung von Einnahmen.
Zahlungen für mehr als 5 Jahre müssen auf den Zeitraum verteilt werden.
Neuvermietung darf max. 10 % über dem Mietspiegel liegen.
Max. 15 % Mieterhöhung innerhalb von 3 Jahren (sonst 20 %).
In den ersten 4 Jahren.
Wenn sie in den letzten 15 Monaten unverändert war.
Design (Erscheinung), Communications (Information), Behaviour (Verhalten).
Angebot ist größer als die Nachfrage.
Selling (Unique Selling Proposition = Alleinstellungsmerkmal).
Entgelt (Kaltmiete, Staffelmiete) und Vertragsbedingungen (Kaution) .
Direkt: Vermieter selbst; Indirekt: Über Makler .
Das Medium, über das geworben wird (z. B. Internet).
In Aufschrift (Deckblatt), Bestandsverzeichnis sowie die Abteilungen I, II und III.
Das zuständige Amtsgericht, der Grundbuchbezirk sowie die Band- und Blattnummer.
Angaben zum Grundstück (Gemarkung, Flur, Flurstück), die Größe, die Lage und Miteigentumsanteile (z. B. nach § 3 WEG).
Der Eigentümer oder die Erbbauberechtigten sowie die Grundlage des Eigentumswechsels (z. B. Auflassung, Erbgang oder Zuschlagsbeschluss).
Lasten und Beschränkungen des Grundstücks, die keine Grundpfandrechte sind (z. B. Wegerechte, Wohnrechte, Sanierungsvermerke).
In Abteilung II, da sie als Belastung/Regelung des Sondereigentums wirken.
Sie müssen dort eingetragen sein, um auch für spätere Eigentümer bindend zu sein.
Grundpfandrechte: Grundschulden, Hypotheken und Rentenschulden.
Sie bestimmt im Falle einer Zwangsversteigerung, welcher Gläubiger zuerst aus dem Erlös bedient wird.
Was besagt der Grundsatz der Einzelbewertung nach § 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB?
Vermögensgegenstände und Schulden müssen zum Abschlussstichtag einzeln bewertet werden. Eine Verrechnung von Wertsteigerungen des einen Postens mit Wertminderungen eines anderen (Saldierung) ist grundsätzlich untersagt.
Wann dürfen Gewinne laut dem Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB) ausgewiesen werden?
Gewinne sind nur zu berücksichtigen, wenn sie am Abschlussstichtag tatsächlich realisiert sind (meist durch Gefahrenübergang bzw. Lieferung/Leistung). Nicht realisierte Gewinne dürfen nicht bilanziert werden.
Wie unterscheidet sich die Behandlung von Verlusten von der Behandlung von Gewinnen (Imparitätsprinzip)?
Während Gewinne erst bei Realisation gezeigt werden dürfen, müssen vorhersehbare Risiken und Verluste bereits dann berücksichtigt werden, wenn sie am Stichtag verursacht sind – selbst wenn sie noch nicht realisiert wurden.
Was fordert der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB)?
Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden sollen beibehalten werden. Dies sichert die Vergleichbarkeit der Jahresabschlüsse über mehrere Jahre hinweg.
Von welcher Grundannahme geht die Bewertung im HGB im Normalfall aus?
Vom Grundsatz der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Es wird unterstellt, dass das Unternehmen weiterbesteht, sofern dem keine tatsächlichen oder rechtlichen Gründe entgegenstehen (z. B. Insolvenz). - Going-Concern-Prinzip
Worauf bezieht sich das Höchstwertprinzip im HGB?
Es bezieht sich auf die Passivseite (Schulden). Wenn für Verbindlichkeiten mehrere Wertansätze möglich sind, muss zum Schutz der Gläubiger stets der höhere Wert (Erfüllungsbetrag) angesetzt werden.
Welcher Zeitpunkt ist entscheidend für die Bewertung von Vermögen und Schulden?
Der Abschlussstichtag (meist der 31.12.). Es müssen alle Verhältnisse berücksichtigt werden, die zu diesem Zeitpunkt objektiv vorlagen, auch wenn sie erst später bekannt werden (Wertaufhellung).
Welches Ziel gilt für die Preisstabilität beim EU-Beitritt?
Die Inflationsrate darf maximal 1,5 % über der der drei preisstabilsten Mitgliedstaaten liegen.
Wie hoch darf das jährliche Haushaltsdefizit maximal sein?
Maximal 3 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP).
Welche Obergrenze gilt für den öffentlichen Schuldenstand?
Maximal 60 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP).
Was ist die Voraussetzung für die Wechselkursstabilität?
Mindestens zweijährige Teilnahme am WKM II ohne Abwertung der eigenen Währung.