Sortimentsbewirtschaftung

Lernkarten zur Sortimentsbewirtschaftung für die IHK AP1.

Lernkarten zur Sortimentsbewirtschaftung für die IHK AP1.

Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Sortimentsbewirtschaftung im Online-Handel und richtet sich an Mittelschüler. Sie beleuchten zentrale Themen wie automatische und manuelle Sortierung, Dropshipping, SEO und SEA sowie die Bedeutung von APIs und Schnittstellen. Die Karteikarten erklären, wie Algorithmen das Kaufverhalten beeinflussen, welche Vor- und Nachteile verschiedene Sortierungsmethoden haben und wie Unternehmen ihre Sortimente strategisch steuern können. Zudem werden die Unterschiede zwischen klassischen Versandhandel und Dropshipping sowie die Rolle von Suchmaschinenoptimierung und -werbung behandelt. Ideal für Schüler, die sich mit den Grundlagen des Online-Handels vertraut machen möchten.
Karten
263
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
09.02.2026 / 15.02.2026

Lernkarten

Warum betreibt ein Unternehmen Produktentwicklung?

  • Zur Anpassung an veränderte Kundenbedürfnisse

  • Zur Verlängerung des Produktlebenszyklus

Welchem Ziel dient die Produktentwicklung?

Steigerung der Attraktivität des Sortiments für bestehende Kunden.

Nennen Sie Beispiele für Produktentwicklung.

Neue Produktvarianten, Produktsets, verbesserte Verpackung, neue Größen oder Ausführungen.

Welche Vorteile hat die Produktentwicklung?

  • Markt und Kunden sind bekannt

  • Bessere Befriedigung von Kundenwünschen

  • Stärkung der Kundenbindung

  • Differenzierung vom Wettbewerb

Welche Risiken oder Nachteile hat die Produktentwicklung?

  • Hohe Entwicklungs- und Einführungskosten

  • Risiko der Nichtakzeptanz neuer oder veränderter Produkte

  • Technisches oder gestalterisches Fehlerrisiko

Was bedeutet Marktparzellierung?

Aufteilung eines Marktes in Teilmärkte, auf die sich der Webshop gezielt ausrichtet.

Ziel:

  • gezielteres Sortiment

  • bessere Ansprache bestimmter Kundengruppen

Was ist das Ziel der Markenbildung?

  • Aufmerksamkeit erhöhen

  • Bekanntheitsgrad steigern

  • positives Unternehmensimage aufbauen

Nennen Sie zwei Beispiele für Markenbildung im Internet

  • Displaymarketing (z. B. Banner, Buttons)

  • Online-PR (z. B. Blogs, Social Media)

Was ist Performancemessung?

Messung der Erfolgswirkung von Online-Marketing-Maßnahmen.

Nennen Sie Beispiele für Maßnahmen der Performancemessung im Online-Marketing

  • Suchmaschinenmarketing

  • E-Mail-Marketing

  • Affiliate-Marketing

  • Display-Marketing

Worum geht es bei Gefahrverordnungen im Zusammenhang mit dem Sortiment?

Regelungen zum Transport von Gefahrgut, das im Sortiment eines Webshops enthalten sein kann.

Beispiel:

  • Chemikalien, Batterien, Spraydosen

Was ist das Elektro)?

Elektro- und Elektronikgerätegesetz: Gesetz zur Regelung von Verkauf, Rücknahme und Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten in Deutschland.

Welchem Ziel dient das ElektroG?

Schutz der Umwelt und Ressourcenschonung durch fachgerechte Entsorgung von Elektrogeräten.

Was verlangt das Elektrogesetz im Zusammenhang mit Webshops?

Nur registrierte Elektro- und Elektronikgeräte dürfen verkauft werden.

Was bedeutet die Rücknahmepflicht nach dem ElektroG?

Verpflichtung des Händlers, Elektroaltgeräte von Kunden zurückzunehmen.

Was müssen Webshops im Rahmen der Rücknahmepflicht beachten?

Kunden über Rückgabemöglichkeiten für Elektroaltgeräte informieren.

Was müssen Webshops im Rahmen der Rücknahmepflicht beachten?

Kunden über Rückgabemöglichkeiten für Elektroaltgeräte informieren.

Wann besteht für Webshops eine Rücknahmepflicht nach dem ElektroG?

Bei entsprechender Lager- oder Versandfläche (z. B. ab 400 m²).

Was ist das Jugendschutzgesetz?

Gesetz zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor ungeeigneten Produkten und Medien.

Was bedeutet Altersverifikation im Online-Handel?

Prüfung des Alters des Kunden vor dem Verkauf altersbeschränkter Waren.

Wann müssen Webshops eine Altersverifikation durchführen?

Prüfung des Alters des Kunden vor dem Verkauf altersbeschränkter Waren.

Wann müssen Webshops eine Altersverifikation durchführen?

Beim Verkauf von Waren, die erst ab 18 Jahren erlaubt sind.

Beispiele:

  • Alkohol

  • Tabak

  • E-Zigaretten

Was ist die Kernaussage des Jugendschutzgesetzes im Webshop-Kontext?

Produkte und Dienstleistungen, die für Kinder und Jugendliche ungeeignet sind, dürfen nicht an Minderjährige verkauft oder angeboten werden.

  • Produkte: Alkohol, Tabak, E-Zigaretten, bestimmte Medien

  • Dienstleistungen: Glücksspiel, bestimmte Online-Angebote

Was ist Datenschutz?

Schutz personenbezogener Daten von natürlichen Personen.

Was sind personenbezogene Daten?

  • Name, Adresse

  • E-Mail-Adresse

  • Telefonnummer

  • Zahlungsdaten

  • IP-Adresse

➡️ Alles, womit eine Person identifiziert werden kann.

Was umfasst der Datenschutz?

  • Erhebung von Daten

  • Verarbeitung von Daten

  • Speicherung von Daten

  • Weitergabe von Daten

Was muss ein Webshop beim Datenschutz beachten?

  • Daten nur für erlaubte Zwecke nutzen

  • Daten sicher speichern

  • Daten löschen, wenn sie nicht mehr benötigt werden

Welchem Ziel dient der Datenschutz?

Schutz der Privatsphäre und der Rechte der Kunden.

Was ist die DSGVO?

Datenschutz-Grundverordnung: EU-Verordnung zum Schutz personenbezogener Daten.

Was regelt die DSGVO?

  • personenbezogene Daten

  • Verarbeitung von Daten (Erhebung, Speicherung, Nutzung, Löschung)

  • Rechte der betroffenen Personen

  • Pflichten von Unternehmen beim Umgang mit Daten

Was bedeutet Kundenbindung im Online-Handel?

Maßnahmen, um Kunden langfristig zu halten und Wiederkäufe zu fördern.

Welchen Nutzen haben Serviceleistungen für Webshops?

  • höhere Kundenzufriedenheit

  • stärkere Kundenbindung

  • Differenzierung vom Wettbewerb

Was ist Targeting?

Gezielte Ausrichtung von Marketingmaßnahmen auf bestimmte Zielgruppen.

Was ist das Ziel von Targeting?

  • geringere Streuverluste

  • höhere Effizienz von Marketingmaßnahmen

Welche Zielgruppen können unterschieden werden?

  • Neukunden

  • Stammkunden

  • ehemalige Kunde

  • Endkonsumenten (B2C)

  • Unternehmen (B2B)

Was ist eine Bounce Rate?

Bounce Rate (Absprungrate) ist der prozentuale Anteil der Besucher einer Website,

die nach dem Aufruf nur einer einzigen Seite die Website wieder verlassen, ohne eine weitere Aktion auszuführen.

Was ist die Null-Treffer-Quote?

Die Null-Treffer-Quote ist der prozentuale Anteil der internen Suchanfragen in einem Online-Shop, die kein Ergebnis liefern.

Wie wird die Null-Treffer-Quote berechnet?

Null-Treffer-Quote =
(Suchanfragen ohne Ergebnis ÷ gesamte Suchanfragen) × 100

Was zeigt eine hohe Null-Treffer-Quote?

Sie zeigt, dass Kunden Produkte suchen, die im Shop nicht vorhanden oder schlecht auffindbar sind.

Welche Ursachen kann eine hohe Null-Treffer-Quote haben?

  • Sortimentlücken

  • schlechte Produktbezeichnungen

  • fehlende Synonyme

  • unzureichende Suchfunktion

Lernen