Kommunikation und Präsentation 2
Kommunikation und Präsentation 2
Kommunikation und Präsentation 2
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Flashcards
Stufengerecht informieren
Vertikale Achse: Hierarchiestufen (oben wenig Details, unten viele Details)
Horizontale Achse: Austausch zwischen Teams derselben Ebene
Diese Darstellung zeigt:
1- Oben: eher Überblicksinformation
2- Unten: detaillierte Arbeitsanweisungen
3- Horizontal: Infos zwischen Abteilungen/Teams
Die Grafik zeigt, wie Informationen in einer Organisation verteilt und ausgetauscht werden – sowohl vertikal (über Hierarchiestufen hinweg) als auch horizontal (zwischen gleichrangigen Teams).
1- Vertikale Achse – Hierarchiestufen
Oben:
Wenige Details
Überblicks-, Steuerungs- und Entscheidungsinformationen
z. B. Ziele, Kennzahlen, Strategien
Unten:
Viele Details
Konkrete, operative Informationen
z. B. Arbeitsanweisungen, Prozessschritte, technische Details
* Je tiefer die Hierarchieebene, desto konkreter und ausführlicher sind die Informationen.
2- Horizontale Achse – Austausch auf gleicher Ebene
Informationsfluss zwischen Abteilungen oder Teams derselben Hierarchiestufe
Fokus auf:
Abstimmung
Koordination
Wissenstransfer
Inhalte sind meist ähnlich detailliert, aber auf unterschiedliche Aufgabenbereiche bezogen
Gesamtaussage der Darstellung
Informationen werden stufengerecht aufbereitet:
strategisch oben
operativ unten
Gleichzeitig wird der horizontale Austausch gefördert, um:
Silos zu vermeiden
Doppelarbeit zu reduzieren
ein gemeinsames Verständnis sicherzustellen
* Die Grafik macht sichtbar, dass gute Kommunikation nicht nur „von oben nach unten“, sondern auch seitlich zwischen Teams funktionieren muss.
Vollständig informieren mit W-Fragen
„Vollständig informieren mit W-Fragen“ heißt: Eine Information ist erst dann vollständig, wenn sie alle relevanten W-Fragen beantwortet. Das sorgt für Klarheit, Nachvollziehbarkeit und verhindert Missverständnisse.
Vollständig (mit W-Fragen):
Wer: Team Einkauf
Was: Anpassung des Bestellprozesses
Wann: bis 30.06.
Wo: im ERP-System
Wie: nach neuer Prozessbeschreibung
Warum: zur Reduzierung von Durchlaufzeiten
Merksatz
Je mehr Entscheidungen oder Handlungen erwartet werden, desto mehr W-Fragen müssen beantwortet sein.
Verhältnismässig informieren
„Verhältnismäßig informieren“ bedeutet, Informationen angemessen dosiert weiterzugeben – also nicht zu viel und nicht zu wenig, sondern genau so, wie es Zweck, Zielgruppe und Situation erfordern.
Kurzform: Relevanz vor Vollständigkeit.
Was heißt verhältnismäßig konkret?
* Zweckorientiert
Nur Informationen, die für die Aufgabe oder Entscheidung notwendig sind
Keine Details ohne Nutzen
* Zielgruppengerecht
Führungsebene → Zusammenfassungen, Auswirkungen, Entscheidungen
Operative Ebene → konkrete Anweisungen, Details
* Situationsabhängig
Zeitdruck / Krise: kurze, klare Kerninfos
Planung / Analyse: mehr Hintergrund und Begründung
* Verständlich & fokussiert
klare Sprache
strukturierte Inhalte
Priorisierung der wichtigsten Punkte
Verhältnis von Informationsmenge und Nutzen
Zu wenig Information:
→ Unsicherheit, Rückfragen, FehlentscheidungenZu viel Information:
→ Überforderung, Informationsverlust, VerzögerungVerhältnismäßig:
→ Handlungsfähigkeit, Klarheit, Vertrauen
Merksatz
Informiere so ausführlich wie nötig – und so knapp wie möglich.
Visualisieren
Visualisieren bedeutet, Informationen so darzustellen, dass sie schneller erfasst, leichter verstanden und besser behalten werden. Eine gute Visualisierung unterstützt den Inhalt – sie ersetzt ihn nicht und darf ihn nicht überladen.
Grundprinzipien sind:
Richtige Informationsmenge
Klare Struktur
Zielgerichteter Einsatz von Gestaltungsmitteln
Text als Visualisierungselement - Grafiken / Symbole - Diagramme - Tabellen
1. Text als Visualisierungselement
Text ist die Grundlage jeder Visualisierung, muss aber gut gestaltet sein.
Wichtig:
gut lesbare Schriftart
ausreichende Schriftgröße
kurze Absätze
klare Überschriften
logische Anordnung (von oben nach unten, von links nach rechts)
* Text soll führen, nicht überfordern.
Einsatz:
Erklärungen
Überschriften
kurze Erläuterungen zu Grafiken oder Diagrammen
2. Grafiken und Symbole
Wichtig:
einfache, allgemein verständliche Symbole
keine unnötigen Details
Farben bewusst einsetzen (nicht dekorativ, sondern bedeutungsvoll)
einheitliches Layout (gleiche Farben = gleiche Bedeutung)
* Symbole ersetzen lange Texte und erhöhen die Übersicht.
Einsatz:
Hervorheben wichtiger Punkte
Orientierung
Strukturierung von Inhalten
3. Diagramme
Wichtig:
passendes Diagramm wählen (z. B. Balken für Vergleiche, Linien für Entwicklungen)
Achsen klar beschriften
nicht zu viele Daten gleichzeitig darstellen
klare Farben und Legenden
*Diagramme machen Unterschiede und Trends sofort sichtbar.
Einsatz:
Vergleiche
Veränderungen
Mengenverhältnisse
4. Tabellen
Wichtig:
klare Zeilen- und Spaltenüberschriften
logisch sortierte Inhalte
nicht zu viele Daten auf einmal
gute Lesbarkeit
*Tabellen sind besonders geeignet für genaue Werte, weniger für schnelle Übersicht.
Einsatz:
detaillierte Informationen
Zahlen und Fakten
strukturierte Vergleiche
die Drei Präsentation – Erfolgskomponenten
1. Präsentation (Inhalt)
Der Inhalt ist das Was der Präsentation.
Wichtig ist:
klare Zielsetzung
verständliche, strukturierte Inhalte
stufengerechte und verhältnismäßige Information
roter Faden (Einleitung – Hauptteil – Schluss)
* Auch ein guter Auftritt kann schlechten Inhalt nicht ausgleichen.
2. Rhetorik
Rhetorik ist das Wie des Vortrags.
Dazu gehören:
klare, verständliche Sprache
passende Lautstärke und Sprechtempo
Betonung wichtiger Punkte
Einsatz von Pausen
Blickkontakt zum Publikum
* Gute Rhetorik sorgt dafür, dass Inhalte ankommen und verstanden werden.
3. Persönlichkeit
Die Persönlichkeit ist das Wer hinter der Präsentation.
Wichtig:
authentisches Auftreten
Selbstsicherheit
Körpersprache (Haltung, Gestik, Mimik)
Glaubwürdigkeit
* Menschen folgen lieber Menschen als Folien.
Organisatorischer Rahmen einer Präsentation
1. Thema und Ziel
Thema klar formulieren
Inhalte schärfen und eingrenzen
eindeutiges Ziel festlegen (informieren, überzeugen, motivieren)
* Ein klar definiertes Ziel gibt der Präsentation einen roten Faden.
2. Publikum
Vorwissen der Zuhörer berücksichtigen
Interessen und Erwartungen einschätzen
Einstellungen (offen, kritisch, neutral) beachten
Sprache und Beispiele anpassen
* Die Präsentation ist nur erfolgreich, wenn sie auf das Publikum abgestimmt ist.
3. Zeit
übliche Dauer: 10–30 Minuten
klare Zeitplanung für Einleitung, Hauptteil und Schluss
Faustregel: Die vorgesehene Zeit darf höchstens um 10 % unter- oder überschritten werden
* Gutes Zeitmanagement wirkt professionell und respektvoll.
4. Ort / Medien
Ambiente und Raumgröße passend zur Gruppengröße
geeignete Sitzordnung (z. B. Reihen, U-Form, Kreis)
Auswahl geeigneter Präsentationsmedien (Beamer, Flipchart, Whiteboard)
Technik vorab testen
* Raum und Medien sollen den Vortrag unterstützen, nicht behindern.
Merksatz
Ein klar definiertes Thema, ein bekanntes Publikum, realistische Zeitplanung und passende Medien bilden den organisatorischen Rahmen einer erfolgreichen Präsentation
Johari Fenster
Joharie-Fenster zeigt Feedback zur Fremdwahrnehmung die selbswahrnehmung verbessert werden kann und zur persönlichkeitentwicklung beiträgt.
- Quadrant A: öffentliche person als der mir selbs und anderen bekannte bereich dennich dank feedback auch vergrössern kann
- Quadrant B: Blinder Fleck der selbswahrnehmung der anderen bekannt, mir selbst aber unbekannt ist
- Quadrant C: Privatperson als der mir selbst bekannte anderen aber unbekannte Bereich
- Quadrant D: Unbewusstes als mir selbs und anderen unbekannter Bereich