Prozessmanagement
Prozess und Qualität
Prozess und Qualität
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Cartes-fiches
Welche Massnahmen können zur Verbesserung von Prozessen getroffen werden?
Anwendung des PDCA-Zyklus zur kontinuierlichen Prozessverbesserung
Nutzung des Ishikawa-Diagramms zur Analyse von Problemursachen
Einführung von Kaizen / KVP zur kontinuierlichen Verbesserung
Reduktion von Verschwendung durch Lean Management
Verbesserung der Arbeitsplatzorganisation durch 5S-Methode : Sortieren / Systematisieren / Sauberkeit / Standardisieren / Selbstdisziplin
6-R Definition der Logistik (9-R Definition)
1. Menge
2. Objekte / Ware / Gut
3. Ort
4. Zeit
5. Qualität
6. Kosten
7. Kunde
8. Umwelt
9. Soziales
Logistik Funktion und Aufgaben
Basisfunktion: Transport - Umschlag - Lagerung (TUL Logistik)
Steuerung und Kontrollfunktion : Aufgaben de der Auftragentwicklung
Administrative und Strategische Funktion: Planung und Gestaltung des Logistiksystems
(Logistische Prozesse, Strukturen und Resoercen)
Das übergeordnete Ziel der Logistik
Die Logistikprozese in allen Bereichen und allen Stufen Nachhaltig zu Verbessern.
Unternehmensstrategie ⇒ Logistikstrategie ⇒ Logistikziele
Outsourcing- Kontralogistik
Outsourcing:
Auslagerung Logistische Funktionen /Leistungen an einen Spezialirten Partner.
Keine Kernkompotenzen
Kontralogistik:
Langfrischtige Leistungsverträge im Bereich Logistik an einem Logistikdienstleister zu übergeben.
Was ist oder was verstehen wir unter Qualität?
Qualität ist der Grad, in dem ein Produkt oder eine Dienstleistung festgelegte oder vorausgesetzte Anforderungen erfüllt.
Qualitätsverständnis
Gebrauchswert einer Ware (Funktionalität, Langlebigkeit, Wetterbeständigkeit)
Nutzen eine Dienstleistung (Beratung, termingerechte Lieferung etc.)
Qualitäts-Triologie
Qualitätsplanung (SMART):
Qualitätsziele kundenorientiert und SMART festlegen sowie Prozesse planen.Qualitätsregelung:
Prozesse überwachen, Soll-Ist-Vergleiche durchführen und Abweichungen korrigieren.Qualitätsverbesserung:
Ursachen von Fehlern analysieren und Qualität kontinuierlich steigern.
Zentrales Element ist die Kundenorientierung!!
Ishikawa: Company-wide Quality Control (CWQC)
Übertragung der Qualitätsprüfung auf alle Wertschöpfungsprozesse
Qualität wird unternehmensweit gesteuert, nicht nur in der Endkontrolle
Auswirkungen / Vorteile von CWQC Ishikawa (Company-wide Quality Control)
Höhere Produktivität und einheitliche Produktqualität
Weniger Produktionsfehler und Ausschuss
Weniger Fehlleistungen (Nachbearbeitung)
Geringere Inspektions- und Testkosten
Standardisierung der Arbeitsmethoden und –techniken
Rationelle Produktion und Dienstleistungen
Höhere Informations- und Datenqualität
Geringere Gesamtkosten der Leistungserstellung
Bessere Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern und Abteilungen
Qualität von statistisch geprägten Produkteigenschaften → unternehmensweit steuerbare Prozessleistung
Engere Beziehung zwischen Lieferant und Kunde
Marktforschung und Berücksichtigung von Kundenbedürfnissen
Qualitätsverbesserung als zyklischer Prozess (kontinuierliche Verbesserung)
Ishikawa-Diagramm (Fischgräten- oder Ursachen-Wirkungsdiagramm)
Aufbau
Definition
Ein Werkzeug zur systematischen Analyse von Ursachen für ein Problem oder einen Effekt.
Ziel: Ursachen identifizieren, die zu Qualitätsproblemen führen.
Kopf / Effekt: Problem oder Ziel wird rechts notiert.
Rücken / Wirbelsäule: Richtung der Analyse (Problem → Ursachen).
Gräten / Hauptursachen: Kategorien der Ursachen (häufig 6 M):
Mensch (Man) – Fehler durch Bediener, Schulung, Motivation
Maschine (Machine) – Anlagen, Werkzeuge, Wartung
Material – Rohstoffe, Qualität, Lagerung
Methode (Method) – Arbeitsabläufe, Prozesse, Vorschriften
Messung (Measurement) – Prüfmethoden, Genauigkeit
Milieu / Umwelt (Mother Nature / Environment) – Temperatur, Umgebung, Rahmenbedingungen
Untergräten: Detaillierte Ursachen, die zu den Hauptursachen gehören
KVP (KaiZen) Merkmale
Verändere das Gute zum Besseren
(Lebensphilosophie)
Schrittweise Verbesserung in kleinen schritten der Produkte durch
Einbezug aller Führungskräfte und Mitarbeitenden.
- Prozesorientierung
- Einführung eines Qualitätmanagaments
- Betriebliches Vorschlagwesen
- Investition in die Weiterbildung Mitarbeiter
- Mitarbeiterorientierte Führung
Unterschiede PDCA vs. KVP
PDCA-Zyklus
Ansatz : Zyklisch, projekt- oder prozessbezogen
Ziel: Problem lösen / Maßnahmen verbessern
Beteiligung: Oft Projektteam oder Prozessverantwortliche
Umfang: Einzelne Prozesse, Projekte
Zeithorizont: Kurz- bis mittelfristig
Methoden: Werkzeuge zur Problemlösung (z. B. PDCA)
KVP
Ansatz: Dauerhaft, unternehmensweit
Ziel: Stetige Verbesserung aller Prozesse
Beteiligung: Alle Mitarbeiter
Umfang: Gesamtes Unternehmen
Zeithorizont: Langfristig
Methoden: Integriert PDCA, Kaizen, 5S, Vorschlagswesen
Push-Produktion (Vorausplanung) Merkmale
Bei der Push-Produktion werden Produkte auf Vorrat produziert, basierend auf Prognosen oder Plänen, bevor eine konkrete Kundenbestellung vorliegt.
Produktion „drückt“ Produkte durch die Fertigungslinie.
Entscheidungen über Produktionsmenge und Termin werden im Voraus getroffen.
Planbasierte Fertigung:
- Produktionsmenge wird nach Absatzprognosen geplant.
Lagerhaltung:
Produkte werden auf Lager produziert und gelagert, bis Kunden sie bestellen.
Geringe Flexibilität:
- Änderungen bei Kundenwünschen sind schwer umsetzbar.
Risiko von Überproduktion:
- Fehlprognosen führen zu Bestandsüberhängen.
Kosten:
- Lager- und Kapitalbindungskosten können hoch sein.
Pull-Produktion (Auftragsorientiert) Merkmale
Bei der Pull-Produktion wird die Fertigung erst durch eine konkrete Kundenbestellung ausgelöst.
Produktion „zieht“ Produkte durch die Fertigungslinie, basierend auf dem tatsächlichen Bedarf.
Merkmale der Pull-Produktion
Bedarfsorientiert:
Produktion erfolgt nur bei tatsächlicher Nachfrage.
Geringe Lagerbestände:
Produkte werden erst nach Auftrag gefertigt → weniger Lagerkosten.
Hohe Flexibilität:
Schnelle Anpassung an kundenspezifische Wünsche möglich.
Risikominimierung:
Überproduktion wird vermieden.
Kostenoptimierung:
Reduzierte Lager- und Kapitalbindungskosten.
Der Kunde definiert Qualität:
- Qualität wird durch die erwartung des Verbrauchers (Kunden) bestimt.
Qualität wird von allen Funktionen gemacht:
- Alle Funktionen leisten ihren Beitrag zur Qualität
Qualität ist jedermanns Sache
- Jeder Mitarbeiter auf allen Stufen ist für die Qualität vreantwotlich
Von der Basis bis zum obersten Managament.
ISO-Normen
ISO-Normen sind internationale Normen, die dabei helfen,
die Qualität und die Sicherheit von Waren und Dienstleistungen
zu verbessern und nicht zuletzt damit ihren Austausch zwischen
Ländern und Unternehmen zu vereinfachen.
Verbesserungen der Leistungen des Unternehmens /Qualitätsprozesse
Merkmale
- Prozessorientierte Struktur (Annäherung an EFQM-Modell)
- Kompatibilität mit anderen Managementsystemen (z.B. ISO 14001)
- Flexible Anwendung für sämtliche Branchen und alle Produktarten
- Verständliche Darstellung der Inhalte
Was sind quantitative Qualitätsmerkmale?
Als quantitative Merkmale bezeichnet man Merkmale, deren
Merkmalsausprägungen intervallskalierte metrische Werte
annehmen. Typische Beispiele sind Körpergewicht, Einkommen
oder der IQ-Wert.
Was ist ein qualitatives Merkmal?
Als qualitative Merkmale bezeichnet man Merkmale, bei denen
sich die Merkmalsausprägungen (Antworten) zwar eindeutig
in Kategorien unterscheiden lassen, diese Antworten jedoch
keinen mathematischen Wert annehmen können.
Unternehmens Führung
Führen von Mitarbeitern:
- Sozialkompetenz Zwischenmenschliche Herausvorderungen
Führen der Organisation:
- Sachkompetenz Strukturen, Prozesse, Regeln
Führen der eigenen Person:
- Sozialkompetenz, Werte, Ziele, Zeitmanagement
Effizienz und Effektivität
Effektivität
→ Die richtigen Dinge tun
→ Ziele erreichen
Effizienz
→ Dinge richtig tun
→ Ziele mit möglichst wenig Ressourcen erreichen
Kundenzufriedenheit: Wie zufrieden sind die Kunden mit unseren Leistungen?
Termintreue: Wie gut werden die vereinbarten Termine eingehalten?
Prozessqualität: Wie gut erfüllen die Prozessergebnisse die Kundenanforderungen?
Prozesskosten: Wie hoch ist die aufwand für die Leistungserstellung?
Prozesszeiten: Wie schnell werden die Kundenanforderungen erfüllt?
Effizienzsteigerung
Qualität, Zeit und Kosten können nicht gleichzeitig das Optimum erreichen.
Sie stehen in einem währendem spannungsfeld gegeneinander und müssen je nach situation ausbalanciert werden
Stellenbeschreibung ?
Aufgaben, Ziele, Kompetenzen und Verantwortung (ergänzt mit einem Anforderungsprofil)
Was macht die Stelle, mit welchen Befugnissen und mit welcher Verantwortung?
Funktionendiagramm Stellenbeschreibung
In einer Matrix wird das funktionale Zusammenwirken verschiedener Stellen bei der
Aufgabenerfüllung dargestellt.
Darstellung
Zeilen: Aufgaben / Tätigkeiten
Spalten: Stellen / Abteilungen
Matrixfelder: Art der Beteiligung (z. B. verantwortlich, mitwirkend, informierend)
Beispielhafte Kennzeichnungen:
V = verantwortlich
M = mitwirkend
I = informierend
Flussdiagramm (Flow Chart)
- Grafische Darstellung der Reihenfolge der Aufgabenerfüllung.
Es besteht aus verschiedenen Elementen mit unterschiedlicher Aussagen.
Balkendiagramm
- Grafische Darstellung der Reihenfolge der Arbeitsvorgänge/Zeit.
Netzplan
- Grafische Darstellung der Reihenfolge der Arbeitsvorgänge/Zeit.
Die 7 Arten der Verschwendung (7 Muda)
1. Überproduktion
Produkte werden mehr oder früher hergestellt als benötigt.
Probleme:
Lagerkosten
gebundenes Kapital
2. Warten
Zeit, in der Menschen oder Maschinen nichts tun können.
Beispiele:
Mitarbeiter warten auf Material
3. Transport
Unnötige Bewegung von Materialien oder Produkten.
Problem:
kostet Zeit
4. Überbearbeitung
Es wird mehr Arbeit gemacht als notwendig.
Beispiele:
unnötige Qualitätskontrollen
5. Lagerbestände
Zu große Lagerbestände von Materialien oder Produkten.
Probleme:
Kapitalbindung
6. Bewegung
Unnötige Bewegungen von Mitarbeitern.
Beispiele:
Mitarbeiter muss ständig Werkzeuge suchen
lange Wege zum Materiallager
7. Fehler / Nacharbeit
Produkte müssen repariert oder neu produziert werden, weil Fehler entstanden sind.
Beispiele:
Qualitätsprobleme
Folgen:
zusätzliche Kosten
Zeitverlust
Unternehmen Organisation ( Drei Bedeutung )
- ist eine Organisation
- Wird Organisiert
- Hat eine Organisation
Spannungsfeld Strategie - Struktur - Kultur - Sachmittel
Alle Vier elemente müssen aufeinander abgeschtimt und im Gleichgeweicht sein.
Strategie Ziele :
Wegweisend für die unternehmerischen Entscheidungen.Strategie gibt die Richtung vor für alle anderen Elemente
Kultur:
Gemeinsame werte,Verhaltengrundsätze und einstellungen, die das Verhalten Mitarbeiten in der Zusammenarbeit wie auch Beziehungen zu den übrigen Ansprungsgruppen Prägen.
Sachmittel :
Die sind alle technischen und materiellen Ressourcen
Struktur:
Die Struktur beschreibt den formalen Aufbau:
Aufbauorganisation (Abteilungen, Hierarchien)
Ablauforganisation (Prozesse, Zuständigkeiten)