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A. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Innovationsmanagement auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Geschäftsmodelle, Kundenintegration, Lead-User-Ansatz und Widerstandsmanagement. Besonders relevant sind die Rollen von Kunden, Lieferanten und Partnern im Innovationsprozess, sowie die Unterschiede zwischen offenen und geschlossenen Innovationsmodellen. Unternehmen und Studierende profitieren von diesen Karteikarten, um innovative Strategien zu verstehen und erfolgreich umzusetzen.
Cartes-fiches
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Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
09.12.2025 / 03.01.2026

Cartes-fiches

Was sind tiefere Ursachen des Widerstands?

Nicht-Wissen, Nicht-Wollen und organisationale Eigendynamiken.

Welche absatzwirtschaftlichen Argumente werden häufig gegen Innovation genannt?

Keine Nachfrage, Kannibalisierung und zu früher Markteintritt.

Welche technologischen Argumente werden gegen Innovation genannt?

Unreifes technisches Umfeld und fehlende geeignete Partner.

Welche finanzwirtschaftlichen Argumente werden gegen Innovation genannt?

Zu teuer, zu riskant und Zerstörung bestehender Substanz.

Welche ökologischen Argumente werden gegen Innovation genannt?

Langfristig unbekannte Umweltschäden.

Warum gelten Organisationen als innovationsfeindlich?

Weil sie auf Routineaufgaben und nicht auf Innovation ausgelegt sind.

Was bedeutet Ressourcenrigidität?

Die Unfähigkeit zur Neuallokation von Ressourcen.

Was bedeutet Routinerigidität?

Die Unfähigkeit, Regeln zur Ressourcenverteilung zu ändern.

Was ist der Filtereffekt?

Innovationen werden auf höheren Hierarchieebenen abgeschwächt oder blockiert.

Wie definiert Schumpeter Widerstand gegen Innovation?

Als Gegendruck des sozialen Umfelds gegen Verhaltensänderungen.

Was sind Barrieren des Nicht-Wissens?

Fähigkeits- und Wissensdefizite der Beteiligten.

Was sind Barrieren des Nicht-Wollens?

Fehlender Wille zur Innovation aus persönlichen oder politischen Gründen.

Wodurch entstehen Barrieren des Nicht-Wissens?

Durch mangelnde Fähigkeiten, Vorbildung oder Lernfähigkeit.

Welche Formen von Nicht-Wollen gibt es?

Unbewusste und bewusste Gründe, z. B. weltanschauliche, sachliche, machtpolitische oder persönliche.

Warum sind Willensbarrieren schwer überwindbar?

Weil sie sich nicht durch rationale Argumente beseitigen lassen.

Was ist gelernte Sorglosigkeit?

Innovationsaversion durch langfristigen Erfolg bestehender Routinen.

Was bedeutet Erfolgsarroganz?

Die Ablehnung neuer Lösungen aufgrund früherer Erfolge.

Welche Rolle spielt kognitive Dissonanz beim Widerstand?

Entscheidungen werden nachträglich rationalisiert.

Was zeigt die Konformitätsforschung nach Asch?

Minderheiten passen sich Mehrheiten an.

Was besagt die Bedrohungs-Rigiditäts-Hypothese?

Außendruck verstärkt inneren Gruppendruck und die Ablehnung von Neuerungen.

Was ist Groupthink?

Selbstbestätigung und Abschottung von Gruppen gegenüber externen Einflüssen.

Was ist das monopersonale Innovationskonzept?

Innovation wird durch einen einzelnen Champion getragen.

Wer vertritt das monopersonale Innovationskonzept?

Schon (1963).

Was ist das multipersonale Innovationskonzept?

Innovation entsteht durch die Zusammenarbeit mehrerer Akteure.

Wer vertritt das multipersonale Innovationskonzept?

Schumpeter (1912).

Warum gibt es viele Rollen im Innovationsmanagement?

Weil Innovation Anstoß, Entscheidung, Steuerung und Umsetzung erfordert.

Welche zentralen Rollentypen nennt Hauschildt?

Fach-, Macht-, Prozess- und Beziehungspromotoren.

Warum reichen rationale Argumente zur Überwindung von Widerständen nicht aus?

Weil Widerstand auch auf Ängsten, Zwängen und Ignoranz basiert.

Welche drei Hebel helfen bei der Überwindung von Widerständen?

Promotoren, Kooperation und Prozessmanagement.

Was ist ein Machtpromotor?

Eine Person mit hierarchischer Macht zur Überwindung von Willensbarrieren.

Welche Aufgaben hat ein Machtpromotor?

Ressourcen bereitstellen, Prioritäten setzen und den Fachpromotor schützen.

Was ist ein Fachpromotor?

Ein Experte zur Überwindung von Wissensbarrieren.

Welche Aufgaben hat ein Fachpromotor?

Chancen erkennen, Lösungen entwickeln und Innovationen implementieren.

Welche zusätzliche Barriere überwindet der Prozesspromotor?

Die Barriere des Nicht-Dürfens.

Welche zentralen Fähigkeiten hat der Prozesspromotor?

Netzwerkkompetenz, Diplomatie, Prozesssteuerung und Konfliktmanagement.

Was ist das Ziel der Promotorenstruktur?

Akzeptanz zwischen Macht-, Prozess- und Fachpromotoren sowie effektive Zusammenarbeit.

Welche Rolle hat der Machtpromotor im Interaktionsmodell?

Einfluss durch hierarchische Position und Freigabe von Ressourcen.

Welche Rolle hat der Fachpromotor?

Einbringen spezifischen Fachwissens und Einfluss durch funktionale Autorität.

Welche Rolle hat der Prozesspromotor?

Koordination, häufige Kommunikation und Verbindung der Promotoren.

Was ist eine zentrale Voraussetzung erfolgreicher Promotorenarbeit?

Die Bereitschaft, sich in die Domänen der anderen Promotoren einzuarbeiten.

Étudier