Schlüsselbegriffe:Betriebswirtschaftslehre I
Schlüsselbegriffe:Betriebswirtschaftslehre I für das Höhere Wirtschaftsdiplom HWD
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Flashcards
Konjunkturpolitik umfasst staatliche Maßnahmen, die darauf abzielen, die Wirtschaft zu stabilisieren und Konjunkturschwankungen zu glätten, z.B. durch Fiskal- und Geldpolitik.
Konjunkturschwankungen sind regelmäßige Auf- und Abschwünge der Wirtschaftstätigkeit, gemessen an Indikatoren wie BIP, Beschäftigung und Inflation.
Die Lohn-Preis-Spirale beschreibt den Kreislauf, in dem steigende Löhne zu höheren Produktionskosten und Preisen führen, was wiederum weitere Lohnerhöhungen nach sich zieht.
Nachfrageinflation entsteht, wenn die Gesamtnachfrage nach Gütern und Dienstleistungen das gesamtwirtschaftliche Angebot übersteigt, was zu steigenden Preisen führt.
Die OPEC (Organisation der Erdöl exportierenden Länder) ist ein internationales Kartell, das die Erdölpolitik der Mitgliedsländer koordiniert und die Erdölproduktion reguliert.
Die Preis-Lohn-Spirale beschreibt den Prozess, bei dem steigende Preise zu höheren Lohnforderungen führen, was wiederum die Produktionskosten und somit die Preise weiter erhöht.
Produktionspotenzial ist das maximale Outputniveau, das eine Volkswirtschaft unter Vollauslastung der Produktionsfaktoren nachhaltig erreichen kann.
Eine Rezession ist eine Phase des wirtschaftlichen Abschwungs, gekennzeichnet durch sinkendes BIP, steigende Arbeitslosigkeit und rückläufige Investitionen.
Sockelarbeitslosigkeit ist die langfristige, strukturelle Arbeitslosigkeit, die selbst bei günstigen Konjunkturbedingungen bestehen bleibt, z.B. durch Mismatch am Arbeitsmarkt.
Strukturelle Arbeitslosigkeit entsteht durch grundlegende Veränderungen in der Wirtschaft, wie Technologiewandel oder Verschiebungen der Nachfrage, die bestimmte Berufe überflüssig machen.
Sucharbeitslosigkeit, auch friktionelle Arbeitslosigkeit genannt, tritt auf, wenn Personen freiwillig ihren Arbeitsplatz wechseln und vorübergehend arbeitslos sind, bis sie eine neue Stelle finden.
Devisen sind auf Fremdwährungen lautende Zahlungsmittel und Guthaben, die im internationalen Handel verwendet werden.
Devisenmärkte sind globale Märkte, auf denen Währungen gehandelt werden. Sie bestimmen die Wechselkurse zwischen verschiedenen Währungen.
Der Euro ist die offizielle Währung der Eurozone, die aus 19 der 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union besteht.
Die Europäische Zentralbank (EZB) ist die Zentralbank für die Eurozone und verantwortlich für die Geldpolitik der Mitgliedstaaten, die den Euro verwenden.
Die Kaufkraftparität (KKP) ist ein theoretischer Wechselkurs, bei dem der Wert zweier Währungen so berechnet wird, dass ein identischer Warenkorb in beiden Ländern denselben Preis hat.
Ein Wechselkurs gibt das Verhältnis an, zu dem eine Währung in eine andere umgetauscht werden kann.
Eine Forderung ist ein Anspruch, den ein Gläubiger gegenüber einem Schuldner hat, dass dieser eine bestimmte Leistung, z.B. Zahlung, erbringt.
Ein Gläubiger ist eine Person oder Institution, die einer anderen Person oder Institution Geld oder eine Leistung schuldet.
Eine Obligation ist eine Schuldverschreibung, die dem Inhaber das Recht auf Rückzahlung des Nennwerts und regelmäßige Zinszahlungen gewährt.
Schadenersatz ist die finanzielle Entschädigung, die eine Person oder Institution an eine andere Person oder Institution für erlittenen Schaden zahlen muss.
Eine Schuld ist die Verpflichtung eines Schuldners, eine bestimmte Leistung, z.B. Zahlung, gegenüber einem Gläubiger zu erbringen.
Ein Schuldner ist eine Person oder Institution, die einem Gläubiger gegenüber eine Verpflichtung hat, eine bestimmte Leistung zu erbringen.
Eine unerlaubte Handlung ist ein gesetzeswidriges Verhalten, das einer anderen Person Schaden zufügt und zu Schadenersatzansprüchen führt.
Ungerechtfertigte Bereicherung liegt vor, wenn jemand ohne rechtlichen Grund auf Kosten einer anderen Person einen Vermögensvorteil erlangt und diesen zurückerstatten muss.
Ein Vertrag ist eine rechtlich bindende Vereinbarung zwischen zwei oder mehr Parteien, in der die Rechte und Pflichten der Beteiligten festgelegt sind.
Absicht liegt vor, wenn jemand einen bestimmten Erfolg willentlich herbeiführen will.
Ein adäquater Kausalzusammenhang liegt vor, wenn ein Ereignis in einem so engen Zusammenhang mit einem Schaden steht, dass es diesen Schaden objektiv betrachtet herbeigeführt hat.
Ausservertragliche Haftung bezieht sich auf die Haftung für Schäden, die nicht durch Vertrag, sondern durch unerlaubte Handlungen entstehen.
Der Entstehungsgrund ist die Ursache für den Schaden, der eine Haftung auslöst.
Fahrlässigkeit liegt vor, wenn jemand die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt und dadurch einen Schaden verursacht.
Geschäftsherrenhaftung bezieht sich auf die Haftung des Geschäftsherrn für Schäden, die von seinen Erfüllungsgehilfen bei der Ausführung seiner Geschäfte verursacht werden.
Haftpflicht bedeutet die rechtliche Verpflichtung, für einen Schaden einzustehen und diesen zu ersetzen.
Die Haftung des Familienhauptes bezieht sich auf die Verantwortlichkeit für Schäden, die durch Familienmitglieder verursacht werden, insbesondere minderjährige Kinder.
Die Haftung des Motorfahrzeughalters bezieht sich auf die Verantwortlichkeit für Schäden, die durch das Führen eines Motorfahrzeugs verursacht werden.
Kausalhaftung bedeutet, dass eine Person für einen Schaden haftet, unabhängig von ihrem Verschulden, wenn zwischen ihrem Verhalten und dem Schaden ein Kausalzusammenhang besteht.
Kausalzusammenhang bezeichnet die Ursache-Wirkungs-Beziehung zwischen einem Verhalten und einem eingetretenen Schaden.
Milde Kausalhaftung bezieht sich auf eine Haftung, bei der ein milderes Verschulden ausreicht, um eine Person haftbar zu machen.
Produktehaftpflicht bezieht sich auf die Haftung für Schäden, die durch mangelhafte Produkte verursacht werden.
Rechtfertigungsgründe sind Umstände, die ein Handeln, das ansonsten rechtswidrig wäre, rechtfertigen und somit eine Haftung ausschließen können.