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BWL Buch
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Flashcards
Definition Wirtschaftskreislauf
Er zeigt auf, welche Rolle das Unternehmen in der Wirtschaft spielen.
Einfacher Wirtschaftskreislauf
Private Haushalte, Unternehmen
Erweiterter Wirtschaftskreislauf
Staat, Private Haushalte, Unternehmen, Banken, Ausland
Primärer Wirtschaftssektor
Rohstoffgewinnung - Landwirt, der Milch produziert
Sekundärer Wirtschaftssektor
Fabrikation/Verarbeitung - Käserei, welche die Milch zu Käse verarbeitet
Tertiärer Wirtschaftssektor
Dienstleistung - Transportunternehmen
Wirtschaftssektoren können weiter in Wirtschaftszweige bzw. Branchen eingeteilt werden:
Primär
Land-, Forstwirtschaft, Gartenbau
Wirtschaftssektoren können weiter in Wirtschaftszweige bzw. Branchen eingeteilt werden:
Sekundär
Verarbeitetes Gewerbe, Industrie
Wirtschaftssektoren können weiter in Wirtschaftszweige bzw. Branchen eingeteilt werden:
Tertiär
Handel und Reparatur, Gastgewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen
Eigentumsverhältnis: Privatunternehmen
Privatperson oder private Unternehmen (Nestlé)
Eigentumsverhältnis: Öffentliches Unternehmen
Staat (Bund, Kanton, Gemeinde)
Eigentumsverhältnis: Gemischtwirtschaftliche Unternehmen (Kanton sowie Staat gehören gewisse Anteile)
Sowohl Private als auch der Staat (Schweizerische Nationalbank, Flughafen Zürich)
Profit-Organisation
Ziel von Profit-Organisationen ist in erster Linie die Gewinnerzielung. Sie werden gegründet, um Profit für Eigentümer, Aktionäre oder Investoren zu generieren.
Non-Profit Organisationen
werden gegründet, um soziale, kulturelle, wissenschaftliche oder gemeinnützige Ziele zu verfolgen. Der Fokus liegt nicht auf der Gewinnerzielung, sondern auf der Erfüllung ihrer Mission.
St. Galler Mangement Modell Definition
Es basiert auf einer ganzheitlichen Sichtweise des Unternehmens und umfasst verschiedene Aspekte des Managements.
Sie dient als übergeordnetes Rahmenmodell und Strukturhilfe. Sie zeigt einen Gesamtüberblick von allen relevanten Bereichen und deren komplexen unternehmerischen Vorgängen in der Betriebswirtschaft und die dazugehörigen Wechselwirkungen.
Modell für Führungskräfte und die wichtigste Basis für alles andere in der Wirtschaft.
Definition Umweltsphäre
Einbettung des Unternehmens in sein Umfeld
Umweltsphäre Gesellschaft
Menschen bilden die Gesellschaft. Diese beschliesst Regeln, welche das Zusammenleben regeln und auch die Unternehmen betreffen.
Es geht um Gesellschaft/soziologische Aspekte als auch um politische und rechtliche Fragestellungen.
Umweltsphäre Natur /Ökologie
Die Natur bietet dem Unternehmen – meist beschränkte – Ressourcen zur Produktion. Die Natur wird durch das Unternehmen aber auch belastet.
Der Staat und seine Behörden, die Öffentlichkeit und die Konsumenten erwarten von den Unternehmen einen rücksichtsvollen Umgang mit der Natur.
Umweltsphäre Technologie
Technologische Entwicklungen beeinflussen die wirtschaftliche Tätigkeit. Sie verändern und vereinfachen viele Prozesse im Unternehmen.
Umweltsphäre Wirtschaft
Die Wirtschaft umfasst alle Akteure, die mit der Herstellung und Verteilung von Waren und Dienstleistungen zu tun haben und versuchen, den menschlichen Bedarf zu decken. Ein Unternehmen ist Teil der Volkswirtschaft.
Definition Anspruchsgruppen
Anspruchsgruppen (Stakeholder) sind Personen, Gruppen oder Organisationen, welche die unterschiedlichsten Erwartungen und Ansprüche an ein Unternehmen haben.
Shareholder: Aktionär (jmd. Der Anteile an mein Unternehmen hat)
Stakeholder: Anspruchsgruppen
Anspruchsgruppe: Kapitalgeber
Sie leihen dem Unternehmen Geld, damit dieses notwendige Investitionen tätigen können. Im Gegenzug erwarten sie eine Entschädigung für das zur Verfügung gestellte Geld.
Anspruchsgruppe: Kunden
Diese kaufen die vom Unternehmen erstellten und auf dem Markt angebotenen Produkte und Dienstleistungen. Das Unternehmen erwartet vom Kunden, häufige Einkäufe sowie rasche Bezahlung der Rechnung.
Anspruchsgruppe: Mitarbeiter
Diese arbeiten im Unternehmen und leisten einen wichtigen Beitrag bei der Erstellung von Produkten und Dienstleistungen.
Anspruchsgruppe: Öffentlichkeit (Organisationen, Medien etc.)
Diese beobachten die Aktivitäten des Unternehmens und hinterfragen diese kritisch. Die Unternehmen erwarten einen guten Austausch und konstruktive und realistische Lösungsvorschläge bei Problemen.
Anspruchsgruppe: Staat (Bund, Kantone, Gemeinden)
Dieser setzt die wirtschaftlichen Aktivitäten des Unternehmens durch Gesetze Grenzen, treibt vom Unternehmen Steuern ein und stellt diesem die notwendige Infrastruktur zur Verfügung. Das Unternehmen erwartet die Durchsetzung der Gesetze und die Erfüllung öffentlicher Aufgaben in guter Qualität und zu tiefen Preisen.
Öffentlichkeit: Lieferanten
Diese liefern die notwendigen Rohstoffe, Halbfabrikate, Produkte oder Dienstleistungen, welche das Unternehmen für die Erstellung seiner Güter benötigt. Die Lieferanten erwarten regelmässige Bestellungen sowie termingerechte Zahlungen der Rechnungen.
Öffentlichkeit: Konkurrenz
Diese bietet dieselben oder ähnliche Produkte oder Dienstleistungen auf dem Markt an und buhlt um dieselben oder ähnliche Kundengruppen. Die Konkurrenten erwarten die Einhaltung von Patent- und Markenschutz und keinen unlauteren Wettbewerb.
CSR
Verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln, welches über die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften hinausgeht
Unternehmensethik
Die Unternehmensethik befasst sich mit den moralischen Wertvorstellungen von Unternehmen. Einerseits steht ein Unternehmen im wirtschaftlichen Konkurrenzkampf, andererseits ist sie eine gesellschaftliche Institution, deren Handeln viele Menschen in vielfältiger Form betrifft.
Instrumentalistische Unternehmensethik
- Ethisches Verhalten als Instrument der Gewinnerzielung
- Ethisches Verhalten soll als Instrument des Risikomanagements (Imageschäden, Umsatzeinbrüche oder staatliche Eingriffe verhindern)
- Sicherung der längerfristigen Gewinnerzielung durch Verzicht auf kurzfristige, ethisch zweifelhafte Gewinne
Karikative Unternehmensethik
- Primär: unternehmerisches Handeln ohne Berücksichtigung spezieller ethischer Grundsätze
- Oberstes Ziel, die unmittelbare Gewinnmaximierung
- Teile des Gewinns werden im Nachhinein für karikative Zwecke gespendet
Integrative Unternehmensethik
- Ethische Überlegungen werden bedingungsfrei in das unternehmerische Handeln mit einbezogen
- Konsequente Meidung von fragwürdigen Geschäftsfeldern
- Branchen- und ordnungspolitische Mitverantwortung (z.B. Schaffung überstaatlichen Umweltstandards)
Code of Conduct
Schriftlich festgehaltener «Verhaltenskodex» als Katalog von verbindlichen Verhaltensregeln
Interaktionsthemen
Interaktionsthemen (Austauschbeziehungen) stellen alles dar, was über die Anspruchsgruppen an das Unternehmen herangetragen wird. Die Anliegen und Interessen der Anspruchsgruppen basieren auf bestimmten Normen und Werten
Anliegen und Interessen
Gehören zu den Interaktionsthemen.
Anliegen drücken eher verallgemeinerungsfähige Ziele und Interessen eher unmittelbaren Eigennutz dar.
Normen und Werte
Gehören zu den Interaktionsthemen.
Normen sind grundlegende, allgemein anerkannte, wertbasierte Verhaltensregeln. Werte verkörpern Vorstellungen dessen, was ein gutes Leben ausmacht.
Ressourcen
Gehören zu den Interaktionsthemen
Ressourcen werden im unternehmerischen Wertschöpfungsprozess benötigt und können beispielsweise Rohstoffe, Energie, Finanzen oder die menschliche Arbeitskraft sein.
Strategie
Ist ein langfristiger Plan zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit
Unternehmensleitbild
ist eine langfristige Zielvorstellung eines Unternehmens und dient als Wegweiser für das Unternehmen und seine Mitarbeitenden. Es macht das öffentliche Handeln für die Öffentlichkeit überprüfbar (= handelt das Unternehmen wirklich so, wie es sagt, dass es handelt?)
= generelles Bild des Unternehmens