UNIBE
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Flashcards
Was macht eine gute Brand Community aus?
Wichtigster Faktor: gegenseitige Unterstützung von Mitgliedern
Zweitwichtigster Faktor: Kunde-Marke Interaktion: Möglichkeit von Kunden Feedback zu geben; Auszeichnungen wenn mal lange dabei ist ect.
3. Faktor: Bedürfnisse Erfüllen (Vergünstigungen, Services die nur Mitgliedern zur Verfügung stehen)
4. Faktor: Gemeinsamkeiten und Freundschaft
Silver Society
alternde Gesellschaft. Neue Alterskultur. Marken müssen sich auf neue Zielgruppe einstellen.
Tag Line
Lebensmotto oder häufig getätigte Aussage. (Bei der Erstellung von Personas)
Was gehört in die Definition von Zielgruppen?
Identifikation (wohnort, alter, tag line, zitat, familie)
Ziele (arbeitsbezogen, sehnsüchte, lebensziele..)
Fähigkeiten und Wissen (fachgebiet, internetnutzung, Wissen über Wettbewerber, häufig genutzte Produkte Dienstleister)
Kontext (a day in the life, spezifische nutzungsorte, haushalt und freizeitbeschäftigung, beziehungen zu anderen personas)
Psychologie (Charakterzüge, Werte und Einstellungen, Ängste Hindernisse und Ärgernisse)
Konsum (Lieblingsmarken, Persönliche Artefakte, Kaufprozess, Informationsverhalten)
Definition von Identität
Identität ist die Gesamtheit, die eine Entität – einen Gegenstand, ein
Objekt oder eine Person – kennzeichnet und als Individuum von
anderen unterscheidet.
Definition Markenidentität
Ist das Selbstbild von internen Zielgruppen (Führungskräfte, Eigentümer). Sie umfasst die essenziellen, wesensprägenden und charakteristischen Merkmale einer Marke.
-->strategische Vorgabe der Markenführung!
Erlaubt ganzheitliche Markenführung
Zwei relevante Markenidentitätsansätze
Burmanns
Burmanns Identitätsansatz
Herkunft: räumliche Herkunft, die Unternehmensherkunft und die Branchenherkunft,
Oft übertragen wir Assoziationen aus dem Country of origin. Kulturkreise. Institutionelle
Herkunft (Familienunternehmen, aus einem Konzern)
Vision: ambitionierte aber langfristig realisierbare wunschvorstellung
Kompetenzen: Was können wir? Marktvorteil. ca 10 -15 Jahre in der Zukunft.
--> nicht mit Zielen verwechseln (messbar) --> Vision muss vom Produkt abgelöst werden.
z.B Suchmaschine: Wissen generieren, Glühlampe: Make world brighter, Volvo: Niemand soll in einem Volvo Kar tötlich verletzt werden.
Werte: vermitteln die Grundüberzeugungen aller Mitarbeiter und Führungskräfte, die hinter der Marke stehen. (z.b Body shop --> ohne Tierversuche, Humanrights ect)
Wichtig: nicht immer die gleichen Standart Werte aufzählen: Qualität, Innovation, Zuverlössigkleit. Kundenorientierung, unternehmerische Verantwortung
Markenkompetenzen: Was können wir?
Markenpersönlichkeit: Wie kommunizieren wir?
--> hier wird mit Adjektiven beschrieben. Analogie zum Mensch um besser herauszufinden
Markenleistung: Welcher Nutzen wird dem Konsumenten gebracht?
Schön an Burmanns Markenansatz ist, dass wie bei Menschen auch, die Herkunft eine Rolle spielt.
Und die Vision. Das sind die Startpunkte.
Dann gibts die drei Punkte in der Mitte:
Wie kommunizieren wir?
Woran glauben wir?
Was können wir?
Und dies alles prägt dann die Leistung: Was vermarkten wir.
Identitätsmodell von Aaker
Unterteilung in Erweiterte und Kern-Identität finden sie toll und das ist speziell in diesem Modell. Irgendwann hat er Modell noch überarbeitet und die Essenz hinzugefügt.
Erweiterte Markenidentität: alles was Variabel gestaltet werden und umgestaltet werden darf
Kernidentität: Alles war immer gleich bleiben soll.
Markenessenz: Seele der Marke. Verdichtung all dessen aussenrum. In zwei drei Sätzen beschrieben.
Was sind Markenelemente
Markenname
Markenlogo
Markenclaim
Storytelling
(Typographie, Farbe, jingle, Slogan, Verpackungsdesign)
Strategien für Markennamen
Markenname als Adjektiv (mini)
Markenname als Analogie (Jaguar)
Markenname als relationale Information (Milka, Bambino Tours, Solaris Energie...)
Auf was sollte man achten beim Erstellen beim Markenlogo und Markenname
Man muss sie schnell merken können
Logo das bildliche Assoziationen weckt ist einfacher merkbar
Es sollte einzigartig sein
Es soll inhaltlich zur Markenpositionierung passen
Es soll mit der Zeit anpassbar sein
Es soll auf verschiedenen Medien einsetzbar sein
Man soll es langfristig anwenden können
Man soll es in verschiedenen Kulturräumen anwenden können
Übertragbarkeit in andere Sprachen (in anderen sprachen hat es evt eine negative assoziation, wie klingt es in einer anderen sprache?)
Es soll zur Produktkategorie und Image Unternehmen
Was ist der Markenclaim
Verdichtet die gesamte Identität in einer kurzen Phrase. Ist Beschreibung des Markenkerns (Markenkompetenz nach Esch).
Es gibt untergruppen zu Markenclaims und zwar Dachmarkenclaim (ganze Marken) Produkt-Claims (eines einzelnen Produktes) und Kampagnen-Claims (einer Kampagne)
Häufig werden Claims mit Jingles unterstützt.
Kategorien von Markenclaims?
Claims mit Leistungsversprechen
Waschmaschinen leben länger mit Calgon
Deskriptive und generische Claims
einfach. klar. helvetia
quadratisch. praktisch. gut.
Claim mit Anspruch, Vision und Haltung
Wohnst du noch oder lebst du schon?
Appellative oder assoziative Claims
Just do it
Im loving it
Claims mit Wortwitz
Bleibt im Gedächtnis aber Risikoreich
Definition Markenarchitektur
versteht man die Anordnung aller Marken eines U zur Festlegung ihrer spezifischen Rollen und Positionierungen und der zwischen der Marken gewünschten Beziehungen
--> langfristiger Verhaltensplan für die Führung des gesamten Markenportfolios
--> Abstimmung der Markenführung für die verschiedenen Marken
--> Ziel: Synergieeffekte zw. den Marken realisieren und nötige Eigenständigkeit der Marke gewährleisten
Verschiedene Strategien von Markenarchitekturen. Und deren Vorteile und Nachteile
- Dachmarkenstrategie (Branded House Architektur)
- alle Produkte unter einer Marke
- z.B Siemens (richtet sich an verschiedene Zielgruppen, in verschiedenen Branchen - alles unter einer Marke)
- Vorteile: Kostenvorteile, verschiedene Produkte tragen Markenaufwand gemeinsame, viele Synergien können genutzt werden, Flop Risiko ist kleiner durch das man schon bekannt ist
- Nachteile: Weil man verschiedene Zielgruppen hat wird die Identität etwas schwammiger, man kann sich weniger genau positionieren.
- Familienmarkenstrategie:
- Führung aller Produkte einer Produktlinie unter einer Marke
- z.B Nestle (mit Untermarken Nesquik, Maggi)
- Werden häufig in Subbrands unterteilt
- Vorteile: Mehr Synergien genutzt werden kann als bei Einzelmarken. Neue Marken partizipieren am Goodwill der Familienmarke.
- Nachteile: Positionierung schon etwas schwammiger, man kann die Positionierung nicht komplett auf die Zielgruppe auslegen.
- Einzelmarkenstrategie:
- Eine seperate Marke für ein Produkt
- minimaler Integrationsgrad
- zB P&G (Ariel, Pampers..)
- Herstellendes U bleibt im Hintergrund
- Vorteil: eignet sich dann wenn U sehr heterogene Produkte hat und unterschiedliche Zielgruppen pro Produkt. Dann kann man sich pro Produkt klar auf die Zielgruppe fokussieren. Vermeidung von badwilligen Transfereffekt, einget sich für sehr innovative Produkte --> dort kann man den Innovationscharakter mit einer komplett neuen Marke besser rüberbringen, Man ist flexibler bei Rebrandings, da die anderen Produkte nicht miteinbezogen werden müssen
- Nachteile: Ein Produkt muss den gesamten Markenaufwand allein tragen. Aufbau einer Markenidentität braucht Zeit. Produktlebenszyklen sind kürzer als früher --> kann sein das Break-Even-Point nicht erreicht wird. Immer schwieriger ungebrauchte Markennamen zu finden,
Corporate Brand (Markenarchitektur)
Ist auch die Dachmarke.
Hier wird das Unternehmen als ganzes Markiert.
Es geht nicht um einzelne Produkte hervorzuheben sondern um das U hervorzuheben.
Mehr bei Dienstleistungsunternehmen, z.B Banken oder Versicherungen.
Bsp: Nestle und UBS
Wichtig ist die Abgrenzung zu den Marken der Produktmarke.
Zum Teil gibt es dass Produktbrands einen höheren Markenwert haben als die Marke des Unternehmens (z.B Nescafe und Nestle)
Wie machen es die meisten Unternehmen mit Dachmarken, Familienmarken oder Einzelmarken? Und wie sind sie oft entstanden?
Eine Kombination voll allen. Beispiel Beiersdorf.
Viele sind historisch gewachsen.
Z.B hat die Firma mit einer Einzelmarke begonnen und das Produktsortiment immer weiter ausgedehnt (Markenevolution)
Oder man hatte eine Dachmarke, und hat verschiedene Marken dazugekauft --> dann wurde Ordnung reingebraucht durch Restrukturierung.
Mehrmarkenstrategie
Unternehmen führt mehrere selbständige Marken parallel im gleichen Markt- oder Produktbereich
Bsp: Inditex (Zara, Bershka, Oysho, Pull & Bear, massimo dutty)